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Im Überblick

07.12.20 - IT Security-Telegramm

Eines der Grundprinzipien moderner Betriebssysteme ist das Erleichtern der Arbeit für den Anwender. In den letzten zehn Jahren hat DevOps sich zunehmend zur Standardmethode entwickelt, mit der Software und Anwendungen in einem beispiellosen Tempo bereitgestellt werden.


Im Überblick

02.12.20 - IT Security-Telegramm

Der Federal Trade Commission (FTC) zufolge ist Online-Dating-Betrug weiterhin im Kommen. In 2019 verloren Opfer 201 Mio. US-Dollar durch Betrugsmaschen, die auf vorgetäuschter Romantik beruhen. Die aktuelle Bedrohungsanalyse von G Data CyberDefense belegt: Cyberkriminelle haben auch im zweiten Quartal Privatanwender und Unternehmen massiv attackiert.

01.12.20 - IT Security-Telegramm

Angesichts der US-Wahl wurden in letzter Zeit eine Reihe von Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran verzeichnet. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ist gefallen: Das EU-US Privacy Shield, das den Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und den US legitimiert, ist für ungültig erklärt worden.

30.11.20 - IT Security-Telegramm

Die Nachfrage nach IT-Sicherheitsüberprüfungen und der fachmännischen Analyse von Software auf kritische Sicherheitslücken ist in Deutschland jüngst stark angestiegen. Die Online-Datenbestände explodieren, daher kommt es mehr denn je darauf an, Speicherarchitekturen zu entwickeln, die mit diesem Datenwachstum Schritt halten können.

27.11.20 - IT Security-Telegramm

Die Sicherheitsexperten des US-amerikanischen Cybersecurity-Unternehmens Proofpoint konnten im April dieses Jahres eine Malware-Kampagne gegen Unternehmen und Behörden in Österreich beobachten. Die Gewährleistung von Business Continuity hat schon immer eine große Relevanz für Unternehmen. In der Zeiten einer Pandemie müssen aber vor allem die Einrichtungen des Gesundheitswesens dafür sorgen, dass Patientendaten geschützt sind und potenzielle Systemausfälle minimiert werden.

26.11.20 - IT Security-Telegramm

Egal ob smarte Maschinen, vernetzte Geräte oder Firmware – das Internet der Dinge ist allgegenwärtig und eine wichtige Säule für den Erfolg unserer digitalen Wirtschaft - Dennoch kommen Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung neuer IoT-Geräte bislang oft viel zu kurz. Proofpoint konnte die Rückkehr der Hackergruppe TA542 (Threat Actor) und damit einhergehend der Emotet-Malware vermelden.

25.11.20 - IT Security-Telegramm

Seit Mitte August hat Radware mehrere Ransom-Kampagnen von Akteuren verfolgt, die sich als "Fancy Bear", "Armada Collective" und "Lazarus Group" ausgeben und mit massiven DDoS-Attacken drohen. Während der letzten Monate hat das Nocturnus-Team von Cybereason die Aktivitäten der Evilnum-Gruppe untersucht. Die Gruppe trat im Jahr 2018 zum ersten Mal in Erscheinung, und seitdem gehen vielfältige Aktivitäten auf Evilnum zurück – laut neuesten Berichten wurden dabei verschiedene in Javascript und C# geschriebene Komponenten verwendet sowie Tools, die vom Malware-as-a-Service-Anbieter Golden Chickens stammen.

24.11.20 - IT Security-Telegramm

Mit 3 Milliarden Euro will die Bundesregierung die Modernisierung von Krankenhäusern fördern - Allerdings sollen nur solche Einrichtungen Geld erhalten, die in die IT-Sicherheit investieren. Im späten Frühjahr 2020 verhinderten Kasperskys automatisierte Erkennungstechnologien einen gezielten Angriff auf ein südkoreanisches Unternehmen - Bei der näheren Untersuchung der Attacke fanden Kaspersky-Forscher zwei bislang unbekannte Schwachstellen.

23.11.20 - IT Security-Telegramm

Datenschutz nach DSGVO ist bürokratisch und teuer? Mit intelligenten Paketen für die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zeigen die Deutsche Telekom und DataGuard gerade das Gegenteil. Social Engineering gehört aktuell zu den zentralen Bedrohungen für die IT-Sicherheit. Die kürzliche Attacke auf Twitter hat es erneut deutlich gezeigt.

20.11.20 - IT Security-Telegramm

Trend Micro entwickelt gemeinsam mit Snyk eine neue Lösung zum Schwachstellen-Management in Open-Source-Code. Infoblox veröffentlichte zusammen mit Zogby Analytics eine Studie, die sich mit den anhaltenden Herausforderungen für die IT beschäftigt, die durch den COVID-19 Lockdown entstanden sind.

19.11.20 - IT Security-Telegramm

Da immer mehr Länder Datenschutzgesetze einführen, suchen Organisationen nach sicheren Lösungen, die die Daten ihrer Kunden innerhalb ihrer geografischen Grenzen halten. Moderne PAM-Lösungen decken nicht nur einzelne Anforderungen, sondern den gesamten PAM-Prozess ab. Sie sind betriebsbereit und automatisierbar, dadurch einfach zu implementieren und in jede Umgebung und jeden Geschäftsprozess zu integrieren.

17.11.20 - IT Security-Telegramm

Die Waffe gegen einen Ransomware-Angriff heißt: Managed Threat Response. Das Tool ermöglicht eine einzigartige Perspektive auf die realen Abläufe eines Cyberangriffs. Das CERT von Retarus warnt vor Phishing-Mails, die Empfänger dazu auffordern, einen wichtigen Vertrag eines Geschäftspartners zu bearbeiten.

16.11.20 - IT Security-Telegramm

Proofpoint hat eine Cyberkampagne identifiziert, bei der eine mutmaßlich aus China stammende Hackergruppe eine neue Malware-Familie eingesetzt hat. Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter unserer modernen Gesellschaft geworden. Deshalb gilt es, sich nicht nur vor Betrug und Hacking am Rechner vorzusehen, sondern auch Mobilgeräte wie das Handy einzubeziehen.

12.11.20 - IT Security-Telegramm

ThousandEyes gab die Ergebnisse ihres ersten Internet Performance Report 2020 bekannt. LogRhythm hat ihren Report "The State of the Security Team: Are Executives the Problem?" veröffentlicht.

11.11.20 - IT Security-Telegramm

Tenable veröffentlichte eine weltweite Branchenstudie, aus der hervorgeht, dass die überwiegende Mehrheit der deutschen Unternehmen (96 Prozent) in den vergangenen zwölf Monaten einen geschäftsschädigenden Cyberangriff erlitten hat. Trend Micro veröffentlichte Forschungsergebnisse, die eine neue Art von Sicherheitslücken in Protokoll-Gateway-Geräten aufzeigen, welche Industrie-4.0-Umgebungen kritischen Angriffen aussetzen könnten.

10.11.20 - IT Security-Telegramm

Avast veröffentlichte eine neue Version ihrer Produkte, um dem globalen Anstieg von Ransomware im Zusammenhang mit Corona zu begegnen. Und plötzlich waren alle Daten weg. Fast jeder hat es schon einmal erlebt – Datenverlust. Ärgerlich, wenn es persönliche Daten, wie Bilder, Videos oder Kontakte, auf dem eigenen Rechner oder dem Smartphone betrifft.

09.11.20 - IT Security-Telegramm

Claroty und Check Point Software Technologies schließen eine technische Allianz. Dadurch erhalten Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen die nötige Echtzeit-Cybersicherheit und -Transparenz, um ihre OT- und industriellen Steuerungsnetzwerke (ICS) wirkungsvoll vor Cyberangriffen zu schützen.Die im Juni 2020 abgeschlossene Übernahme von Panda Security, Spezialistin für Endpoint-Schutz, markiert für WatchGuard Technologies einen wichtigen Meilenstein. Mittlerweile wurde der personellen Erweiterung des hiesigen WatchGuard-Teams auch organisatorisch Rechnung getragen.

06.11.20 - IT Security-Telegramm

In Filmen werden Hacks oft als eine Art digitaler Bankraub dargestellt: Die Hacker durchbrechen die Schutzmechanismen ihres Ziels auf dramatische Weise und haben dann nur wenige Minuten, um die begehrten Daten zu stehlen, während die IT-Sicherheit verzweifelt versucht die Angreifer zu stoppen. Die Irish Data Protection Commission (IDPC), die Aufsichtsbehörde, die im Wesentlichen für alle amerikanischen Big Tech-Unternehmen wie Facebook, Microsoft, Google und Apple für Europa zuständig ist, hat kürzlich ein Statement veröffentlicht.

05.11.20 - IT Security-Telegramm

Bitdefender-Forscher haben kürzlich einen ausgeklügelten Cyber-Spionageangriff per Advanced-Persistent-Threat-(APT) untersucht. Die Schlagzeilen um ein mögliches Verbot der Video-App TikTok in den USA nehmen kein Ende.

04.11.20 - IT Security-Telegramm

Die Deutschen bleiben beim Bargeld, trotz der Aufforderung, wegen der Corona-Pandemie auf bargeldlose Zahlungen umzusteigen: Nur 47 Prozent der Verbraucher zahlen beim Einkaufen häufiger mit Münzen und Scheinen als vor der Krise. Die Covid-19-Pandemie hat Gesundheitsdienstleister weltweit vor große Herausforderungen gestellt. Zeitgleich meldet Interpol eine alarmierende Zunahme von Cyberattacken auf Krankenhäuser.

03.11.20 - IT Security-Telegramm

Lemon Duck ist nach den Beobachtungen der SophosLabs einer der auffälligsten Cryptominer, von dem durch immer neu hinzugefügte Angriffsvektoren und Verschleierungstechniken eine kontinuierlich hohe Bedrohungslage ausgeht. Trend Micro veröffentlicht ihren jährlichen Halbjahresbericht, aus dem hervorgeht, dass COVID-19-bezogene Angriffe das größte Cyber-Sicherheitsrisiko in der ersten Jahreshälfte darstellten.

02.11.20 - IT Security-Telegramm

Empire Market, einer der größten Marktplätze im Darknet, ist seit dem 21. August 2020 offline. Dies berichtet Digital Shadows. Der aktuelle Threat Intelligence Report von A10 Networks zeigt, dass die USA und China die führenden Herkunftsländer von Distributed Denial of Service-Angriffen (DDoS) sind.

30.10.20 - IT Security-Telegramm

Im späten Frühjahr 2020 verhinderten Kasperskys automatisierte Erkennungstechnologien einen gezielten Angriff auf ein südkoreanisches Unternehmen. Sophos hat ihren neuen Report "Color by Numbers: Inside a Dharma Ransomware-as-a-Service (RaaS) Attack" veröffentlicht.

29.10.20 - IT Security-Telegramm

Sicherheits- und Entwicklungsteams richten sich nach unterschiedlichen und oft miteinander konkurrierenden Metriken Seit 2019 sichern die Lösungen für industrielle Cybersicherheit und Stabilität von Rhebo auch die Prozessnetzsteuerung und Fernwirktechnik beim Darmstädter Energieversorger e-netz Südhessen AG.

28.10.20 - IT Security-Telegramm

Emotet ist zurück: Wie Phoenix aus der Asche kehrt der Trojaner nach knapp fünfmonatiger Pause wieder zurück. Wieder gab es eine Welle an Spam-Mails und Emotet-Aktivitäten. Mehr als 70 Prozent der in der ersten Hälfte des Jahres 2020 aufgedeckten Schwachstellen von industriellen Kontrollsystemen (ICS) lassen sich aus der Ferne ausnutzen.

27.10.20 - IT Security-Telegramm

DDoS-Angriffe auf der Anwendungsebene (Layer 7) stellen laut Radware eine einzigartige Herausforderung für die DDoS-Abwehr dar, da sie einen Einblick in das Anwendungsverhalten erfordern und es schwierig ist, allein anhand des Datenverkehrs auf der Netzwerkschicht zu erkennen, ob eine Anfrage legitim oder böswillig ist. NTT identifiziert die vier wichtigsten Herausforderungen bei Konzeption und Einsatz von KI-Anwendungen im Unternehmen.

26.10.20 - IT Security-Telegramm

Die Cloud-Nutzung ist mittlerweile nahezu Standard: Dienste werden ganz selbstverständlich migriert, auch IT-Sicherheits-Tools. Ansätze wie "Security-as-a-Service" sind der Cloud Security zweifelsfrei dienlich. Malwarebytes gab die Ergebnisse ihres neuesten Cybersicherheits-Berichts "Enduring from Home – Auswirkungen von Covid-19 auf die Unternehmenssicherheit" bekannt.

19.10.20 - IT Security-Telegramm

Nur 28 Prozent der E-Mails konnten als "clean", also unschädlich, von den Filtern von Hornetsecurity eingestuft werden – somit waren mehr als 70 Prozent aller adressierten E-Mails vom Empfänger ungewollt. Die Cloud Security Alliance (CSA), die weltweit führende Organisation für die Definition von Standards, Zertifizierungen und Best Practices zur Gewährleistung des sicheren Cloud Computing, veröffentlicht die Ergebnisse ihrer neuesten Umfrage.

16.10.20 - IT Security-Telegramm

Mithilfe der "Kaspersky Threat Attribution Engine" konnten Kaspersky-Forscher mehr als 300 Samples der "Backdoor Bisonal" mit einer Kampagne der Cyberspionage-Gruppe CactusPete in Verbindung bringen. Tripwire hat die Ergebnisse einer Umfrage zur Implementierung von Best Practices für die Cloud-Sicherheit veröffentlicht.

15.10.20 - IT Security-Telegramm

Mehr Licht im Darknet: "Dark Web Monitor" soll Strafverfolgungsbehörden bei Ermittlungen im Darknet verstärken. Um für die Ermittlungen im Darknet technisch noch besser gerüstet zu sein, vernetzen sich die Cybercrime-Spezialisten aus Bamberg eng mit der niederländischen Forschungsgesellschaft TNO.

14.10.20 - IT Security-Telegramm

Effiziente Prozesse, Flexibilität, Umsatzsteigerung – die Liste der positiven Effekte durch die digitale Transformation in Unternehmen ist lang. Data Loss Prevention (DLP)-Lösungen sind nun schon seit mehr als zehn Jahren ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie vieler Unternehmen.

13.10.20 - IT Security-Telegramm

Aus der Not heraus waren viele Mitarbeiter gezwungen, in Eile auf Remote Work umzustellen und fließend weiter zu arbeiten. Es ist in der Drohkulisse durch Ransomware ein Trend erkennbar, der beunruhigt: Die Erpresser bedrohen Unternehmen immer öfter, sensible Daten zu veröffentlichen, wenn sie nicht zur Zahlung bereit sind.

12.10.20 - IT Security-Telegramm

Viele Unternehmen waren gezwungen, ihre IT-Sicherheit seit Beginn der Pandemie an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Für die meisten Unternehmen in Deutschland war und ist dies immer noch eine große Herausforderung, da ihre Belegschaft oft zum ersten Mal aus der Ferne arbeitet. Bildungseinrichtungen haben im Laufe der Jahre zunehmend in Technologie investiert, um sowohl die Effizienz und Produktivität zu steigern als auch neue Dienstleistungen wie Online-Tests, Hausaufgaben, Unterricht und Verwaltung zu ermöglichen. Als Nutzer fortschrittlicher Technologien geraten sie zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen.

09.10.20 - IT Security-Telegramm

Um sich vor Identitätsdiebstahl und Kontenmissbrauch durch Phishing-Angriffe zu schützen, sollten Unternehmen einen mehrschichtigen Ansatz aus Mitarbeiteraufklärung und Technologien einsetzen. Hunderttausende arbeiten nach wie vor im Homeoffice, viele davon auf privaten Rechnern, die über Wi-Fi mit dem Internet verbunden sind. Erlangt ein Hacker hierauf Zugriff, kann das schwerwiegende Folgen haben – vom Datendiebstahl bis hin zu weitreichenden Ransomware-Angriffen.


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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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