15.04.14 - IT Security-Telegramm


Viele Kunden unterschätzen, dass die derzeit bekannten Sicherungsmaßnahmen der Banken nicht immer ausreichend Schutz vor den raffinierten Methoden der Cyberkriminellen bieten
"Norman Mobile Security", ein Virenschutz für Mobiltelefone und Tablets mit dem Betriebssystem Android scannt Apps sowohl automatisch bei der Installation als auch die bereits installierten nach Bedarf auf Schadcode und schützt beim mobilen Surfen vor Malware von Webseiten



Alles über die Sicherheitslücke "Heartbleed"

15.04.14 - Hintergrundinformationen: Erste Zahlen zu Heartbleed bei Android
Lookout hat die kostenlose App "Heartbleed Detector" veröffentlicht, mit der Android-Smartphones und Tablets auf die jüngst bekanntgewordene Sicherheitslücke in OpenSSL geprüft werden können. Innerhalb weniger Stunden haben Hunderte Android-Nutzer ihr System überprüft und die Daten an Lookout bereitgestellt. Im Folgenden eine Auswertung dieser Daten:
Ausgewertet wurden OpenSSL-Informationen von über 2400 Nutzern. Dabei sind 4,98 Prozent der Android-Nutzer sowohl von der OpenSSL-Lücke als auch von der fehlerhaften Funktion "Heartbeat" betroffen. Auf 82,57 Prozent aller mit Android 4.1.1 betriebenen Smartphones und Tablets besteht das Sicherheitsrisiko durch Heartbleed. Bei Android-Geräten mit der Version 4.2.2 sind es hingegen "nur" 15,02 Prozent.

15.04.14 - McAfee zu Heartbleed: Ändern Sie Ihr Passwort nicht. Testen Sie erst !
"Heartbleed", der Programmierfehler in OpenSSL, betrifft geschätzt zwei Drittel aller Webseiten. OpenSSL schützt die Kommunikation zwischen Nutzern und Servern. Dieser Fehler macht es Hackern möglich, sensible Daten zu extrahieren, beispielsweise Nutzernamen, Passwörter und andere wichtige Informationen. Trotz der schwerwiegenden Sicherheitslücke empfiehlt McAfee Anwendern, Passwörter erst zu ändern wenn sie überprüft haben, ob die Online-Dienste, bei denen sie Konten haben, die OpenSSL-Lücke bereits geschlossen haben, indem sie ihre Server aktualisiert haben. McAfee stellt ab sofort ein Tool bereit, mit dessen Hilfe Nutzer ermitteln können, ob sie betroffen sind. Müssen Passwörter aktualisiert werden, sollten diese möglichst komplex gewählt werden. Um den Überblick zu behalten, rät McAfee zu einem Passwort-Manager.
Bevor Nutzer ihre Passwörter ändern, sollten sie zunächst ermitteln, ob die Onlinedienste, die sie nutzen, ihre Server aktualisiert haben, um die Heartbleed-Schwachstelle zu schließen. Erst wenn beispielsweise Yahoo oder PayPal das getan haben, "lohnt" sich der Passwort-Wechsel, denn sonst besteht die Gefahr, dass auch das neue Passwort wieder ausgelesen wird. Einige Webseiten haben sofort nach Bekanntwerden von Heartbleed dazu aufgerufen, das Passwort sofort zu ändern. Doch das Problem betrifft die Server-Seite der Kommunikation.

15.04.14 - Informationen zur Heartbleed-Sicherheitslücke: Rund 1.300 Apps in Google Play betroffen
Die als "Heartbleed" bezeichnete Sicherheitslücke in OpenSSL zieht immer weitere Kreise: Trend Micro hat 390.000 Apps aus Google Play überprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass sich rund 1.300 davon mit angreifbaren Servern verbinden. Leider befinden sich darunter auch 15 Banking-Apps, 39 Apps für Online-Bezahlvorgänge sowie weitere zehn, die mit Online-Einkäufen zu tun haben.
"Leider kann der Nutzer nicht viel gegen diese Gefahr unternehmen", erklärt Sicherheitsexperte Udo Schneider, Pressesprecher bei Trend Micro. "Denn die meisten mobilen Anwendungen müssen sich mit Servern verbinden, um zu funktionieren. Doch die Sicherheitslücke können nur die Betreiber der Server schließen."

15.04.14 - "Heartbleed": In sieben Schritten Sicherheitslücke schließen
Die Initiative-S, der kostenlose Webseiten-Check von eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V., hat zahlreiche Internetseiten mit der gravierenden Sicherheitslücke in der Kryptobibliothek OpenSSL entdeckt und wird die Betreiber der betroffenen Webseiten in den nächsten Tagen informieren. Die auf den Namen "Heartbleed" getaufte Sicherheitslücke erlaubt es Angreifern den Arbeitsspeicher von Servern auszulesen: So können Klartext-Zugangsdaten, Sitzungs-IDs und im schlimmsten Fall sogar die privaten Schlüssel, die die Server zur Verschlüsselung des SSL-Traffic benutzen, erkannt werden.
Aufgrund der Tatsache, dass der Quellcode von OpenSSL frei zugänglich ist und die schadbehaftete Implementierung seit zwei Jahren auf einer Vielzahl von Servern zum Einsatz kommt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Cyberkriminelle diese Lücke aktiv ausnutzen. "Der aktuelle Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist seinen Internetauftritt stetig zu überwachen und das Thema Sicherheit nach dem aufwendigen Erstellen eines Webaufttritts nicht aus den Augen zu verlieren", so Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services und Sicherheitsexperte im eco.

15.04.14 - Geräte von Lancom Systems nicht von "Heartbleed" betroffen
Lancom Systems, führender deutscher Hersteller von Netzwerklösungen für Geschäftskunden und den öffentlichen Sektor, gibt bekannt, dass Ihr gesamtes VPN-Router- und WLAN-Portfolio nicht von der als "Heartbleed" bekannt gewordenen Sicherheitslücke der OpenSSL-Bibliothek betroffen ist. Der Lancom Advanced VPN-Client sowie das Lancom-Switch-Portfolio sind ebenfalls nicht betroffen.
Alle Lancom-Router und Access-Points sind "Made-in-Germany". Die Geräte zeichnen sich durch hohe Sicherheitsniveaus und garantierte Backdoor- Freiheit aus. Darüber hinaus bietet das eigene Closed Source Betriebssystem Lcos optimalen Schutz gegen unerwünschte Eingriffe.

15.04.14 - Heartbleed Bug: bintec elmeg Produkte ohne Sicherheitslücke
Die bintec elmeg GmbH garantiert, dass keines ihrer Produkte von einer Sicherheitslücke bei SSL Verbindungen betroffen ist. Alle Geräte stehen heute und auch in Zukunft für ein Gut, welches in der heutigen Zeit nicht hoch genug eingestuft werden kann für uneingeschränkte Datensicherheit.
Hintergrund: Die in den letzten Tagen bekannt gewordene Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Software OpenSSL hat für große Aufregung gesorgt. Normalerweise ist eine SSL Verbindung für die Verschlüsselung der Verbindungen zwischen Internetnutzer auf der einen und dem Server auf der anderen Seite zuständig. Diese Verschlüsselung verhindert, dass der Datenstrom von Angreifern im Klartext gelesen werden kann.

15.04.14 - F5 mildert Auswirkungen des Heartbleed-Bug: Es besteht meist geringer oder kein Handlungsbedarf für Kunden
Als Reaktion auf die weit verbreitete Besorgnis über den kürzlich bekanntgewordenen OpenSSL Heartbleed-Bug und die damit verbundenen Angriffe, veröffentlicht F5 Networks eine Stellungnahme sowie einfache Anleitungen für ihre Kunden. Unternehmen, die den "BIG-IP Local Traffic Manager" (LTM) von F5 im Einsatz haben, um SSL-Verbindungen zu terminieren, verfügen bereits über die notwendigen Schutzvorkehrungen, um ihre Anwendungen gegen den sogenannten Heartbleed-Bug zu sichern. Bei Unternehmen, die SSL-Verbindungen auf Applikations-Servern terminieren (also nicht den SSL-Offload von F5 nutzen), kann die Bedrohung durch den offenen, erweiterbaren "F5 iRules" unmittelbar reduziert werden.
"Unternehmen, die den "F5 BIG-IP Local Traffic Manager" mit dem integrierten SSL-Stack nutzen, schützen ihre Anwendungen bereits vor dem Heartbleed-Bug", so Mark Vondemkamp, VP Product Management Security bei F5. "Die Schutzmechanismen greifen seit der Einführung des Virus in OpenSSL."

15.04.14 - Sicherheitslücke in OpenSSL: Versions-Upgrade und Einsatz von Forward Secrecy dringend empfohlen
OpenSSL ist zur Absicherung von Datenübermittlungen im Internet weit verbreitet. Es kommt auf Webservern, in der E-Mail-Kommunikation, bei VPN und anderen Diensten zum Einsatz. Nun ist eine gravierende Sicherheitslücke in der Verschlüsselungsbibliothek aufgedeckt worden, über die Angreifer die Schlüssel auslesen, die Verschlüsselung aushebeln und die vermeintlich gesicherte Kommunikation kompromittieren könnten.
"Für OpenSSL-Anwender ist damit der Super-GAU eingetreten. Passwörter, Daten und ganze Kommunikationsvorgänge drohen in die Hände unbefugter Dritte zu fallen. Zumal die Sicherheitslücke einfach auszunutzen ist. Wir raten daher unbedingt zu einem Upgrade auf die nächst höhere Version", erklärt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group. Der deutsche SSL-Pionier bietet seinen Kunden angesichts dessen den schnellen Umtausch betroffener OpenSSL-basierter Zertifikate an.

15.04.14 - Keine Heartbleed-Schwachstelle bei ZyXEL-UTM-Firewall-Appliances
ZyXEL Communications teilt ihren Kunden mit, dass die UTM-Firewall-Appliances und DSL-Endkundengeräte nicht von der so genannten Heartbleed OpenSSL Schwachstelle betroffen sind, die zurzeit weit verbreitet in der Presse und Social Media-Netzwerken diskutiert wird. Das Unternehmen hat umfangreiche Kontrollen durchgeführt und bestätigt aktuell, dass die OpenSSL-Version, die in den ZyXEL-Geräten zum Einsatz kommt, für den Fehler nicht anfällig ist.
Im Firmware-Update 2.10 für die ZyWall Unified Security Gateway ( USG ) und ZyWall Firewall-Appliances, das 2011 den Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, wird Open SSL mit der Versionsnummer 0.9.8 ( 0.9.8i ) und aktuelle Versionen der Geräte 3.30 OpenSSL 1.0.0 ( 1.0.0a ) verwendet. Diese OpenSSL Versionen sind nicht von den derzeit zirkulierenden Sicherheitsanfälligkeiten betroffen.

15.04.14 - Die Sicherheitslücke HeartBleed lässt sich auf einfache Weise ausnützen, und es gibt bereits zahlreiche Proof-of-Concept-Tools
Qualys hat bekannt gegeben, dass das Tool "Qualys SSL Labs" die gravierende Sicherheitslücke in OpenSSL erkennt, die unter der Bezeichnung "HeartBleed" (CVE-2014-0160) aufgedeckt wurde. Administratoren, die für die Sicherheit von Websites verantwortlich sind, können unter auf dieses kostenlose Tool zugreifen, eine URL eingeben und feststellen, ob ihre Website für die neue Bedrohung anfällig ist. Zudem liefert ihnen das Tool Informationen zur Gesamtsicherheit ihrer SSL-Implementierung. Nach Angaben von Qualys verzeichnet die SSL Labs-Website seit Bekanntgabe der neuen Schwachstelle einen regelrechten Besucheransturm.


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15.04.14 - Zahlreiche Storage-Neuheiten: NAS-Vitualisierung, Cloud-Sicherheit und Digital Signage
Qnap stellte auf der CeBIT 2014 dem Publikum ihr neues Betriebssystem "QTS 4.1", neue "Turbo NAS"-Server und Speichererweiterungen sowie die "VioStor-NVR"-Firmware "QVR 5.0" vor. Mit Qnap QTS 4.1 kann der Nutzer erstmals direkt auf dem NAS virtualisieren. QTS 4.1 bietet dem Heimanwender etwa die Music Station, die Photo Station und die Video Station zur Wiedergabe von Multimediainhalten über verschiedene Geräte. Unternehmensanwender können ihre sensiblen Daten unkompliziert speichern, sichern und mit Qnap QTS 4.1 erstmals direkt auf dem NAS virtualisieren.

15.04.14 - "Norman Mobile Security" schützt Android-Geräte Cloud-basiert vor gefährlichen Apps und Webseiten
Unter der Bezeichnung "Norman Mobile Security" bringt Norman Data Defense Systems einen Virenschutz für Mobiltelefone und Tablets mit dem Betriebssystem Android auf den Markt. Die Lösung scannt Apps sowohl automatisch bei der Installation als auch die bereits installierten nach Bedarf auf Schadcode und schützt beim mobilen Surfen vor Malware von Webseiten. Norman Mobile Security speichert keine Virensignaturen auf dem Gerät, sondern arbeitet Cloud-basiert. Das Verfahren stellt sicher, dass die Lösung nahezu in Echtzeit vor neuem Schadcode schützen kann. Gleichzeitig wird dadurch die Akku-Laufzeit nur minimal beeinträchtigt.
Android ist weltweit eines der beliebtesten Betriebssysteme für mobile Geräte; in Deutschland werden derzeit etwa acht von zehn Mobiltelefonen und sechs von zehn Tablets mit dem Google-Betriebssystem verkauft. Die Offenheit des Systems und die große Verbreitung der Geräte spielen den Cyberkriminellen in die Hände die Zahl der Schadcodes ist seit der zweiten Jahreshälfte 2013 geradezu explodiert. Infektionsquelle sind in erster Linie Apps aus Drittanbieter-Stores, aber auch Apps aus offiziellen Stores können Malware enthalten. "Malware für Android ist auf Geldbeschaffung spezialisiert, Banking- und Lösegeld-Trojaner spielen dabei die Hauptrolle", sagt Stefan Angerer, Geschäftsführer der Norman Data Defense Systems GmbH. "Andere Trojaner tätigen im Hintergrund Anrufe oder versenden SMS auf Kosten der Nutzer."

15.04.14 - Appliance-Lösung "LogApp" sammelt mit Hilfe von Agenten alle Events von Windows- und Linux-Systemen sowie Netzwerkgeräten und wertet diese in Echtzeit aus
Die iQSol GmbH hat ihre Log-Archivierungs- und Security Information & Event Management (SIEM)-Lösung "LogApp" in aktualisierter Version 2.4 veröffentlicht. Damit ist es Unternehmen nun möglich, die Sicherheit ihrer Windows- und Linuxsysteme sowie Netzwerkgeräte deutlich zu erhöhen und dabei flexibel mit weniger Aufwand zu arbeiten. Syslog-Quellen können ohne Agenten in die Lösung eingebunden werden, Log-Quellen sind übersichtlicher zu konfigurieren sowie zu verwalten, zudem wurden neue Eventlog-Typen aufgenommen.
Die Appliance-Lösung LogApp sammelt mit Hilfe von Agenten alle Events von Windows- und Linux-Systemen sowie Netzwerkgeräten und wertet diese in Echtzeit aus. In der neuen Version LogApp 2.4 wurden einige Erweiterungen vorgenommen, um den Konfigurationsaufwand auf Kundenseite zu senken und gleichzeitig für erhöhte Sicherheit zu sorgen.

15.04.14 - SAP-Systeme: Content-basierte Angriffe sind größtes Sicherheitsrisiko
"ApplicationSecurity Bridge for SAP Solutions" schu tzt SAP-Anwendungen, die über eine Web-Schnittstelle erreichbar sein müssen, vor Content-basierten Bedrohungen. Sie unterbindet insbesondere Angriffe, die legitime Benutzer und die Integrität der SAP-Daten gefährden können. Application Security Bridge ist die erste Sicherheitslösung, die diese Risiken eliminiert und speziell für SAP-Systeme entwickelt worden ist. Die Verfügbarkeit der ApplicationSecurity Bridge gab BowBridge Software anlässlich des "Bizec SAP Security Workshops" im Rahmen der Sicherheitskonferenz "Troopers14" bekannt, die vom 18. bis 21. März 2014 stattfand.

15.04.14 - Samsung und Good Technology vereinbaren strategische Partnerschaft: Datenschutz und App-Sicherheit auf ihren Android-Geräten
Samsung Electronics und Good Technology gaben ihre strategische Partnerschaft bekannt. Im Fokus dieser Vereinbarung: Unternehmen erhalten eine verlässliche und leistungsstarke Sicherheitslösung für mobile Geräte von Samsung. Diese Lösung verbindet die Container-Lösung sowie die abgesicherten Apps von Good mit Samsung "Knox"-Hardware und -Betriebssystemschutz. Samsung wird in diesem Zusammenhang eine "Good Secure Domain" für Knox-kompatible Geräte zur Verfügung stellen, in der sich jede von Good abgesicherte App nutzen lässt. Hierdurch erhalten Kunden die Möglichkeit, das breite mobile App-Ökosystem von Good sowie App-Security-Funktionen ohne jegliche Sicherheitsbedenken anzuwenden und zugleich die Knox Android-Hardware-Sicherheitslösung einzusetzen.

15.04.14 - PSW Group nimmt Messenger-Dienste unter die Lupe
Es ist einer der größten Coups dieses Jahres: Die Übernahme des Messenger-Dienstes WhatsApp durch den Social Media-Giganten Facebook. Insgesamt 19 Milliarden US-Dollar legte das Unternehmen von Mark Zuckerberg für die Kommunikations-App, die in der mobilen Kommunikation Dienste wie SMS oder MMS abgelöst hat, auf den Tisch. Es ist nicht zuletzt der hohe Kaufpreis in Verbindung mit dem schlechten Datenschutz-Ruf von Facebook, der viele Nutzer misstrauisch macht. "Sie stellen sich zurecht die Frage, ob das soziale Netzwerk durch die WhatsApp-Übernahme nicht einfach nur an noch mehr Daten gelangen möchte", so Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

15.04.14 - Umfrage: Mehr als die Hälfte der deutschen Nutzer vertrauen auf Sicherheitsmaßnahmen ihrer Bank
Online-Banking-Kunden haben offensichtlich ein hohes Grundvertrauen in ihre Banken, wenn es um elektronische Zahlungsvorgänge geht. Nach einer von Kaspersky Lab beauftragten Studie glauben 40 Prozent der deutschen Befragten, dass nach Verlusten auf onlinegeführten Konten die Bank generell zur Erstattung verpflichtet sei. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der von Kaspersky Lab in Deutschland befragten Nutzer ist darüber hinaus überzeugt, ihre Bank würde alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um mögliche Verluste in Folge von Cyberangriffen zu vermeiden.
Viele Kunden unterschätzen jedoch, dass die derzeit bekannten Sicherungsmaßnahmen der Banken nicht immer ausreichend Schutz vor den raffinierten Methoden der Cyberkriminellen bieten. So stellte Gartner bereits im vergangenen Jahr fest, dass neue, intelligentere Maßnahmen für die so genannte Fraud Prevention nötig seien. Auch Kaspersky Lab beobachtet immer mehr und ausgefeilte Angriffe von Cyberkriminellen, bei denen die Sicherheitsvorkehrungen der Banken umgangen werden.

15.04.14 - Vorsicht Diebe: Betaversion von "Grand Theft Auto V" für den PC ist nur ein Köder
Schon die zweite Spam-Kampagne, die mit einer angeblichen PC-Version einer beliebten Software ködert: Mit einer vermeintlichen Betaversion des berühmten und auch kontrovers diskutierten Spiels "Grand Theft Auto V" (GTA V) sollen Anwender in die Falle gelockt werden. Während von Seiten des Spieleherstellers noch nicht bekanntgemacht wurde, ob und wann es eine PC-Version der neuesten Ausgabe seines Spiels geben soll, gehen die Cyberkriminellen in die Offensive. Anwender, die in die Falle tappen, werden ausspioniert und unter Umständen übernehmen die Online-Gangster mittels Backdoor Malware die Kontrolle über den infizierten Rechner.


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Meldungen vom Vortag

14.04.14 - Komplexe Filterung von Inhalten und Schutz vor Datenverlust

14.04.14 - Check Point automatisiert Netzwerksicherheit für VMware-Virtualisierung und Cloud Computing-Umgebungen

14.04.14 - Sicherheitsbericht: Bitcoin-Mining-Botnets breiten sich immer weiter aus

14.04.14 - Token-lose Zwei-Faktor-Authentifizierung für öffentliche Verwaltungen

14.04.14 - Windows XP möglichst jetzt erneuern: Technische Unterstützung für das veraltete Betriebssystem läuft aus

14.04.14 - Studie: Unternehmen schlecht gerüstet gegen Insider-Angriffe

14.04.14 - Beta Systems präsentiert risikobasiertes Identity Access Management auf dem Gartner IAM Summit in London

14.04.14 - Gewerkschaft der Polizei warnt vor deutlichem Anstieg der Cyberkriminalität

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Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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