06.03.14 - IT Security-Telegramm


Nok Nok Labs hat die S3-Suite entwickelt, um Unternehmen und Organisationen in die Lage zu versetzen, zahlreiche unterschiedliche Authentifizierungstechnologien über eine einzige einheitliche Infrastruktur zu nutzen
So wie Virtual Machines das Verschieben von laufenden Applikationen zwischen physischen Servern ermöglichen, werden Storage Virtual Machines Daten aus dem spezifischen physischen Speicher lösen



06.03.14 - G Data-Netzwerkgeneration 13 jetzt im Fachhandel erhältlich: Mit Client-Schutz für Android-Smartphones und Tablets
Die umfassende Absicherung des Netzwerkes vor Datendieben, Cyberkriminellen und Online-Attacken ist für Unternehmen essentiell. Neue Maßstäbe in punkto Netzwerk-Security setzt die neue G Data Unternehmensgeneration 13, die jetzt erhältlich sind. Egal ob Groß- oder Kleinunternehmen, "G Data AntiVirus", "G Data ClientSecurity", "G Data EndpointProtection" und "G Data SmallBusiness Security" schützen bestmöglich vor Online-Bedrohungen. Die integrierte "G Data CloseGap"-Technologie "Made in Germany" kombiniert dabei signaturbasierte und proaktive Technologien zu einem Verteidigungswall.
Gut geschützt sind auch Smartphones und Tablets: Das neu erweiterte Mobile Device Management bindet Android-Mobilgeräte als vollwertige Clients mit in die zentrale Management-Konsole ein das spart Kosten und Zeit. Die neuen G Data Unternehmenslösungen für Netzwerke jeder Größenordnung sind ab heute bei den G Data Fachhandelspartnern verfügbar.
Für eine effektive Abwehr von Schadcode-Angriffen ist eine kurze Reaktionszeit zwischen dem ersten Auftreten des Schädlings und der Bereitstellung einer entsprechenden Signatur häufig entscheidend. Klassische Antiviren-Lösungen können hier oft nicht mithalten.
Die G Data CloseGap-Technologie kombiniert proaktive und signaturbasierte Security-Technologien zu einem leistungsstarken aktiven Hybridschutz. Mit jedem Update, erhält CloseGap zusätzliche Erweiterungen, wodurch die Funktionalität jederzeit an die aktuelle Bedrohungslage angepasst werden kann. So sind Unternehmen und ihre wertvollen Daten zu jeder Zeit, auch bei neuen und bisher unbekannten Angriffsszenarien, optimal geschützt.

06.03.14 - Authentifizierung: Nok Nok Labs kündigt die Verfügbarkeit der "NNL S3 Authentication Suite" an
Nok Nok Labs hat die Verfügbarkeit der "NNL S3 Authentication Suite" bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um eine zentralisierte Plattformlösung, die den Einsatz einer breiten Palette von Geräten erlaubt, die den standardbasierten Spezifikationen von "Fido Ready" entsprechen. Nok Nok Labs, gegründet von Ramesh Kesanupalli und eine der treibenden visionären Kräfte der Fido Alliance, hat die S3-Suite entwickelt, um Unternehmen und Organisationen in die Lage zu versetzen, zahlreiche unterschiedliche Authentifizierungstechnologien über eine einzige einheitliche Infrastruktur zu nutzen.

06.03.14 - Netzwerk-Firewall bietet umfassende Next-Generation-Firewall-Funktionen
Von 10. bis 14. März stellt Barracuda Networks auf der CeBIT ihr aktuelles Portfolio vor. In Halle 12, Stand C51, präsentiert das Unternehmen die aktuellen Security und Storage-Lösungen. Im Mittelpunkt des Messeauftrittes stehen der Barracuda Load Balancer ADC und die aktuellen Versionen von "Barracuda Backup" und "Barracuda NG Firewall".

06.03.14 - Der Flash-Markt wird verstärkt wachsen, da die Präsenz der großen Enterprise-Storage-Unternehmen diesen Technologie-Trend bestätigt
Cloud Computing und Storage-Services sind mittlerweile weit verbreitet und haben die traditionellen geopolitischen Barrieren überwunden. So wie Virtual Machines das Verschieben von laufenden Applikationen zwischen physischen Servern ermöglichen, werden Storage Virtual Machines Daten aus dem spezifischen physischen Speicher lösen. Jay Kidd, Chief Technology Officer und Senior Vice President, NetApp, erläutert die Trends für 2014 auf dem Storage-Markt.

06.03.14 - Report zeigt: Immer mehr Firmen setzen auf Unternehmensapplikationen - Ende 2013 wurden mehr Unternehmens-Apps aktiviert als je zuvor
Good Technology gab die zentralen Ergebnisse des aktuellen "Good Mobility Index Report" für das vierte Quartal 2013 bekannt. So konnte das Unternehmen eine 54-prozentige Steigerung aller Aktivierungen von Unternehmensanwendungen im Vergleich zum Vorquartal feststellen. Die Aktivierungszunahme vom zweiten zum dritten Quartal 2013 betrug lediglich 43 Prozent. Der aktuelle Mobility Report zeigt, dass Unternehmen mit einer etablierteren mobilen App-Implementierung sich nun auf den Einsatz von Apps konzentrieren, die die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern, die Collaboration fördern und so letztlich helfen, die Geschäftsleistung voranzutreiben.

06.03.14 - Deutsche verlieren jährlich 138 Euro durch Phishing im Internet
Viren, Bot-Netze oder Trojaner sind für die meisten Internet-Nutzer bekannte Risiken des Webs. Doch wirklich greifbar sind diese bösartigen Technologien von Cyberkriminellen nicht und bei einem Befall meist nur durch den Zeitaufwand beim Wiederherstellen des heimischen Rechners spürbar. Dass die verbundenen Risiken neben dem Verlust der eigenen Fotos, Dateien oder Musik auch mit einem finanziellen Schaden einhergehen können, zeigt die dritte Ausgabe des Microsoft Computing Safety Index (MCSI). Sieben Prozent der deutschen Internet Nutzer geben an, im vergangenen Jahr Opfer von Phishing-Attacken geworden zu sein.

06.03.14 - Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass hinter "The Mask" eine nationalstaatlich unterstützte Kampagne steht
Kaspersky Lab veröffentlicht Details über eine Cyberspionagekampagne namens "The Mask" (in spanischer Sprache auch Careto (= Maske)). Die APT (Advanced Persistent Threat)-Attacke gilt aufgrund ihrer Komplexität und der verwendeten Werkzeuge als eine der derzeit fortschrittlichsten Cyberspionagekampagnen. Bei "The Mask" kommt eine äußerst ausgeklügelte Malware mit Rootkit, Bootkit, Versionen für Mac OS X und Linux sowie mögliche Varianten für Android und iOS (iPhone und iPad) zum Einsatz. Angriffsziele sind Regierungsorganisationen, diplomatische Einrichtungen und Botschaften, Energie-, Öl- und Gas-Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen und Aktivisten.

06.03.14 - Studie sieht Handlungsbedarf bei Privatpersonen wie Unternehmen
Gehackte Online-Banking-Konten, starker Anstieg bei mobilen Bedrohungen, Angriffe auf die Infrastruktur von Staaten und das massenweise Abgreifen privater und persönlicher Informationen die heute vorgelegte Liste und Analyse von Trend Micro zu den wichtigsten Cyberbedrohungen des vergangenen Jahres lassen auch für 2014 nichts Gutes erwarten. Im Gegenteil: Der Schutz der Privatsphäre oder des geistigen Eigentums von Unternehmen durch die Betroffenen selbst wird immer dringlicher.


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Meldungen vom Vortag

05.03.14 - E-Discovery-Lösung kann Datenbestände, SPS, E-Mails, File-Systeme und das Enterprise-Vault-Archive durchsuchen

05.03.14 - "FileLock" ermöglicht eine sichere und revisionskonforme Datenarchivierung für Standard Windows-Umgebungen05.03.14 - Fujitsu bietet mit "Managed Mobile" eine Lösung für "Bring Your Own Device" und erarbeitet

05.03.14 - Fujitsu bietet mit "Managed Mobile" eine Lösung für "Bring Your Own Device" und erarbeitet

05.03.14 - Mit der Festnahme des deutschen Mitbetreibers der Seite "Utopia" wurden zugleich ein Server, der bei einer in Deutschland ansässigen Firma betrieben wurde, vom Netz genommen und damit die illegale Verkaufsplattform "Utopia" geschlossen

05.03.14 - Wie eine Studie zeigt, wird am meisten auf standortbezogene Daten (35,3 Prozent) und Kontaktlisten (9,2 Prozent) zugegriffen beziehungsweise werden diese von Apps analysiert

05.03.14 - BSI empfiehlt, dringend "Fritz!Box"-Update einzuspielen

05.03.14 - Malware-Chronik: Entwicklung mobiler Viren, Würmer und Trojaner sowie ihren Einfluss auf die Smartphone-Nutzung

05.03.14 - Flappy-Bird-Apps mit eingebautem Trojaner in Umlauf - Fälschungen schicken Nachrichten an teure Bezahldienste

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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