Im Überblick

Kinder vor potenziellen Online-Gefahren schützen

Wonach suchen Kinder im Internet? Auf welchen Portalen tummeln sie sich? Und welche Seiten könnten möglicherweise präventiv zum Schutz der Kids geblockt werden? Eine Analyse von Kaspersky über das Surfverhalten und die Internetvorlieben gibt Aufschluss darüber, wie sicher Kinder im Web unterwegs sind. Demnach besucht der Nachwuchs in Deutschland verstärkt Webseiten der Kategorien "Software, Audio, Video" und "E-Commerce"; Seiten der Kategorie "Computer Games" und "News" wurden dagegen weniger besucht. Im mobilen Bereich ist YouTube noch vor TikTok und WhatsApp die beliebteste Android-App. Plattformübergreifend wird auf YouTube neben Musik vor allem nach Videos von Game- und Lifestyle-Bloggern gesucht. Um Eltern und ihren Kindern entsprechende Tipps für die sichere Nutzung des Internets an die Hand zu geben, hat Kaspersky das Kinderbuch "Midori Kuma und ein ganz besonderes Rennen" samt Begleitmaterial veröffentlicht.


Im Überblick

Datenflüsse zwischen Servern kontrollieren

Guardicore hat eine neue Sicherheitsstudie veröffentlicht, der zufolge nur zwei Prozent der Unternehmen alle geschäftskritischen Anwendungsfälle durch Segmentierung schützen. Der Report "State of Segmentation: Strong Implementations Reap Great Security Awards" zeigt, dass 96 Prozent der Unternehmen zumindest punktuell eine Segmentierung nach Sicherheitskriterien im Netzwerk durchführen, aber nicht alle empfohlenen Anwendungsbereiche abdecken — dazu zählen wichtige Applikationen, öffentlich zugängliche Anwendungen, Domänencontroller, Endpunkte, Server und geschäftskritische IT-Assets oder -Daten. Für die im Auftrag von Guardicore durchgeführte Studie von Vanson Bourne wurden 1.000 IT-Sicherheitsentscheider in Europa, Asien, Nord- und Südamerika befragt.



Meldungen: Studien

App-Nutzung und Browsing-Verhalten

App-Nutzung und Browsing-Verhalten

Laut einer aktuellen Studie von Axway sind 80 Prozent der Internetnutzer über die Sicherheit ihrer Online-Daten besorgt. Ferner befürchten 60 Prozent, dass Unternehmen nicht ausreichend transparent machen, wie mit Kundendaten umgegangen wird. Nahezu ebenso viele Internetnutzer empfinden ihre Kenntnisse zum Thema Datenverarbeitung als unzureichend. Dies sind einige Ergebnisse der von Axway in Auftrag gegebenen Umfrage, für die 1026 Internetnutzer aus Deutschland befragt wurden.

Cyberbetrug in Deutschland

Ein Betrugsversuch pro Woche - Normalität für knapp die Hälfte der Verbraucher: Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie von Akamai Technologies. Die Studie untersucht das Ausmaß des Cyberbetrugs in Deutschland und die Nutzungsgewohnheiten der Bankkunden. Insgesamt sorgt die Pandemie für einen starken Wachstumsschub beim Online-Banking. So ist dessen Nutzung seit März 2020 um 27 Prozent gestiegen. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der Erwachsenen in Deutschland nehmen mindestens einmal pro Woche Online-Banking-Dienste in Anspruch. Am aktivsten sind dabei die Altersgruppen von 25 bis 34 sowie 35 bis 44 Jahren. Dagegen geben 16 Prozent der über 55-Jährigen an, gar kein Online-Banking zu betreiben.

Überwachung von Mitarbeitern

VMware stellte die Ergebnisse einer globalen Studie zur neuen Ära des Arbeitens vor. Die Studie "The Virtual Floorplan: New Rules for a New Era of Work" zeigt, dass die steigende Leistung der Mitarbeiter und das Vertrauen, das mit den neuen hybriden Arbeitsmodellen aufgebaut wurde, durch die zunehmende Implementierung von Remote Monitoring Maßnahmen gefährdet sein könnte.

Bedarf an IT- und Cybersicherheitsspezialisten hoch

Aus HR-Perspektive gab es in diesem Jahr einen positiven Trend bei der Reaktion von Unternehmen auf Cybersicherheitsverletzungen, wie eine aktuelle Kaspersky-Umfrage zeigt. So entließen weniger Unternehmen in Europa leitende IT-Mitarbeiter nach einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall als noch vor einigen Jahren (6 Prozent im Jahr 2021 gegenüber 8 Prozent im Jahr 2018). In einem herausfordernden Cybersicherheitsumfeld und wachsender IT-Komplexität bleibt der Bedarf an IT- und Cybersicherheitsspezialisten hoch.

Zunahme von organisierter Kriminalität

Onfido veröffentlichte den "Identity Fraud Report 2022". In den vergangenen 12 Monaten wurden weltweit 47 Prozent aller Betrugsfälle mit Identitätsdokumenten als "mittelschwerer" Betrug eingestuft, was einem Anstieg von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Weniger offensichtliche Fehler, wie sichtbar falsche Schriftarten oder nachgeahmte Sicherheitsmerkmale, lassen auf eine Zunahme von organisierter Kriminalität schließen. Diese organisierten Gruppen versuchen beispielsweise, "verifizierte" Konten mit gefälschten Dokumenten zu erstellen und diese dann weiterzuverkaufen. Zwischen Oktober 2020 und Oktober 2021 lag die durchschnittliche Betrugsrate bei Identitätsdokumenten (ID) weltweit bei 5,9 Prozent. In Deutschland war die Betrugsrate in diesem Zeitraum mit durchschnittlich 3,9 Prozent etwas niedriger. Ein weiteres Ergebnis des Reports: Trotz weltweit stockender Lieferketten nimmt der Betrug im Einzelhandel zu, im Vergleich zum Vorjahr ist dieser um 36 Prozent gestiegen. In Deutschland sind die am häufigsten angegriffenen Branchen Dienstleistung, Finanzen und Gaming bzw. Glücksspiel.

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.