04.08.14 - IT Security-Telegramm


Der softwarebasierte Ansatz von Silver Peak im Bereich Datenbeschleunigung beseitigt typische Hemmnisse beim Replizieren von Daten über Weitverkehrsnetze
Mit dem kostenlosen WinZip für Android können Zip-Dateien einfach erstellt und per E-Mail versendet werden



04.08.14 - Nutzer von Dell-Storage-Lösungen können mit Silver Peak in kürzerer Zeit mehr Daten über größere Distanzen übermitteln
Die WAN-Optimierungssoftware von Silver Peak, Anbieterin von Software, mit der sich Daten schnell, effizient und sicher über große Entfernungen übermitteln lassen, wurde für den Einsatz mit den neuen Storage-Arrays der Reihe Dell Storage SC4000 zertifiziert. Die Lösungen von Silver Peak beschleunigen das Replizieren von Daten zwischen Standorten, in denen Storage-Systeme von Dell eingesetzt werden.
Der softwarebasierte Ansatz von Silver Peak im Bereich Datenbeschleunigung beseitigt typische Hemmnisse beim Replizieren von Daten über Weitverkehrsnetze (WAN). Dazu gehören große Distanzen zwischen den Rechenzentren, eine unzureichende Verbindungsqualität und eine zu geringe WAN-Bandbreite. Dadurch sind Storage- und IT-Administratoren in der Lage, selbst ambitionierte Recovery Point Objectives (RPOs) einzuhalten und gleichzeitig Kosten bei der Netzwerkinfrastruktur einzusparen.
Die neuen Dell Storage SC4000 Series-Arrays machen High-End-Storage-Funktionen wie Flash-Speicher auch in mittelgroßen Systemimplementierungen verfügbar. Die Kosten der All-Flash-Systeme von Dell liegen um bis zu 72 Prozent unter denen von Mitbewerbern. Dells neue Storage-Arrays der Enterprise-Klasse nutzen dieselben intelligenten Data-Placement-Verfahren wie die Dell Compellent SC8000-Systeme. Um die Kosten zu optimieren, verteilen die Systeme Daten dynamisch auf unterschiedliche Speichermedien: herkömmliche Festplatten, für Schreibzugriffe optimierte SLC-Flash-Speicher (Single-Level Cell) sowie MLC-Flash-Medien (Multi-Level Cell), die für schnelle Lesezugriffe ausgelegt sind.

04.08.14 - Rechtssichere E-Mail-Archivierung: "MailStore Server 9"
Die MailStore Software GmbH, Spezialistin für rechtssichere E-Mail-Archivierung, hat "MailStore Server 9" veröffentlicht. Mit der neuen Version konnten für Endanwender und Administratoren zahlreiche neue Features und Verbesserungen eingeführt werden. Zudem bietet die neue Version Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie auch die Vorgängerversionen, die notwendige Sicherheit, die geltenden rechtlichen Anforderungen erfüllen zu können. Dazu wurde das neueste MailStore-Produkt durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Baker Tilly Roelfs geprüft und erfolgreich zertifiziert.
In MailStore Server 9 konnte die Geschwindigkeit, mit der Postfächer von E-Mail-Servern archiviert werden, um ein Vielfaches gesteigert werden. Dazu wurde ein intelligentes Caching-System und ein neuer Store-Hinting-Algorithmus implementiert, der den Aufwand für den Abgleich von E-Mails im Postfach mit den bereits archivierten E-Mails für Exchange EWS und IMAP auf ein Minimum reduziert.

04.08.14 - Verschlüsselungs-App: Sichere E-Mail-App reduziert Datenschutzbedenken
AppRiver erweitert seinen datenzentrierten Sicherheitsansatz für die neue Generation von mobilen Endgeräten. Die "CipherPost Pro"-E-Mail-Verschlüsselungs-App ist ab sofort kostenlos für Android, Apple, BlackBerry und Windows Mobile-Plattformen verfügbar. Ein Gartner-Report aus dem letzten Jahr hat ergeben, dass 2017 etwa die Hälfte der Arbeitgeber darauf bestehen werde, dass Mitarbeiter ihre eigenen Mobilgeräte auch geschäftlich nutzen. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die mobile Computernutzung nicht nur verändert hat wie wir miteinander kommunizieren und wie wir auf Informationen zugreifen, sondern dass sie in einigen Fällen ganze Geschäftsprozesse und -bereiche transformiert hat.
Die mobile Arbeitnehmerschaft ist damit sehr viel produktiver geworden. Ein Vorzug, mit dem allerdings komplexe Sicherheitsprobleme einhergehen.
David Liberatore, Senior Director of Technical Product Management, AppRiver, sagte: "Der typische mobile Anwender arbeitet von praktisch jedem beliebigen Ort aus zu jeder Zeit. Und das tut er in aller Regel mit Daten, die über das Unternehmensnetzwerk erreichbar sind und auf die er zugreifen kann. Wir leben in einer Ära, in der vertrauliche Daten permanent kontrolliert werden sollten. Es ist also eminent wichtig, die Haltung eines Unternehmens zu überprüfen, wenn es um die Integrität von Daten und die mobile Sicherheit geht."
Um vertrauliche Daten zu schützen und den sich rapide verändernden Marktbedingungen Rechnung zu tragen, stellt AppRiver jetzt eine sichere E-Mail-App vor, die komplett Ende-zu-Ende verschlüsselt.

04.08.14 - Sicherheitsverletzungen überwachen: "Tufins Orchestration Suite R14-2" für segmentierte Netzwerke
Tufin stellte ihre "Orchestration Suite" in der neuen Version R14-2 vor. Das größte Update besteht in einer zentralen Softwareverwaltung über die Sicherheitsverletzungen und Ausnahmeregelungen überwacht und kontrolliert werden können. Vor allem in Übergangszeiträumen, in denen Netzwerkstrukturen geändert werden und Teilnetze provisorisch betrieben werden, kann die Prüfbarkeit des gesamten Netzwerks erhalten bleiben. Aber auch dezentral angelegte Netze oder stark segmentierte Netzwerke können nun zentral erfasst, überwacht und gegebenenfalls aktualisiert werden.

04.08.14 - Sophos geht in die Cloud: Cloud-Sicherheitslösung verwaltet Windows-, Mac- und mobile Geräte mit einer Konsole
Sophos stellte ihre Cloud-Strategie für die CEEMEA-Region (Deutschland, Nord- und Osteuropa, der Mittlere Osten und Afrika) vor. Unternehmen, die auf der Suche nach einer einfach zu administrierenden Sicherheitslösung für unterschiedliche Systeme und Gerätegattungen sind, erhalten diese ab sofort mit "Sophos Cloud". Im Gegensatz zu anderen Lösungen werden hier sowohl Windows-, als auch Mac- und mobile Geräte mit einer einzigen Konsole verwaltet. Sie ist besonders anwenderfreundlich und bietet effektiven Schutz vor den immer perfideren Online-Gefahren.
Sophos Cloud ist der erste Meilenstein in der Unternehmensstrategie, die das Anbieten des gesamten Produktportfolios auch als Cloud-Lösung vorsieht. Daneben baut Sophos weiterhin auf ihre On-Premise-Versionen, um IT-Profis die Wahl zwischen virtuellen oder Vor-Ort-Lösungen zu bieten.

04.08.14 - Neues 400 V DC-Stromversorgungssystem mit 120 kW Leistung
Emerson Network Power präsentierte das 400 V DC-Stromversorgungssystem "NetSure 9500" für den Einsatz in Telekommunikationsunternehmungen, Rechenzentren und im Großkundenumfeld. NetSure 9500 ist die neueste Entwicklung im Sortiment von 400 V DC-Stromversorgungslösungen von Emerson Network Power.
Basierend auf der Architektur, die auch beim System NetSure 4015 mit einer Leistung von 30 kW verwendet wird einschließlich der "eSure"-Gleichrichter mit einer Leistung von 15 kW ist NetSure 9500 mit einer Leistung von 120 kW die größte und leistungsfähigste 400 V DC-Einheit im Sortiment von Emerson. Das modulare Design des Systems ermöglicht die Bereitstellung in einer Vielzahl von Konfigurationen und ermöglicht ein skalierbares Wachstum. So wird verhindert, dass Kapazitäten ungenutzt bleiben und unnötige Stellfläche belegt wird.
"Emerson nimmt eine Pionierrolle in der Entwicklung von 400 V DC-Stromversorgungssystemen ein, und durch die Erweiterung unseres Sortiments an 400 V DC-Systemen sind wir nun noch besser in der Lage, Kunden für ihre Telekommunikationseinrichtungen, Rechenzentren und Geschäftsgebäude innovative Lösungen anzubieten", so Thomas Bennett, Vice President Product Management in der Sparte Energy Systems von Emerson Network Power. "NetSure 9500 bietet eine Alternative zu herkömmlichen -48 V DC-Stromversorgungssystemen in der Telekommunikationsbranche und für wechselstrombetriebene USV-Systeme in Rechenzentren. Das System eignet sich auch sehr gut für Geschäftsgebäude, in denen DC-Mikronetze, die verteilte Energiequellen integrieren, zunehmend Verbreitung finden."

04.08.14 - Dateien auf Android-Geräten einfacher verwalten, komprimieren und schützen
WinZip veröffentlichte ein Update für ihre "WinZip App für Android". Mit der überarbeiteten Benutzeroberfläche können jetzt Dateien auf Android-Geräten einfacher verwaltet, komprimiert und geschützt werden. Die neue Version mit einer übersichtlicheren Benutzeroberfläche ist kostenlos bei Google Play erhältlich. Möglich sind In-App-Käufe, um erweiterte Kompressions- und Verschlüsselungsfunktionen nutzen zu können.
Mit dem kostenlosen WinZip für Android können Zip-Dateien einfach erstellt und per E-Mail versendet werden. Die WinZip-App ermöglicht es komprimierte Dateien in E-Mail-Anhängen, Downloads von Internetseiten oder direkt von einer SD-Karte zu öffnen und zu speichern. Die überarbeitete Benutzeroberfläche erleichtert die Ansicht, Navigation und Verwaltung von Dateien auf Android-Geräten. Mit WinZip für Android können zudem Apps, die als Zip-Datei bereitgestellt und heruntergeladen werden einfach entpackt und installiert werden.

04.08.14 - secunet hat nun gemeinsam mit dem BSI erfolgreich die Aufnahme neuer elliptischer Kurven in internationale Standards betrieben
Elliptische Kurven sind mathematische Strukturen, die immer häufiger für Verschlüsselungsverfahren eingesetzt werden. secunet hat nun gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfolgreich die Aufnahme neuer elliptischer Kurven in internationale Standards betrieben. Die von der deutschen Arbeitsgruppe ECC Brainpool erzeugten "Brainpool-Kurven" können somit in den Verschlüsselungsprotokollen TLS (Transport Layer Security) und IPsec (Internet Protocol Security) verwendet werden.
Neben RSA sind auf elliptischen Kurven basierende Verfahren (Elliptic Curve Cryptography - ECC) die wichtigste Klasse asymmetrischer Krypto-Verfahren. ECC bietet gegenüber RSA unter anderem den Vorteil, dass bei vergleichbarem Sicherheitsniveau wesentlich kürzere Schlüssel zum Einsatz kommen. Dies wirkt sich, neben anderen Faktoren, auch in der Performance der Verschlüsselung, zum Beispiel auf mobilen und rechenschwachen Geräten, aus.
Die Sicherheit von ECC-Verfahren hängt allerdings von den verwendeten Parametern (z.B. den Koeffizienten der Kurve) ab. Da die Prüfung, ob eine Kurve wirklich sicher ist und sich für den Einsatz in der Kryptographie eignet, ungemein aufwendig ist, werden üblicherweise standardisierte Parameter verwendet, für die diese Prüfungen bereits durchgeführt wurden. Zudem vereinfacht die Nutzung einheitlicher Parameter die Interoperabilität zwischen verschiedenen Produkten.


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Meldungen vom Vortag

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01.08.14 - Storage-Array-Produktreihe: Dell erweitert ihre Storage- und Intelligent-Data-Placement-Lösungen

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01.08.14 - Mobile TAN-Verfahren als zusätzliche Sicherheitsfunktion beim Fernzugriff

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01.08.14 - Mobile WLAN-Router vermeiden Roaming-Kosten und bringen Urlauber sicher ins Internet

01.08.14 - NTT Com Security wird Partner der Allianz für Cyber-Sicherheit


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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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