Im Überblick

Red Hat prognostiziert die Container-Trends 2022

Red Hat prognostiziert die Container-Trends 2022

Die Container-Technologie ist schon lange im Mainstream angekommen. Trotzdem gibt es noch immer viel Neues zu entdecken und Altes zu verbessern. Markus Eisele, Developer Adoption Program Lead EMEA bei Red Hat, sieht fünf Container-Trends für das kommende Jahr. Wie wichtig Container sind, unterstreicht eine kürzlich veröffentlichte Analyse von Red Hat: Für 91 Prozent der Teilnehmer, die direkt an der Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen beteiligt sind, hat die containerbasierte Entwicklung eine hohe oder sehr hohe Priorität. Fünf Trends, die Nutzer der Container-Technologie im kommenden Jahr im Auge behalten sollten.


Im Überblick

Ausblick auf Cyberbedrohungen im Jahr 2022

Das vergangene Jahr hat gezeigt: Cyberkriminelle werden immer geschickter und haben es auf immer mehr Bereiche abgesehen. Die "digitale" und die "physische" Welt sind immer stärker ineinander verwoben. Die rasche Verbreitung von IoT-Geräten wie Kameras, Fitness-Trackern, Monitoren oder intelligenten Kühlschränken wird es Cyberkriminellen zukünftig ermöglichen, weitere Einfallsmöglichkeiten in Unternehmen und in Privathaushalten zu finden. IT- und Sicherheitsteams müssen ihr Bestes geben, um sich einen Überblick zu verschaffen und versuchen, diese Geräte von den Unternehmensnetzwerken zu isolieren und zu sichern.



Im Überblick

Echtzeiteinblicke in die Aktivitäten der Angreifer

In ihrer bisherigen Historie konzentrierten sich Cybersicherheitsprodukte hauptsächlich darauf, bösartigen Code daran zu hindern, auf Computer zu gelangen und diesen auszuführen. Was als Hobbyprojekte zur Beseitigung lästiger Viren auf Disketten begann, hat sich zu einer milliardenschweren Cybersicherheitsindustrie mit dem Ziel entwickelt, die moderne und onlineabhängige Welt zu schützen. Mit zunehmender Reife lässt sich allerdings ein gefährlicher Trend beobachten: Die anwachsende Gewissheit, dass Prävention nicht perfekt ist, verwandelt sich in eine Art provokative Kapitulation, die Unvollkommenheit mit Sinnlosigkeit verwechselt.

Telemedizinische Dienste im Visier von Angreifern

Bedingt durch die Corona-Pandemie hat die Relevanz von IT im Gesundheitswesen nochmals an Bedeutung gewonnen. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky gehen im Rahmen ihrer Prognosen, dass es im kommenden Jahr vermehrt zur Ausnutzung von Schwachstellen in neuen telemedizinischen Anwendungen, einer erhöhten Nachfrage nach gefälschten digitalen medizinischen Dokumenten und einer steigenden Zahl von Datenlecks sowie Ransomware-Angriffen auf medizinische Einrichtungen kommen wird.

Wesentliche Security-Trends für 2022

Ein in Sachen Cyber-Sicherheit turbulentes Jahr ist Geschichte: Allein die Zahl neuer Schadsoftware-Varianten nahm um 22 Prozent zu. Doch worauf müssen sich Unternehmen für 2022 vorbereiten? Ransomware als solches ist kein neuer Trend –wird aber das nächste Jahr mit Sicherheit entscheidend prägen. Denn neu ist die Vorgehensweise, die Hacker in Bezug auf die Erpressungssoftware an den Tag legen. Statt Guerilla-Aktionen einzelner Kleingruppen, die ihre Schadsoftware möglichst breit streuen, entwickeln sich die kriminellen Taktiken weiter. Mittlerweile bilden sich Kartelle, die Ransomware zu einem Element groß angelegter Angriffsstrategien machen. Diese bezeichnet man als sogenannte RansomOps.

Cloud-First-Ansatz zur Minderung von Cyberrisiken

Trend Micro prognostiziert, dass globale Unternehmen im Jahr 2022 wachsamer und besser auf Cyberangriffe vorbereitet sein werden. Die Experten raten Unternehmen zu einem umfassenden und proaktiven Cloud-First-Ansatz zur Minderung von Cyberrisiken. Die Forscher von Trend Micro erwarten für das Jahr 2022, dass sich die Bedrohungsakteure darauf konzentrieren werden, mittels Ransomware vor allem Rechenzentrums- und Cloud-Workloads sowie besonders gefährdete Services anzugreifen. So werden sie versuchen, die große Zahl der weiterhin aus dem Homeoffice arbeitenden Mitarbeiter für sich zu nutzen. Der Studie zufolge werden Schwachstellen in Rekordzeit als Waffe eingesetzt und mit Bugs zur Privilegienerweiterung kombiniert, um auf diese Weise erfolgreiche Angriffe durchzuführen.

Rechtliche Konsequenzen für Führungskräfte

2021 war ein Jahr der Rekorde: Unternehmen mussten ihre digitale Transformation pandemiebedingt verstärkt vorantreiben, was erhebliche Lücken in ihrer IT-Sicherheit hinterlassen hat. Das nutzten Cyberkriminelle aus: Laut einer aktuellen Studie von Check Point sind die wöchentlichen Angriffe weltweit um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Jede Woche wurde eines von 61 Unternehmen von einer Ransomware-Attacke getroffen. Diese Zahlen sind beachtlich. Auch die Bußgeldhöhe bei Compliance-Verstößen erreichte einen Rekordwert: Die EU erhob im 3. Quartal fast 20-mal so hohe Strafen für DSGVO-Vergehen wie in den beiden vorangegangen Quartalen. Damit sich Unternehmen zukünftig besser gegen Attacken von Cyberkriminellen und vor Compliance-Verstößen schützen können, hilft zum Jahresanfang ein Blick nach vorne: Was wird 2022 für Firmen wichtig, um sich besser aufzustellen? Laut Eric Waltert, VP DACH bei Veritas Technologies, sind folgende Entwicklungen zu erwarten.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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