09.01.14 - IT Security-Telegramm


Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) zählen zu den gefährlichsten Waffen im Arsenal von Cyber-Kriminellen.
Die neue Version 5.2 der Netzwerk-Backup-Software von NovaStor soll die Datensicherung vereinfachen, indem sie Unternehmen ganz grundlegend freie Hand lässt


09.01.14 - Volle Unterstützung von "syslog-ng"-Funktionen in Microsoft Windows-Umgebungen
BalaBit IT Security präsentiert eine neue Version ihres Logging-Produkts "syslog-ng Premium Edition". Version 5 LTS stellt Funktionen, die bislang nur auf Linux- und Unix-Servern verfügbar waren, nun auch in Microsoft Windows-Umgebungen bereit. Dazu zählen erweiterte Filterfunktionen, das Parsing, Re-Writing und Klassifizieren von Log-Nachrichten sowie das verschlüsselte, komprimierte und mit vertrauenswürdigen Zeitstempeln versehene Speichern von Logs.

09.01.14 - Virtuelles Disaster Recovery, Datensicherheit in virtuellen Umgebungen und Integration mit PSA Tools
IASO, ein Geschäftsbereich von GFI Software, stellt die neueste Version von "IASO Online Backup" vor. Das Produkt zeichnet sich laut Herstellerangaben durch seine Sicherheit, Performance und Zuverlässigkeit aus und verfügt jetzt über Technologie für virtuelles Disaster Recovery und erweiterte Datensicherheitsfunktionalität für virtualisierte Umgebungen. Darüber hinaus lässt sich die Lösung mit ConnectWise Professional Services Automation (PSA) Tools integrieren.

09.01.14 - Netzwerk-Backup-Software sorgt für reibungslose Datensicherung beim Einsatz neuer Betriebssysteme
Die neue Version 5.2 der Netzwerk-Backup-Software von NovaStor soll die Datensicherung vereinfachen, indem sie Unternehmen ganz grundlegend freie Hand lässt. Mit einer einzigen Anwendung sichert "NovaBackup DataCenter 5.2" physische und virtuelle IT-Umgebungen und unterstützt sämtliche aktuelle Technologien. Anwender können neue Server mit dem Microsoft Betriebssystem Windows Server 2012 R2, Microsoft SQL Server 2014 und die Speichertechnologie ihrer Wahl einsetzen.

09.01.14 - Malware-Schutz für bis zu fünf Geräte auf unterschiedlichen Betriebssystemen mit nur einer Softwarelizenz
Eset hat ein neues Produkt zum Schutz von PCs, Mac-Rechnern und Android-Geräten auf den Markt gebracht, das im Fachhandel sowie online verfügbar ist. Mit "Eset Multi-Device Security" bewahren Anwender mit nur einer Softwarelizenz bis zu fünf Geräte auf unterschiedlichen Betriebssystemen vor Malware. Er kann dafür aus acht Eset-Lösungen seine benötigte Sicherheitssoftware aussuchen.

09.01.14 - Zufriedenheit mit E-Government-Angeboten nimmt in Deutschland ab
In Deutschland nutzten im Jahr 2013 lediglich 36 Prozent der Onliner ab 18 Jahren E-Government-Dienste. Das sind gegenüber 2012 neun Prozentpunkte weniger. Nur 17 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer sind aktuell "äußerst zufrieden" mit dem Online-Angebot ihrer Stadt - ein deutlicher Rückgang um 15 Prozentpunkte. Eine Ausnahme bildet die elektronische Steuererklärung (ELSTER): Sie erfährt im Gegensatz zum allgemeinen Trend ein leichtes Plus von zwei Prozentpunkten auf 35 Prozent.

09.01.14 - DataCore Software gründete europäische Professional Services Group für Vertriebspartner
DataCore Software, Anbieterin von Software-definierten Storage-Architekturen und Speichervirtualisierungssoftware, erweitert mit der Gründung einer europäischen Professional Services Group ihr Dienstleistungsangebot für Vertriebspartner in EMEA. Zertifizierte Spezialisten für diverse Hardware-, Software-, Storage- und Virtualisierungsplattformen unterstützen den Channel bei Bedarf mit ihrer Expertise bei der Umsetzung von Speichervirtualisierungsprojekten, etwa bei der Beratung, der Migration oder dem Aufsetzen von Testszenarien insbesondere im Großkunden- und Enterprise-Umfeld.

09.01.14 - Arbor Networks und Google Ideas machen Denial-of-Service-Attacken transparent
Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) zählen zu den gefährlichsten Waffen im Arsenal von Cyber-Kriminellen. Ergebnisse aus den Labs von Arbor Networks zeigen, dass diese Angriffe heute bereits mit mehr als 100 GBit/s laufen. Um Unternehmen die Gefahren hautnah zu demonstrieren und zu zeigen, welche DDoS-Angriffe permanent und weltweit stattfinden, entwickelten Arbor Networks und Google Ideas die "Digital Attack Map".

09.01.14 - Kroll Ontrack präsentierte die sonderbarsten Datenverluste 2013
Zum Jahresende präsentierte Kroll Ontrack, Expertin für Datenrettung und Information Management, das elfte Mal in Folge ihre Top 10 der Datenverlustfälle des Jahres. Diese wurden in allen Laboren von Kroll Ontrack auf der ganzen Welt zusammengetragen. Als ein weltbekannter Radfahrer und Fotograf im Mai 2013 Hong Kong erreichte, entdeckte er, dass seine Festplatte nicht mehr funktionierte. Dies war umso ärgerlicher, als dass er auf ihr Fotos und Videos seiner 40.000 km langen Benefiz-Radtour gespeichert hatte.


####################

Bestellen Sie hier Ihren persönlichen Newsletter!

Sie wollen täglich informiert sein, haben aber keine Zeit, jeden Morgen durchs Internet zu surfen?

Dann lassen Sie sich durch unseren kostenlosen E-Mail-Service topaktuelle News aus der IT-Securit, Safety- und High Availability-Branche nahebringen.

Das Redaktionsteam von IT SecCity.de hat die wichtigsten tagesaktuellen Meldungen für Sie zusammengetragen - ein Klick auf die entsprechenden Links und Sie befinden sich an den gewünschten Plätzen auf IT SecCity.de und den Schwester-Magazinen SaaS-Magazin.de und Compliance-Magazin.de - einfacher geht's wirklich nicht!

Klicken Sie hier, um den kostenlosen Newsletter-Service zu abonnieren.

Sie erhalten dann in wenigen Minuten eine E-Mail vom System. Bitte klicken Sie auf den Link in der E-Mail und schicken Sie uns eine Bestätigung Ihrer Bestellung.

Der Newsletter wird im html-Format versendet.
Bitte denken Sie daran, den Newsletter bei Ihrem IT-Administrator auf die White-List setzen zu lassen.

####################


Meldungen vom Vortag

08.01.14 - Nutzung eines einzigen Passworts für alle persönlichen Accounts

08.01.14 - Update von "Dr.Web AV-Desk" bietet auch Schutz unter Mac OS X

08.01.14 - Bei Systemausfall spart geeigneter Notfallplan im Ernstfall hohe Kosten

08.01.14 - Volkswagen Nutzfahrzeuge implementierte Sicherheitslösung von CyberArk

08.01.14 - Die sechs größten Sicherheitsrisiken 2014 laut dem Information Security Forum

08.01.14 - Fortinet sagt die wichtigsten Sicherheitsbedrohungen für 2014 voraus

08.01.14 - Eurobarometer-Umfrage: Cyberkriminalität wirkt sich auf die Nutzung des Internets negativ aus

08.01.14 - Deutsche Firmen unterschätzen internes Sicherheitsrisiko

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.