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Aktuell


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Lösungen für die DSGVO-Compliance

Schwerpunkt-Themen

  • DSGVO: NAC auf dem Stand der Technik

    Laut IDC und Nifis war noch vor etwa einem halben Jahr ein Großteil der deutschen Unternehmen nicht, oder nicht ausreichend auf die kommende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorbereitet. Mittlerweile haben jedoch viele tüchtig aufgeholt und gute Fortschritte auf dem Weg zur DSGVO-Konformität gemacht. Dennoch bleibt es eine sehr komplexe Angelegenheit. Unternehmen müssen ein ganzes Paket an Sicherheitsaspekten beachten und umsetzen. Zudem müssen die dazu eingesetzten Lösungen dem "Stand der Technik" entsprechen und effizient ineinander greifen, damit die geforderten technischen und organisatorischen Maßnahmen korrekt abgebildet werden.

  • Certus löscht Daten DSGVO-konform

    Am 25. Mai tritt in der EU die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Viele Unternehmen haben noch immer Schwierigkeiten, alle relevanten Maßnahmen fristgerecht umzusetzen. Unterstützung kommt von Certus Software: Der Augsburger Anbieter zertifizierter Datenlöschungen stellt eine Management-Plattform bereit, die drei verschiedene Möglichkeiten für Datenlöschungen erlaubt: In der Cloud, offline sowie mit Datenlöschungsmaschinen für ganze Festplatten.

  • DSGVO-konform mit Cognitive Computing

    Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (EU DSGVO) verdeutlicht es: Eine der Digitalisierung angemessene Compliance im Unternehmen zu stemmen, heißt vor allem, eine dafür geeignete Technologie einzusetzen. Allerdings besteht hier offenbar noch ein gewaltiger Nachholbedarf, wie eine aktuelle Studie des Speicherspezialisten Veritas offenlegt. Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten gibt an, dass ihr Unternehmen keine Technologie besitzt, mit der Daten effektiv verwaltet werden könnten. Das beeinträchtigt wiederum die Fähigkeit, Daten effizient zu suchen, zu finden und zu prüfen. Dies sind aber die essenziellen Kriterien für die Einhaltung der DSGVO. Zusätzlich fürchten 39 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen nicht in der Lage ist, Daten in der IT-Landschaft zu lokalisieren, geschweige denn zu identifizieren. Unternehmen zweifeln zudem an ihren Fähigkeiten, den Wert von Daten einzuschätzen. 42 Prozent der Befragten geben zudem an, dass sie nicht entscheiden können, welche Daten sie speichern und welche sie löschen können.

  • DSGVO & Graphtechnologie

    Der Weg personenbezogener Daten verläuft nur selten geradlinig. Umso wichtiger sind Technologien, die innerhalb komplexer Datenbeziehungen freie Sicht und eine lückenlose Nachverfolgbarkeit garantieren. Die Graph-Plattform Neo4j bietet hier auch bei stark vernetzten Daten die nötige Transparenz. Auch beim DSGVO gilt: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wer die Aufsichtsbehörden in Sachen Compliance überzeugen will, muss es schaffen, personenbezogene Daten über alle Systeme hinweg nachzuverfolgen, zu orten und zu managen. Von dieser Transparenz sind Unternehmen oft noch weit entfernt. Das liegt häufig auch an den eingesetzten Systemen. Relationale Technologien und SQL-Datenbanken leisten gute Dienste, wenn es darum geht, strukturierte Daten abzufragen. Bei komplexen und hochgradig heterogenen Datensätzen, wie sie im Rahmen des DSGVO auftreten, liefern sie jedoch nur ein gewaltiges Labyrinth an Join-Tabellen und SQL-Codezeilen. Der Aufwand, in kürzester Zeit die komplette Interaktion zwischen einer Person und dem jeweiligen Unternehmen nachzuverfolgen und auf Anfrage darzulegen, ist enorm. Die Antwortzeiten sind extrem lang. Zudem ist es unmöglich die Abfragen bug-frei zu halten, sobald weitere Datenbeziehungen hinzugefügt werden.

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BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

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  • Markt: Nachrichten, Tipps, Hintergründe, Studien
  • Malware, Sichicherheitslecks & Hintergründe

Tipps und Hinweise

  • Mobile Sicherheit im Unternehmen

    Smartphone, Tablet, Laptop - die gängige Mitarbeiterausstattung moderner Arbeitsweise. Wie sichern Unternehmen ihre Daten und Netzwerke vor schadhaften Zugriffen am besten? Michael Veit, Sicherheitsexperte bei Sophos, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Informieren, Kommunizieren, Organisieren - mobile Geräte sind essenzieller Bestandteil unseres Alltags. Viele Geräte sind miteinander vernetzt oder nutzen Clouds, um jederzeit und bequem Zugriff auf die benötigten Informationen zu erhalten. Der Markt für mobile Geräte hat sich in den letzten Jahren in Bezug auf die Fähigkeiten, Sicherheit, Nutzbarkeit und Leistungsfähigkeit enorm entwickelt. Folgen die Nutzer den empfohlenen Konfigurationen, kombiniert mit einer starken und unabhängigen Sicherheitsebene wie zum Beispiel Mobile Threat Defense (MTD), dann ist der Einfluss auf die Performanz des Geräts zu vernachlässigen.

  • Das IoT vergrößert die Angriffsfläche

    Das Internet der Dinge (IoT) hat die Welt scheinbar bereits bis in den letzten Winkel vernetzt. Neben Laptops und Smartphones umfassen vernetzte Geräte heute eine Vielzahl von Alltagsgegenständen und Industrieanlagen, die bis vor kurzem noch gar nicht internetfähig waren. Weingüter kontrollieren mit dem IoT beispielsweise das Klima in ihren Weinreben, und Imker bekommen Warnungen direkt auf ihr Smartphone, wenn sich das Gewicht einer Honigbienenkolonie unerwartet verändert. Im Parkhaus helfen Sensoren, schneller einen Parkplatz zu finden. Im Amazonas überwachen vom IoT kontrollierte Dronen von illegaler Abholzung bedrohte Gegenden. Und im Bereich der Erneuerbaren Energien verhilft das IoT, dieser wichtigen Technologie zum Durchbruch, indem sie es möglich macht, die weit verteilten Energieerzeuger sinnvoll zu verwalten. Doch analog zum Wachstum des IoT, steigt auch die Anzahl der Cyberangriffe auf die neu vernetzten Geräte. es scheint nur eine Frage der Zeit, bis ein Angriff auf kritische Infrastrukturen über IoT-Geräte erfolgreich ist, denn auch Stromnetze, Gasleitungen und Krankenhäuser sind heute weitgehend vernetzt.

  • Gefahr für jedes Sicherheitssystem

    Auch wenn die Methoden von Cyber-Angreifern immer raffinierter werden, die Hauptangriffswege bleiben gleich: gefälschte E-Mails und bösartige Downloads. Nur eine vollständige Isolierung dieser Gefahrenherde garantiert ein sicheres Surfen und Downloaden von Dokumenten, meint Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Cyber-Angreifer nehmen Unternehmen und Behörden nach wie vor unter Nutzung der Angriffswege E-Mail und Download ins Visier. So vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Phishing-Mails mit gefährlicher Schadsoftware auftauchen. Auch Social Engineering, das vor allem in Form von Spear-Phishing-Mails auftritt, liegt im Trend und stellt eine große Gefahr für jedes Sicherheitssystem dar. Zudem stellen bösartige Downloads, also Downloads mit unbekanntem Schadcode, die IT immer noch vor vermeintlich unlösbare Probleme. Bei Downloads von Dateien aus externen Quellen besteht immer die Gefahr, Opfer von Malware zu werden: sei es durch die Installation von Programmen oder das Starten von FTP-Filetransfers. Die Angriffsvarianten der Hacker sind dabei äußerst vielfältig: Sie reichen von Fake-Updates über URL-Weiterleitungen und DNS-Manipulationen bis hin zu fingierten Treibern und System-Tools.

Hintergrund

  • Neue Sextortion-Masche

    Forscher von Kaspersky haben ein neues Erpressungsschema aufgedeckt: Cyberkriminelle geben sich als korrupte CIA-Beamte aus und fordern 10.000 US-Dollar in Bitcoins von den Opfern, deren Namen angeblich bei Untersuchungen im Zusammenhang mit Online-Pädophilie aufgetaucht sind. Bis dato ist unklar, wie viele Personen von diesem Betrug betroffen sind. Sextortion, also Erpressungsversuche, die damit drohen, das vermeintliche Interesse an Online-Pornographie zu enthüllen, ist nicht neu. Private Informationen, die aus früheren Datenlecks stammen, dienen meist als Grundlage für eingeblendete Informationen. Typischerweise sind solche falschen Erpresser-E-Mails aufgrund ihrer mangelhaften Aufmachung und der fehlerhaften Sprache leicht zu identifizieren. Die nun von Kaspersky entdeckte "CIA-Sextortion"-E-Mail wurde jedoch sorgfältig formuliert und ist mit einem kopierten CIA-Logo versehen.

  • Statische Angriffstaktiken sind Vergangenheit

    Vor einigen Tagen jährte sich der erste bekannte Fall einer Cyberangriffsmethode, die Unternehmen jeglicher Branche und Größe auch weiterhin in Atem hält. Am 22. Juli 1999 wurde ein Computer der University of Minnesota in den USA von einem Netzwerk 114 weiterer Rechner attackiert - auf ihnen lief das Programm Trin00, welches später immer wieder für die Lancierung von DDoS-Attacken genutzt wurde. Damals veranlasste der schadhafte Code auf den betroffenen Computern diese schließlich dazu, das Netzwerk der Forschungseinrichtung mit Datenpaketen zu bombardieren. Dies führte zur Überlastung der Rechner und legitime Anfragen konnten nicht mehr bearbeitet werden. Das System der Universität lag zwei Tage lahm. Der Vorfall in den Vereinigten Staaten stellte die erste Distribued-Denial-of-Service-Attacke dar.

  • IT-Security 2019: die Zwischenbilanz

    Die erste Halbzeit ist vorbei: Wie lautet der Zwischenstand für das Jahr 2019 im Bereich IT-Sicherheit? Dies soll aus fünf Perspektiven betrachtet werden: Datenschutz-Verletzungen, Cloud Computing, Domain Name System (DNS), mobile Geräte und Bots. Durch Cyberangriffe, Ransomware und Datenschutz-Verletzungen wurden von Januar bis April 2019 etwa 5,9 Milliarden Datensätze offengelegt. Fast jeder Privatnutzer erhält inzwischen Erpressungs-Mails von Cyberkriminellen, weil sie im Besitz seines Passworts oder der E-Mail-Adresse seien. Ob Gesundheitswesen, Automobilbranche, öffentliche Hand, Einzelhandel oder IT-Sektor: Auch Unternehmen jeder Branche werden heute angegriffen.

Studien

  • Akzeptanz von IoT nimmt in Deutschland stark zu

    Microsoft hat den Forschungsbericht IoT Signals vorgestellt, der einen globalen Überblick über die Verbreitung des Internet of Things (IoT) in Unternehmen gibt. Für den Bericht hat Microsoft weltweit mehr als 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen befragt. Der Bericht belegt die schnell wachsende Akzeptanz von IoT-Lösungen: Allein in Deutschland führen bereits 88 Prozent der Unternehmen IoT-Projekte durch. Zudem gehen die Befragten davon aus, dass schon in zwei Jahren 30 Prozent des Umsatzes ihres Unternehmens auf IoT-Projekte entfallen werden. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen erheblichen Nachholbedarf bei ihrer IoT-Implementierung sowie Herausforderungen bei der Komplexität und Sicherheit von IoT-Lösungen. Die Marktforscher von IDC prognostizieren in ihrer weltweiten Vorhersage Global DataSphere IoT devices and data bis 2025 rund 41,6 Milliarden vernetzte Geräte. Daten werden zum gemeinsamen Nenner und sorgen für einen Mehrwert für Gesellschaft, Industrien und öffentliche Institutionen, heißt es dort. Die Ergebnisse des Microsoft-Berichts IoT Signals stützen diese Erkenntnisse.

  • Schneller Weg zu Administrator-Rechten

    Laut einer Analyse von F5 Labs ist Europa am stärksten von Brute-Force-Angriffen betroffen. Dies ergab der Application Protection Report 2019. Er untersucht die Tatsache, dass viele Anwendungen auf Zugriffsebene attackiert werden. Denn dadurch lassen sich Prozesse zur Authentifizierung und Autorisierung umgehen. Brute-Force-Attacken nutzen meist zehn oder mehr Anmeldeversuche in weniger als einer Minute oder 100 und mehr Versuche innerhalb von 24 Stunden. Die Studie des F5 Security Incident Response Teams (SIRT) zeigt, dass im Jahr 2018 bei den Kunden* Brute-Force-Attacken 18 Prozent aller Angriffe und 19 Prozent der behandelten Vorfälle ausmachten. Von allen aufgezeichneten Vorfällen in der Region EMEA waren 43,5 Prozent Brute-Force-Angriffe. Damit liegt sie vor Kanada (41,7 Prozent), den USA (33,3 Prozent) und Asien-Pazifik (9,5 Prozent).

  • Verschlüsselungstrends in Deutschland

    nCipher Security, ein Unternehmen der Entrust Datacard und Anbieter von Lösungen zur Kontrolle geschäftskritischer Informationen und Anwendungen, stellte die Ergebnisse ihrer in Auftrag gegebene internationalen Studie "Global Encryption Trends Study 2019" vor. Das zentrale Ergebnis: Noch nie waren Anwendungen und sensible Informationen durch kryptografische Methoden so sicher geschützt wie heute. Das hohe Schutzniveau gelte auch dann, wenn Unternehmen Cloud-Technologien sowie das Internet der Dinge (IoT), die Blockchain und digitale Zahlungsmethoden nutzen, so die Studie. Da sich Datenschutzpannen in Unternehmen häufen, werden umfassende Strategien zur Verschlüsselung immer wichtiger. Laut der Studie verfügen im Jahr 2019 45 Prozent der Befragten über einen detaillierten Verschlüsselungsplan, der im gesamten Unternehmen einheitlich angewendet wird. Weitere 42 Prozent nutzen diesbezüglich Pläne oder Strategien, die auf bestimmte Anwendungen und Datentypen begrenzt sind.

Nachrichten

  • Verbindliche Sicherheitsrichtlinien

    Das Bundesgesundheitsministerium will die IT-Sicherheit bei niedergelassenen Ärzten verbessern. In einem Referentenentwurf sei vorgesehen, dass die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) bis Ende März 2020 verbindliche Richtlinien zur Gewährleistung der IT-Sicherheit festlegen müssen, heißt es in der Antwort (19/11314) der Deutschen Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/10936) der FDP-Fraktion.

  • Infizierte Smartphones

    Erneut hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf mehreren Smartphones vorinstallierte Schadsoftware nachgewiesen. Die Geräte wurden auf unterschiedlichen Online-Marktplätzen gekauft und auf eine bereits im Februar nachgewiesene Schadsoftware-Variante überprüft. Das BSI warnt daher auf Grundlage von §7 des BSI-Gesetzes vor dem Einsatz verschiedener Geräte. "Unsere Untersuchungen zeigen ganz deutlich, dass IT-Geräte mit vorinstallierter Schadsoftware offensichtlich keine Einzelfälle sind. Sie gefährden die Verbraucherinnen und Verbraucher, die diese günstigen Smartphones kaufen und letztlich womöglich mit ihren Daten draufzahlen. Eine besondere Gefährdung entsteht zudem, wenn das infizierte Smartphone genutzt wird, um das smarte Zuhause inklusive Fenstersicherung oder Alarmanlage zu steuern. Um solche Angriffsszenarien zu verhindern, brauchen wir eine gemeinsame Anstrengung insbesondere seitens der Hersteller und der Händler, damit künftig derartig unsichere Geräte gar nicht erst verkauft werden können", so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

  • Experten: IT-Sicherheit fehlt Strategie

    Experten vermissen eine klare Strategie Deutschlands im Bereich der IT-Sicherheit. Das ist ein Fazit aus einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Inneres und Heimat. Grundlage der Anhörung waren drei Oppositionsanträge. Die FDP-Fraktion sprach sich in ihrem Antrag (19/7698) für einen Maßnahmenkatalog zur Stärkung der IT-Sicherheit aus, während die Linksfraktion (19/7705) das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) aus der Zuständigkeit des Bundesinnenministeriums lösen und in eine eigenständige Behörde umwandeln will. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/1328) fordert, die Regierung solle schnell ein IT-Sicherheitsgesetz vorlegen. In der Anhörung äußerten mehrere Experten, dass es ihrer Ansicht nach an einer klaren Strategie in Sachen IT-Sicherheit derzeit fehle. So sagte Sven Herpig von der Stiftung Neue Verantwortung, Deutschland sei in Sachen IT-Sicherheit derzeit "strategieunfähig". Zudem gebe es bisher keine belastbaren Daten zur Wirksamkeit von Maßnahmen der Vergangenheit - gleichzeitig finde Gesetzgebung ohne die Einbeziehung der Zivilgesellschaft statt.

Malware-Warnungen

  • Ausgefallene Kniffe in den Angriffsmustern

    Die Sicherheitsforscher von Malwarebytes haben vor kurzem den DNS-Changer-Trojaner "Extenbro" entdeckt, der Adware schützt. Diese DNS-Changer blockieren den Zugriff auf sicherheitsrelevante Websites, sodass Opfer von Adware keine Sicherheitssoftware herunterladen und installieren können, um die Schädlinge loszuwerden.

  • Crypto-Trojaner attackiert Musiker

    Eset-Forscher haben eine neue Art an plattformübergreifender Malware zum Schürfen von Kryptowährungen entdeckt. Der Crypto-Trojaner "LoudMiner" setzt auf Virtualisierungssoftware - QEMU bei macOS und VirtualBox bei Windows - um an Kryptowährungen bei Windows- und macOS-Systemen zu gelangen. LoudMiner versteckt sich in Raubkopien von Audio-Programmen, die das von Steinberg entwickelte VST-Protokoll (Virtual Studio Technology) verwenden. Für diese Anwendungen werden Geräte mit guter Rechenleistung benötigt. Eine erfolgreiche Infektion des Systems bleibt ohne eine umfassende Sicherheitslösung dadurch zunächst unbemerkt. Ihre Ergebnisse haben die Eset Forscher auf WeLiveSecurity veröffentlicht.

  • Hinweise zur Entfernung von Scranos

    Die Spezialisten der Bitdefenders Labs haben Informationen über die Verbreitung der neuen Malware "Scranos" bereitgestellt, die seit wenigen Monaten im Umlauf ist. Scranos ist eine Rootkit-fähige Spyware, die digital mit einem möglicherweise gestohlenen Zertifikat signiert wurde. Diese Rootkit-Malware ist eng mit dem Betriebssystem verbunden, extrem diskret und schwer zu erkennen. Sie ist in der Lage, Passwörter und andere Nutzerdaten zu stehlen und diese direkt für bösartige Zwecke zu nutzen. Scranos wird über Trojaner verbreitet, die als gehackte Software getarnt sind, oder über Anwendungen, die sich als legitime Software ausgeben wie E-Book-Leseapplikationen, Videoplayer, Treiber oder sogar Antimalware-Produkte. Bei der Ausführung wird ein Rootkit-Treiber installiert, um die Malware zu tarnen und die Persistenz zu gewährleisten. Nach erfolgreicher Installation kontaktiert die Malware seinen Control- and Command-Server, um zu erfahren, welche weitere Komponenten heruntergeladen und installiert werden müssen.

Sicherheitslecks

  • BlueKeep-Sicherheitslücke Wochen bekannt

    Vor ein paar Wochen wurde die BlueKeep-Sicherheitslücke bekannt. Trotz des enormen Gefahrenpotenzials und obwohl Microsoft zeitnah einen Patch bereitgestellt hat, sind viele Systeme weiterhin ungepatcht und bleiben damit anfällig für Cyberangriffe. Das ist riskant, denn die Sicherheitslücke BlueKeep im Remote Desktop Protocol (RDP) weist ein ähnlich hohes Gefahrenpotenzial wie EternalBlue auf. EternalBlue war die Sicherheitslücke, die die verheerende Ransomware-Attacke WannaCry im Jahr 2017 ausnutzte. Die Bedrohung durch BlueKeep wird immer mehr zu einem realen Risiko, denn mittlerweile existieren erste Exploits, die die Sicherheitslücke ausnutzen können. Das Department of Homeland Security (DHS) hat einen funktionierenden Exploit entwickelt und auch Personen aus dem Privatsektor berichten, dass sie über einen Remote Code Exploit verfügen. Neben Microsoft raten daher auch Organisationen wie der BSI und die NSA dringend zu Gegenmaßnahmen.

  • Ein Hardware-Designfehler

    Ein Bitdefender-Forscherteam hat eine Schwachstelle bei einigen modernen Intel-CPUs aufgedeckt. Diese wird in einem Sicherheitshinweis dokumentiert, der am 14. Mai 2019, 19 Uhr deutscher Zeit, veröffentlicht worden ist. Die neue Schwachstelle namens YAM ("Yet Another Meltdown") überwindet die architektonischen Sicherheitsvorkehrungen des Prozessors und ermöglicht es unprivilegierten Anwendungen im normalen Benutzermodus, auf dem betroffenen Computer verarbeitete Kernel-Modus-Speicherinformationen zu stehlen.

  • Privilegien-Erweiterung durch Dritte

    Kaspersky Lab hat eine zuvor unbekannte Schwachstelle - eine so genannte Zero-Day-Schwachstelle - in Microsoft Windows entdeckt. Eine bisher nicht identifizierte kriminelle Gruppe war dadurch in der Lage, die volle Kontrolle über ein anvisiertes Gerät zu erlangen. Die Cyberkriminellen hatten es auf den Kernel des Systems mittels einer Backdoor abgesehen, die aus einem wesentlichen Element des Windows-Betriebssystems aufgebaut war.Mittels Backdoors können Bedrohungsakteure infizierte Computer diskret für bösartige Zwecke nutzen. Eine solche Privilegien-Erweiterung durch Dritte ist in der Regel schwer vor Sicherheitslösungen zu verbergen. Eine Backdoor, die allerdings einen unbekannten Fehler, also eine Zero-Day-Schwachstelle, im System ausnutzt, kann unentdeckt bleiben. Die Exploit-Prevention-Technologie von Kaspersky Lab konnte den Versuch, die unbekannte Schwachstelle im Windows-Betriebssystem von Microsoft auszunutzen, jedoch erkennen.

Hintergründe

  • Komplexes Spionage-Tool in neuem Gewand

    Der russischsprachige Bedrohungsakteur ,Turla' hat sein Portfolio an Bedrohungswerkzeugen umfassend modifiziert, wie Kaspersky-Forscher jetzt herausfanden. Die Gruppe erweiterte ihre bekannte JavaScript-KopiLuwak-Malware um einen neuen Dropper namens ,Topinambour', der von den Cybersecurity-Experten in zwei ähnlichen Versionen und in anderen Sprachen identifiziert wurde. Die Malware wird jetzt unter anderem über infizierte Software-Installationspakete zur Umgehung von Internetzensur verbreitet. Die Sicherheitsexperten glauben, dass diese Maßnahmen darauf abzielen, das Erkennungsrisiko ihrer Schadprogramme zu minimieren und die Auswahl idealer Zielopfer zu präzisieren. Topinambour wurde Anfang 2019 bei einer Kompromittierungsaktion gegen Regierungsstellen entdeckt.

  • Eingriff in Privatsphäre des Endverbrauchers

    Nur wenige Tage nachdem Sicherheitsforscher von Avast sieben Spionage-Apps entdeckt haben, die Google daraufhin aus dem Play Store entfernt hat, haben sie über die Mobile Threat Intelligence Plattform "apklab.io" eine weitere fragwürdige App eines anderen Entwicklers identifiziert, welche beim Thema Datenschutzverletzung noch einen Schritt weiter geht. Der "Family / Employee Monitor (Enterprise Tracking)", der bisher mehr als 10.000 Mal heruntergeladen wurde, spricht Eltern und Organisationen an, die ihre Kinder beziehungsweise Mitarbeiter überwachen möchten. Das Avast Threat Labs Team klassifiziert diese App als sogenannte Stalkerware, da sie auf Social-Media-Aktivitäten (einschließlich Facebook, Kik, Skype, Hangouts und andere Chat-Plattformen) des Nutzers zugreifen und diese Informationen abgreifen kann.

  • Wann wird ein Exploit wirklich zur Gefahr

    Eine weitere Anfälligkeit im Formeleditor in Microsoft Office ist nichts Neues. Interessant ist dieses Mal allerdings die Aktivität des angebotenen Patches. Unabhängig von der Lösung des Problems rücken wieder einmal raubkopierte und alte MS-Office-Versionen ins Blickfeld der Cyberkriminellen. Der Formeleditor (Equation Editor) war sein ganzes Dasein über einer langen Reihe unterschiedlicher Exploits ausgesetzt. Er ist eine Komponente von Microsoft Office, und anstatt ihn noch ein weiteres Mal zu fixen, hat sich der Hersteller dazu entschlossen, einen Patch herauszugeben, der im Wesentlichen den Editor vom System vollständig deinstalliert. Es gibt einen bestimmten Reifepunkt im Lebenszyklus eines Office-Exploits, der dann erreicht ist, wenn den Cyberkriminellen Tools zur Nutzung der Schwachstelle in breitem Umfang zur Verfügung stehen. Zuvor trifft der Exploit nur wenige ausgewählte Opfer mit gezielten Angriffen. Ab dem Zeitpunkt jedoch, an dem er weit verbreitet ist, entsteht für eine breite Nutzergruppe eine Bedrohung. Die aktuelle Schwachstelle des Equation Editor erreichte diesen entscheidenden Reifegrad Ende Juni 2019 - genannt CVE-2018-0798.

Statistiken

  • APT-Bericht: Konsequent neue Tools

    Bei ihren Analysen der Advanced Persistent Threats (APT)-Aktivitäten im zweiten Quartal 2019 konnten die Kaspersky-Experten Schwerpunkte im Nahen Osten und in Südkorea ausmachen - sowohl was die Herkunft als auch die Ziele der Angriffe betrifft. Zahlreiche Aktivitäten konzentrierten sich auf Cyberspionage oder den Zugriff auf finanzielle Ressourcen. Mindestens eine Kampagne jedoch wollte offenbar gezielt Desinformationen streuen. Im Mai 2019 untersuchte Kaspersky online geleakte, offensichtliche Cyberspionage-Assets einer iranischen Organisation und schloss aus der Analyse, dass hinter diesen Assets die Gruppe ,Hades' stecken könnte. Diese war bereits im Zusammenhang mit ,ExPetr' und dem Cyberangriff auf die Olympischen Winterspiele 2018 in Erscheinung getreten. Diese und weitere Trends aus der Welt fortschrittlicher Cyberattacken gehen aus dem aktuellen Kaspersky-APT-Quartalsbericht hervor.

  • Mehr als 10.000 neue Schad-Apps pro Tag

    Kein neuer Rekord, aber auch keine Entspannung bei Android-Schadsoftware: Die Experten des Cyber Defense Spezialisten G Data haben in den ersten sechs Monaten rund 1,9 Millionen neue schädliche Apps gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang. Zur Einordnung: Durchschnittlich alle acht Sekunden veröffentlichen Kriminelle eine infizierte App für Android. Die Zahl der neuen Schad-Apps für Android-Geräte ist im ersten Halbjahr 2019 etwas zurückgegangen. Entdeckten die Experten des Cyber Defense Spezialisten G Data zwischen Januar und Juni 2018 noch über 2,04 Millionen infizierte Apps, waren es in diesem Jahr 1,85 Millionen - ein Rückgang von rund 9 Prozent. "Die Gefahr für Smartphones und andere mobile Geräte bleibt trotzdem weiterhin sehr groß", sagt Alexander Burris, Lead Mobile Researcher bei G Data. "Gerade weil Smartphones als ständiger Begleiter mittlerweile nahezu unentbehrlich sind, bilden sie für Cyberkriminelle ein attraktives Ziel. Besonders lukrativ sind Adware oder auch Ransomware, welche dem Nutzer direkt schadet."

  • Spam-Mails als normale Geschäftsvorgänge

    Die Macher des Trojaners Emotet verantworten die aktuell produktivste Cybercrime-Kampagne. Im ersten Halbjahr 2019 hat G Data bereits mehr Versionen entdeckt als im gesamten Jahr 2018: Durchschnittlich mehr als 200 neue Versionen am Tag. Der Trojaner Emotet ist eine der häufigsten und gefährlichsten Bedrohungen für Unternehmen. Die Allzweckwaffe des Cybercrime wird von Kriminellen meist zur gezielten Spionage in Unternehmen genutzt. Im ersten Halbjahr 2019 registrierten die Sicherheitsexperten von G Data bereits mehr als 30.000 Varianten der Schadsoftware - mehr als im gesamten Jahr 2018. Im vergangenen Jahr beobachtete G Data rund 28.000 Versionen der Malware - ein Durchschnitt von etwa 70 Versionen am Tag.

Fachbeiträge

Grundlagen

  • Cyberangriffe auf medizintechnische Geräte

    Cyberangriffe treten in vielen unterschiedlichen Formen in Erscheinung. Wenn sie sich allerdings gegen medizinische Einrichtungen, Dienste oder Geräte richten, sind die möglichen Folgen besonders schwerwiegend - für die Patienten sowie Einrichtungen und Behörden im Gesundheitswesen. Wo es Sicherheitslücken gibt, wird es auch jemanden geben, der sie ausnutzt. Wenn man überprüfen will wie hoch das Cybersicherheitsrisiko für Patienten ist muss man drei Komponenten berücksichtigen: medizinische Einrichtungen, Dienste und die Geräte selbst, denn sie sind der Verbindungspunkt zum Patienten. Alle drei sind unter dem Dach des Internet of Medical Things (IoMT) vereint. Versagt eine der Komponenten, ist der Patient einer Gefahr ausgesetzt, die erhebliche Auswirkungen haben kann. Den Verlust personenbezogener Daten, körperliche Schäden oder sogar den Tod.

  • Kontrolle über die Daten gewinnen

    Für Cyberkriminelle sind sensible Unternehmensdaten Gold wert: Gestohlene Kundeninformationen und Account-Logins von Mitarbeitern ermöglichen Betrug und Identitätsdiebstahl; geistiges Eigentum und Geschäftsgeheimnisse lassen sich lukrativ an die Konkurrenz verkaufen. Kontrolle über ihre Daten zu gewinnen, ist in Zeiten massiv wachsender Datenmengen für Unternehmen jeder Größe eine Herausforderung. E-Mails, Kollaborations-Tools und mobile Geräte verbinden Mitarbeiter, Dienstleister und Geschäftspartner, gewähren zugleich aber Zugang zu Unternehmensnetzwerken, die oft vertrauliche Informationen enthalten. Zudem haben Nutzer häufig höhere Zugriffsrechte, als für ihre Aufgaben erforderlich wäre. Das verschärft das Risiko von Datendiebstahl weiter, sowohl durch externe Angreifer als auch durch Insider-Bedrohungen.

  • Sicherheit & Schutz der Privatsphäre

    Patientendaten sind extrem vertrauliche Informationen. Sie besonders zu schützen ist nur konsequent, und die Institutionen im Gesundheitswesen sind sich der Tragweite bewusst. Die hier anfallenden Daten, die sogenannten PHI-Daten, Personal Health Information, sind so sensibel wie begehrt. Das führt schon seit einigen Jahren dazu, dass Institutionen im Gesundheitswesen kontinuierlich mit Angriffen von Innentätern als auch von externen Cyberkriminellen zu kämpfen haben. Die Beispiele erfolgreicher Attacken sind Legion. Auch hierzulande hat es bereits spektakuläre Vorfälle mit schwerwiegenden Folgen gegeben. PII-Daten gehören zu den Daten, die sich besonders gut verkaufen lassen, und die finanzielle Motivation spielt bei externen Angreifern eine entscheidende Rolle. Es verwundert also nicht, dass die Zahl der Angriffe steigt und die verwendeten Vektoren zunehmend ausgefeilter werden. Ziel ist es, illegitim auf alle Arten von medizinischen Daten und Patienteninformationen zuzugreifen und dabei möglichst lange unentdeckt zu Werke zu gehen. Gleichzeitig gehört die Gesundheitsbranche zu den besonders stark regulierten Industriezweigen. Regulatorischer Druck und mögliche Strafen, stellen die Verantwortlichen vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen.

  • Die ersten 90 Tage

    Sicherheit in einem wachstumsstarken Unternehmen auf- und ausbauen ist die zentrale Aufgabe eines designierten IT-Sicherheitschefs. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat das Unternehmen bereits eine Reihe grundlegender Sicherheitsverfahren und Technologien implementiert, wie etwa Scan-Tools oder einen jährlichen Penetrationstest. Worin aber besteht das beste Fundament für maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte? Welche Schritte sind geeignet Sicherheitsmaßnahmen einzuziehen, die mit dem Unternehmen wachsen? Neue und laufende Projekte, konkurrierende Prioritäten, Upgrades, potenzielle Sicherheitsschwachstellen und die 5-Jahresplanung. Mangelnde Betätigung und zu wenig Herausforderungen sind vermutlich das letzte über das sich ein Sicherheitsexperte beklagen muss. Angesichts der Fülle an Aufgaben mag es paradox anmuten: Trotzdem sollte man die Anfangsphase nutzen um sich zunächst gründlich zu orientieren. Nehmen Sie sich die Zeit, den aktuellen Status des Unternehmens gut zu verstehen. Dieses Verständnis trägt entscheidend dazu bei, präzise zu definieren wie der Status in Zukunft sein soll.

  • Wird Bluekeep zu WannaCry 2.0?

    Vor kurzem entdeckte Microsoft die Sicherheitslücke Bluekeep, die die schlimmsten Cyberangriffe seit der berüchtigten Ransomware-Attacke WannaCry aus 2017 ermöglichen könnte. WannaCry konnte sich nur deshalb so weit ausbreiten und solch immense Schäden verursachen, weil Tausende von Systemen nicht gepatcht waren. Microsoft hatte zwar einen Patch bereitgestellt, der vor WannaCry geschützt hätte, aber dieser Patch war bei vielen Systemen nicht aufgespielt worden. So blieben diese Systeme verwundbar. Mit Bluekeep droht sich die Geschichte zu wiederholen: Einige Wochen nach der Entdeckung von Bluekeep und Bereitstellung des Patches durch Microsoft sind immer noch fast eine Millionen Systeme mit extern exponiertem RDP ungepatcht.

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