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Im Überblick

Die größten Schwachstellen im IoT

Mit der zunehmenden Digitalisierung und steigenden Vernetzung unserer Alltagswelt wird die Sicherheit unserer Daten und ihr Schutz vor Missbrauch zu einer immer größeren Herausforderung. Der Europäische Datenschutztag rückte diese Problematik einmal mehr in den Mittelpunkt und bietet Raum für Sensibilisierung. Diese ist auch rund zwei Jahre nach Inkrafttreten der EU-DSGVO immer noch vonnöten, denn die "Datenschutz-Baustellen" – sei es in Unternehmen oder im privaten Umfeld – haben seither nicht wirklich abgenommen. Größte Schwachstelle ist und bleibt dabei das Internet der Dinge, dessen Kontrolle und effektive Absicherung für viele nach wie vor eine Herausforderung darstellt. Interview mit Rainer M. Richter, Director Channels & Alliances, SEC Technologies.


Im Überblick

Cyberbedrohungen in der Fertigungsindustrie, Teil 2

Über Jahrzehnte hinweg wurden Systeme innerhalb der Informationstechnologie (IT) getrennt von denen der operativen Technologie (OT) in voneinander unabhängigen Netzwerken betrieben. Mit unterschiedlichen Komponenten und unterschiedlichen Zielen. Während IT-Systeme für Berechnungen verwendet werden, die dazu dienen Informationen zu verarbeiten, hat die operative Technologie eine andere Aufgabe. Mit ihrer Hilfe werden physikalische Prozesse, Umgebungen, Ereignisse und Vorkommnisse in einem Unternehmen überwacht. Allerdings haben die jüngsten Entwicklungen dazu geführt, dass diese zuvor getrennten Umgebungen verschmelzen. Dazu gehören eine zunehmende Automatisierung und Verbesserungen innerhalb von Produktionsanlagen und kritischen Infrastrukturen.


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Meldungen: Interviews

Cybersicherheit im Banken- und Finanzwesen

Wie schätzt Oleg Kolesnikov, VP of Threat Research Cybersecurity, Red Team bei securonix, den gegenwärtigen Stand der Cybersicherheit im Banken- und Finanzwesen ein? Und daran anschließend gleich eine zweite Frage. Wie hoch ist das Risiko bei potenziell gefährdeten Mitarbeiterkonten oder seitens eines Innentäters innerhalb der Bank selbst?

Cyberbedrohungen erkennen und abwehren

Cybersicherheit ist heute unter anderem ein Big Data-Problem. Mit einem weiter anwachsenden Grundrauschen an Benachrichtigungen und Alarmen wird es immer schwieriger zu erkennen, wann man tatsächlich auf eine Bedrohung reagieren muss und welcher Ablauf ihr zugrunde liegt. MITRE bietet eine teilweise vom Non-Profit-Unternehmen selbst kuratierte Wissensdatenbank, bekannt unter dem Namen MITRE ATT&CK ("Adversarial Tactics, Techniques, and Common Knowledge"). Innerhalb der Plattform sind verschiedene Arten von Taktiken, Techniken und Verfahren (TTPs) derer sich Cyberkriminelle bedienen, organisiert und kategorisiert, und die Plattform bietet Informationen zur Analyse des gesamten Lebenszyklus eines Cyberangriffs.

Übertriebener Hype um KI

Eset hat eine Studie dazu veröffentlicht wie der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) sich auf die Haltung von Unternehmen in punkto IT-Sicherheit auswirkt. 75 Prozent der von Eset befragten IT-Entscheider bewerten künstliche Intelligenz tatsächlich als ein Art Wunderwaffe in der Cybersicherheit. Gleichzeitig räumen aber 53 Prozent ein, dass sie den Unterschied zwischen künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen nicht vollständig verstehen. Dazu zwei Fragen an Martin Grauel, EMEA Technical Sales Manager bei One Identity.

Praktisch alle Unternehmen werden angegriffen

Von Cyberkriminalität sind schon lange nicht mehr nur öffentliche Einrichtungen und Großunternehmen betroffen. Beispielsweise via E-Mail sind alle Unternehmen potenzielle Opfer. Warum deshalb eine Cyberschutz-Versicherung eine sinnvolle Ergänzung zu angemessenen Sicherheitsmaßnahmen darstellt, erklärt Oliver Dehning, Leiter der eco Kompetenzgruppe Sicherheit, im Interview. Laut einer eco-Studie haben nur rund fünf Prozent der Unternehmen eine Cyberschutz-Versicherung abgeschlossen. Wie erklärt sich der geringe Anteil?

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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