Security & Safety-Services


Im Überblick

Enterprise-Lösung für Fernwartung

BeyondTrust, Spezialistin für Privileged Access Management, hat neue Funktionen und Erweiterungen für "BeyondTrust Remote Support" veröffentlicht. Die Version 22.1 der Enterprise-Lösung für Fernwartung erleichtert den schnellen Aufbau sicherer Verbindungen für den ortsunabhängigen und plattformübergreifenden IT-Support von mehreren Geräten und IT-Systemen. Mit BeyondTrust Remote Support unterstützen Unternehmen eine stetig wachsende Zahl an Remote-Nutzern, bei denen die technische Fehlersuche und -behebung mit klassischen Offline- oder Online-Methoden nicht mehr ausreicht. Die neuesten Funktionen und Erweiterungen ermöglichen IT-Servicedesks, die betriebliche Effizienz zu steigern, Ausfallzeiten zu vermeiden und Kosten zu senken.


Im Überblick

Neue Rechenzentren in München und Frankfurt

Entrust bietet ihr "nShield"-as-a-Service-Portfolio im Bereich Hardware-Sicherheits-Module (HSM) künftig über neue Datenzentren in Deutschland an. Der führende Anbieter im Bereich vertrauenswürdige Identitäten, Zahlungen und Datenschutz adressiert damit regionale Anforderungen in Bezug auf Datenhoheit und Hochverfügbarkeit. nShield Cloud HSM lässt sich in die meisten Anwendungen und Cloud-Dienste integrieren und unterstützt eine breite Palette an Anwendungen – darunter den Schutz von Zertifikaten, PKI, Blockchain, Datenbankverschlüsselung, Code Signing, Digital Signing und vieles mehr.



Meldungen: Security & Safety-Services

Einhaltung von Datenschutzvorschriften

HID Global betreibt für europäische Nutzer ihre Cloud-basierte PKI-Lösung ausschließlich in Rechenzentren mit Sitz in der EU. Damit erleichtert er Unternehmen die Einhaltung von Datenschutzvorschriften. Für europäische Unternehmen werden außerhalb der EU angebotene Cloud-Dienste wegen fehlender Datenschutzabkommen zum Risiko. Daher favorisieren sie Cloud-Lösungen, die von Rechenzentren innerhalb der EU gehostet werden. Aus diesem Grund setzt HID Global für seinen für europäische Nutzer angebotenen Public Key Infrastructure (PKI) as a Service (PKIaaS) ausschließlich auf Serverstandorte in der EU.

Über Hardware-as-a-Service-Abonnements verfügbar

Fortinet und Linksys kündigen eine neue gemeinsame Lösung an, die es Unternehmen ermöglicht, Work-from-Home-Netzwerke zu unterstützen und zu sichern. "Linksys HomeWRK for Business | Secured by Fortinet" ist eine Lösung für Unternehmen, die eine sichere Netzwerkkonnektivität für geschäftliche und private Anforderungen in einer einfach einzurichtenden Einheit bietet. Die Lösung ist für Geschäftsanwendungen und verschiedene Kollaborations-Tools, einschließlich Zoom, optimiert. Durch die zunehmende Verschiebung vieler Arbeitsplätze hin zum mobilen Arbeiten stehen IT-Teams in Unternehmen vor einer großen Herausforderung. Sie müssen einerseits ihren Mitarbeitern ermöglichen, von überall aus effektiv zu arbeiten und andererseits ihr Unternehmen vor Sicherheitsbedrohungen wie Ransomware, Malware und Phishing-Angriffen schützen, von denen heimische Netzwerke besonders bedroht sind. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Sungard Availability Services ergab, dass "nur eines von fünf Unternehmen davon überzeugt ist, dass die Sicherheit ihrer Infrastruktur langfristige Remote-Arbeit unterstützen kann."

On-Premise-Ausdehnung von Cloud-native "Zero Trust"

Zscaler kündigte Innovationen für die "Zscaler Zero Trust Exchange"-Plattform an und rundet das Portfolio durch neue Angebote zur Sicherung digitaler Unternehmen ab. Neue Sicherheitslösungen, Ressourcen für IT-Führungskräfte sowie Implementierungsleitfäden zur Beschleunigung der Zero Trust-Adaption werden vorgestellt, die die Grundlage der IT-Sicherheit für Cloud-orientierte Unternehmen neu definieren. Die Kombination dieser Angebote bietet einen ganzheitlichen Ansatz zur Sicherung moderner Organisationen und unterstützt diese in ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Laut Studien gehen 77 Prozent der IT-Sicherheitsteams davon aus, dass sie zu einem hybriden Arbeitsmodell übergehen werden, wodurch der Bedarf an fortschrittlichen Sicherheitslösungen steigt. Drei Neuerungen der Zero Trust Exchange Plattform helfen Sicherheitsteams bei der Einführung von Zero Trust-Konzepten in jedem digitalen Unternehmen, erhöhen den sicheren Web-Zugang und vereinfachen die Einführung von Zero Trust-Richtlinien erheblich.

Besserer Schutz für IT-Umgebungen

Ein aktueller Gartner-Bericht kommt zu dem Schluss, dass "es 2020 verstärkt Angriffe auf Telearbeitsplätze und Attacken mittels auf das jeweilige Ziel angepasster Schadsoftware gegeben hat, um weltweite Ereignisse wie die Covid-19-Pandemie auszunutzen. Erpressersoftware hat sich über breit streuende Angriffe von der Stange hinausentwickelt, die dazu gedacht waren, einzelne Endpunkte zu infizieren. Mittlerweile operieren die Angriffe auf Basis fortgeschrittener Techniken wie dateiloser Schadsoftware und Datenexfiltration. Diese neuen Arten von Erpressersoftware machen vorbeugende Maßnahmen und Planungen notwendiger denn je, um Ransomware-Attacken zu vereiteln." Unternehmen und Organisationen, speziell solche mit einer großen Anzahl an Telearbeitern oder hybriden Arbeitsumgebungen, können sich nicht mehr auf punktuell wirkende Maßnahmen oder Lösungen verlassen, um sich zu schützen. Sie müssen vielmehr dafür sorgen, dass ihnen die IT-Infrastruktur die Möglichkeit gibt, bestmöglich auf solche Vorfälle zu antworten.

Markenschutz und Betrugsbekämpfung

Mit ihrem erweiterten Portfolio wird CybelAngel zu einer der umfassenden Plattformen zum Schutz vor Risiken durch Identifizierung digitaler Fußabdrücke, dem Erkennen von Datenlecks, Verhinderung illegaler Übernahme von Konten, Markenschutz und Betrugsbekämpfung. CybelAngel gab die Verfügbarkeit neuer Dienste für ihr e KI-gestützte Sicherheits-Plattform bekannt. Diese wird mit den Funktionen Asset Discovery und Monitoring um umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen digitale Risiken erweitert. Die Plattform und das Analystenteam von CybelAngel sind damit in der Lage, bisher verborgene Geräte und gefährliche Dienste adhoc zu identifizieren, die von Sicherheitsteams bisher nicht entdeckt wurden.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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