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Das Magazin für alle IT-Security-Themen




Schwerpunkt Cyber Security

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte über "Pentesting" auf.

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Advertorial

Cyber Security – neue Informationsmaterialien zum Schutz der eigenen IT-Sicherheit von Materna
Die digitale Transformation birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken für Unternehmen und Behörden. Organisationen müssen für die digitale Handhabung von Prozessen, Dokumenten und vor allem Daten entsprechende Schutzmaßnahmen für ihre digitalen Infrastrukturen schaffen. Das Thema der Cyber Security rückt damit immer mehr in den Fokus. In diesem Zusammenhang hat Materna im Rahmen des European Cyber Security Month ein Portfolio an unterschiedlichen Informationsformaten zu dem Thema Cyber Security erstellt.


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Schwerpunkt

EU-DSGVO umsetzen

EU-DSGVO umsetzen

EU-Datenschutz-Grundverordnung aus Sicht der SAP-Anwender, Bild: DSAG

Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist und es kommt nur noch das neue Datenschutzrecht nach der Datenschutz-Grundverordnung zur Anwendung, ergänzt durch die Regelungen des BDSG-neu und einige spezialgesetzliche Regelungen.

Laut Einschätzung von Gartner werden mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Oftmals haben Organisationen laut IDG noch nicht mal Maßnahmen ergriffen, um die DSGVO-Anforderungen erfüllen zu können. Vielfach hapert es schon am Vermögen, DSGVO-Anforderungen exakt definieren zu können und für das eigene Unternehmen umsetzbar zu machen.

Dass auch US-amerikanische Unternehmen zukünftig die Vorgaben der DSGVO erfüllen müssen, wenn sie Daten von EU-Bürgern sammeln oder verarbeiten, macht es für internationale Konzerne nicht leichter. Eine Studie von Trend Micro und Opinium zur EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt zudem: Die Vorgabe "Stand der Technik" verwirrt IT-Entscheider sogar und wird unterschiedlich interpretiert.

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(Update 6)

Advertorial


BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

Warnungen vor Schadsoftware

G Data warnt vor aktueller Dridex-Welle

Es gibt wieder verstärkt Aktivitäten der Dridex-Malware. Diese bereits einige Jahre alte Schadsoftware macht zurzeit in Excel-Dateien die Runde, die per Mail verschickt werden. Dabei hat der Schädling es vor allem auf Passwörter und andere Nutzerdaten abgesehen. "Wenn das Wochenende vor der Tür steht, lässt bei vielen Nutzern die Wachsamkeit deutlich nach. Das machen sich Kriminelle zunutze", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. Die Schadsoftware mit dem Namen "Dridex" ist für G Data kein unbeschriebenes Blatt – bereits 2015 haben wir über diese Malware berichtet. Wie damals versteckt sich das Schadprogramm auch in diesem Fall in einer Office-Datei, getarnt als Versandbestätigung. Heruntergeladen wird die eigentliche Malware über ein eingebettetes Makro, welches sich hinter der "Drucken"-Funktion verbirgt.

Warnungen vor Schadsoftware

Gruppierung HAFNIUM nutzt MS Exchange-Lücken aktiv

Microsoft hat Notfall-Patches für insgesamt vier bisher ungepatchte Sicherheitslücken in Microsoft Exchange veröffentlicht. Die Lücken werden derzeit von staatlichen Akteuren aktiv ausgenutzt. Vier Zero-Day-Sicherheitslücken in lokal installierten Versionen von Microsoft Exchange ermöglichen sowohl eine Authentisierung ohne Nutzerdaten, das Schreiben und Ausführen von beliebigem Code als auch die Ausleitung von Unternehmensdaten. Angreifer könnten sogar ganze Offline-Adressbücher und Mailboxen exfiltrieren. Daher rät Microsoft, die bereitgestellten Updates unverzüglich zu installieren. Alle vier Zero-Day-Lücken haben eine CVE zugewiesen bekommen (CVE-2021-26855,CVE-2021-26857, CVE-2021-26858 und CVE-2021-27065). Betroffen sind lokale Installationen von Microsoft Exchange. Die Online-Versionen von Exchange sind von den Lücken nach derzeitigen Erkenntnissen nicht betroffen.

TikTok war erneut anfällig für Cyber-Attacken

Die Sicherheitsforscher von Check Point Software Technologies warnen vor einer neuen Schwachstelle in der TikTok-App. Hackern war es möglich über eine Sicherheitslücke in der Funktion Find Friends die Schutzfunktionen zu umgehen und auf die Profile von Nutzern zuzugreifen. Auf diese Weise konnten alle personenbezogenen Informationen, wie die einmalige Nutzer-ID, gestohlen werden – einschließlich der Telefonnummer – um eine Datenbank aufzubauen, die für Malware-Attacken genutzt werden kann. Bereits im Januar 2020 fanden die Experten von Check Point mehrere kritische Schwachstellen in der Applikation. Check Point meldete die Lücke umgehend an TikTok und sie wurde bereits durch einen Fix geschlossen, der daher umgehend installiert werden sollte. Bis dahin aber war die Schwachstelle ausnutzbar und es ist wahrscheinlich, dass einige Nutzer bereits unbemerkt das Opfer von Hackern wurden.

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Sponsornewsletter: Lizenzierungstrend 2015

Sponsor

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Software und Daten müssen gegen Piraterie geschützt werden. Ohne Spezialwissen geht das nicht

Wer die Bedürfnisse der Anwender flexibel befriedigen will, muss auch sein Lizenzmanagement entsprechend flexibel gestalten. Zunehmende Flexibilität bedeutet aber auch zunehmende Komplexität. Wer beispielsweise bis 2020 kein Lizenz- und Berechtigungsmanagement-System implementiert hat, um seine IoT-Lösungen zu monetarisieren, verzichtet laut Gartner auf 20 Prozent seines potenziellen Umsatzes.
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Unternehmemsprofil-Teaser

BAE Systems: Weitere Infos

BAE Systems liefert einige der weltweit führenden technologie-geleiteten Lösungen für Verteidigung, Luftfahrt und Sicherheit. Wir beschäftigen etwa 83.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter in über 40 Ländern. In Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern vor Ort entwickeln wir Produkte und Systeme, die militärische Kapazitäten bieten, nationale Sicherheit und Menschen schützen und kritische Informationen und Infrastrukturen sichern.

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Certus Software: Weitere Infos

Certus Software GmbH bietet zertifizierte Datenlöschungsdienstleistungen und -software. 25 Mitarbeiter in Augsburg und Ia?i, Rumänien (F&E) betreuen 900 Kunden weltweit.

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Expert System: Weitere Infos

Expert System ist ein führender Anbieter multilingualer Technologien für Cognitive Computing zur effizienten Analyse von Textinhalten sowie unstrukturierten und strukturierten Daten. Die hohe Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen basiert auf Cogito, einer patentierten, multilingualen, semantischen Technologie. Cogito nutzt die Verfahren der Künstlichen Intelligenz bei der Simulation von menschlichen Fähigkeiten im Textverstehen (Semantik) kombiniert mit Verfahren des Maschinellen Lernens (Deep Learning). Das Unternehmen mit Hauptsitz in Modena, Italien, hat zahlreiche Niederlassungen in Europa sowie in den USA und Kanada. Expert System unterstützt Kunden weltweit u. a. in folgenden Branchen: Banken und Versicherungen, Life-Sciences- und Pharmaindustrie, Energie- und Medienwirtschaft sowie staatliche Organisationen.

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Neo4j: Weitere Infos

Die Neo4j Graph-Plattform unterstützt Unternehmen weltweit, vernetzte Daten in vollem Umfang zu nutzen und intelligente Anwendungen zu entwickeln - von KI über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis zu Stammdatenmanagement.

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Oodrive: Weitere Infos

Oodrive ist einer der europäischen Marktführer für sichere Online-Datenverwaltung für Unternehmen. Der SaaS-Pionier betreut über 14.500 Firmen in über 90 Ländern, die mit Lösungen des Unternehmens weltweit sicher und online kollaborieren. Kleine und mittelständische Betriebe vertrauen Oodrive dabei ebenso wie Großkunden.

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Viren, Malware, Trojaner

Botnets wirken als Katalysator für DDoS-Angriffe

Der aktuelle "DDoS Threat Intelligence Report" von A10 Networks zeigt, dass die Pandemie nicht nur weitreichende gesellschaftliche Folgen hatte, sondern auch immensen Einfluss auf die Bedrohungslage im digitalen Raum genommen hat. Insbesondere durch die stetig steigende Anzahl an DDoS-Angriffs-Tools und aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Botnets ist es Cyberkriminellen möglich, umfangreiche DDoS-Angriffe durchzuführen. Dadurch, dass zahlreiche Branchen, Dienstleister sowie das Bildungs- und Gesundheitswesen zu einer Verlagerung ihrer Tätigkeit in den digitalen Raum gezwungen wurden, standen Cyberkriminellen mehr Ziele als je zuvor zur Verfügung.

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Hacker verstärkten Thread-Hijacking-Angriffe gegen Fernarbeiter

Check Point Software Technologies hat den "Security Report 2021" veröffentlicht. Der Bericht zeigt die wichtigsten Angriffsvektoren und -techniken auf, die von CPR-Forschern beobachtet wurden, als kriminelle, politische und nationalstaatliche Bedrohungsakteure die durch die COVID-19-Pandemie verursachte Störung ausnutzten, um Organisationen in allen Branchen anzugreifen. Der Bericht gibt Cyber-Sicherheitsexperten und Führungskräften die Informationen an die Hand, die sie benötigen, um ihre Organisationen vor diesen fortschrittlichen Cyber-Angriffen und -Bedrohungen der fünften Generation zu schützen.

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Alte Malware im neuen Gewand

Die Pandemie bleibt ein Fest für Kriminelle – Sie nutzen die Verunsicherung der Menschen für Angriffe aus. Laut der aktuellen Bedrohungsanalyse von G Data CyberDefense stieg die Zahl im zweiten Halbjahr 2020 der abgewehrten Angriffsversuche um 85 Prozent. Pro Minute haben Cyberkriminelle im vergangenen Jahr 76 neue Versionen einer Schadsoftware veröffentlicht. Auch Sicherheitslücken wie Shitrix und Sunburst haben den Angreifern gute Dienste für ihr schädliches Treiben geleistet.

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Governance, Risk, Compliance, Interne Revision

Corporate Compliance Zeitschrift


Die "Corporate Compliance Zeitschrift" zeigt Haftungsfallen und bietet praxisgerechte Lösungen zur regelkonformen Führung eines Unternehmens für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Konzernunternehmen.
Die Hefte der CCZ richten sich an alle, die mit Corporate Compliance in Unternehmen befasst sind (Corporate Compliance-Beauftragte, Anti-Korruptions-Beauftragte etc.) sowie Rechtsanwälte und Juristen, die in diesem Bereich beratend tätig sind. Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind Manager und Unternehmer heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt. Führungskräfte internationaler Firmen laufen zudem Gefahr, gegen ausländisches Recht zu verstoßen.
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Schwerpunkt

IT-Sicherheit im Kontext von Compliance

IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen. Ohne IT-Compliance sind die Compliance-Ziele eines jeden Unternehmens stark gefährdet. An der Umsetzung von Compliance im Unternehmen sind viele Abteilungen beteiligt. Dazu zählen nicht nur die Interne Revision, Rechtsabteilung, das Risiko-Management oder Anti-Fraud-Management, sondern auch die Konzernsicherheit.

Vor allem die IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen.
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Management-Briefing

Rechtskonforme Videoüberwachung
Videoüberwachung ist ein sehr sensibles Thema. Einerseits gefürchtet von den Arbeitnehmern, wenn die optische Observierung an ihrem Arbeitsplatz stattfindet, andererseits unentbehrlich für Unternehmen, Institutionen und behördliche Einrichtungen, wenn es um Sicherheits-, Überwachungs- und Kontrollbelange geht. Mit Videotechnik werden heute sowohl Arbeitsstätten und der öffentliche Bereich überwacht als auch Produktionsanlagen, Materiallager, Hochsicherheitsbereiche etc.
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Malware: Hintergrundthemen

Zero-Day-Attacke gegen Microsoft

Check Point Research, die Forschungsabteilung von Check Point Software Technologies, nahm sich die Zero-Day-Attacken gegen Microsoft E-Mail-Exchange vor und beobachtete genau die Vorgänge. Innerhalb von 24 Stunden, so die Experten, verdoppelten sich die Angriffe weltweit, welche die Sicherheitslücke ausnutzen wollten, alle zwei oder drei Stunden. Außerdem fanden sie heraus, welche Länder am stärksten betroffen sind. Auf Platz eins liegt die Türkei (19 Prozent), gefolgt von den Vereinigten Staaten (18 Prozent) und Italien (10 Prozent). Deutschland (7 Prozent) liegt noch auf dem vierten Platz.

NimzaLoader ist eine neue Malware

Die Sicherheitsforscher von Proofpoint haben eine neuartige Malware näher analysiert, die die Cyberkriminellen von TA800 (Threat Actor) kürzlich im Rahmen einer E-Mail-Kampagne verbreiteten. Die neue Initial Access Malware, der die Cybersecurity-Experten den Namen NimzaLoader gaben, weist eine Reihe von Besonderheiten auf, welche im neuesten Blog von Proofpoint genauer unter die Lupe genommen wurden. Die Hackergruppe TA800 hatte sich seit April 2020 überwiegend darauf spezialisiert, die Schadsoftware BazaLoader in ihren Cyberkampagnen zu verbreiten. Im vergangenen Februar jedoch, konnten die Security-Spezialisten von Proofpoint eine E-Mail-Kampagne beobachten, bei der TA800 eine neue Schadsoftware zum Einsatz brachte. Die von Proofpoint NimzaLoader getaufte Malware wurde von seinen Entwicklern in der Programmiersprache Nim geschrieben.

Drei Varianten der fortschrittlichen Backdoor BADHATCH

Die Cyberkriminellen der FIN8-Gruppe haben die Möglichkeiten des Backdoor-Toolkits BADHATCH für ihre Zwecke erweitert und greifen Unternehmen mit neuen Varianten gezielt an. Die Experten der Bitdefender Labs konnten feststellen, dass die Gruppe nach einer Pause von etwa eineinhalb Jahren in mehreren Ländern wieder aktiv ist. Ins Visier dürfte gezielt der Einzelhandel sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe geraten. Die Hackergruppe FIN8 ist seit 2016 aktiv und hat sich laut MITRE auf den Diebstahl von Kreditkartendaten von POS-Systemen spezialisiert. Dazu nutzt die Gruppe zahlreiche unterschiedliche Angriffsvektoren, darunter seit 2019 eine funktionsreiche Malware namens BADHATCH. Spear-Phishing-Kampagnen der Gruppe zielen außerdem auf den Einzelhandel sowie auf Hotels und Gaststätten ab. Aktuell finden sich auch Versicherungen oder Unternehmen aus der Chemieindustrie unter den Opfern der neuen Variante.

Zugang zu den Bankdaten eines Opfers

Check Point Research, die Forschungsabteilung von Check Point Software Technologies hat den Google Play Store erneut untersucht und wurde fündig. In neun Utility-Apps versteckt sich der Malware-Dropper Clast82, darunter Programme zur Aufzeichnung des Bildschirms oder für VPN-Verbindungen. Diese Art von Schädling infiziert echte Anwendungen, wird mit diesen heruntergeladen und installiert, kontaktiert seinen Command & Control Server (C&C), um die Konfiguration zu erhalten und lädt dann heimlich andere Malware auf das Smartphone des Nutzers. Sie ist sozusagen die Vorhut einer Armee, die den Boden bereitet.

Verbreitung der Dridex-Malware

Rund ein Jahr seit Beginn der weltweit grassierenden Covid-19-Pandemie ist die Bedrohungslandschaft vielerorts noch immer von Phishing-Ködern geprägt, die vermeintliche Heilmittel, Impfstoffe oder Informationen zu neuen Virusvarianten anpreisen. Die Security-Experten von Proofpoint haben dies zum Anlass genommen, verschiedene Beispiele für Cyberkampagnen, die in Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie stehen, genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Blog Post von Proofpoint werden diese Kampagnen detailliert beschrieben.

Diebstahl von Bankgeschäftsdaten

Die Gootkit-Malware-Familie ist ein bekannter Scherge – ein Trojaner, der sich initial auf den Diebstahl von Bankgeschäftsdaten fokussiert und sich heute unter anderem des Analysetools Cobalt-Strike, der Banking Malware Kronos sowie der REvil-Ransomware bedient. IT-Security-Experten haben sich bereits 2020 intensiv mit der Schadsoftware und insbesondere ihrer geschickten Übermittlungsmechanismen beschäftigt. Neu ist nun, dass die Angreifer die Malware zu einer Multi-Payload-Plattform ausgebaut haben. Mit variablen Angriffsmechanismen – inklusive Social Engineering – ist sie heute am stärksten in Deutschland sowie in den USA und Südkorea aktiv. Aufgrund der Aktualität und des Plattform-Charakters haben die Security-Experten der SophosLabs der Multi-Payload-Malware einen eigenen Namen gegeben: Gootloader.

Infektionsschema und Vorgehen von ThreatNeedle

Kaspersky-Forscher haben eine neue, bisher unbekannte Kampagne des fortgeschrittenen Bedrohungsakteurs Lazarus identifiziert. Seit Anfang 2020 richtet sich dieser mit der benutzerdefinierten Backdoor ,ThreatNeedle' gegen Unternehmen der Verteidigungsindustrie. Die Backdoor bewegt sich lateral durch infizierte Netzwerke und sammelt vertrauliche Informationen. Lazarus kann dabei Daten sowohl aus IT- als auch aus eingeschränkten Netzwerken stehlen. Bei Lazarus handelt es sich um einen sehr produktiven Bedrohungsakteur, der seit mindestens 2009 aktiv ist. Die Gruppe ist für umfangreiche Cyberspionage- und Ransomware-Kampagnen sowie Angriffe auf den Kryptowährungsmarkt bekannt. Aktuelle Attacken wurden zudem im Zusammenhang mit Covid-19 und der Impstoffforschung festgestellt. Während Lazarus sich in den vorigen Jahren auf Finanzinstitute konzentriert hat, scheint seit Anfang 2020 die Verteidigungsindustrie im Fokus der Aktivitäten zu stehen.

Fachbücher

Der Royal Flush für Hacker

Der Royal Flush für Hacker

Im neuen Buch "Identity Attack Vectors" (Apress Verlag) untersuchen Morey J. Haber, CTO/CISO bei BeyondTrust, und Mitautor Darran Rolls, CTO bei SailPoint, typische Angriffsvektoren für Attacken auf digitale Identitäten. Beide Autoren erkennen eine verschärfte Risikolage in privaten und geschäftlichen IT-Umgebungen: Die rasante Zunahme an Benutzerkonten hat zu einer unüberschaubaren Anzahl an Kennwörtern geführt, deren sichere Zuteilung, Absicherung und Verwaltung die IT-Sicherheitsverantwortlichen vor völlig neue Herausforderungen stellt.

Copyright IT SecCity.de;
PMK Presse, Messe & Kongresse Verlags GmbH,
2002 - 2020

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Streaming Media

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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