06.02.14 - IT Security-Telegramm


Appliances bieten performanten, netzwerkweiten Schutz gegen volumetrische, protokoll- und ressourcenbasierte sowie ausgeklügelte Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe
Vorteile von Solid State Drives (SSDs) können nun auch in Rechenzentren optimal genutzt werden


06.02.14 - Gebündelte IT-Security Know-kow für den deutschen Markt: Compliance, Security Policy, Security Audits und Penetration Testing
MTI, eine Expertin für Infrastrukturlösungen, verfolgt weiterhin konsequent ihre fokussierte Wachstumsstrategie: Mit Jahresbeginn übernehmen mit Matthias Schütte und Carsten Fritze zwei erfahrene Security-Spezialisten als leitende Account Manager den Vertrieb und die Kundenbetreuung für den neu geschaffenen Bereich Security. Die beiden neuen Mitarbeiter werden das in der MTI Technology seit 20 Jahren aufgebaute und gebündelte IT-Security Know-kow für den deutschen Markt fokussieren und das entsprechende Angebot weiter ausbauen.

06.02.14 - Steigende Nachfrage nach Datenschutz: Anonymität im Internet und Zugriff auf gesperrte Webinhalte
AnchorFree verzeichnete bis heute mehr als 200 Millionen Downloads ihrer Software "Hotspot Shield VPN". Das rasante Wachstum bedeutet, dass Hotspot Shield VPN mittlerweile mehr als 350.000 Nachrichten auf Social Media Plattformen und über 50.000 E-Mails verschlüsselt und das pro Stunde. "Mehr als 200 Millionen Downloads für Hotspot Shield VPN, das ist ein wichtiger Meilenstein für uns. Dieses rasante Wachstum zeigt die steigende Nachfrage nach Datenschutz, Anonymität im Internet und Zugriff auf gesperrte Webinhalte", sagte David Gorodyansky, Gründer und CEO von AnchorFree.

06.02.14 - "Threat Protection System" verhindert großflächige, netzwerkweite DDoS-Angriffe
A10 Networks kündigte die "A10 Thunder TPS"-Serie an. Die neuen Appliances bieten performanten, netzwerkweiten Schutz gegen volumetrische, protokoll- und ressourcenbasierte sowie ausgeklügelte Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe. Damit verbessert sich die Verfügbarkeit der Dienste in kritischen Internet-Infrastrukturen und auf öffentlichen Websites.

06.02.14 - Der "bintec RS353jw" gewährleistet dank des integrierten WLAN-Moduls nach IEEE 802.11n die Verfügbarkeit von WIFI im Unternehmensumfeld
Die bintec elmeg GmbH startet mit einem neuen VPN-Routern für Highspeed-Internetzugänge ins Jahr 2014. Den Auftakt zum Generationenwechsel der "bintec RS"-Serie bilden die "Router bintec RS353j", "RS353jw" und "RS353j-4G", die sich durch hohe Sicherheit und Unterstützung neuer Technologien wie VDSL2 auszeichnen. Die multifunktionalen Access Gateways der neuen bintec RS-Serie verfügen über ein kombiniertes VDSL2- und ADSL2+ -Modem und einer ISDN-Schnittstelle.

06.02.14 - Lösung für die Problembehebung und den Support in Firmennetzwerken
Immer mehr Anwender von Gratis-Software, die VPN-Dienste (VPN - Virtual Private Network) nutzen, klagen über schädliche Malware, die sich auf diesem Weg auf ihrem Rechner ausgebreitet hat. Speziell das heimliche Sammeln von persönlichen Daten oder auch das sogenannte Bitcoin-Mining gehören zu den verbreiteten Phänomenen. Nutzer der pcvisit-Produkte hingegen können sich auf die Sicherheit ihrer Daten verlassen: Im Gegensatz zu VPN-Software erlaubt die pcvisit-Software dem Anwender keinen direkten Zugriff auf Netzwerkebene, um die Gefahr der Ausbreitung schädlicher Software zu minimieren.

06.02.14 - Risiken überwachen und mögliche Schwachstellen beheben: "FlexNet Connect 2014" schützt internetfähige Geräte vor Hacker-Angriffen
Flexera Software gab "FlexNet Connect 2014", eine Komponente der "FlexNet Producer Suite", frei. Softwareanbieter und Hersteller von "Intelligent Devices" können mit dem Tool Software-Updates elektronisch ausliefern und zusätzliche Erkenntnisse über das Verhalten von Produkten und Anwendungen erlangen. FlexNet Connect 2014 enthält neue Funktionen für Kommunikation, Geräteverwaltung sowie Updates und ermöglicht damit innovative Produkte und Services sowie einen vereinfachten Update-Dienst für Software, Patches und Bug Fixes von internetfähigen Geräten.

06.02.14 - Appliance für die Virtualisierung von Speicherressourcen kombiniert die aktuelle "SANsymphony-V"-Plattform von DataCore Software mit der "Primergy"-Technologie von Fujitsu
DataCore und Fujitsu bringen die Produktlinie "Fujitsu DataCore SVA" (Storage Virtualization Appliance) auf den Markt. Die getestete, integrierte und performante Appliance für die Virtualisierung von Speicherressourcen kombiniert die aktuelle "SANsymphony-V"-Plattform von DataCore Software mit der "Primergy"-Technologie von Fujitsu. Fujitsu DataCore SVA ist eine Plattform für heutige, dynamische Geschäftsanforderungen.

06.02.14 - Vorteile von Solid State Drives auch in Rechenzentren optimal nutzen
Mit der neuen "Storage Foundation"-Software von Symantec können die Vorteile von Solid State Drives (SSDs) nun auch in Rechenzentren optimal genutzt werden. Unternehmen sind damit nach eigenen Angaben in der Lage, um bis zu 400 Prozent schneller auf erfolgskritische Daten im Rechenzentrum zuzugreifen, als dies über traditionelle Storage Area Networks (SANs) möglich ist.


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05.02.14 - Axis stellt "Artpec-5"-Chip für die Videoverarbeitung mit hoher Bildrate bei voller HDTV-Auflösung vor

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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