13.02.14 - IT Security-Telegramm


Größte VMware-basierte Umgebungen in softwarebasierten Rechenzentren schützen
61 Prozent der Unternehmen besprechen häufiger IT-Themen auf Geschäftsführungsebene bzw. im Vorstand als in den Jahren zuvor



13.02.14 - Gelöschte SharePoint-Dateien: Kritische Daten effektiv lokalisieren und wiederherstellen
Kroll Ontrack bringt "Ontrack PowerControls Version 7.1" auf den Markt. Damit können IT-Administratoren auf ausgelagerte Daten in "Metalogix RBS" (Remote BLOB Storage) zugreifen, diese durchsuchen und wiederherstellen inklusive gelöschter Microsoft SharePoint 2013-Dateien. Außerdem können sie Daten von einem sich in Betrieb befindenden Microsoft Exchange Server sammeln und exportieren.

13.02.14 - Backup-Lösung bietet umfassenden Schutz bei einer 400-mal schnelleren Wiederherstellung virtueller Maschinen
Die neueste Version der "Symantec NetBackup"-Lösung 7.6 bietet Kunden neue Funktionen, um auch größte VMware-basierte Umgebungen in softwarebasierten Rechenzentren zu schützen. NetBackup ist eine Backup-Lösung für große Unternehmen, die laut Herstellerangaben Hunderttausende virtuelle Maschinen (VM) und Petabyte an Daten integrieren kann und dabei eine 400-mal schnellere virtuelle Wiederherstellung ermöglicht, als bei konventionellen Methoden.

13.02.14 - Das F&M Computer Systemhaus verwendet im eigenen Rechenzentrum und in Kundenprojekten "NovaBackup DataCenter"
Das F&M Computer Systemhaus ersetzt in seiner Hosting-Umgebung die bisherige Installation von "Symantec Backup Exec" durch "NovaBackup DataCenter". Im Gegensatz zu Symantec Backup Exec unterstützt die Netzwerk-Backup-Software der Datensicherungsspezialistin NovaStor neue Technologien wie Server 2012 R2 ab Verfügbarkeit. Weiterhin ermöglicht NovaStor F&M eine schnelle und verbindliche Kostenplanung und bietet persönlichen Hersteller-Support aus Hamburg.

13.02.14 - NSA-Affäre hat das Sicherheitsbewusstsein geschärft
Mehr als die Hälfte der für die IT-Trends-Studie 2014 befragten CIOs gaben an, dass das IT-Know-how im Management in den letzten beiden Jahren zugenommen hat. In der Folge besprechen 61 Prozent der Unternehmen häufiger IT-Themen auf Geschäftsführungsebene bzw. im Vorstand als in den Jahren zuvor. Für 23 Prozent der CIOs hat sich dadurch die Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung verbessert. Der Wissenszuwachs im Top-Management hat allerdings zur Folge, dass jetzt weniger CIOs an allen Sitzungen des Management Boards teilnehmen. Zwischen 2013 und 2014 sank die Quote von knapp 37 auf 32 Prozent.

13.02.14 - Zukunft der Malware und Cyber Scams: Die Frequenz, mit der sich ein durchschnittlicher Nutzer Malware-Attacken ausgesetzt sieht, wird stark ansteigen
Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts verlässt sich mehr und mehr auf digitale Technologie. Dieser Fortschritt ist hauptsächlich positiv zu bewerten dennoch hat diese Abhängigkeit auch ihre Nachteile. Der größte davon ist sicher die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität und Datenklau. Je mehr wir auf Technologie angewiesen sind, desto angreifbarer sind wir für derartige Attacken. Worauf muss sich also die Generation der Digital Natives vorbereiten? Welche Rolle werden Security Scams in ein paar Jahren spielen? Faronics, Spezialistin für die Vereinfachung, Sicherung und Verwaltung von Mehrbenutzer-Computerumgebungen, wagt einen Blick in die Zukunft.

13.02.14 - Fünf Tipps für ein intelligenzbasiertes Access Risk Management
Das Management der Zugriffsrechte ist zusehends ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Risikomanagement: Mit jeder vergebenen Zugangsberechtigung und der Anzahl von Zugangskonten steigt das potentielle Risiko für die Unternehmens-IT. Wer bei seinem Risikomanagement die Berechtigungsstrukturen mit berücksichtigt, kann das entsprechende Gefährdungspotential wesentlich verringern und damit auch strategische und operative Bedrohungen senken. Worauf sollten Unternehmen bei der Planung, Einführung und Umsetzung eines Access Risk Management-Systems achten? Beta Systems, eine Expertin im Bereich Identity Access Management und Governance, gibt folgende fünf Tipps:

13.02.14 - Durch die AirWatch-Übernahme erhalten VMware-Kunden eine umfassende Lösung für das Management von Geräten, Applikationen und Nutzern für Desktops und mobile Umgebungen
VMware kündigt die Übernahme von AirWatch an, Anbieterin von mobilen Management- und Sicherheitslösungen. Die Übernahme erfolgt für ca. 1,17 Milliarden Dollar in bar sowie in Teilzahlungen und Anteilen in Höhe von ca. 365 Millionen Dollar. Die Mitarbeiter von AirWatch werden weiterhin an den Gründer und Chief Executive Officer John Marshall berichten. Marshall ist Teil der End-User Computing Group von VMware, die von Sanjay Poonen als Executive Vice President (EVP) und General Manager (GM) geführt wird.


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Meldungen vom Vortag

12.02.14 - Collax präsentiert hochverfügbare Infrastruktur "Collax V-Bien" für bis zu 30 User

12.02.14 - Hochverfügbarkeitsanforderungen erfüllt: Automatisierte Ausfallsicherung für hochverfügbare Postgres-Datenbanken und erfüllt professionelle Hochverfügbarkeitsanforderungen

12.02.14 - Kampf gegen hochentwickelte Cyberattacken: Zentral gesteuerte Lösung besitzt Firewall-Funktionalität, URL-Filter und integrierte Threat Prevention

12.02.14 - Mobile E-Mail-Management (MEM)-Suite: Sicherer Zugriff auf Unternehmens-E-Mails über systemeigene Mail-Programme

12.02.14 - Storage-Lösungen: Quantum gibt Prognose zum dritten Quartal des Finanzjahres 2014 ab

12.02.14 - Bot-Netze bleiben das Rückgrat der kriminellen Aktivitäten

12.02.14 - Doctor Web warnt Facebook-Nutzer vor Werbe-Trojaner: Trojaner nutzt den Deckmantel von Adobe Flash Player

12.02.14 - Im Google Play Store: Gefälschte Flash Player App für Android zockt Nutzer ab

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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