10.02.14 - IT Security-Telegramm


Der "Lancom Advanced VPN Client für Mac OS X" unterstützt die Betriebssysteme Mac OS X Mountain Lion (10.8) und Mavericks (10.9)
Mit dem Trade-In-Programm für dreiphasige USV-Anlagen können Kunden von Eaton gleich mehrfach profitieren



10.02.14 - Sichere Netze, sichere Mobilanbindung bei Jakobsoftware: Verschlüsselungslösung kann als Hardware (HW) oder Virtual Appliance (VA) erworben werden
Benutzerfreundlicher, flexibler und Android-Integration - das bringt die neue "ViPNet VPN-Version 4.2" auf die Waage. Mit dem Software-Paket können Fachhändler vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen schnell Virtuelle Private Netze (VPN) aufbauen. Mit der ViPNet-Technologie docken mobile Nutzer perfekt und sicher an ein Firmennetz an und Administratoren können im LAN oder WAN hoch sichere virtuelle Segmente aufbauen. Verfügbar ist die neue Version ab sofort beim Value Added Reseller Jakobsoftware.

10.02.14 - Für Apple: Über das IPSec-VPN den vollwertigen Fernzugriff auf ein Firmennetz über jede Internet-Verbindung
Die Lancom Systems GmbH stellt ein Update für ihren Software-VPN-Client für MacBook Pro, iMac, Mac Pro & Co. bereit. Der "Lancom Advanced VPN Client für Mac OS X" unterstützt die Betriebssysteme Mac OS X Mountain Lion (10.8) und Mavericks (10.9) und ermöglicht über das IPSec-VPN den vollwertigen Fernzugriff auf ein Firmennetz über jede Internet-Verbindung.

10.02.14 - SEPA-Umstellung kann Datendiebstahl fördern: Sicherheitsrisiken bei der SEPA-Umstellung
Die SEPA-Umstellung ist ein gewaltiges Unterfangen, das Banken und jedes Unternehmen in Deutschland seit Monaten beschäftigt und wohl noch länger beschäftigen wird, wie die nun von der EU-Kommission geplante sechsmonatige Verlängerung der Übergangsfrist bis zum 1. August 2014 zeigt. Denn es müssen noch zig-Millionen Kunden- und Bankdaten geändert werden, damit die Umstellung reibungslos funktioniert. Dahinter verbergen sich erhebliche Risiken.

10.02.14 - Frankreich: Kobil Systems stellt Regional Sales Manager ein
Die IT-Security-Spezialistin Kobil Systems besitzt große Erfahrung im Bereich Datensicherheit und digitale Identität. Kobils Sicherheitslösungen sind weltweit im Einsatz. Nachdem Kobil bereits sehr viele Banken in Deutschland und der Schweiz beliefert, betreibt Kobil seit 2011 eine Niederlassung in Paris. Um die Expansion dort weiter voran zu treiben, stellt das Unternehmen einen Regional Sales Manager Frankreich ein. Mit der Position ist ab sofort Xavier Sauvan betraut.

10.02.14 - Gültig bis zum 30.Juni 2014: Eaton startet mit Trade-In-Programm für dreiphasige USV-Anlagen ins neue Jahr
USV-Anlagen sind nicht nur ein wichtiger Faktor für die Zuverlässigkeit von Serverräumen und Rechenzentren, sondern tragen auch maßgeblich zur Reduzierung des IT-Energieverbrauchs bei. Dank fortschrittlicher Energiespartechnik kann sich der Austausch älterer USV-Systeme gegen eine energiesparende Variante der neuesten Generation schon innerhalb des ersten Jahres amortisieren. Mit dem Trade-In-Programm für dreiphasige USV-Anlagen können Kunden von Eaton jetzt gleich mehrfach profitieren.

10.02.14 - Nach mehr als 12 Jahren stellt im April 2014 Microsoft den Support für ihr Betriebssystem Windows XP ein: Was bedeutet das für die jeweiligen PC-Nutzer aus IT-Security-Sicht?
Kritische Sicherheitslücken werden zukünftig nicht mehr von Microsoft mit regelmäßigen Updates, Patches oder Fixes geschlossen. Der weitere Einsatz dieser Software-Dinosaurier birgt nach Einschätzung von G Data für Nutzer und Unternehmen immense Risiken. Cyber-Kriminelle warten aktuell darauf, dass ihnen ab dem 08. April 2014 eine sehr große Zahl von Nutzern leicht zum Opfer fallen wird.

10.02.14 - Gesteigerte Nachfrage nach Sicherheitslösungen für Authentifizierung und Datenverschlüsselung, besonders aus dem Mittelstand
Das abgelaufene Jahr war vor allem geprägt von den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden, die den Blick auf die Themen Verschlüsselung und Identitätsmanagement nochmals schärften. Der unabhängige Distributor ProSoft sieht aus diesem Grund folgende vier IT-Security Trends, die den deutschen Mittelstand 2014 bewegen: "User-Authentifizierung", "Datei- und Hardwareverschlüsselung", "Sicherer Dateitransfer" und "Patch-Management".

10.02.14 - Partnerschaft: HP liefert McAfee "LiveSafe" auf neuen Computern aus
Der "McAfee LiveSafe"-Service wird weltweit auf bestimmten neuen PCs von Hewlett-Packard (HP) für die private und gewerbliche Nutzung vorinstalliert. McAfee LiveSafe ist ein sogenannter Cross-Device-Security-Service, der Daten des Anwenders auf all seinen PCs, MACs, Smartphones und Tablet-Geräten schützt.


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Meldungen vom Vortag

07.02.14 - Stratus stellt eine fehlertolerante Hochverfügbarkeits-Plattform auf Software-Basis vor

07.02.14 - Business Continuity-Anwendungen: Drogerieunternehmen "dm" setzt europaweit bei der Kopplung von geschäftskritischen Rechenzentren auf Übertragungstechnik von Adva Optical Networking

07.02.14 - Check Point wird Hauptvertriebspartner für die "Blue Coat X-Series"-Plattform und bietet Frontline-Support

07.02.14 - Distribution von Informationen aus einem Datenpool: Datev legt bei Datability Priorität auf Vertraulichkeit

07.02.14 - CeBIT 2014: G Data verzichtet auf die Messe-Teilnahme - Schlechte Rahmenbedingungen in der Halle 12

07.02.14 - Neue Angriffsvarianten für PCs und Server: Eine der größten Schwachstellen besteht in HTML5-Applikationen

07.02.14 - Informationssicherheit: Am Anfang jeder Abwehrstrategie stehen die Identifikation und Dokumentation geschäftskritischer Unternehmensfunktionen und -informationen, die abgeschirmt werden müssen

07.02.14 - Im Jahr 2013: Das Land mit den meisten gehosteten Phishing-Webseiten war China

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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