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Schwerpunkt

EU-DSGVO umsetzen

EU-DSGVO umsetzen

EU-Datenschutz-Grundverordnung aus Sicht der SAP-Anwender, Bild: DSAG

Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist und es kommt nur noch das neue Datenschutzrecht nach der Datenschutz-Grundverordnung zur Anwendung, ergänzt durch die Regelungen des BDSG-neu und einige spezialgesetzliche Regelungen.

Laut Einschätzung von Gartner werden mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Oftmals haben Organisationen laut IDG noch nicht mal Maßnahmen ergriffen, um die DSGVO-Anforderungen erfüllen zu können. Vielfach hapert es schon am Vermögen, DSGVO-Anforderungen exakt definieren zu können und für das eigene Unternehmen umsetzbar zu machen.

Dass auch US-amerikanische Unternehmen zukünftig die Vorgaben der DSGVO erfüllen müssen, wenn sie Daten von EU-Bürgern sammeln oder verarbeiten, macht es für internationale Konzerne nicht leichter. Eine Studie von Trend Micro und Opinium zur EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt zudem: Die Vorgabe "Stand der Technik" verwirrt IT-Entscheider sogar und wird unterschiedlich interpretiert.

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(Update 6)

Advertorial


BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

Warnungen vor Schadsoftware

Phishing-Mails der neuen Generation

Das CERT von Retarus warnt vor Phishing-Mails, die Empfänger dazu auffordern, einen wichtigen Vertrag eines Geschäftspartners zu bearbeiten. Die Phisher gaukeln vor, das Dokument über die an sich seriöse Plattform Dotloop zur Verfügung zu stellen und leiten Empfänger auf eine gefälschte Login-Seite ihres Microsoft-Kontos. Die Betrugs-Mails sind mit dem Microsoft-Logo und dem offiziellen E-Mail-Abbinder von Dotloop professionell gestaltet. Dotloop ist eine US-Plattform, über die man Immobiliengeschäfte rechtssicher abwickeln kann. Erst nach dem Klick auf einen Button, über den sich das angebliche Vertragsdokument öffnen lassen soll, wird der Betrugsversuch offensichtlich. Er führt auf eine gefälschte Microsoft-Seite, auf der man sich mit seinem E-Mail-Passwort einloggen soll. Nur ein Blick in die Adresszeile des Browsers verrät, dass es sich um eine unseriöse Adresse handelt.

Warnungen vor Schadsoftware

Zugriff auf LDAP-Schnittstelle von vCenter einschränken

VMware hat eine gefährliche Sicherheitslücke in der Management-Software für virtuelle Umgebungen vCenter Server bekanntgegeben. Die Schwachstelle findet sich im VMware Directory Service (vmdir) und wird mit dem höchstmöglichen CVSS v3 Score 10 von 10 bewertet. In einem Blogbeitrag hat Guardicore Labs die Schwachstelle CVE-2020-3952 detailliert analysiert. Dabei haben die Sicherheitsforscher festgestellt, dass sich die Authentifizierung weiterhin umgehen lässt. Hauptursache für die Sicherheitsanfälligkeit ist ein Fehler in einer Funktion, die sich mit Berechtigungsprüfungen befasst, und ein zweiter Fehler, der einer LDAP-Sitzung ohne Authentifizierungst-Token Root-Berechtigungen gewährt. Die Kombination dieser beiden Probleme führte zu der äußerst kritischen Anfälligkeit.

BSI warnt vor wurmfähiger Schwachstelle in Windows

Eine Schwachstelle im Microsoft-Produkt Windows ermöglicht Schadprogrammen neben gezielten Angriffen auch die selbstständige wurmartige Ausbreitung in betroffenen IT-Netzwerken. Da derzeit kein Patch zur Schließung der Sicherheitslücke zur Verfügung steht, schätzt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sie als kritisch ein. Microsoft konnte bislang nur einen Workaround zur Verfügung stellen, mit dem die Ausnutzung der Schwachstelle auf SMB-Servern verhindert werden kann. Für einzelne SMB-Clients ist der Workaround nicht geeignet, daher sollte bei betroffenen SMB-Clients eine vollständige Deaktivierung von SMB erwogen werden (s.u.). Ein ähnliches Szenario hatte 2017 zu den IT-Sicherheitsvorfällen "WannaCry" und "NotPetya" geführt.

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Sponsornewsletter: Lizenzierungstrend 2015

Sponsor

Sponsor

Software und Daten müssen gegen Piraterie geschützt werden. Ohne Spezialwissen geht das nicht

Wer die Bedürfnisse der Anwender flexibel befriedigen will, muss auch sein Lizenzmanagement entsprechend flexibel gestalten. Zunehmende Flexibilität bedeutet aber auch zunehmende Komplexität. Wer beispielsweise bis 2020 kein Lizenz- und Berechtigungsmanagement-System implementiert hat, um seine IoT-Lösungen zu monetarisieren, verzichtet laut Gartner auf 20 Prozent seines potenziellen Umsatzes.
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Unternehmemsprofil-Teaser

BAE Systems: Weitere Infos

BAE Systems liefert einige der weltweit führenden technologie-geleiteten Lösungen für Verteidigung, Luftfahrt und Sicherheit. Wir beschäftigen etwa 83.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter in über 40 Ländern. In Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern vor Ort entwickeln wir Produkte und Systeme, die militärische Kapazitäten bieten, nationale Sicherheit und Menschen schützen und kritische Informationen und Infrastrukturen sichern.

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Certus Software: Weitere Infos

Certus Software GmbH bietet zertifizierte Datenlöschungsdienstleistungen und -software. 25 Mitarbeiter in Augsburg und Ia?i, Rumänien (F&E) betreuen 900 Kunden weltweit.

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Expert System: Weitere Infos

Expert System ist ein führender Anbieter multilingualer Technologien für Cognitive Computing zur effizienten Analyse von Textinhalten sowie unstrukturierten und strukturierten Daten. Die hohe Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen basiert auf Cogito, einer patentierten, multilingualen, semantischen Technologie. Cogito nutzt die Verfahren der Künstlichen Intelligenz bei der Simulation von menschlichen Fähigkeiten im Textverstehen (Semantik) kombiniert mit Verfahren des Maschinellen Lernens (Deep Learning). Das Unternehmen mit Hauptsitz in Modena, Italien, hat zahlreiche Niederlassungen in Europa sowie in den USA und Kanada. Expert System unterstützt Kunden weltweit u. a. in folgenden Branchen: Banken und Versicherungen, Life-Sciences- und Pharmaindustrie, Energie- und Medienwirtschaft sowie staatliche Organisationen.

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Neo4j: Weitere Infos

Die Neo4j Graph-Plattform unterstützt Unternehmen weltweit, vernetzte Daten in vollem Umfang zu nutzen und intelligente Anwendungen zu entwickeln - von KI über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis zu Stammdatenmanagement.

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Oodrive: Weitere Infos

Oodrive ist einer der europäischen Marktführer für sichere Online-Datenverwaltung für Unternehmen. Der SaaS-Pionier betreut über 14.500 Firmen in über 90 Ländern, die mit Lösungen des Unternehmens weltweit sicher und online kollaborieren. Kleine und mittelständische Betriebe vertrauen Oodrive dabei ebenso wie Großkunden.

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Viren, Malware, Trojaner

IT-Führungskräfte sollten Sicherheitsstrategie anpassen

Trend Micro veröffentlicht ihren jährlichen Halbjahresbericht, aus dem hervorgeht, dass COVID-19-bezogene Angriffe das größte Cyber-Sicherheitsrisiko in der ersten Jahreshälfte darstellten. In nur sechs Monaten blockierte Trend Micro weltweit 8,8 Millionen Bedrohungen mit Bezug zur Corona-Pandemie, davon fast 1,3 Millionen (14,6 Prozent) in Deutschland. Fast 92 Prozent dieser Angriffe geschahen mittels Spam-Mails. Cyberkriminelle nutzen das weltweite Interesse an der Covid-19-Pandemie, um den Schwerpunkt ihrer Angriffe darauf auszurichten. Das Risiko für Unternehmen wurde zudem durch Sicherheitslücken verschärft, die durch das Arbeiten im Homeoffice entstanden sind.

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Phishing-Kampagnen massiv im Einsatz

In den ersten drei Monaten des Jahres 2020, während die Welt hart durchgreifen musste, um das Coronavirus einzudämmen, nahmen die Cyber-Bedrohungen zu. Die neueste Sonderausgabe des vierteljährlichen CTNT-Berichts von Malwarebytes konzentriert sich auf diese jüngsten Malware-Bedrohungen, die eine große Gemeinsamkeit haben: das Coronavirus als Köder. Die Sicherheitsforscher analysieren dabei gefährliche Top-Malware wie Trojaner, Info Stealer und Botnets, die die Bedrohungsakteure von Januar bis März dieses Jahres an immer stärker ausgeliefert haben.Von einer E-Mail, die vorgibt, von UNICEF zu stammen, über eine andere, in der mit Informationen über die korrekte Verwendung von Gesichtsmasken gelockt wird, bis hin zu einer betrügerischen Weltkarte, die sich als Coronavirus-Fallverfolger der John-Hopkins-Universität ausgibt: die Cyberkriminelle sind so kreativ wie hinterhältig.

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Früherkennung versus Analyse

Fast drei Viertel (72 Prozent) der analysierten schädlichen Dateien, die über die kostenfreie Version von "Kaspersky Threat Intelligence Portal" eingereicht wurden, waren Trojaner, Backdoors oder Dropper. Die Analyse der eingereichten Daten zeigt zudem, dass die Malware-Typen, die von den Forschern am häufigsten untersucht werden, nicht unbedingt mit den am weitest verbreiteten übereinstimmen. Die Erkennung schädlicher Aktivitäten bildet nur den Ausgangspunkt für die Untersuchung eines Angriffs. Um Reaktions- und Abhilfemaßnahmen zu entwickeln, müssen Sicherheitsanalysten das Angriffsziel, den Ursprung eines schädlichen Objekts, dessen Popularität und vieles mehr identifizieren. Das Kaspersky Threat Intelligence Portal hilft Analysten bei der Erforschung dieser Hintergründe.

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Governance, Risk, Compliance, Interne Revision

Corporate Compliance Zeitschrift


Die "Corporate Compliance Zeitschrift" zeigt Haftungsfallen und bietet praxisgerechte Lösungen zur regelkonformen Führung eines Unternehmens für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Konzernunternehmen.
Die Hefte der CCZ richten sich an alle, die mit Corporate Compliance in Unternehmen befasst sind (Corporate Compliance-Beauftragte, Anti-Korruptions-Beauftragte etc.) sowie Rechtsanwälte und Juristen, die in diesem Bereich beratend tätig sind. Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind Manager und Unternehmer heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt. Führungskräfte internationaler Firmen laufen zudem Gefahr, gegen ausländisches Recht zu verstoßen.
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Schwerpunkt

IT-Sicherheit im Kontext von Compliance

IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen. Ohne IT-Compliance sind die Compliance-Ziele eines jeden Unternehmens stark gefährdet. An der Umsetzung von Compliance im Unternehmen sind viele Abteilungen beteiligt. Dazu zählen nicht nur die Interne Revision, Rechtsabteilung, das Risiko-Management oder Anti-Fraud-Management, sondern auch die Konzernsicherheit.

Vor allem die IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen.
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Management-Briefing

Rechtskonforme Videoüberwachung
Videoüberwachung ist ein sehr sensibles Thema. Einerseits gefürchtet von den Arbeitnehmern, wenn die optische Observierung an ihrem Arbeitsplatz stattfindet, andererseits unentbehrlich für Unternehmen, Institutionen und behördliche Einrichtungen, wenn es um Sicherheits-, Überwachungs- und Kontrollbelange geht. Mit Videotechnik werden heute sowohl Arbeitsstätten und der öffentliche Bereich überwacht als auch Produktionsanlagen, Materiallager, Hochsicherheitsbereiche etc.
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Malware: Hintergrundthemen

Wiederaufflammen der Emotet-Bedrohung

Proofpoint konnte die Rückkehr der Hackergruppe TA542 (Threat Actor) und damit einhergehend der Emotet-Malware vermelden. Zuvor hatte die Gruppe ihre Aktivitäten für ganze 161 Tage eingestellt – die längste bekannte Pause dieses Bedrohungsakteurs. Proofpoint hat nun die aktuellen Kampagnen von TA542 in zwei neuen Blogs näher analysiert und konnte dabei bedeutende Veränderungen aufseiten der Cyberkriminellen feststellen. Seit dem 17. Juli dieses Jahres, also dem Wiederaufflammen der Emotet-Bedrohung, haben die Security-Experten von Proofpoint die jüngste Serie an Emotet-Kampagnen von TA542 genauestens studiert. Dabei waren die Sicherheitsforscher in der Lage, eine Reihe von Übereinstimmungen mit vergangenen Kampagnen aber auch einige bemerkenswerte Neuerungen zu beobachten. Analog zu Kampagnen, die vor der im Frühjahr selbstauferlegten Pause von TA542 stattfanden, konnte Proofpoint auch bei den aktuellen Aktivitäten der Gruppe umfangreiche Attacken via E-Mail belegen.

Aktivitäten ausgesprochen zielgerichtet

Während der letzten Monate hat das Nocturnus-Team von Cybereason die Aktivitäten der Evilnum-Gruppe untersucht. Die Gruppe trat im Jahr 2018 zum ersten Mal in Erscheinung, und seitdem gehen vielfältige Aktivitäten auf Evilnum zurück – laut neuesten Berichten wurden dabei verschiedene in Javascript und C# geschriebene Komponenten verwendet sowie Tools, die vom Malware-as-a-Service-Anbieter Golden Chickens stammen. Die Aktivitäten der Gruppe scheinen – im Gegensatz zu einem großflächigen Phishing-Angriff – ausgesprochen zielgerichtet zu sein, mit Schwerpunkt auf dem FinTech-Markt. Dabei macht sich EvilNum einen nicht nur in der Finanzbranche üblichen Prozess zunutze, der unter der Bezeichnung "Know your Customer" bekannt ist. Das Know Your Customer-Prinzip (KYC) dient der Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstiger Wirtschaftskriminalität.

Radware warnt vor akuten Ransom-Attacken

Seit Mitte August hat Radware mehrere Ransom-Kampagnen von Akteuren verfolgt, die sich als "Fancy Bear", "Armada Collective" und "Lazarus Group" ausgeben und mit massiven DDoS-Attacken drohen. Die Geldforderungen werden per E-Mail zugestellt und enthalten in der Regel opferspezifische Daten wie Autonomous System Numbers (ASN) oder IP-Adressen von Servern oder Diensten, auf die sie abzielen werden, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Es handelt sich um eine globale Kampagne, die vor allem auf Finanzdienstleister, E-Commerce und die Reisebranche abzielt. Die Lösegeldgebühr wird zunächst auf 10 BTC festgesetzt, was aktuell knapp 100.000 Euro entspricht – in einigen Fällen auch 20 BTC. Diese Forderungen sind deutlich höher als bei vergleichbaren Kampagnen im Jahr 2019, bei denen in der Regel zwischen 1 BTC und 2 BTC verlangt wurden. Die Erpresser drohen mit DDoS-Angriffen von über 2 Tbps, falls die Zahlung nicht erfolgt. Um zu beweisen, dass der Brief kein Schwindel ist, geben die Autoren an, wann sie einen Demonstrationsangriff starten werden.

APT-Akteur DarkHotel könnte hinter Exploits stehen

Im späten Frühjahr 2020 verhinderten Kasperskys automatisierte Erkennungstechnologien einen gezielten Angriff auf ein südkoreanisches Unternehmen. Bei der näheren Untersuchung der Attacke fanden Kaspersky-Forscher zwei bislang unbekannte Schwachstellen: Ein Exploit zur Ausführung von fremdem Code im Internet Explorer 11 und ein Elevation of Priviliges (EoP)-Exploit zur Erlangung höherer Zugriffsrechte in aktuellen Versionen von Windows 10. Patches für die beiden Exploits wurden bereits veröffentlicht. Bei Zero-Day-Schwachstellen handelt es sich um bislang unbekannte Software-Bugs. Bis zu ihrer Entdeckung können Angreifer diese unbemerkt für schädliche Aktivitäten missbrauchen und schweren Schaden anrichten.

Verwendung einer neuen Malware-Familie

Proofpoint hat eine Cyberkampagne identifiziert, bei der eine mutmaßlich aus China stammende Hackergruppe eine neue Malware-Familie eingesetzt hat. Die Attacken richteten sich unter anderem gegen diplomatische Vertretungen und politische Gremien europäischer Länder. Neben den bekannten ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen hat das Coronavirus auch Einfluss auf die Cyberbedrohungslandschaft. Vor allem Social-Engineering-Köder, die einen Bezug zur COVID-19-Pandemie hatten, prägten dabei die erste Jahreshälfte 2020. Untersuchungen dazu haben ergeben, dass mehrere chinesische Hackergruppen in den letzten Monaten Phishing-Köder mit COVID-19-Bezug eingesetzt haben, um bereits bekannte, aber auch neue Ziele auszuspionieren.

Vertrauenswürdige externe Dienste instrumentalisiert

Die Cybersecurity-Spezialisten von F-Secure haben einen Report veröffentlicht, in dem sie Details eines gezielten Angriffs auf ein Unternehmen aus der Kryptowährungsbranche mit der Lazarus Group in Verbindung bringen. Die Hackergruppe, die mutmaßlich in enger Verbindung zur Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) steht, ist bekannt für ihr hochprofessionelles Vorgehen, das rein finanzielle Interessen verfolgt. Im Bericht kommt F-Secure durch die Verknüpfung von aus dem Angriff gewonnenen Hinweisen und Mustern mit bereits vorhandenen Forschungsergebnissen zu dem Schluss, dass der überprüfte Vorfall Teil einer global angelegten Kampagne der Lazarus-Gruppe ist. Diese richtet sich gegen Unternehmen aus der Kryptowährungsbranche aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, Singapur, Japan und weiteren Ländern. Der Bericht analysiert die Logs, Protokolle und weitere technische Artefakte, die von F-Secure während der forensischen Untersuchung eines Angriffes auf eine Krypto-Organisation sichergestellt werden konnten. F-Secures Sicherheitsexperten stellten dabei fest, dass die Angriffsmethoden nahezu identisch mit den Praktiken sind, die so zuvor auch von der Lazarus-Gruppe – auch als APT38 bekannt – eingesetzt wurden.

Modifizierte Malware für effektiven Datendiebstahl

Die Experten von Kaspersky haben eine neue Android-Spyware entdeckt, die unter dem Deckmantel vermeintlicher Erwachseneninhalte und COVID-19-Applikationen in Indien vertrieben wird]. Die Spyware wird der APT-Gruppe Transparent Tribe zugeschrieben, die ihre Aktivitäten auszuweiten scheint und nun mobile Geräte infiziert. Kaspersky konnte bereits vor kurzem Transparent Tribe mit einer aktuellen Cyber-Spionage-Kampagne gegen Militär- und Regierungseinrichtungen weltweit in Verbindung bringen. Jüngste Ergebnisse zeigen nun, dass die Gruppe auch aktiv an der Verbesserung ihrer Tools und der Ausweitung ihrer Reichweite zur Bedrohung mobiler Geräte gearbeitet hat. Während der Untersuchung von Transparent Tribe konnte Kaspersky ein neues Android-Implantat finden, das der Bedrohungsakteur bei Angriffen zum Ausspionieren mobiler Geräte einsetzte und das in Indien durch eine pornografische App und eine gefälschte Version der nationalen COVID-19-Tracking-App verbreitet wurde. Die Verbindung zwischen der Gruppe und den beiden Anwendungen wurde aufgrund der verwandten Domänen hergestellt, die Transparent Tribe nutzte, um bösartige Dateien für verschiedene Kampagnen zu hosten.

Fachbücher

Der Royal Flush für Hacker

Der Royal Flush für Hacker

Im neuen Buch "Identity Attack Vectors" (Apress Verlag) untersuchen Morey J. Haber, CTO/CISO bei BeyondTrust, und Mitautor Darran Rolls, CTO bei SailPoint, typische Angriffsvektoren für Attacken auf digitale Identitäten. Beide Autoren erkennen eine verschärfte Risikolage in privaten und geschäftlichen IT-Umgebungen: Die rasante Zunahme an Benutzerkonten hat zu einer unüberschaubaren Anzahl an Kennwörtern geführt, deren sichere Zuteilung, Absicherung und Verwaltung die IT-Sicherheitsverantwortlichen vor völlig neue Herausforderungen stellt.

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2002 - 2020

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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