Mehr als ein sicherer Datentresor

Wettbewerbsfähiger durch den Einsatz virtueller Datenräume

Cyberkriminelle nutzen mit Vorliebe unzureichend oder nicht geschützte Datentransfers als Einfallstore für ihre Angriffe



Von Ari Albertini, Chief Operating Officer, Ftapi Software GmbH

Die fortschreitende Digitalisierung bringt Unternehmen in puncto Produktivität und Kosteneffizienz viele Vorteile. Sie erhöht aber zugleich ihre Abhängigkeit von den eingesetzten Technologien und setzt damit ihre technologische und Informationssouveränität auf Spiel. Selbstbestimmtes und unabhängiges Agieren bildet jedoch für Unternehmen die wesentliche Basis, um innovativ und damit wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein sicherer Datenaustausch – sowohl intern als auch über Unternehmensgrenzen hinweg – wird deshalb immer wichtiger. Verhindert er doch, dass Unternehmensdaten – meist vom Anwender unbemerkt – in die falschen Hände geraten. Das kann zuallererst zu finanziellen Einbußen und zum Vertrauensverlust bei Kunden oder Partnern führen.

Für Unternehmen erschließt sich das volle wirtschaftliche Potenzial ihrer Daten in der Regel erst dann, wenn sie diese über verschiedene Endgeräte mit Mitarbeitenden, Firmen und Behörden austauschen. Cyberkriminelle wissen das und nutzen deshalb mit Vorliebe unzureichend oder nicht geschützte Datentransfers als Einfallstore für ihre Angriffe. Virtuelle Datenräume, über die Daten mit Kunden, Partnern oder auch Kollegen anderer Standorte geteilt werden können, bieten hier einen wirksamen Schutz. Diese besonders sicheren virtuellen Räume schützen nicht nur personenbezogene und andere sensible Daten vor unautorisierten Zugriffen, sondern grenzen auch den Zutritt auf definierte Empfänger und Empfängergruppen ein.

Fünf Gründe warum Unternehmen virtuelle Datenräume nutzen sollten:

1. Verbesserte Zusammenarbeit - sowohl intern als auch unternehmensübergreifend

Zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie hat sich das Homeoffice als "neue Normalität" etabliert. Mitarbeitende arbeiten teils von daheim und teils im Büro. Eine hybride Arbeitskultur ist entstanden, die nur durch den Einsatz neuer Technologien sicher bewältigt werden kann. Allen aktuellen Diskussionen zum Trotz wird sich dieser Trend nicht zurückdrehen lassen. Außerdem verlangt auch das vernetzte Arbeiten mit Partnern nach einem flexiblen Datenaustausch.

Virtuelle Datenräume ermöglichen es, jederzeit, ortsunabhängig und vor allem sicher auf die benötigten Daten zuzugreifen. Da die Datenräume in der Regel über das Internet und einen Web-Browser erreichbar sind, müssen Mitarbeitende nicht erst eine zusätzliche VPN-Verbindung einrichten. Damit die Daten auch im Offline-Betrieb verfügbar sind, bieten Anbieter virtueller Datenräume oft auch eine Live-Synchronisation zwischen dem PC-Laufwerk und der Cloud an, was den Zugriff auf relevante Unternehmensdaten zusätzlich erleichtert.

2. Sicherer und schneller Datenaustausch - unabhängig von Dateigrößen

Beim verteilten Arbeiten tauschen die Teammitglieder eine Vielzahl von Informationen untereinander aus: Projektpräsentationen, Baupläne, Software-Updates, Personalunterlagen. Abhängig von Branche und Tätigkeitsbereich können die Daten unterschiedlichste Formate aufweisen. Eines jedoch haben die meisten von ihnen gemeinsam: Sie sind groß.

In einem Arbeitsumfeld, in denen keine sicheren Datenräume bereitstehen, verschicken die Mitarbeitenden ihre Daten erst einmal per E-Mail. Allerdings stoßen die regulären Postfächer bei größeren Mengen schnell an ihre Grenzen und sind oft auch nicht verschlüsselt. Ungewöhnlich große Dateien laden Mitarbeitende häufig auf eine Cloud von kostenfreien, meist global agierenden Anbietern hoch. Die Informationen unterliegen bei diesen international operierenden Diensten jedoch häufig nicht der EU-DSGVO, sodass insbesondere personenbezogene und andere sensible Daten wenig oder gar nicht geschützt sind.

In virtuellen Datenräumen können die Teams dagegen auch sehr große Dokumente sicher ablegen und gemeinsam mit anderen daran arbeiten. Liegen die Daten in einem Datenraum, der in Deutschland gehostet und betrieben wird, unterliegen diese im Gegensatz zu kostenfreien Anbietern der EU-DSGVO und genießen daher einen gewissen Schutz.

3. Höchstes Maß an Datensicherheit - für Daten und Unternehmen

Während der Schutz von personenbezogenen Informationen durch die EU-DSGVO gesetzlich vorgeschrieben ist, sind andere sensible, geschäftskritische oder geheime Dokumente, beispielsweise Patentanmeldungen oder Konstruktionszeichnungen, vom Gesetzgeber weniger geschützt. Ihr Verlust kann jedoch für Unternehmen gravierende wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Datenräume bieten durch eine durchgängige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowohl beim Übertragen als auch beim Speichern für alle Dokumente ein höchstes Maß an Sicherheit. Unbefugte können diese Daten dann nicht entschlüsseln, sodass sie für Angreifende wertlos bleiben und nicht offenliegen.

Eine zusätzliche Sicherheit für Daten und Systeme bieten Virenscanner, welche die übermittelten Daten nach Schadsoftware durchsuchen, bevor sie verschickt bzw. gespeichert werden.

4. Vergabe von Zugriff - flexibel und individuell anpassbar

Grundsätzlich erhalten nur definierte Empfängerkreise Zutritt zu den virtuellen Datenräumen. Unternehmen können auf Basis einer flexiblen, fein granularen Rechtevergabe jeder am Projekt beteiligten Person genau die Zugriffsrechte zuweisen, die sie für ihre jeweilige Rolle benötigt. Externe Partner könnten beispielsweise lediglich Daten lesen und herunterladen, während Kolleginnen und Kollegen Daten hinzufügen, löschen oder administrativ verwalten dürfen.

Die Rechte können dabei nicht nur für einen oder mehrere Datenräume vergeben werden, sondern auch für einzelne Dokumente. Aktivitätsprotokolle bieten den Team-Verantwortlichen eine präzise und transparente Übersicht über alle Vorgänge im Datenraum. So wissen sie zu jedem Zeitpunkt genau, wer wann und mit welcher Berechtigungsstufe Zugriff auf Firmendaten hat. Auf diese Weise behalten Unternehmen jederzeit die Hoheit über die eigenen Daten.

5. Geringer Aufwand ohne zusätzliche IT-Infrastruktur

Mehr Sicherheit bedeutet für die IT-Administration in der Regel einen höheren Aufwand. Anders als bei anderen Methoden, Informationen zu teilen, wie dem Bereitstellen eines gemeinsamen Servers oder dem Einrichten von individuellen VPN-Zugängen, benötigt das Implementieren eines virtuellen Datenraums keine zusätzliche IT-Infrastruktur. Dieser lässt sich in kurzer Zeit und ohne größeren IT-Aufwand in bestehende Strukturen integrieren und kann ohne längere Downtime direkt im Anschluss von den Mitarbeitenden genutzt werden.

In den aktuellen Zeiten des Umbruchs und auch angesichts politisch unsicherer Zeiten ist Sicherheit wichtiger denn je. Virtuelle Datenräume bieten Unternehmen, Behörden und Organisationen eine einfache Möglichkeit, ihre sensiblen Daten jeder Größe nicht nur einfach, schnell und sicher zu teilen, sondern sie auch selbstbestimmt und autark zu verwalten. Auf diese Weise stärken Unternehmen ihre digitale Souveränität, die sie für den Erhalt und Ausbau ihrer Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit dringend benötigen.

Über den Autor:

Ari Albertini ist Chief Operating Officer der Spezialistin für sichere Datenflows Ftapi Software GmbH. Nach Stationen in der Wissenschaft und der Projektberatung ist er seit 2015 bei Ftapi. Als Wirtschaftsinformatiker (M.Sc.) und Alumnus der TU München verfügt er über mehr als 10 Jahre Erfahrung im Bereich der Strategieentwicklung, IT-Beratung, Software-Development sowie Produktkonzipierungen. Bei Ftapi kümmert er sich zudem um Themen wie agiles Arbeiten und Innovationen und ist regelmäßig als Autor von Fachbeiträgen sowie als Sprecher bei Branchen-Events tätig. (Ftapi Software: ra)

eingetragen: 01.05.22
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Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

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Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

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Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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