09.05.14 - IT Security-Telegramm


Der in "Norman Rescue Disk" eingesetzte Virenscanner aktualisiert die Virendefinitionen automatisch beim Start auf dem infizierten Rechner
Lösung erkennt nahezu in Echtzeit das mögliche Schadpotenzial verdächtigen Materials und isoliert es bei Bedarf in einer Cloud-basierten Sandbox



09.05.14 - "4. mGuard User Conference 2014": Aktuelle Lösungen für die Cyber-Sicherheit von industriellen Netzwerken und zeitgemäßen Remote Services
Die Innominate Security Technologies AG richtet vom 20. bis 21. Mai 2014 in Friedrichshafen ihre vierte "mGuard User Conference" aus. Im Mittelpunkt der jährlichen Veranstaltung stehen aktuelle Lösungen für die Cyber-Sicherheit von industriellen Netzwerken und zeitgemäßen Remote Services. Die zweitägige Fachkonferenz richtet sich an alle Kunden, Partner und Interessenten der von Innominate entwickelten mGuard Technologie.

09.05.14 - Datenlöschung: Kroll Ontrack und Blancco schließen strategische Partnerschaft
Kroll Ontrack und Blancco gaben eine strategische Partnerschaft bekannt. Kroll Ontrack wird ab sofort die marktführende Datenlöschungssoftware von Blancco bei Unternehmen, Refurbishing-Firmen und Behörden anbieten. Die Blancco-Löschprodukte ergänzen durch diese Allianz die Lösch- und Validierungsservices von Kroll Ontrack sowie den "Ontrack Eraser Degausser". Dem weltweiten Kundenstamm von Kroll Ontrack steht damit künftig eine ganzheitliche Datenlöschungsstrategie zur Verfügung. Die umfassende Lösch-Software-Suite von Blancco unterstützt alle gängigen Speichermedien und Plattformen.

09.05.14 - "Heartbleed Im Cyberspace gibt es keine absolute Sicherheit"
"Bei der Diskussion zur NSA-Affäre nannten viele Experten Verschlüsselung als Allheilmittel für den Schutz von Kommunikation und sensiblen Daten im Internet. Die Sicherheitslücke "Heartbleed" in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL macht nun deutlich, dass dem nicht so ist. Meine einfache, aber weitreichende Schlussfolgerung daraus lautet, dass es absolute Sicherheit im Cyberspace nicht gibt und auch nie geben wird..."

09.05.14 - OpenSSL Lücke muss schnell geschlossen und SSL als Default gewählt werden
Informationssicherheit und Vertrauen in sichere Kommunikation müssen Priorität haben. Sichere Verschlüsselung ist essentiell für das Grundvertrauen im Internet. Die OpenSSL Lücke muss schnell geschlossen und SSL als Default gewählt werden.
Es ist bedauerlich, dass mit OpenSSL momentan eine Verschlüsselungssoftware Schlagzeilen macht, für die vorübergehend scheinbar zu gelten scheint, dass auf sie zu verzichten sicherer sei, als sie zu nutzen. Bei OpenSSL handelt es sich um eine Open-Source-Implementierung des TLS-Protokolls. In OpenSSL wurde ein Fehler entdeckt, der als "Heartbleed Bug" bezeichnet wird. Durch diesen Fehler gibt eine OpenSSL-Instanz Daten preis, die normalerweise weder verschlüsselt noch unverschlüsselt sichtbar sind. TLS sieht eine Funktion namens "Heartbeat vor. Mit dieser können sich Rechner gegenseitig Leernachrichten zuschicken, um damit anzuzeigen, dass alles in Ordnung ist. Mit einer entsprechend zusammengesetzten Nachricht kann ein Angreifer eine OpenSSL-Instanz dazu veranlassen, in einer vermeintlichen Leernachricht 64 KByte aus dem Hauptspeicher zu liefern. Darin kann eine E-Mail, ein Text oder sonst etwas enthalten sein im schlechtesten Fall auch ein geheimer Schlüssel oder ein Passwort.

09.05.14 - Rescue-Lösung: Lösung für die Säuberung von Malware befallener PCs
Security-Spezialistin Norman Data Defense Systems bietet eine kostenlose Lösung für die Säuberung von Malware befallener PCs mittels Rettungs-CDs und -Sticks an. Norman Rescue Disk wird von der Norman-Webseite heruntergeladen und als ISO-Image auf eine CD oder DVD gebrannt oder auf einem USB-Stick gespeichert. Ein PC, der aufgrund einer Infektion nicht mehr in den normalen Windows-Betriebsmodus hochfährt, lässt sich per Rescue Disk von der CD oder dem Stick aus in einer virenfreien Umgebung booten, so dass er bereinigt werden kann und Daten kopiert und gesichert werden können.
Der in Norman Rescue Disk eingesetzte Virenscanner aktualisiert die Virendefinitionen automatisch beim Start auf dem infizierten Rechner. Updates der Scan-Engine und der Linux-Distribution, auf der die Notfall-Software basiert, werden alle zwei bis drei Wochen durchgeführt.

09.05.14 - Kampf gegen Bedrohungen in Form von Advanced Persistent Threats (APTs) und Malware
WatchGuard Technologies definiert mit dem neu vorgestellten "APT Blocker" die Regeln im Kampf gegen Bedrohungen in Form von Advanced Persistent Threats (APTs) und Malware komplett neu. Die Lösung erkennt nahezu in Echtzeit das mögliche Schadpotenzial verdächtigen Materials und isoliert es bei Bedarf in einer Cloud-basierten Sandbox. Dort können beispielsweise ausführbare Windows-Dateien, Microsoft Office- und PDF-Dokumente sowie Android APK in der gesicherten Umgebung eines emulierten Systems gefahrlos geöffnet, analysiert und beobachtet werden.
Michael Haas, Area Sales Director Central Europe, sagte dazu: "Aktuelle Malware ist in der Lage, sich durch Veränderungen im Code-Aufbau der Entdeckung durch rein Signatur-basierte Antiviren-Lösungen zu entziehen unserer Erfahrung nach können sich rund 88 Prozent der heute im Umlauf befindlichen Schadsoftware bis zum Signatur-Update auf diese Weise verstecken. Dem setzen wir unseren APT Blocker entgegen, der verglichen mit herkömmlichen Lösungen einen wirksamen Sofortschutz gegen Advanced Persistent Threats, Zero-Day-Attacken und Malware bietet."
APT Blocker wird in Verbindung mit der Fireware-Version 11.9 ab sofort in einer kostenfreien 30-Tage-Trial-Version vorinstalliert mit allen UTM-Appliances (Unified Threat Management) ausgeliefert. Die Anwendung ist darüber hinaus vollständig in die Visualisierungs- und Reporting-Lösung WatchGuard Dimension integriert. Der neue Service erweitert WatchGuard Dimension damit um einen zusätzlichen Echtzeitschutz inklusive einer Cloud-basierten Analyse-Sandbox.

09.05.14 - Besser aufgeklärt: Lookout präsentiert "Heartbleed Detector" für Android
Mit dem "Heartbleed Detector" für Googles mobiles Betriebssystem Android bietet Lookout eine kostenlose Möglichkeit zur Risikoeinschätzung. Nach dem Bekanntwerden der bisher größten Sicherheitslücke in der freien Software OpenSSL haben viele Seitenbetreiber sowie Anbieter von Webdiensten reagiert und ihre Zertifikate ausgetauscht. Da das Problem jedoch auch Smartphones und Tablets betrifft, hat Lookout die App Heartbleed Detector entwickelt, um besorgte Nutzer zu informieren. Heartbleed Detector liest die auf dem mobilen Gerät befindende OpenSSL-Version aus und bietet weiterführende Informationen über den Grad der Gefahr.

09.05.14 - Schnelles, einfaches und sicheres Backup, ohne selbst eine eigene Backup-Infrastruktur betreiben zu müssen
TeamViewer erweitert ihr Produktportfolio mit "airbackup". airbackup ist eine Online-Backup-Lösung, mit der Unternehmen ihre Daten in einem deutschen Rechenzentrum sichern können, ohne selbst eine eigene Backup-Infrastruktur betreiben zu müssen. airbackup zeichnet sich nach eigenen Angaben durch eine einfache Bedienung, hohe Sicherheitsstandards und die mühelose Automatisierung der Backup-Prozesse aus. Besonderen Wert hat TeamViewer auf den Faktor Datensicherheit gelegt. Die verwendete 256-Bit-AES-Verschlüsselung basiert auf einem persönlichen Verschlüsselungscode, den der Anwender im Rahmen des Setups erzeugt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten zu jedem Zeitpunkt vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Alle Daten werden lokal vor dem Transfer verschlüsselt, so dass selbst Support-Mitarbeiter von airbackup unter keinen Umständen auf die Daten zugreifen können.
Mit der "BackupBoost"-Technologie sorgt airbackup für eine weitreichende Komprimierung der Daten: Vor jedem Backup-Vorgang komprimiert die Software dabei die Daten und identifiziert redundante Datenblöcke, die nicht gesichert werden müssen. Innerhalb von Millisekunden erkennt die Lösung zudem, welche Daten gegenüber der vorherigen Sicherung verändert wurden und überträgt nur die geänderten Datenblöcke. All dies ermöglicht einen schnelleren Transfer in das externe Rechenzentrum.
Nach dem Download des "airbackup Client" richten Anwender ihre Backup-Prozesse ein und legen fest, welche Status-Berichte sie erhalten möchten. Mithilfe des ergänzenden webbasierten "airbackup Manager" können Unternehmen die für das Backup ausgewählten Geräte zentral verwalten und je nach Bedarf gruppieren. airbackup bietet Anwendern die Möglichkeit, Daten von überall aus jederzeit wiederherzustellen. Als Online-Lösung reduziert airbackup zudem die Gefahr, Daten durch technische Ausfälle oder andere unvorhergesehene Ereignisse zu verlieren.


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Meldungen vom Vortag

08.05.14 - Jede zehnte Web-Attacke weltweit kommt aus Deutschland

08.05.14 - "Heartbleed"-Zero-Day-Attacke: Welche Auswirkungen hat sie auf die Sicherheit?

08.05.14 - Hintergrundinformationen: Nur knapp 5 Prozent aller Android-Geräte von Heartbleed betroffen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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