02.07.14 - IT Security-Telegramm


In Deutschland wächst der IP-Verkehr von 1 auf 3 Exabyte pro Monat
Unterstützung bei der auf den Adressraum des Clients abgestimmten Botnet-Analyse



02.07.14 - (ISC)2 kündigt Sicherheitskongress für den EMEA-Raum an
(ISC) 2; kündigt den ersten (ISC) 2;Security Congress EMEA an, der Fachkräften der Informationssicherheit aus aller Welt eine einzigartige Gelegenheit bieten wird, Branchenkollegen zu treffen, Neues zu lernen und den Entwicklungen der Branche einen Schritt voraus zu bleiben. Der (ISC) 2; Security Congress EMEA 2014, veranstaltet in Partnerschaft mit dem MIS Training Institute, ist die erste mehrtägige Konferenz in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika), die (ISC) 2;, dem größten gemeinnützigen Verband für zertifizierte Fachkräfte der Informations- und Softwaresicherheit mit weltweit mehr als 100.000 Mitgliedern organisiert. Die Konferenz findet vom 8. bis10. Dezember 2014 im Bloomsbury Hotel in London statt. Einreichungen von Abstracts für Vorträge sind ab sofort und noch bis 4. Juli möglich.

02.07.14 - Bitdefender bietet CERTs und "Police against CyberCrime" Unterstützung an
Bitdefender bietet ihre Erkenntnisse aus vielen Jahren der privaten Forschung und ihre Erfahrungen aus der vordersten Front im Kampf gegen die Cyber-Kriminalität zur Unterstützung von CERTs und anderen Organisationen an, die mit der raschen Zunahme der Internet-Kriminalität in einer Zeit verschwimmender Grenzen und rasanten technischen Fortschritts nur schwer mithalten können.
Bitdefender bietet ihre Unterstützung bei der auf den Adressraum des Clients abgestimmten Botnet-Analyse an, egal ob für ein ganzes Land oder nur einen Hochschulcampus. Das Unternehmen steht bereit für das Reverse Engineering von Malware und verdächtigen Dateien und um der wachsenden Bedrohung durch Botnets entgegenzutreten.

02.07.14 - "SafeNet Cipher"-Partnerprogramm bietet vereinheitlichte Produktkategorien und ein neues Partnerportal
SafeNet stellt mit "Cipher" ein neues Partnerprogramm vor. SafeNet-Partner können ihre Kunden damit noch besser bei den Herausforderungen im Bereich Datensicherheit unterstützen - egal ob in virtualisierten, Cloud- und mobilen Umgebungen. Zu den Verbesserungen zählen individuelle Benefits je nach Partner-Level, ein erweitertes Partnerportal, eine vereinfachte globale Preisstruktur und die Deal-Registrierung zum Schutz von Projekten.
IT-Sicherheit dreht sich heutzutage um die Absicherung von Daten und Zugriffsrechten. Hier reicht herkömmliche Perimeter-Sicherheit nicht mehr aus. Mit den SafeNet-Lösungen rund um Authentifizierung, Verschlüsselung und Schlüsselmanagement, können Händler ihre Kunden dabei unterstützen, mit diesen aktuellen Herausforderungen umzugehen. SafeNet hat im Rahmen des neuen Partnerprogramms in die Entwicklung von Schulungen, Akkreditierungs- und Marketingprogrammen investiert, um seinen Partnern die notwendigen Ressourcen dafür zu liefern.

02.07.14 - Telecom Italia setzt auf F-Secure für einen besseren Schutz der Nutzer mobiler und stationärer Geräte
Mit sofortiger Wirkung kooperieren F-Secure und Telecom Italia. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die geräteübergreifende Sicherheit aller Mobilfunkkunden von Telecom Italia zu gewährleisten. Der neue Service "Timprotect" bietet Schutz beim Surfen und Online-Banking auf Desktop-Computern und mobilen Geräten. Der Dienst ermöglicht auch sicheres Surfen für Kinder und schützt mobile Geräte im Falle von Verlust oder Diebstahl.
Die Partnerschaft ist eine Antwort auf den steigenden Sicherheitsbedarf der Verbraucher, die meist mehrere Geräte verwenden. 89 Prozent nutzen Windows-Computer, 16 Prozent Apple-Computer, 39 Prozent Android-Smartphones und 22 Prozent Android-Tablets. Laut F-Secure Labs taucht Malware in immer komplexeren Formen auf und hat sowohl mobile Geräte als auch stationäre Desktop-Computer im Visier. Mobile Malware versucht häufig, auf dem Rücken der Nutzer durch das Senden von SMS-Nachrichten an Premium-Nummern oder durch die Umleitung von Banking-SMS unerlaubt Profit zu schlagen.

02.07.14 - Nummern-Passcode sichert Nutzeridentifizierung zusätzlich ab
Vorsorgen statt das Nachsehen haben, diese Devise gilt insbesondere für Versicherungsmakler wie Lockton International. Nicht nur für seine Kunden legt das Unternehmen darauf Wert, sondern auch bei seiner eigenen IT und den Zugriffsrechten auf das Netzwerk. Zuvor schützte Lockton seine Daten mittels einer Token-basierten Zwei-Faktor-Authentifizierungslösung, die sich jedoch als zu kostenintensiv entpuppte. Daher folgte der Wechsel zur Token-losen "Methode SecurAccess" von SecurEnvoy. Sie verknüpft die Eingabe der persönlichen Login-Daten mit einem Passcode, der per SMS auf die Mobiltelefone der Mitarbeiter gesendet wird.

02.07.14 - Studie: Datenverkehr wächst bis 2018 auf das Dreifache - Globaler IP-Traffic erreicht in vier Jahren 1,6 Zettabyte
Gemäß der aktuellen Studie "Cisco Visual Networking Index Global Forecast and Service Adoption for 2013 to 2018" steigt der weltweite IP-Datenverkehr in den nächsten vier Jahren um das Dreifache und erreicht 1,6 Zettabyte. Dies liegt vor allem an der zunehmenden Zahl von Internet-Nutzern und -Geräten, höheren Breitbandgeschwindigkeiten und stärkerer Videonutzung. In Deutschland wächst der IP-Verkehr von 1 auf 3 Exabyte pro Monat. 81 Prozent davon machen Videodateien aus.
Die Zusammensetzung des IP-Traffics wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. 2018 stammt erstmals in der Geschichte des Internets der Datenverkehr mehrheitlich von Geräten, die keine PCs sind. Die Übertragung per WLAN wird diejenige über feste Leitungen zum ersten Mal übertreffen. HD Videos werden mehr Daten erzeugen als Standard-Videos.
Das allgemeine Datenwachstum nimmt weiterhin deutlich zu. In vier Jahren wird weltweit mehr IP-Traffic über Netzwerke übertragen als in allen bisherigen "Internet-Jahren" zusammen. Von 1984 bis 2013 wurden insgesamt 1,3 Zettabyte erzeugt.

02.07.14 - PCI-Compliance: Neue PCI-Version 3.0 verschärft Anforderungen an Passwort-Management
Das PCI-DSS-Regelwerk wurde Ende 2013 modifiziert. Die aktuell gültige Version 3.0 hat dabei teilweise eine deutliche Verschärfung der Sicherheitsvorgaben mit sich gebracht. Mehrere Neuerungen wirken sich auch direkt auf das Management und die Sicherung privilegierter Benutzerkonten aus. Die wichtigsten listet CyberArk auf.
Das Datenschutz-Regelwerk der Kreditkartenindustrie, der Payment Card Industry Data Security Standard, umfasst eine Liste von zwölf Sicherheitsanforderungen an die Rechnernetze von Handelsunternehmen und Dienstleistern, die Kreditkarten-Daten erfassen, bearbeiten oder übermitteln. Gefordert wird unter anderem auch ein striktes Passwort-Management. In der Version 3.0 gibt es einige neue Anforderungen und zusätzliche Erläuterungen, die auch aus Passwort-Management-Perspektive von Bedeutung sind. Drei zentrale Punkte nennt CyberArk, sie betreffen die PCI-Regelungen 2, 8 und 10.
In Anforderung 2 (Keine vom Anbieter gelieferten Standardeinstellungen für Systemkennwörter und andere Sicherheitsparameter verwenden) wird die Änderung von Default-Kennwörtern geregelt. Konkret verlangt wird die "Änderung der Standardeinstellungen des Anbieters und Entfernung bzw. Deaktivierung unnötiger Standardkonten stets vor der Installation eines Systems im Netzwerk".
In der Version 3.0 wurde dabei verdeutlicht, dass diese Anforderung für alle Standardkennwörter gilt. Konkret genannt werden zum Beispiel Anwendungs- und Systemkonten, Betriebssysteme, Sicherheitssoftware oder POS (Point of Sale)-Terminals.

02.07.14 - Mit "Younited by F-Secure" können digitale Inhalte auf sichere Weise gespeichert und geteilt werden
In einer aktuellen Umfrage gaben 94 Prozent der Befragten an, dass sie auf Reisen digitale Fotos schießen. Vor allem Smartphones und Tablets sind dafür ideal, bieten aber noch viele weitere Möglichkeiten, um das sommerliche Urlaubserlebnis perfekt zu machen von der ersten Planung bis zu den schönsten Erinnerungen nach dem Urlaub. 86 Prozent der Befragten wären während ihres Urlaubs gerne in der Lage, auf all ihre digitalen Inhalte wie Musik, Videos und Dokumente von ihren Geräten zuzugreifen. Um Destinationen und Aktivitäten für einen tollen Urlaub leichter planen zu können, bietet sich ein Group-Collaboration-Service an, der von jedem Gerät aus zugänglich ist.


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Meldungen vom Vortag

01.07.14 - Früher oder später machen die meisten Unternehmen unliebsame Erfahrungen mit Datenverlusten, Störungen von Kern- oder Subsystemen und ähnlichen IT-Notfall-Szenarien ob direkt oder indirekt

01.07.14 - Neue Ziele: Cyberkriminelle machen sich fit für das Internet der Dinge

01.07.14 - Nach dem HDD-Crash ins Daten-Jenseits: Ursachen für Datenverluste und die Auswirkungen auf Privat- und Geschäftsnutzer

01.07.14 - Maximale Sicherheit für mobile Apps: IBM und Arxan schließen Partnerschaft

01.07.14 - Telefónica arbeitet mit Kaspersky Lab im Bereich Cyber-Intelligence zusammen

01.07.14 - Authentifizierung: Vasco unterstützt Fido Alliance im Kampf gegen statische Passwörter

01.07.14 - Passwort-Management und Online-Sicherheit: Security-Experte Larry Bridwell verstärkt Team von Sticky Password

01.07.14 - Zur Innenministerkonferenz: Staatliche Mobilfunksperren verhindern!

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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