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Im Überblick

12.10.20 - IT Security-Telegramm

Viele Unternehmen waren gezwungen, ihre IT-Sicherheit seit Beginn der Pandemie an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Für die meisten Unternehmen in Deutschland war und ist dies immer noch eine große Herausforderung, da ihre Belegschaft oft zum ersten Mal aus der Ferne arbeitet. Bildungseinrichtungen haben im Laufe der Jahre zunehmend in Technologie investiert, um sowohl die Effizienz und Produktivität zu steigern als auch neue Dienstleistungen wie Online-Tests, Hausaufgaben, Unterricht und Verwaltung zu ermöglichen. Als Nutzer fortschrittlicher Technologien geraten sie zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen.

09.10.20 - IT Security-Telegramm

Um sich vor Identitätsdiebstahl und Kontenmissbrauch durch Phishing-Angriffe zu schützen, sollten Unternehmen einen mehrschichtigen Ansatz aus Mitarbeiteraufklärung und Technologien einsetzen. Hunderttausende arbeiten nach wie vor im Homeoffice, viele davon auf privaten Rechnern, die über Wi-Fi mit dem Internet verbunden sind. Erlangt ein Hacker hierauf Zugriff, kann das schwerwiegende Folgen haben – vom Datendiebstahl bis hin zu weitreichenden Ransomware-Angriffen.


Im Überblick

08.10.20 - IT Security-Telegramm

COVID-19 bringt die Diskussionen um Datenschutz an einen entscheidenden Punkt, der unseren Umgang mit sensiblen Daten langfristig beeinflussen wird. Auf der einen Seite ist Datenschutz ein entscheidender Faktor für das Vertrauen der Menschen in ein Unternehmen. Veritas Technologies, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Datensicherung und Datenverfügbarkeit, hat deutsche Verbraucher zum Thema Ransomware befragt.

07.10.20 - IT Security-Telegramm

Eine Sophos-Studie offenbart Details zu Technik und Dramaturgie hinter der Netwalker-Ransomware, die bereits zahlreiche Ziele in den USA, Australien und Europa traf. Durch die enorme Professionalisierung der Vertriebswege wie Ransomware-as-a-Service (RaaS), benötigen Angreifer nicht mehr zwingend tiefgreifende technische Fähigkeiten, sondern vielmehr unternehmerisches Talent, um hohe Summen von ihren Opfern zu erpressen.

06.10.20 - IT Security-Telegramm

Das Bekanntwerden der Ripple20-Schwachstellen zeigt einmal mehr die eklatant hohe Unsicherheit bestehender IoT-Netzwerke. Was die 19 Schwachstellen, die Experten des israelischen Forschungslabors JSOF bereits September 2019 entdeckten, besonders problematisch machen.Laut einer aktuellen Analyse der Kaspersky-Experten für industrielle Cybersicherheit (Kaspersky ICS CERT) sind Unternehmen aus der Automobil- und Fertigungsindustrie derzeit von zielgerichteten Attacken der Snake-Verschlüsselungssoftware betroffen.

05.10.20 - IT Security-Telegramm

In den ersten drei Monaten des Jahres 2020, während die Welt hart durchgreifen musste, um das Coronavirus einzudämmen, nahmen die Cyber-Bedrohungen zu. Bitdefender hat eine Familie von Trojanern analysiert, die Banken mit einer neuen Angriffstechnik ins Visier nimmt und unerkannt Daten exfiltriert. Diese Daten können anschließend für Bankbetrug genutzt werden.

02.10.20 - IT Security-Telegramm

Unzureichend gesicherte Privat-Rechner sind aktuell das Einfallstor Nummer eins für Cyber-Kriminelle. WatchGuard Technologies hat die im März bekannt gegebene Übernahme von Panda Security – seines Zeichens Experte für Endpoint Protection – abgeschlossen. Panda gehört nun als hundertprozentige Tochtergesellschaft zu WatchGuard.

01.10.20 - IT Security-Telegramm

Die wohl größte Herausforderung stellt die Verlagerung des Datenverkehrs von den Stadtzentren und Firmengeländen in die Vororte dar. Mobilfunknetze, die auf Berufspendler ausgelegt waren, müssen nun eine immense Anzahl von Homeoffice-Arbeitern in Wohngebieten versorgen. Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe stellen für Unternehmen nach wie vor eine immense Gefahr dar und machen einen erheblichen Teil der Infrastrukturangriffe auf das Domain Name System (DNS) aus. Der aktuellste Angriff auf die Amazon Cloud AWS ist dabei besonders besorgniserregend.

30.09.20 - IT Security-Telegramm

Sicherheitsteams, IT-Abteilungen, Forscher und die Cybersicherheits-Community insgesamt können "Botnet Encyclopedia" zum besseren Verständnis und Schutz vor anhaltenden, komplexen Bedrohungen und Angriffskampagnen nutzen. FakeSpy ist ein sogenannter Information Stealer, der SMS-Nachrichten herausfiltert und versendet, Finanzinformationen und Anwendungsdaten stiehlt, Kontoinformationen und Kontaktlisten ausliest und vieles mehr.

29.09.20 - IT Security-Telegramm

Neue Malware-Variante greift Web-Application-Frameworks, Anwendungsserver und Nicht-HTTP-Dienste wie Redis und MSSQL an. Ihr Hauptziel ist das Mining der Monero-Kryptowährung mit Hilfe des bekannten Minors XMRig. Quantencomputer versprechen die Grenzen der Recheneffizienz stark zu erweitern und damit Probleme zu lösen, mit denen heutige Systeme überfordert sind. Gleichzeitig könnten diese zukünftig sämtliche derzeit gängigen Public-Key-Verschlüsselungsverfahren unsicher machen.

28.09.20 - IT Security-Telegramm

Für Unternehmen aller Größenordnungen haben ausscheidende Mitarbeiter schon immer ein Problem dargestellt. Denn sie verfügen nicht nur über den notwendigen Zugriff und das Wissen, wo sich sensible Daten befinden, sondern haben in der Regel auch ein Motiv.

24.09.20 - IT Security-Telegramm

Cyberkriminelle nehmen aktuell gezielt Firmendaten ins Visier, da sie dort höheres Lösegeld erpressen können. Die Forderungen liegen oft bei mehreren Millionen Euro, hinzu kommen mögliche Folgekosten, da infizierte Geräte gesäubert und ausgetauscht werden müssen.

23.09.20 - IT Security-Telegramm

Cyberkriminelle nehmen aktuell gezielt Firmendaten ins Visier, da sie dort höheres Lösegeld erpressen können. Gamer stehen verstärkt im Visier von Cyberkriminellen, wie aktuelle Untersuchungen von Kaspersky zeigen. Demnach gab es während der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen weltweit einen Anstieg um 54 Prozent von Angriffen unter dem Deckmantel beliebter Spiele oder Plattformen.

22.09.20 - IT Security-Telegramm

Die Sicherheitsforscher von Malwarebytes haben eine neue MacOS-Ransomware entdeckt. Die Ransomware EvilQuest ist nach KeRanger, Patcher und Mabouia die erst vierte Ransomware weltweit, die sich ausschließlich an MacOS-Benutzer richtet. Einer der auffälligsten Trends in der Cyberkriminalität ist die Kommerzialisierung von Angriffen. Alles was ein Cybergangster für seinen Angriff benötigt, ist gegen Geld erhältlich, einschließlich ganzer Netzwerke mit infizierten Geräten, die zur Verbreitung bösartiger Inhalte genutzt werden können.

21.09.20 - IT Security-Telegramm

Fast drei Viertel (72 Prozent) der analysierten schädlichen Dateien, die über die kostenfreie Version von "Kaspersky Threat Intelligence Portal" eingereicht wurden, waren Trojaner, Backdoors oder Dropper. Trend Micro veröffentlichte neue Umfrageergebnisse, die zeigen, wie Mitarbeiter im Homeoffice mit der Cybersicherheit umgehen.

18.09.20 - IT Security-Telegramm

Malware, Phishing oder Unachtsamkeit – Was ist das größte Risiko für die IT-Sicherheit? In den letzten zwei Jahren kam es bei rund 61 Prozent der mittelständischen Unternehmen zu einem IT-Sicherheitsvorfall. Erfolgreiche Methoden werden in unsicheren Zeiten nur noch erfolgreicher – das scheint die Devise von Cyberkriminellen zu sein. Ein Beispiel: Anfang Mai haben Betrüger E-Mails versendet, in denen die Empfänger angeblich von der Investitions- und Förderbank Hamburg ermahnt werden, dass Falschangaben in ihren Corona-Soforthilfe-Anträgen strafrechtlich relevant sein könnten.

17.09.20 - IT Security-Telegramm

Die Experten von Kaspersky haben eine neue Methode von Web-Skimming zum Diebstahl persönlicher Zahlungsinformationen bei Nutzern von Online-Shopping-Websites identifiziert. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein, Netzwerkschwachstellen, ungesicherte und ungepatchte Endpunkte – all diese Begriffe erscheinen im Zusammenhang mit Cyberattacken.

16.09.20 - IT Security-Telegramm

Auch wenn die mittel- bis langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie noch nicht klar absehbar sind, müssen die meisten Unternehmen vermutlich wesentliche Änderungen ihrer Strategien, Geschäftsmodelle und Abläufe in Betracht ziehen. Die Meldung über die Cyber-Angriffe auf australische Institutionen ist eine besorgniserregende, aber nicht unerwartete Erinnerung an das Ausmaß der ernsthaften Cyber-Bedrohungen, die in diesem Land und in dieser Region auftreten.

06.03.20 - IT Security-Telegramm

Welchen Entwicklungen und Herausforderungen muss sich die IT-Sicherheit in den nächsten zwölf Monaten stellen? Im Jahr 2020 wird die Robotik-Prozessautomatisierung (RPA) ihren umwälzenden Aufstieg...

09.03.20 - IT Security-Telegramm

In Unternehmen mit einem Budget von mehr als fünf Millionen US-Dollar sind drei Viertel (72 Prozent) der Führungskräfte mit dem finanziellen Aspekt der IT-Sicherheit befasst

03.03.20 - IT Security-Telegramm

Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern mehr als in jeden anderen Bereich Der Fachkräftemangel wird zur immer größeren Herausforderung: Mehr...

04.03.20 - IT Security-Telegramm

58 Prozent aller global befragten Unternehmen gelingt es nicht, Anträge von Einzelpersonen, die auf Grundlage der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) eine Kopie ihrer persönlichen Daten angeforder...

05.03.20 - IT Security-Telegramm

Das etwas ironische Akronym DoH (DNS over HTTPS) zeigt, dass die Autoren des Standards einen guten Sinn für Humor haben Im Jahr 2020 könnten es laut Vorhersagen von Kaspersky finanziell motivi...

02.03.20 - IT Security-Telegramm

Steigende Compliance-Anforderungen und europäische Richtlinien wie die DSGVO oder die NIS-Richtlinie für kritische Infrastrukturen haben die Umsetzung von Cybersecurity-Maßnahmen in Unternehmen be...

27.02.20 - IT Security-Telegramm

Die Bedrohungslage für OT-Systeme, kritische Infrastrukturen und industrielle Steuerungsanlagen wird sich auch 2020 im Vergleich zu 2019 kontinuierlich weiterentwickeln Von Passwort-Katastrophen b...

28.02.20 - IT Security-Telegramm

Fortschritte bei der Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer haben zuletzt Google in die Schlagzeilen gebracht, auch die Kryptografie hält in diesem Wettlauf das Tempo mit Während es noch ein...

24.02.20 - IT Security-Telegramm

Cyberkriminelle greifen mit gefälschten Rechnungen vermehrt Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Deutschland an Guardicore gibt Sicherheitsempfehlungen für das Support-Ende von Windows Serve...

25.02.20 - IT Security-Telegramm

Warnmeldungen aus einer Vielzahl von Sicherheitsprodukten konsolidiert und getestet sowie Analysen und sich wiederholende Aufgaben automatisiert Schon in den vergangenen 24 Monaten haben laterale ...

26.02.20 - IT Security-Telegramm

Trojaner Emotet und Trickbot. Mit diesen werden wir auch im Jahr 2020 zu kämpfen haben, da wirksame Endpunktschutztechnologien noch immer nicht flächendeckend eingesetzt werden secunet ist langjäh...

19.02.20 - IT Security-Telegramm

Die DSGVO wird verstärkt auch in Deutschland Zähne zeigen. Während in anderen europäischen Ländern bereits Bußgelder in Millionenhöhe verhängt wurden, hielten sich die Aufsichtsbehörden in Deutsch...

20.02.20 - IT Security-Telegramm

About You, eine Mode- und Lifestyle-Plattform, setzt in Sachen Endpoint-Schutz auf die autonome Endpoint Security-Plattform von SentinelOne Mittelständische Unternehmen geraten noch stärker als bi...

21.02.20 - IT Security-Telegramm

Die E-Mail ist das Kommunikationsmittel Nummer eins. Unternehmen sind in der Pflicht, sich mit der E-Mail-Sicherheit zu beschäftigen, kommunizieren sie doch sowohl intern als auch extern

17.02.20 - IT Security-Telegramm

Die Debatte um die Laufzeit von SSL-Zertifikaten ist neu entfacht: Einst drei Jahre gültige SSL-Zertifikate müssen mittlerweile alle zwei Jahre ausgetauscht werden Rund 1,5 Jahre sind mittlerweile...

18.02.20 - IT Security-Telegramm

Fünf Trends drücken dem kommenden Jahr 2020 aus IT-Sicht einen Stempel auf Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele...

12.02.20 - IT Security-Telegramm

Cybereason hat einen neuen Forschungsbericht ihrer Nocturnus Research Group unter dem Titel "Dropping Anchor: From a TrickBot Infection to the Discovery of the Anchor Malware" veröffentlicht Am Bl...

13.02.20 - IT Security-Telegramm

Ransomware gilt nach wie vor als eine der größten Bedrohungen in der Cyberwelt. Selbst das FBI warnte im Oktober 2019 vor einer Angriffswelle. SentinelLabs, das Forschungslabor des Endpunktsicher...

14.02.20 - IT Security-Telegramm

Althergebrachte Application Security Lösungen wie statische Analysetools (SAST) und Web Application Firewalls (WAFs) werden manchen Anforderungen nicht mehr gerecht

10.02.20 - IT Security-Telegramm

Das Thema künstliche Intelligenz wird die Unternehmen auch 2020 wieder beschäftigen McAfee stellt mit "McAfee Mvision Cloud for Containers" die erste einheitliche Cloud-Sicherheitsplattform vor

11.02.20 - IT Security-Telegramm

Im Jahr 2019 ist die Zahl einzigartiger, schädlicher Bedrohungsobjekte, die durch die webbasierten Antivirenlösungen von Kaspersky identifiziert wurden, im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13,7 Proz...

05.02.20 - IT Security-Telegramm

Eine neue unsichtbare Bedrohung im Internet: Formjacking, auch als E-Skimming bekannt. Dabei erbeuten Hacker auf Onlineshops mit gekaperten Bezahlformularen Kreditkarten- und Bankdaten


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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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