14.08.14 - IT Security-Telegramm


Symantec stellt optimierte Sicherheitsmechanismen bereit, um die Informationen, die auf den digitalen Geräten gespeichert werden, stärker abzusichern egal ob auf Android-, Windows-, Mac- oder iOS-Endgeräten
Für Cyberkriminelle attraktiv sind die in den Autos gespeicherten sowie die übertragenen Daten über Verbrauch, Insassen, Telefonbücher sowie Anruflisten



14.08.14 - Beta-Versionen der neuen Symantec-Norton-Produkte ab sofort verfügbar
Im Herbst 2014 wird Symantec die neuen Norton-Lösungen "Norton Security" und "Norton Security mit Backup" herausbringen. Wer heute schon einen Blick auf die Zukunft der Norton Sicherheitslösungen werfen möchte, kann ab sofort die Beta-Versionen der beiden Produkte für Windows herunterladen und testen. Die Vorabversion für Mac wird ebenfalls in Kürze verfügbar sein. Das Symantec-Produkt-Portfolio für Endanwender bietet eine noch bessere Performance. Gleichzeitig stehen optimierte Sicherheitsmechanismen bereit, um die Informationen, die auf den digitalen Geräten gespeichert werden, stärker abzusichern egal ob auf Android-, Windows-, Mac- oder iOS-Endgeräten.

14.08.14 - Architektur nach dem Prinzip "Einheitlicher Agent": Workstations, die noch nicht ins Antivirus-Netzwerk einbezogen waren, können angeschlossen werden
Doctor Web veröffentlichte "Dr.Web Enterprise Security Suite Version 10.0" für Unternehmen. Die neue Version soll die Leistungsfähigkeit verbessern, mehr Sicherheit bieten und erweitert den Funktionsumfang für Administratoren des Antivirus-Netzwerks. Durch Einsatz neuer Lösungen von Doctor Web kann in Unternehmensnetzwerken ein Rundumschutzsystem mit hohen Sicherheitsstandards eingerichtet werden. Für Besitzer aktiver kostenpflichtiger Lizenzen ist der Umstieg auf Version 10 kostenlos.

14.08.14 - Digitale Wirtschaftsspionage und offenbar anlasslose massenhafte Bespitzelung durch Nachrichtendienste
Der Präsident Estlands, Toomas Hendrik Ilves, hat seine Teilnahme am 3. Cyber Security Summit bestätigt. Ilves, dessen Land 2007 erstmals Opfer eines groß angelegten Cyber-Angriffes war, wird am 3. November in Bonn vor Spitzenvertretern aus Politik und Wirtschaft eine Keynote-Rede halten.

14.08.14 - it-sa 2014: Aussteller und Produktneuheiten auf einen Blick - Neue Aussteller- und Produktplattform informiert zu Messeangebot
Vom 7. bis 9. Oktober 2014 treffen sich IT-Sicherheitsexperten auf der it-sa im Messezentrum Nürnberg und informieren sich über die neuesten Produkte, die der IT-Security-Markt zu bieten hat. Mehr als 250 Aussteller haben sich bereits angemeldet. Neben umfangreichen Informationen zu den auf der Messe präsentierten Produkten hält die neu gestaltete Aussteller- und Produktdatenbank die komplette Ausstellerliste bereit. Die Suche nach einzelnen Produktgruppen erleichtert das schnelle Finden der richtigen IT-Security-Lösung von Authentifizierung bis Zugriffschutz. Ein Hallenplan ergänzt das Informationsangebot ebenso wie die Merkliste, in die jeder Besucher seine Top-Adressen auf der it-sa speichern kann. Erweitert wird die Informationsvielfalt durch eine Jobbörse für IT-Sicherheitsexperten.

14.08.14 - TÜV Rheinland baut internationale Präsenz in Informationssicherheit weiter aus
Der TÜV Rheinland baut seine internationale Präsenz in der Informationssicherheit weiter aus. Die amerikanische Tochter für Informationssicherheit von TÜV Rheinland, die OpenSky Corporation, eröffnete im Juli 2014 eine Niederlassung im britischen Leatherhead. "Das Engagement in Großbritannien ist eine weitere Etappe auf dem Weg zu unserem strategischen Ziel, Kunden weltweit noch schneller und besser vor Cyber-Attacken zu schützen", erklärt Thomas Biedermann, Vorstand TÜV Rheinland. Seit der Integration der Münchner Secaron und der Übernahme der amerikanischen OpenSky Corporation und dem damit verbundenen Eintritt in den weltweit größten Markt für IT-Dienstleistungen, den USA, zählt TÜV Rheinland zu den Top 3 der unabhängigen Dienstleister für Informationssicherheit weltweit.
Die Aktivitäten von OpenSky in Leatherhead wird Matthew Wiltshire steuern. Der Managing Director blickt auf eine mehr als 15-jährige Führungserfahrung in IT-Dienstleistungsunternehmen zurück und kennt sich im britischen Markt bestens aus. In Großbritannien ist die Bedrohungslage ähnlich dynamisch wie in anderen Teilen Europas. "Viele große Unternehmen sehen sich mit dem steigenden Risiko immer komplexerer Cyberattacken konfrontiert. Sie müssen sich damit auseinandersetzen, noch sicherere Schutzkonzepte zu implementieren", berichtet Wiltshire. "Die integrierten Sicherheits-, Compliance- und Infrastrukturlösungen von OpenSky sind auf die Geschäftsanforderungen britischer Unternehmen bestens zugeschnitten."

14.08.14 - Universität des Saarlandes startet Studiengang "Cybersicherheit" ab kommendem Wintersemester
Über die US-amerikanischen Überwachungsprogramme dringen immer mehr Details an die Öffentlichkeit. Doch nicht nur Geheimdienste, auch Unternehmen und Kriminelle betreiben Datenspionage. Wie man die eigenen Daten vor solchen Angriffen schützen kann, können Abiturienten ab Oktober im neuen Bachelor-Studiengang "Cybersicherheit" an der Universität des Saarlandes studieren. Direkt vom ersten Vorlesungstag an erforschen die Studenten selbst die digitalen Bedrohungen im weltweiten Netz. Auf diese Weise lernen sie die notwendigen Fähigkeiten für den Ernstfall, verbunden mit einer soliden wissenschaftlichen Ausbildung. Ab August können sich Studieninteressierte einschreiben.
Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Fachrichtung Informatik der Universität des Saarlandes für Abiturienten den auf sechs Semester angelegten Bachelor-Studiengang "Cybersicherheit" an. Vom ersten Vorlesungstag an beschäftigen sich die Studenten mit Cybersicherheit, sind Angreifer, Verteidiger und Forscher in einer Person. Sie lernen, wie man Smartphones gegen Spionage-Apps wappnet, Computernetzwerke gegen Angriffe aus aller Welt schützt. Um ein noch besserer Verteidiger zu werden, erforschen sie auch Angriffe. Sie versuchen dabei, den Ganoven auf die Schliche zu kommen, die Passwörter knacken und in Datenbanken eindringen.

14.08.14 - Connected Car: Trügerische Sicherheit auf vier Rädern
Autonomes Fahren, wie in Science-Fiction Filmen oft zu sehen ist, wird schon in wenigen Jahren Realität sein. Möglich machen das nicht nur leistungsfähige Computer im Fahrzeug selbst, sondern auch der Datenaustausch mit Servern von Automobilherstellern und Service-Anbietern in Echtzeit. Schon heute ist die Technik so weit fortgeschritten, dass es für Cyberkriminelle lohnenswert ist, vernetzte Fahrzeuge anzugreifen. Lookout, Experte für mobile Sicherheit, warnt vor einem fahrlässigen Umgang mit persönlichen Daten und fehlenden Sicherheitsmaßnahmen bei der Fahrzeugmechanik.
Jüngste "Hacks" einer Limousine mit elektrischem Antrieb zeigen deutlich, dass neben Computern, Smartphones und Tablets auch Fahrzeuge zum Angriffsziel von Cyberkriminellen werden können. Besonders attraktiv sind die in den Autos gespeicherten sowie die übertragenen Daten. Dazu gehören neben genauen Bewegungsprofilen ebenso Daten über Verbrauch, Insassen, Telefonbücher sowie Anruflisten. Nicht selten sind auch Kontodaten im Fahrzeugspeicher hinterlegt, mit denen beispielsweise Parkgebühren ohne Eingriff durch den Fahrer bezahlt werden können. Wie schon bei Bankautomaten, lassen sich Informationen zum Geldkonto über die richtige Hardware "on the go" auslesen.
Mit "Google Auto" und "Apple CarPlay" finden erstmals ausgereifte Betriebssysteme Einzug in Fahrzeuge. Beide Unternehmen müssen auch auf die IT-Sicherheit achten, da bei einem Einbruch in das Steuersystem Menschenleben auf dem Spiel stehen. Ein weiteres Sicherheitsrisiko stellt das Smartphone oder Tablet dar, mit dem sich das Auto verbindet und Daten austauscht. Über manipulierte Apps, die auf die entsprechenden Schnittstellen zugreifen, können Cyberkriminelle an brisante Informationen gelangen. Hier hat die Vergangenheit ebenfalls gezeigt, dass Malware über offizielle Kanäle wie den GooglePlay Store oder Appstore ihren Weg auf mobile Geräte findet und erst mit einer gewissen Verzögerung von Google und Apple wieder gebannt wird.

14.08.14 - Cyberkampagne "Crouching Yeti" alias "Energetic Bear": Über 2.800 Schadensfälle in mehr als 100 Organisationen
Angesichts der enormen Zahl von bereits mehr als 2.800 Schadensfällen in 101 als betroffen identifizierten Unternehmen und Organisationen auch aus Deutschland und der Schweiz hat Kaspersky Lab die noch laufende Cyberkampagne "Crouching Yeti" alias "Energetic Bear" tiefgehend analysiert. In einem aktuellen Blogbeitrag sowie einer umfassenden Analyse öffentlichten die Experten von Kaspersky Lab jetzt die Ergebnisse zur Cyberkampagne "Crouching Yeti". Diesen neuen Namen gab das Global Research and Analysis Team (GReAT) der Schadsoftware, die bereits unter "Energetic Bear" bekannt ist. Kaspersky Lab hat außerdem Details zur Command-and-Control-Server (C&C)-Infrastruktur veröffentlicht. Die Kampagne geht bereits auf das Ende des Jahres 2010 zurück, ist aber immer noch aktiv und sucht sich täglich neue Opfer.


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Meldungen vom Vortag

13.08.14 - Lösung für Big Data: Verschlüsselung von kritischen Daten in Apache Hadoop Clustern

13.08.14 - Wenn Anwendungen der nächsten Generation auf eine vorhandene IT-Infrastruktur treffen, ist bei der Verwaltung ein neuer Ansatz gefragt: Vollständige Transparenz im Application Stack hat oberste Priorität

13.08.14 - Rechenzentren werden immer mehr zum Wettbewerbsfaktor

13.08.14 - G&D sichert die Zahlungsfunktion der digitalen Brieftasche von Base- Bei Verlust des Smartphones kann der Kunde die Sperrung der Wallet veranlassen

13.08.14 - Die Bluecarat AG erstellt für ihre Kunden eine Vielzahl von IT-Security-Lösungen und begrüßt grundsätzlich Maßnahmen, die Risiken durch nicht offengelegte Informationsabflüsse reduzieren

13.08.14 - Vereinigung des BSI und des Branchenverbands Bitkom mit bislang mehr als 70 Partnern

13.08.14 - Ein weiteres Erbe der 90er-Jahre bahnt sich seinen Weg in die Gegenwart: Makro-Viren, infizierte Word- und Excel-Dateien sind zurück

13.08.14 - Remote-Desktop-Protokoll-Malware versucht an Kartenzahlungsinformationen zu gelangen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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