14.11.14 - IT Security-Telegramm


Mit dem Tool "AppSpecs-Generator" sichere und unangreifbare Apps realisieren - auch für Programmierer ohne Vorkenntnisse
Ausgestattet mit intelligenten, selbst lernenden Authentifizierungstechnologien kann ab sofort eine neue Version von "CA Risk Analytics" genutzt werden



14.11.14 - AppSpecs-Generator hilft bei der Programmierung sicherer Apps
Für die technische Entwicklung sicherer Apps bietet die TÜV Trust IT mit dem "AppSpecs-Generator" ein spezielles Tool an, das für jede mobile Anwendung entsprechend ihrer Funktionalitäten spezielle Sicherheitsrichtlinien für die Programmierung erzeugt. Mit Hilfe dieses kontextspezifischen Expertensystems können die wesentlichen Anforderungen an eine sichere und vertrauenswürdige App-Entwicklung umgesetzt werden. Dadurch sind auch Programmierer ohne Vorkenntnisse in Datenschutz und Datensicherheit in der Lage, sichere und unangreifbare Apps zu realisieren.

14.11.14 - "Tufin Orchestration Suite R14-3" etabliert "Software-Designed Network Security"
Mit der Version R14-3 der "Orchestration Suite" macht Security-Spezialistin Tufin einen großen Schritt hin zu lückenlos automatisierten Sicherheitssystemen. Ab sofort werden Firewalls von Check Point, Cisco und Juniper vollständig unterstützt. Somit kann unter Einhaltung der Unternehmens-Policies jede neue Sicherheitsvorgabe vollautomatisch umgesetzt werden. In punkto Netzwerksicherheit wird damit die Agilität einer modernen SDN-Architektur erreicht.

14.11.14 - Zahlung On-Demand: Imperva führt neues Zahlungsmodell für ihre Web Application Firewall ein
Imperva hat ein neues On-Demand-Zahlungssystem für ihre "SecureSphere"-Web Application Firewall (WAF) für Amazon Web Services (AWS) vorgestellt. Das neue Modell ermöglicht eine genaue Zahlungsabwicklung je nach Bedarf. Neu- und Bestandskunden können so ihre WAF-Einsatzmöglichkeiten für ihre Cloud-basierten Applikationen jederzeit nach Bedarf skalieren und in Echtzeit individuell anpassen. Das Resultat: AWS-Nutzer schützen ihre durch die Amazon Elastic Compute Cloud-gestützten Web-Applikationen mit SecureSphereund zahlen ganz ohne Vertragsbindung lediglich auf On-Demand-Basis.

14.11.14 - Authentifizierungsmethode: CA Technologies hilft Kartenemittenten bei Betrugsbekämpfung und Umsatzsteigerung
Ausgestattet mit intelligenten, selbst lernenden Authentifizierungstechnologien kann ab sofort eine neue Version von "CA Risk Analytics" genutzt werden. Probleme beim Onlinekauf lassen sich hiermit für den Verbraucher auf ein Minimum reduzieren, während Kartenemittenten Betrugsfälle eindämmen und Umsätze steigern können und zwar bei höchstmöglicher Flexibilität und Kontrolle für ihr gesamtes Betrugserfassungssystem.

14.11.14 - Nok Nok Labs kündigt die Unterstützung des Trusted User Interface für sichere mobile Zahlungen an
Nok Nok Labs, Anbieterin von Authentifizierungslösungen und Gründungsmitglied der FIDO Alliance (Fast IDentity Online Allliance), wird ihre dem Standard "FIDO Ready" entsprechende Authentifizierungssuite "NNL S3" um die Funktionalität des Trusted User Interfaces (Trusted UI) erweitern. Diese Lösung, bereitgestellt über die ARM TrustZone-basierte sichere Laufzeitumgebung Trusted Execution Environment (TEE), bietet ein hohes Sicherheitsniveau bei Zahlungen über mobile Endgeräte, im M-Commerce und bei allen anderen über digitale Infrastrukturen abgewickelten Zahlprozesse, da gewährleistet ist, dass alle Authentifizierungen der Benutzer und die Verifikation sämtlicher Transaktionen abgeschirmt vom Rich Operating System (Rich OS) erfolgen. Dies bietet Endverbrauchern einen umfangreichen Schutz vor Malware-Attacken.

14.11.14 - SAS-Speichertechnologie von Avago unterstützt bereits über 250 Server mit Xeon-Prozessoren
12Gb/s-SAS-Speicherlösungen von Avago Technologies werden in mehr als 250 neuen Server-Modellen mit Prozessoren des kürzlich angekündigten Typs "Intel Xeon E5-2600" der v3-Produktreihe eingesetzt. Führende Server-Hersteller haben sich für die 12Gb/s-SAS- und MegaRAID-Lösungen von Avago entschieden, um die bewährte Technologie in ihren Produkten bereitzustellen und damit den Anforderungen von Server-Plattformen der nächsten Generation datenintensiver Anwendungen gerecht zu werden.

14.11.14 - Bis zu 640 TB Gesamtkapazität in einem Rackmount-Gehäuse mit vier Höheneinheiten
Die starline Computer GmbH liefert nun Datenspeichersysteme von "Areca", "easyRAID" und "RAIDdeluxe", komplett bestückt mit den neuen 8 TB-Festplatten von HGST aus. Ultrastar He8-Festplatten mit 7Stac-Technologie machen sich die sieben Mal geringere Dichte von Helium gegenüber Luft zunutze. Dadurch kommen sie mit einer sehr geringeren Leistungsaufnahme von lediglich 5,1W im Ruhemodus aus. Folglich lassen sich die Gesamtbetriebskosten in praktisch allen Bereichen senken: Kapazität, Leistung, Kühlung und Speicherdichte.

14.11.14 - Malware als Ransomware: Diese Form der Attacken ist äußerst effektiv, wenn es darum geht eine legitime Anwendung zu übernehmen und zu blockieren
Zweifelsohne gehören die verschiedenen Spielarten von Ransomware zu den populärsten Malware-Varianten, die 2014 beobachtet werden konnten. Mit dieser Meinung steht Zscaler nicht alleine da. Denn auch andere IT-Sicherheitsunternehmen notieren einen über 700prozentigen Anstieg von Malware als Ransomware auf infizierten Rechnern. Das ist kein Wunder, denn diese Form der Attacken ist äußerst effektiv, wenn es darum geht eine legitime Anwendung zu übernehmen und zu blockieren.


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13.11.14 - ForeScout bietet in Partnerschaft mit McAfee dynamischen Endpunktschutz

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13.11.14 - Offene Software-defined-Storage-Lösungen, die für physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen geeignet sind

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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