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Im Überblick

Fachwissen aufzubauen braucht Zeit

In den letzten zehn Jahren hat DevOps sich zunehmend zur Standardmethode entwickelt, mit der Software und Anwendungen in einem beispiellosen Tempo bereitgestellt werden. Allerdings sollte man die nötigen Vorkehrungen treffen, um potenzielle Cybersicherheitsrisiken zu senken. Insbesondere was den Zugang zu Netzwerkressourcen und damit auch zu geistigem Eigentum anbelangt. Wie die jüngsten Analysen gezeigt haben, lassen sich motivierte Cyberkriminelle selbst während der globalen Gesundheitskrise kaum aufhalten. Wenn Hacker ohne Zögern das Covid-19-Virus ausnutzen, werden sie es sich sicher nicht zweimal überlegen, den Entwicklungszyklus eines Unternehmens anzugreifen.


Im Überblick

Wallpaper als Hacker-Spielwiese zum Passwortklau

Eines der Grundprinzipien moderner Betriebssysteme ist das Erleichtern der Arbeit für den Anwender. Visuelle Hinweise auf den Datei-Inhalt in Form von Icons (z.B. das Excel-Icon: eine grüne Tabelle mit einem X) in Kombination mit einem Dateinamen sind für viele Nutzer von Standardanwendungen zur Gewohnheit geworden. Doch es gibt auch irreführende Icons, darunter Schriftrollen oder ein Stapel übereinander gelegter Bilder. Und genau hier setzen Cyberkriminelle an. Sie vertrauen auf Gewohnheiten der Nutzer oder auf das Antizipieren beim Betrachten von Bildern und Grafiken.


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Meldungen: Tipps & Hinweise

Tipps zum Schutz vor Online-Dating-Betrug

Der Federal Trade Commission (FTC) zufolge ist Online-Dating-Betrug weiterhin im Kommen. In 2019 verloren Opfer 201 Mio. US-Dollar durch Betrugsmaschen, die auf vorgetäuschter Romantik beruhen. Das sind ganze 40 Prozent mehr als noch in 2018 und auch mehr als durch jede andere Art von Verbraucherbetrug. Die meisten Online-Dating-Betrugsfälle beginnen über soziale Medien oder E-Mail. Der Betrüger gibt vor, dass irgendeine Verbindung besteht: Zum Beispiel, ein Treffen auf einer großen Konferenz, Hochzeit, Konzert oder anderen Großveranstaltung. Statistiken zeigen, dass Online-Dating-Betrug hocheffektiv und profitabel für die Kriminellen ist. Daher setzen sie alles daran, ihre wahren Absichten zu verbergen. Es gibt allerdings ein paar glasklare Zeichen dafür, dass die Person, die dein Interesse geweckt hat, ein Betrüger sein könnte.

Unternehmen sollten klare Compliance-Regeln haben

Angesichts der US-Wahl wurden in letzter Zeit eine Reihe von Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran verzeichnet. Die heutige Technologie spielt eine große Rolle bei der Unterdrückung von Stimmen. Und während viel über die Fehlinformationskampagnen 2016 und das Hacken von nationalstaatlichen Akteuren wie Russland gesprochen wurde, stellen Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe - böswillige Angriffe, die die Verfügbarkeit eines Dienstes einschränken -ebenfalls eine echte Bedrohung dar. Kirill Kasavchenko, Principal Security Technologist, CTO Office bei Netscout kommentiert.

Schutz von Maschinenidentitäten

Die Entwicklung der Digitalisierung durch die Corona-Pandemie sowie die Entwicklung von Industrie 4.0 und Industrial IoT (IIoT) im Allgemeinen zeigen, dass Maschinenidentitäten an Relevanz gewinnen. Schon heute kommunizieren Maschinen, Anlagen, Produkte oder Transportsysteme sowohl miteinander, als auch mit Back-Office-Systemen wie MES, PLM- und ERP-Systemen oder Warehousing-Lösungen. Sie verteilen eigenständig anfallende Aufgaben und besitzen die dafür erforderlichen Rechte.

Die vier wichtigsten Auswahlkriterien für Speichersysteme

Die Online-Datenbestände explodieren, daher kommt es mehr denn je darauf an, Speicherarchitekturen zu entwickeln, die mit diesem Datenwachstum Schritt halten können. Rainer W. Käse, Senior Manager Business Development, Storage Products bei Toshiba Electronics Europe, nennt vier wichtige Kriterien für die Auswahl eines kostengünstigen Speichersystems.

Disaster-Recovery-Plan implementieren

Die Gewährleistung von Business Continuity hat schon immer eine große Relevanz für Unternehmen. In der Zeiten einer Pandemie müssen aber vor allem die Einrichtungen des Gesundheitswesens dafür sorgen, dass Patientendaten geschützt sind und potenzielle Systemausfälle minimiert werden. Es empfiehlt sich also, einen wirksamen und zuverlässigen Disaster-Recovery-Plan in der Hinterhand zu haben. StorageCraft erklärt, wie Gesundheitseinrichtungen einen solchen DR-Plan umzusetzen können. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass die Mitarbeiter des Gesundheitswesens die wahren Helden der COVID-19-Pandemie sind. Ihr schnelles und vielfach selbstloses Verhalten ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was sich erreichen lässt, wenn Menschen vorbildlich zusammenarbeiten und sich auf eine zuverlässige Infrastruktur verlassen können – auch in Zeiten großer Herausforderungen und vieler Widrigkeiten.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmet sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 (07.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr) behandelt das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2 (21.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
führt in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3 (04.11.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
klärt auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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