14.02.14 - IT Security-Telegramm


Quantum bringt die neuen Deduplizierungs-Appliances der Serie "DXi4700" auf den Markt
16 Millionen komplette Zugangsdaten für E-Mail, Onlineshops und soziale Netzwerke entdeckt


14.02.14 - DC-Stromversorgungsplattform: Das neue "NetSure 5100"-Kompaktsystem erhöht die Zuverlässigkeit im Rechenzentrum
Emerson Network Power stellte die nächste Generation ihrer "NetSure"-Gleichstromversorgungsplattform vor. Sie verfügt über Systeme und Komponenten zur Senkung der Betriebsausgaben und zur Erhöhung der Zuverlässigkeit von Zentral- und Zugangsanlagen. Das erste Gleichstromversorgungssystem in der neuen Plattform NetSure 5100 wird heute im EMEA-Raum präsentiert. Demnächst werden vergleichbare Systeme auch im Rest der Welt erhältlich sein.

14.02.14 - Deduplizierungs-Appliance bietet eine nutzbare Speicherkapazität von 5 bis 135 TB mit "Pay-as-You-Grow"-Skalierbarkeit
Quantum bringt die neuen Deduplizierungs-Appliances der Serie "DXi4700" auf den Markt. Das erste Modell der Serie, die DXi4701, verfügt über eine nutzbare Speicherkapazität von 5 bis 135 TB. Sie ermöglicht bedarfsgerechte Kapazitätserweiterungen (Capacity-on-Demand) mit 4 TB High-Density-Disklaufwerken. Die DXi4700 Serie ist sie besonders für Rechenzentren, gehostete Systemumgebungen und dezentrale Standorte geeignet.

14.02.14 - Richtlinien für den Umgang mit Informationen verwalten und umsetzen - Schutz von vertraulichen Daten innerhalb der Microsoft-Exchange-Infrastruktur
Clearswift hat mit "Secure Exchange Gateway" (SXG) eine neue Ergänzung der Lösungen "Secure Web Gateway" und "Secure Email Gateway" auf den Markt gebracht. SXG wurde entwickelt, um Unternehmen die Möglichkeit zu eröffnen, ihre kritischen Informationen innerhalb einer internen Microsoft-Exchange-Infrastruktur strategisch zu verwalten und zu schützen.

14.02.14 - Vorformatiert für den Mac: Neue Varianten der USB-Security-Festplatte "DataLocker"
Origin Storage bietet die externe, hardwareverschlüsselte Festplatte "DataLocker 3" nun auch in speziellen, für Macs vorformatierten Varianten an. Durch die Nutzung des Dateisystems HFS+ können Apple-Anwender die Festplatten sofort ohne zusätzlichen Anpassungs- oder Konfigurationsaufwand nutzen. Die Mac-Variante ist mit 320 Gigabyte oder ein Terabyte Kapazität sowie als SSD mit 256 Gigabyte verfügbar.

14.02.14 - Gemeinsam gegen Cyberkriminalität: "German Competence Centre against Cybercrime e. V." (G4C) und BKA unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Vertreter des neu gegründeten Vereins "German Competence Centre against Cybercrime e. V.", kurz G4C, und BKA-Präsident Jörg Ziercke haben im Bundeskriminalamt (BKA) Wiesbaden eine Vereinbarung über die Kooperation im Phänomenbereich Cyberkriminalität unterzeichnet. Für G4C unterschrieben die Vereinsvorstände Alexander Klotz (HypoVereinsbank), Heiko Wolf (ING-DiBa) und Roland Wolf (Commerzbank).

14.02.14 - 16 Millionen gestohlene Nutzerdaten: Fünf Tipps zu einem optimal geschützten Computer
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat bei einer Überprüfung von Bot-Netzen rund 16 Millionen komplette Zugangsdaten für E-Mail, Onlineshops und soziale Netzwerke entdeckt. Die gefundenen Datensätze setzen sich unter anderem aus E-Mail-Adresse und zugehörigem Passwort zusammen. Das Anti-Botnetz-Beratungszentrum des eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. stellt zahlreiche Informationen und kostenlose Programme bereit, mit denen Internetnutzer ihre Computer von Botnetz-Infektionen befreien können.

14.02.14 - Zwischen Tastatur und Touchscreen: Heute nutzt fast jeder zweite Mitarbeiter sowohl PC als auch Mobilgeräte
43 Prozent der Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind Multi-Screener das bedeutet, dass sie regelmäßig sowohl einen PC als auch ein mobiles Gerät wie Smartphone oder Tablet für die Arbeit nutzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen F-Secure-Umfrage, in der kleine und mittelständische Unternehmen in acht Ländern über Themen rund um die Unternehmenssicherheit und Cloud-Services befragt wurden.

14.02.14 - Spam in 2013: Jede zehnte schädliche Spam-Nachricht landet in Deutschland
Kaspersky Lab veröffentlichte ihren Spam-Report für das Jahr 2013. Insgesamt ist das Spam-Aufkommen im E-Mail-Verkehr mit 69,6 Prozent um 2,5 Prozentpunkte niedriger als im Jahr 2012. 3,2 Prozent der E-Mails enthielten schädliche Anhänge. Mehr als jeder zehnte Spam-Schädlings-Alarm (11,04 Prozent) von Kaspersky Anti-Virus erfolgte im vergangenen Jahr in Deutschland. Das bedeutet: Hier wurden Schadprogramme an die deutschen Kaspersky-Kunden via Spam verbreitet und erfolgreich erkannt.


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13.02.14 - Das F&M Computer Systemhaus verwendet im eigenen Rechenzentrum und in Kundenprojekten "NovaBackup DataCenter"

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13.02.14 - Zukunft der Malware und Cyber Scams: Die Frequenz, mit der sich ein durchschnittlicher Nutzer Malware-Attacken ausgesetzt sieht, wird stark ansteigen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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