13.03.14 - IT Security-Telegramm


Data-Loss-Prevention-Lösungen (DLP) bieten Schutz vor ungewolltem Datenabfluss
Steigende Nachfrage nach sicheren Lösungen für den Schutz von personenbezogenen und sensiblen Unternehmensdaten



13.03.14 - Endpoint-Produkte: FireEye stellt "Endpoint Threat Detection & Response" Lösung für FireEye-Sicherheitsplattform vor
FireEye stellt "FireEye Endpoint Threat Prevention" für die FireEye-Sicherheitsplattform vor. Die neue Lösung beinhaltet Endpoint-Produkte des übernommenen Unternehmens Mandiant. Sie ermöglicht es Sicherheitsteams, Probleme in einem Bruchteil der Zeit zu lösen, die sie bisher mit herkömmlichen Herangehensweisen benötigt haben, welche sich aus Endpoint- und Netzwerklösungen verschiedener Anbieter zusammensetzen.

13.03.14 - So lassen sich DLP-Projekte erfolgreich umsetzen
Die Bedrohungen für sensible Unternehmensdaten wachsen ständig an. Mit gestohlenem geistigen Eigentum oder durch das Erlangen von Insider-Wissen lässt sich sehr viel Geld verdienen. Gleichzeitig werden Unternehmen durch die zunehmende Mobilität und die Verbreitung des Cloud Computing immer verwundbarer. Notebooks, Tablets und Smartphones bieten ebenso eine vergrößerte Angriffsfläche wie die zunehmende Online-Speicherung von Informationen. Hinter einem Datenverlust muss aber gar nicht immer böse Absicht stecken. Oft genügt die bloße Unachtsamkeit eines Mitarbeiters, etwa beim Versenden einer E-Mail, und schon gelangen vertrauliche Informationen in falsche Hände.
Data-Loss-Prevention-Lösungen (DLP) bieten Schutz vor ungewolltem Datenabfluss. Sie ermöglichen es beispielsweise, vertrauliche Dokumente mit einem digitalen Fingerabdruck zu versehen und gegebenenfalls zu verschlüsseln. Nur autorisierte Empfänger können dann mithilfe des Schlüssels die Informationen einsehen. Anhand von Richtlinien lässt sich außerdem genau festlegen, welche Informationen von welchem Absender an welchen Empfänger geschickt werden dürfen. Bei Verstößen blockiert das DLP-System den Versand.
Wollen Sicherheitsverantwortliche eine DLP-Lösung einführen, warten aber einige Stolpersteine auf sie. So muss zunächst einmal das Management von der Notwendigkeit eines entsprechenden Projekts überzeugt werden. Um den wirtschaftlichen Führungskräften im Unternehmen seinen Nutzen klar zu machen, reicht es aber meist, die Daten für sich selbst sprechen zu lassen. Wird den Managern aufgezeigt, welche Folgen der Verlust etwa von Kundendaten, Konstruktionszeichnungen oder eines Geschäftsberichts hätte, und wie schnell bei den üblichen Arbeitsabläufen ein folgenschwerer Fehler passieren könnte, ist die Überzeugungsarbeit in aller Regel schon geleistet.

13.03.14 - Fingerabdruck-Biometrie: Dermalog gewinnt 50-Millionen-Dollar Projekt der Nigerianischen Banken
Am Valentinstag startete in Lagos die Pilot-Phase des umfassendsten Biometrie-Projekts der nigerianischen Geschichte. Im Rahmen eines Festaktes nahm Sanusi Lamido Sanusi, Gouverneur der Nigerianischen Zentralbank, das System zur biometrischen Identifikation von Bankkunden in Betrieb. Damit sollen die Kunden aller nigerianischen Banken künftig in der Lage sein, sich an Bankautomaten oder an der Ladenkasse mit ihrem Fingerabdruck zu identifizieren und so Geld abzuheben oder Waren zu bezahlen.

13.03.14 - Security-Intelligence-Lösungen: Roland Messmer wird neuer Director für Zentral- und Osteuropa bei LogRhythm
LogRhythm, der Security-Intelligence-Spezialist, gibt bekannt, dass Roland Messmer als Director für Zentral- und Osteuropa das regionale Management übernommen hat. Messmer verantwortete zuvor das CE&EE-Geschäft für Aruba Networks sowie den DCN-(Data Center Networking)-Vertrieb von IBM OEM in EMEA bei Brocade Communications.

13.03.14 - Datensicherung, Replizierung, Wiederherstellung und Disaster Recovery: Jakobsoftware startet Reseller-Programm zu Langmeier Backup-Software
Jakobsoftware ist Hauptdistributor der "Langmeier Backup"-Lösungen von Langmeier Software für den Raum Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH). Jakobsoftware-Händler profitieren nun von einem umfassendes Reseller-Programm für Langmeier Backup. Die mehrfach prämierte Software des Schweizer Anbieters setzen bereits mehr als eine Million Anwender ein, um ihre Daten zu sichern.

13.03.14 - Festplatten mit Hardwareverschlüsselung: ProSoft schließt Partnerschaft mit Digittrade
ProSoft reagiert auf die steigende Nachfrage nach sicheren Lösungen für den Schutz von personenbezogenen und sensiblen Unternehmensdaten. Deshalb hat sich der Distributor für die Aufnahme der sicheren Festplatten "HS256" und "HS256S" aus dem Security-Portfolio der Digittrade GmbH entschieden. Die externen Speichermedien sind eine perfekte Kombination aus 256-Bit AES verschlüsseltem Datenträger und Zugriffsschutz über eine Zwei-Faktor Authentifizierung. Alle gespeicherten Daten lassen sich nur mit einer Smartcard und einem achtstelligen PIN-Code abrufen.

13.03.14 - Antivirus- und Anti-Spam-Lösungen: LxPN ist neuer Distributor von Doctor Web
Doctor Web hat einen Distributionsvertrag mit der LxPN Distributions GmbH unterschrieben. Der Value Added Distributor (VAD) ist auf Linux-Produkte und -Dienstleitungen spezialisiert und unterstützt Systemhäuser bei ihren Linux-Projekten. Ab sofort sind über den Spezialdistributor auch alle "Doctor Web Antivirus"- und "Anti-Spam"-Lösungen für Linux in der DACH-Region erhältlich.

13.03.14 - Microsoft schließt neue Partnerschaften im globalen Kampf gegen Cyberkriminalität
Microsoft schließt im weltweiten Kampf gegen die Cyberkriminalität drei neue Partnerschaften mit der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Europol und FIS. Ziel dieser Kooperationen ist es, die internationale Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden und der Privatwirtschaft zu verstärken und gemeinsam für mehr Sicherheit im Internet zu sorgen.


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Meldungen vom Vortag

12.03.14 - Hilfestellung zur Unterstützung von Website-Betreibern bei der Umrüstung auf sicherere Verschlüsselungsmechanismen

12.03.14 - Prolexic Issues High Alert Threat Advisory for DNS Flooder DDoS Attack Toolkit

12.03.14 - KIT-Projekt "Soken" setzt auf den automatisierten Austausch von Schlüsseln zwischen mobilen Endgeräten entlang realer sozialer Netze

12.03.14 - CeBIT 2014: Backup und Restore virtueller Maschinen bis auf Datei-Ebene und zusätzlichen Replikationsfunktionen

12.03.14 - CeBIT 2014: Websense zeigt Lösungen gegen fortgeschrittene Cyber-Bedrohungen

12.03.14 - Die politische Aufarbeitung der Abhöraffäre muss mit Nachdruck vorangebracht werden

12.03.14 - Channel-Wachstumstreiber 2014: Datenrettungs- und Migrationsservices

12.03.14 - Befragte sorgen sich um Sicherheit persönlicher Daten, ändern ihr Verhalten aber nicht - Zwei Drittel halten ihre Passwörter für sicher

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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