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Im Überblick

Interpol und Cybersecurity-Behörden schlagen Alarm

Unisys unterstützt ab sofort die Cyber4Healthcare-Initiative des CyberPeace-Instituts – ein Programm, das Gesundheitsdienstleistern, die unter anderem gegen die Covid-19-Pandemie kämpfen, kostenlose Cybersicherheitsdienste anbietet. Hintergrund sind weltweite Bestrebungen von Regierungen, Wissenschaft und Privatwirtschaft, besonders mit Blick auf das Gesundheitswesen zu kooperieren und sicherzustellen, dass medizinische Einrichtungen noch besser vor Cyber-Bedrohungen geschützt sind.Im Rahmen der Unterstützung bietet Unisys kostenlose Online-Beratungen an, um Gesundheitsorganisationen bei der Bewältigung der folgenden kritischen Herausforderungen der Cyber-Abwehr zu unterstützen.


Im Überblick

20 Jahre CBL Datenrettung Kaiserslautern

Im Jahr 2000 begann das 1993 gegründete kanadische Unternehmen CBL Data Recovery Technologies mit dem Aufbau eines Datenrettungslabors in Deutschland. CBL Datenrettung hat sich seither zu einer der erfolgreichsten Niederlassungen des weltweit tätigen Spezialisten für Datenrettung und Computerforensik entwickelt. Innerhalb des Unternehmens ist das Labor in Kaiserlautern führend in der Entwicklung von Methoden zur SSD-Datenrettung. CBL Datenrettung gründete zudem 2010 den Geschäftsbereich Smartphone-Datenrettung.



Meldungen: Unternehmen

Doppelspitze in der Geschäftsführung

Die Analyseplattform IoT Inspector firmiert ab sofort als eigene GmbH und ist nach Cybertrap und Cyriso damit die nächste erfolgreiche Ausgründung der SEC Consult Group. Ziel der neuen GmbH-Gründung ist es, die Flexibilität in der Betreuung und Akquise von Kunden und Partnern nachhaltig zu erhöhen und das Unternehmen aus einer starken Marktposition heraus weiterzuentwickeln. Florian Lukavsky und Rainer M. Richter übernehmen als Doppelspitze ab sofort die Geschäftsführung und damit die strategische und operative Leitung der neu gegründeten GmbH mit Sitz in Bad Homburg. Als Hauptdistributor agiert weiterhin Exclusive Networks und auch andere bestehende Vertriebspartnerschaften, etwa mit VDE CERT, Computacenter oder dem Luxemburgischen Cybersecurity Competence Center C3, wurden unverändert übernommen.

it-sa 2021 in neuer Hallenkonstellation

Nach einem intensiven Dialog mit Messebeirat, Ausstellern sowie Fachbesuchern hat die NürnbergMesse entschieden, dass die it-sa aufgrund der durch die Corona-Pandemie maßgeblich veränderten Rahmenbedingungen in diesem Jahr aussetzt. Damit entspricht der Veranstalter dem Wunsch der Branche, die den von intensiven Fachgesprächen und teils vertraulichen Beratungen geprägten Dialog zwischen Ausstellern und Besuchern unter Hygiene- und Abstandsregeln in Frage stellt. Die Durchführung einer derart dialogorientierten Veranstaltung wäre durch die zu erwartenden Rahmenbedingungen deutlich beeinträchtig. Dies gilt insbesondere, weil vielfach Dienstleistungen und Anwendungen direkt an Bildschirmen oder auf mobilen Rechnern präsentiert werden.

Automatisierung von Cloud-Sicherheit

One Identity hat eine Partnerschaft mit HashiCorp geschlossen, Anbieterin von Automatisierungssoftware für Multi-Cloud-Infrastrukturen, die von Entwicklern, Betreibern und Sicherheitsexperten verwendet wird. Durch die Integration der Privileged Access Management (PAM)-Lösung Safeguard for Privileged Sessions von One Identity können HashiCorp Vault-Benutzer jetzt den privilegierten und administrativen Zugriff auf ihre gespeicherten Token, Kennwörter, Zertifikate, API-Schlüssel und andere Geschäftsgeheimnisse innerhalb von DevOps-Workflows, sicher verwalten, überwachen, aufzeichnen und überprüfen. Durch die Integration haben Unternehmen die Möglichkeit, kritische Assets besser zu verwalten und vor potenziellen Cybersecurity-Bedrohungen zu schützen sowie Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit

Mobile Gesundheitsanwendungen verarbeiten sensible und besonders schützenswerte persönliche Daten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat dazu eine Technische Richtlinie (TR) entwickelt, die bei Anwendung den Zugriff Unbefugter auf diese Daten erschweren kann. Die TR "Sicherheitsanforderungen an digitale Gesundheitsanwendungen" (BSI TR-03161: https://www.bsi.bund.de/DE/Publikationen/TechnischeRichtlinien/tr03161/tr03161_node.html) ist unabhängig von und bereits im Vorfeld der gegenwärtigen Corona-Pandemie für Gesundheits-Apps entwickelt worden. Sie kann grundsätzlich für alle mobilen Anwendungen, die sensible Daten verarbeiten und speichern, herangezogen werden. Grundsätzlich fordert das BSI, Sicherheitsanforderungen von Anfang an bei der Software-Entwicklung mitzudenken.

APT-Response-Dienstleister, §3 des BSI-Gesetzes

Die G Data Advanced Analytics, eine hundertprozentige Tochter von G Data CyberDefense, ist ab sofort qualifizierter Dienstleister für die Abwehr und Analyse von APT-Angriffen auf Unternehmen und Behörden. Damit ist das Bochumer Cyber Defense-Unternehmen eines von nur zwölf Unternehmen in Deutschland, das die strengen Kriterien des BSI-Gesetzes erfüllt. Cyberangriffe auf Unternehmen werden immer zahlreicher und intensiver, so dass IT-Verantwortliche oft die Hilfe von APT-Response-Dienstleistern benötigen. Das BSI unterstützt Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Helfern im Ernstfall.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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