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Im Überblick

Teil der Managed Security Services

Veracode kündigte eine strategische Partnerschaft mit Orange Cyberdefense (OCD), einem der größten Anbieter von Managed Security Services in ganz Europa, an. Durch die Zusammenarbeit mit OCD erweitert Veracode ihre Präsenz in der DACH-Region. Im Rahmen der Partnerschaft wird Orange Cyberdefense nicht nur die verschiedenen Lösungen von Veracode in der DACH-Region vertreiben, sondern auch strukturelle Beratung rund um die Bereitstellung der Software bieten. Durch die enge Zusammenarbeit der beiden Partner profitieren Kunden von gebündelter Expertise, die hohe Sicherheitsstandards gewährleistet und eine "Rund-um-die-Uhr" Betreuung garantiert. Die Anwendungssicherheits(AppSec)-Lösungen von Veracode werden nun als Teil der Managed Security Services von Orange Cyberdefense zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch die Bedrohungs- und Abwehrservices von OCD, die einen beispiellosen Zugang zu bestehenden und neuen Bedrohungen innerhalb Europas liefern. In Kombination mit dem Trainings- und Entwicklungsprogramm von Veracode entsteht dadurch eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie für Kunden.


Im Überblick

Umfassende Sicherheit vom Netzwerk bis zum Endpunkt

Vier Monate nach der Übernahme von Panda Security hat WatchGuard Technologies die technologische Integration der Lösungsportfolien beider Unternehmen abgeschlossen: Sowohl bestehende als auch – im Zuge der Akquisition – neu hinzugekommene Partner haben über die entsprechenden WatchGuard-Distributionskanäle nun weltweit Zugriff auf die zusammengeführte Produktpalette. Die Panda-Lösungen für fortschrittlichen Endpoint-Schutz sind ab sofort einzeln sowie im Rahmen des Lösungspakets WatchGuard Passport erhältlich. In Kombination mit der Total Security Suite von WatchGuard können Partner ihren Kunden nun ein Komplettportfolio für umfassende Sicherheit vom Netzwerk bis zum Endpunkt bieten.


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Meldungen: Channel-News

Check Point verstärkt die Unterstützung ihrer Distributoren

Check Point Software Technologies startet ein neues Marktplatz-Programm, um den Distributoren unter die Arme zu greifen. Ziel ist es, vor allem für die Cloud-Sicherheitslösungen neue Kunden und Bereiche zu begeistern. Das Programm fußt auf dem Partner Growth Program, das im Januar eingeführt wurde, um den Channel zu stärken. Check Point reagiert auf den Hang von Kunden, zu Cloud-Marktplätzen zu greifen, um sofort und einfach Zugriff auf Programme und Sicherheitslösungen zu erhalten, die ihren Geschäftsmodellen entsprechen. Gleichzeitig müssen sich Reseller neue Ansätze ausdenken, um neue Segmente von Kunden ausfindig zu machen und zu überzeugen. Daher hat sich Check Point in Europa mit Arrow und den USA mit Ingram Micro zusammengetan, um den Partnern ihr Arbeitsleben zu vereinfachen. Peter Wilkens, Head of Channel Germany bei Check Point, erläutert das Programm: "Traditionelle Geschäftsmodelle, Produkte, Technologien und Dienstleistungen werden immer wieder von innovativen Erneuerungen abgelöst und teilweise vollständig verdrängt. Integratoren, Systemhäuser, MSP`s und Reseller die bereits heute auf fortschrittliche Lösungen und Vertriebsmodelle setzen, werden es morgen einfacher haben gesundes, gutes Business zu betreiben und ihre Kunden langfristig zu binden und weiterzuentwickeln. In Zeiten disruptiver Innovationen begleiten wir als technologieführender Security-Hersteller unsere Partner auf dem Weg zu neuen Geschäftsmodellen und flexibel einsetzbaren, skalierbaren IT-Sicherheitslösungen."

Ausschließlich indirekter Vertrieb

Retarus bietet ihre "Secure Email Platform" künftig auch in Osteuropa ausschließlich über indirekte Vertriebskanäle an. Zum Start sucht Area Business Development Manager Kornel Bogyo interessierte Channel-Partner mit Security-Expertise in Polen, Rumänien und Kroatien. Retarus möchte Systemintegratoren, Value-Added Reseller und Distributoren dafür gewinnen, seine Email Security Services in ihr Portfolio aufzunehmen. Branchenführende Features und Performance, eine lange Liste von High-End-Referenzen kombiniert mit Qualität "made in Germany" und entsprechenden Vorteilen hinsichtlich Compliance (DSGVO) sowie nicht zuletzt attraktive Margen ergeben ein überzeugendes Paket für neue Reseller. Retarus bietet hochstandardisierte Cloud-Dienste an, die für Partner trotzdem ausreichend Optionen für eigenständige Implementierung und Konfiguration lassen – flankiert durch direkte und praktische Unterstützung selbst für komplexe Kundenszenarien.

Erweiterung des Partner-Ecosystems

Cybereason hat zum 1. Juli 2020 ein Distributionsabkommen mit der Infinigate, Value Added Distributor (VAD), in den Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz geschlossen. "Cybereason-Produkte und -Services werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz stark nachgefragt, so dass wir in diesen Regionen rasch expandiert haben. Unter anderem haben wir das Vertriebsteam in der Region bereits deutlich aufgestockt, da besonders moderne Cyber-Defense-Lösungen beim Mittelstand mehr und mehr in den Fokus rücken", erläutert Frank Kölmel, Vice President Central Europe, Cybereason.

Arbeit mit vertraulichen Daten

Die Data-Loss-Prevention(DLP)-Software Safetica DLP von Safetica Technologies schützt Unternehmen zuverlässig vor einem absichtlichen oder unabsichtlichen Datenverlust. Die Distribution in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz übernimmt ab sofort das Software- und Systemhaus MicroNova. Die Preise beginnen bei 690 Euro. Das tschechische Unternehmen Safetica Technologies hat mit Safetica DLP eine DLP-Lösung speziell für mittelgroße Unternehmen (bis ca. 4.000 Mitarbeiter) entwickelt. Besonderes Augenmerk haben die Security-Experten dabei vor allem auf hohe Benutzerfreundlichkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt. Entstanden ist eine Lösung, für die keine zusätzliche Hardware angeschafft werden muss. Zudem können IT-Abteilungen die Installation und Einrichtung innerhalb weniger Stunden selbst durchführen. Der Betrieb kann dabei unterbrechungsfrei weiterlaufen. Safetica DLP schützt sensible Daten unabhängig von Format und der verwendeten Anwendung. Das hilft, absichtliche oder durch Fehler verursachte Datenverstöße zu vermeiden und erleichtert die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen. Die Software deckt alle Standardkanäle und -plattformen ab, über die Daten ein Unternehmen verlassen können – von der E-Mail über Wechselspeichermedien und Datenträger, File-Sharing- und andere Internet-Dienste, soziale Netzwerke und mobile Endgeräte bis hin zum klassischen Ausdruck. IT-Mitarbeiter können ohne spezielle Vorkenntnisse innerhalb kürzester Zeit grundlegende Sicherheitsrichtlinien für die jeweiligen Kanäle erstellen und auf die verschiedenen Endpoints anwenden. Zudem zeigt die DLP-Lösung potentielle Sicherheitsrisiken auf und unterstützt IT-Abteilungen, die User für Risiken zu sensibilisieren.

Aufschub von Zahlungszielen um bis zu 180 Tage

Extreme Networks unterstützt ab sofort seine Vertriebspartner und Kunden noch weiter und gewährt bis zum 30. September 2020 finanzielle Sonderkonditionen. Der Anbieter von Cloud-basierten Netzwerklösungen reagiert damit weiterhin proaktiv auf die möglichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und bietet Partnern in Europa sowie in Nord- und Südamerika das Lending Enablement & Assistance Program (LEAP). LEAP stellt sicher, dass die derzeitigen Vertriebspartner ihre bestehenden Zertifizierungsniveaus bis Ende 2020 beibehalten können, und bietet Zugang zu einem erweiterten Portfolio kostenloser Online-Schulungen und anderer Angebote.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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