01.04.14 - IT Security-Telegramm


SpaceNet stellt mit "Virtual Exchange 2013" die aktuelle Version von Microsoft Exchange 2013 als gemanagten Service bereit
"Acronis Access" vereint Mobile Content Management (MCM) und den kontrollierten Datenzugriff und -Austausch


01.04.14 - "Jahrbuch zur Internetsicherheit 2013": Bericht stellt Internet Security Highlights des vergangenen Jahres vor und bietet Ausblick für 2014
Cyren brachte ihr erstes "Cyren Security Yearbook" heraus. Das Jahrbuch wird in Zukunft jährlich erscheinen und bietet einen umfassenden Rückblick auf die letztjährigen Trends in der Internetsicherheit. Der Bericht beinhaltet außerdem einen Ausblick auf die kommenden Trends im Jahr 2014 und sagt voraus, dass mobile Malware, Ransomware und gezielte Angriffe weiter zunehmen werden. Das Security Yearbook von Cyren demonstriert die datenbezogene Leistungsfähigkeit des Unternehmens, die es seinen Partnern und Endkunden ermöglicht, gefährlichen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein.

01.04.14 - Sichere M2M-Lösung schützt Systeme und Gerätegruppen vor Cyber-Angriffen
Netop, Anbieterin von Fernwartungssoftware, stellt auf der Hannover Messe (Halle 8, Stand F15) eine M2M-Lösung vor, mit der Unternehmen auf ihre Systeme und Gerätegruppen, die an das Internet angebunden sind, aus der Ferne zentralisiert und sicher zugreifen können. Mit der Secure M2M-Lösung von Netop können Unternehmen einfach Industriesteuerungen, Gebäudeautomatisierungssysteme, SCADA-, POS-Systeme und medizinische Geräte mit ihren Datensystemen verbinden und ihre Mitarbeiter oder Servicetechniker von externen Dienstleistern darauf sicher zugreifen lassen.

01.04.14 - "Microsofts Exchange 2013" als gemanagten Service inklusive Hochverfügbarkeit
SpaceNet stellt ihren Kunden "Microsofts Exchange 2013" als gemanagten Service zur Verfügung. Der Dienst bietet Unternehmen die Funktionen von Exchange. So können Arbeitsgruppen Adressen, Kalenderdaten, Aufgabenlisten und Notizen gemeinsam nutzen. Die Neuheit darüber hinaus: SpaceNet Virtual Exchange lässt sich auch als besonders hochverfügbare Variante für geschäftskritische Umgebungen buchen.
Der Fullservice-Internet Provider SpaceNet stellt mit Virtual Exchange 2013 die aktuelle Version von Microsoft Exchange 2013 als gemanagten Service bereit. So muss sich der Anwender weder um Hard- und Software noch um die Verwaltung von Lizenzen kümmern. Außerdem lässt sich die Größe des Exchange-Servers im Rechenzentrum von SpaceNet flexibel an geänderte Anforderungen anpassen.
SpaceNet Virtual Exchange 2013 stellt alle typischen Exchange-Funktionen zur Verfügung, z.B. das Teilen von Adressen, Aufgabenlisten, Kalendern und E-Mail-Postfächern mit Kollegen. Dabei ist besonders nützlich, dass die Daten auf dem Exchange-Server automatisch auch mit mobilen Endgeräten synchronisiert werden.

01.04.14 - "Acronis Access" löst Herausforderungen im Bereich sicherer, mobiler Dateizugriff, Enterprise Filesharing und Synchronisierung in einer Software
Acronis hat "Acronis Access" angekündigt. Die Lösung vereint Mobile Content Management (MCM) und den kontrollierten Datenzugriff und -Austausch. Damit werden Funktionalitäten, die vormals auf die Produkte "mobilEcho" und "activEcho" verteilt waren, jetzt in einem Produkt zusammengeführt. Acronis Access legt den Fokus speziell auf IT-Abteilungen im Enterprise, insbesondere in stark regulierten Branchen. Es erlaubt der IT Sicherheit und Kontrolle aufrecht zu erhalten, sowie gesetzliche Vorgaben einzuhalten, während es den Mitarbeitern gleichzeitig ermöglicht, unkompliziert und effizient auf Unternehmensinhalte zuzugreifen und diese intern und extern auszutauschen.
Acronis Access ist eine lokale Installation, daher weiß die Unternehmens-IT genau, wo sich die Firmendaten befinden. Es ermöglicht der IT zudem, Funktionen bereitzustellen, die sich ihre Mitarbeiter wünschen, um in einer kontrollierten und sicheren Umgebung produktiv zu bleiben. Anwender können auf Dateiserver, NAS-Systeme und SharePoint- Server sowie ihrem eigenen Desktop/Laptop zugreifen und Dateien mit Personen inner- und außerhalb ihres Unternehmens austauschen.

01.04.14 - Wirksames Tool zur Sicherstellung von Endpunkt- und Netzwerksicherheit
Wave Systems gibt die Integration ihrer Management-Software in das neue "Trusted Platform Module" (TPM) von Samsung Electronics bekannt. In Kombination mit dem "Embassy Security Center" von Wave bietet der TPM-Chip Unternehmen ein wirksames Tool zur Sicherstellung von Endpunkt- und Netzwerksicherheit. Das TPM ist ein Mikro-Controller mit Verschlüsselungsfunktionen, der die sichere Erzeugung von Schlüsseln erlaubt und für eine vertrauenswürdige Hardware sorgt. Es ist hierbei möglich, die Nutzung der Schlüssel auf Unterzeichnung bzw. Verifizierung oder auf die Verschlüsselung und Entschlüsselung zu beschränken.

01.04.14 - Patentiertes Sandbox-Verfahren: Comodo-Lösungen blockieren generell alle unbekannten Dateien
Comodo blockiert mit ihrer "Default Deny"-Architektur Malware, die auf "Informationsbeutezug" geht, sowie Programmen, die Daten oder Anwendungen zerstören. Dies gewährleistet laut sysob IT-Distribution "einen nahezu einhundertprozentigen Schutz vor Angriffen aus dem Netz". Technologisch geht Comodo einen völlig neuen Weg: Während die meisten Anbieter mit Hilfe des althergebrachten Black- und Whitelistings versuchen, bekannte Malware zu identifizieren und abzuwehren, blockieren die Comodo-Lösungen generell alle unbekannten Dateien. Dabei setzt Comodo auf sein patentiertes Sandbox-Verfahren. Dieser Ansatz war bislang nur in teuren Unternehmenslösungen verfügbar.
Comodo arbeitet auf Client-, statt auf Gateway- und Server-Ebene und schützt so jeden einzelnen PC innerhalb des Firmennetzwerkes über verschiedene Mechanismen. Herkömmliche Antivirenlösungen lassen zunächst jede Datei das Tor zum Rechner passieren, sofern sie nicht auf einer Blacklist steht. Sollte die Datei infiziert sein, kommt der Abwehrmechanismus erst nach Erkennung der Kompromittierung in Gang. Mittels der patentierten Auto-Sandbox entsteht eine virtuelle Betriebsumgebung, die nur gutartigen Dateien erlaubt, sich auf dem PC zu verbreiten. Dazu nimmt die Antiviren-Software zunächst von jeder Datei an, dass sie schädlich sein könnte. Wird nach eingehender Prüfung festgestellt, dass die Datei "sauber" ist, darf sie auf den Rechner.

01.04.14 - Software-Defined-Storage-Lösung: Halbierung der Failover-Zeit bei hochverfügbaren Systemen
Nexenta Systems hat eine neue Version von "NexentaStor" angekündigt. NexentaStor ist eine Software-definierte Speicherlösung für Unternehmen. NexentaStor bietet neben der Senkung der Betriebskosten für Speicher auch zahlreiche technische Vorteile gegenüber herkömmlichen, an Hardware gebundenen Speichersystemen, und stellt eine wichtige Komponente des Trends zu Software-definierten Rechenzentren dar. NexentaStor 4.0 ist ein nahtloses Upgrade zu existierenden NexentaStor-Versionen und wird im zweiten Quartal 2014 erhältlich sein.

01.04.14 - NTT Com Security ernennt John Theobald zum Global Chief Information Security Officer (CISO)
NTT Com Security gab die Ernennung von John Theobald als Global Chief Information Security Officer (CISO) bekannt. Die Position wurde neu geschaffen. Von NTT Com Securitys Niederlassung in London wird er direkt mit dem Vorstand zusammenarbeiten. John Theobald verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Aufbau von Sicherheitsteams und als Leiter von Transformationsprogrammen im Bereich Informationssicherheit. Zuvor war er in leitenden Positionen bei Bupa und RBS tätig. Als Global Head of Information Risk bei der Barclays Bank baute er ein globales Team auf und half der Bank, neue Wege zu finden, um Informationssicherheits- und Risikomanagement-Themen intern aufzuarbeiten und zu kommunizieren.


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Meldungen vom Vortag

31.03.14 - Neues Release von "SonicWall Secure Mobile Access" bietet mobilen Mitarbeitern einen SSL-VPN-Zugang zu geschäftskritischen Anwendungen und Daten

31.03.14 - Storage und Datenmanagement: Eric Wenig wird neuer Geschäftsführer bei Hitachi Data Systems Deutschland

31.03.14 - genua-Technologiepartnerschaft mit Microsoft: Windows wird mit "IT-Security Made in Germany" kombiniert

31.03.14 - Nimble Storage gründet GmbH in Deutschland

31.03.14 - Network Box startet in Deutschland: Full-Service-Provider von Unified Threat Management-Lösungen

31.03.14 - Optimal System-Beratung ist Vertriebspartner von Lumension

31.03.14 - BOYD: Verbesserung bei den Sicherheitsvorkehrungen: Weniger als zehn Prozent dieser Geräte sind ungeschützt

31.03.14 - Betrugsversuch: Gefälschte Facebook-Nachricht liefert Trojaner statt Nackt-Videos

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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