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Im Überblick

Integration von GlobalSign in DocuSign und AdobeSign

GMO GlobalSign, eine globale Zertifizierungsstelle und führender Anbieter von Identitäts- und Sicherheitslösungen für das Internet der Dinge (IoT), macht ihren "Digital Signing Service" (DSS) jetzt auf Atlas, der jüngst vorgestellten automatisierten PKI-Plattform (Public Key Infrastructure) von GlobalSign, verfügbar. DSS auf Atlas ist bereits eine branchenweit führende Lösung für digitale Signaturen und bietet IT-Administratoren in Unternehmen erweiterte Funktionen für Automatisierung, Lifecycle Management und Zugriff sowie eine aktualisierte Benutzeroberfläche. Der Bedarf an solchen Lösungen ist aktuell größer als je zuvor, denn immer mehr Menschen arbeiten im Homeoffice und übertragen elektronische Dokumente über unsichere Netzwerke.


Im Überblick

Neuer MDR-Service

Bitdefender baut ihr bestehendes Managed Detection and Response (MDR)-Portfolio weiter aus und stärkt mit der Vorstellung neuer Technologien und Services seine Position als innovativer MDR-Anbieter. Die neu aufgelegten Angebote und Funktionalitäten orientieren sich eng an den Sicherheitsbedürfnissen der Kunden und senken gleichzeitig die Barrieren, denen sich Unternehmen bei der Nutzung von MDR gegenübersehen.



Meldungen: Security & Safety-Services

Rundum-Schutz gegen Website-Bedrohungen

Die PSW Group hat neue SSL-Zertifikate in ihr Sortiment eingeführt: Die neuen maßgeschneiderten und günstigen DigiCert-Zertifikate ersetzen die früheren Symantec-Zertifikate und bieten eine noch größere Auswahl: "Wir haben insgesamt 12 neue SSL-Zertifikate von DigiCert in unser Portfolio aufgenommen. Diese reichen von domain- und organisationsvalidierten bis hin zu erweitert validierten Zertifikaten. Zusätzlich können Anwender zwischen Wildcard- oder Multidomain-Zertifikaten auswählen", informiert Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group, und betont: "Auf dem Gebiet der Verschlüsselung ist die Certification Authority DigiCert die aktuell führende Zertifizierungsstelle bei Sicherheitslösungen aller Art. Das Angebot beinhaltet jegliche Validierungstypen sowie technische Ausstattung, die aktuell auf dem Verschlüsselungs-Markt verfügbar sind."

Die Reports entsprechen Standards

Hackerone, Sicherheitsplattform für White Hat Hacker, stellt "Hackerone Pentest" jetzt auch europäischen Kunden zur Verfügung. Das neue Angebot ergänzt das bestehende Portfolio und ermöglicht es Kunden, Compliance-Standards und -Anforderungen einfacher und schneller durch Hacker-unterstützte Sicherheit zu erfüllen. Bisher hat Hackerone den Kunden dabei geholfen, professionelle Hacker zu engagieren, um Schwachstellen zu finden und zu reporten, bevor diese böswillig missbraucht werden können. In einem kürzlich erschienenen Bericht prognostizieren die Experten von McKinsey Insights, dass die COVID-19-Pandemie die digitale Transformation von Unternehmen beschleunigen wird. Damit geht einher, digitale Produkte und Dienstleistungen schneller zu liefern. Gleichzeitig wird jedoch erwartet, dass die Sicherheit weiterhin auf höchstem Niveau bleibt.

Deception-Techniken werden zunehmend populär

CyberArk unterbindet den Diebstahl von privilegierten Zugangsdaten auf PCs, Workstations oder Servern mit einer neuen Deception-Funktion, also einer Sicherheitstechnologie, die Täuschungsmanöver nutzt. Sie hindert Cyber-Angreifer an einer längeren unerkannten Verweildauer oder der Seitwärtsbewegung im Unternehmensnetz. Lokale Administratorrechte werden oft auf Endgeräten belassen, sodass sie zu attraktiven Zielen für Angreifer werden, da sie über diese Berechtigungen in das Unternehmensnetz eindringen können. CyberArk hat nun ihren "Endpoint Privilege Manager" um eine neue Deception-Funktion erweitert, um einen Angriff bereits im Anfangsstadium zu erkennen und proaktiv zu unterbinden. Bei Deception-Lösungen handelt es sich um Täuschungstools, die reale Systeme und Applikationen nachbilden und als Köder dienen. Die CyberArk-Lösung führt potenzielle Angreifer durch die Nutzung solcher Deception-Komponenten in die Irre und verhindert damit eine missbräuchliche Nutzung privilegierter Zugangsdaten.

Reaktion auf Sicherheitsvorfälle

Mit der Einführung ihres Managed Detection & Response-Services bietet Security-Spezialistin Digital Guardian eine umfassende Datensicherheitslösung mit 24/7-Zugriff auf qualifizierte Sicherheitsexperten, die aktiv externe und interne Bedrohungen suchen, erkennen und eindämmen, bevor sensible Unternehmensdaten gefährdet werden. Aufgrund des grassierenden Fachkräftemangels und der Flut an Cyberangriffen sind IT-Teams häufig unterbesetzt und überlastet. In Konsequenz wenden sich Unternehmen zunehmend Managed Security Services zu. Mit dem neuen Managed Detection & Response-Service von Digital Guardian, der eine Turnkey-Lösung für Threat Detection-Herausforderungen bietet, können Unternehmen Lücken in ihren internen Security Operations Centers (SOC) schließen, die sie anfällig für Sicherheitsrisiken machen.

Angriffe auf Mitarbeiter und IT-Systeme im Homeoffice

Viele haben sich daran gewöhnt, kostenloses und freies WiFi überall dort zu nutzen, wo es angeboten wird – darunter Hotels, Bahnhöfe, Gaststätten oder Einkaufszentren. Dabei entstehen gleich drei Gefahrenpotenziale: Der unbekannte Nutzer könnte sich mit einem infizierten Gerät einloggen und das Netzwerk des Anbieters infizieren. Der Nutzer könnte sein eigenes Gerät infizieren, da der Anbieter des WiFi nicht genügend Wert auf Security legt. Und sowohl Nutzer als auch Anbieter sind gefährdet, wenn man zum Einloggen in das "freie" WiFi persönliche Daten angeben muss, die der WiFi-Anbieter sammelt und in einer nicht sicheren Umgebung speichert. Diese drei Szenarien hat Sophos etwas genauer unter die Lupe genommen und gibt Free WiFi-Anbietern Tipps für mehr Sicherheit aller Beteiligten, indem das WiFi konsequent in die Security integriert wird.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmet sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 (07.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr) behandelt das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2 (21.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
führt in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3 (04.11.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
klärt auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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