07.02.14 - IT Security-Telegramm


Um das Marktwachstum und den weiteren Erfolg voranzutreiben, ist Check Point ab sofort der Hauptvertriebspartner für die "Blue Coat X-Series"-Plattform auf dem Netzwerksicherheits-Firewall-Markt
Für 2014 hat G Data ihre bisherige Messestrategie auf den Prüfstand gestellt und verzichtet in diesem Jahr auf eine CeBIT-Teilnahme


07.02.14 - Stratus stellt eine fehlertolerante Hochverfügbarkeits-Plattform auf Software-Basis vor
Stratus Technologies, Anbieterin von Hochverfügbarkeitslösungen, stellt mit "everRun Enterprise" die nächste Generation ihrer fehlertoleranten Software-Lösung für Linux und Windows vor. everRun Enterprise bietet laut Herstellerangaben Zuverlässigkeit auf Mainframe-Niveau. everRun Enterprise verbindet die Monitoring- und Managementfunktionen der Hochverfügbarkeits-Software "Avance" mit der fehlertoleranten Engine der früheren Generationen von everRun.

07.02.14 - Business Continuity-Anwendungen: Drogerieunternehmen "dm" setzt europaweit bei der Kopplung von geschäftskritischen Rechenzentren auf Übertragungstechnik von Adva Optical Networking
Adva Optical Networking gab den Einsatz der "FSP 3000"-Plattform im Rechenzentrumsumfeld bei "dm" bekannt. Für das Drogerieunternehmen ist eine hochverfügbare und extrem robuste IT-Infrastruktur lebenswichtig. Unter der Regie von Filiadata, dem IT-Tochterunternehmen von dm, werden verschiedene Business Continuity und Hochverfügbarkeitslösungen betrieben, die unter anderem auch eine "IBM Parallel Sysplex"-Umgebung umfassen.

07.02.14 - Check Point wird Hauptvertriebspartner für die "Blue Coat X-Series"-Plattform und bietet Frontline-Support
Check Point Software Technologies und Blue Coat Systems gaben bekannt, dass sie ihre erfolgreiche und langjährige Partnerschaft erweitern. Um das Marktwachstum und den weiteren Erfolg voranzutreiben, ist Check Point ab sofort der Hauptvertriebspartner für die "Blue Coat X-Series"-Plattform auf dem Netzwerksicherheits-Firewall-Markt und bietet Frontline-Support für das Produkt. Die intensive Zusammenarbeit der beiden Unternehmen macht es für die Kunden einfacher, von einer integrierten, skalierbaren Herangehensweise an ihre Netzwerksicherheit zu profitieren.

07.02.14 - Distribution von Informationen aus einem Datenpool: Datev legt bei Datability Priorität auf Vertraulichkeit
Mit dem Motto "Datability" rückt die CeBIT die Möglichkeit in den Fokus, über die Verwertung digitaler Informationen einen Mehrwert zu generieren. Die erste Assoziation dabei ist oft die gezielte Auswertung großer Datenvolumina (Big Data Analytics), um günstig an wertvolle Informationen zu gelangen. Doch das Thema hat weit mehr Facetten: Insbesondere beim Umgang mit personenbezogenen oder sensiblen Unternehmensdaten kommt es vor allem darauf an, sie nur Befugten zugänglich zu machen und die Gefahr eines Missbrauchs zu minimieren.

07.02.14 - CeBIT 2014: G Data verzichtet auf die Messe-Teilnahme - Schlechte Rahmenbedingungen in der Halle 12
Die G Data Software AG hat in den vergangenen Jahren die IT-Sicherheitshalle maßgeblich mitgeprägt. Als einer der wenigen Aussteller präsentierte das deutsche Unternehmen in Hannover noch echte Produktneuheiten und technische Innovationen. Für 2014 hat G Data ihre bisherige Messestrategie auf den Prüfstand gestellt und verzichtet in diesem Jahr auf eine CeBIT-Teilnahme. Marketing- und Vertriebsvorstand Frank Heisler bedauert diesen Schritt gehen zu müssen, sieht aber angesichts der Rahmenbedingungen der Halle 12 für G Data keine Möglichkeit für eine Messeteilnahme.

07.02.14 - Neue Angriffsvarianten für PCs und Server: Eine der größten Schwachstellen besteht in HTML5-Applikationen
Im neuesten "Threat-Predictions-Report 2014" erwartet McAfee ein steigendes Gefahrenpotenzial für PCs und Server in 2014. Die Erkenntnisse und Prognosen basieren auf Analysen von Daten, die McAfee in der eigenen Global Threat Intelligence (GTI) weltweit und kontinuierlich sammelt. Neuartige Attacken werden nicht nur das Betriebssystem selbst zum Ziel haben, sondern auch Schwachstellen ober- und unterhalb des Betriebssystems nutzen.

07.02.14 - Informationssicherheit: Am Anfang jeder Abwehrstrategie stehen die Identifikation und Dokumentation geschäftskritischer Unternehmensfunktionen und -informationen, die abgeschirmt werden müssen
Das neue Jahr startet gewöhnlich mit guten Vorsätzen wie etwa Verzicht auf Zigaretten, Alkohol oder Süßigkeiten. Wer dies auf den virtuellen Bereich ausdehnt und auch auf die Unternehmensebene erweitert, kommt zum Thema Cyber Security. Denn die Informationssicherheit gerät zu oft zugunsten anderer, scheinbar wichtiger tagesaktueller Themen ins Hintertreffen. Damit in dieser Hinsicht 2014 alles anders und auch besser wird, gibt Deloitte zehn Tipps zur IT-Gesundheit.

07.02.14 - Im Jahr 2013: Das Land mit den meisten gehosteten Phishing-Webseiten war China
Der Anteil von Phishing-E-Mails am gesamten weltweiten E-Mail-Verkehr ist gesunken. Machte er 2012 noch 1,12 Prozent aus, waren es 2013 nur noch 0,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Websense Security Labs. Ein Grund zur Entwarnung ist das aber nicht, denn hinter diesen Zahlen steckt eine geänderte Taktik. Immer seltener versenden Cyber-Kriminelle einfach auf gut Glück Millionen von Mails, so Websense. Stattdessen führen sie ihre Angriffe immer häufiger gezielt durch und nutzen dabei so genannte Social-Engineering-Techniken.


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Meldungen vom Vortag

06.02.14 - Gebündelte IT-Security Know-kow für den deutschen Markt: Compliance, Security Policy, Security Audits und Penetration Testing

06.02.14 - Steigende Nachfrage nach Datenschutz: Anonymität im Internet und Zugriff auf gesperrte Webinhalte

06.02.14 - "Threat Protection System" verhindert großflächige, netzwerkweite DDoS-Angriffe

06.02.14 - Der "bintec RS353jw" gewährleistet dank des integrierten WLAN-Moduls nach IEEE 802.11n die Verfügbarkeit von WIFI im Unternehmensumfeld

06.02.14 - Lösung für die Problembehebung und den Support in Firmennetzwerken

06.02.14 - Risiken überwachen und mögliche Schwachstellen beheben: "FlexNet Connect 2014" schützt internetfähige Geräte vor Hacker-Angriffen

06.02.14 - Appliance für die Virtualisierung von Speicherressourcen kombiniert die aktuelle "SANsymphony-V"-Plattform von DataCore Software mit der "Primergy"-Technologie von Fujitsu

06.02.14 - Vorteile von Solid State Drives auch in Rechenzentren optimal nutzen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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