15.07.14 - IT Security-Telegramm


Für den Schutz sensibler Daten im Unternehmensnetzwerk ist die Security-Software "DriveLock" der CenterTools Software GmbH konzipiert
Der "Trustwave Global Security Report 2014" zeigt auf, welche Auswirkungen Cyberverbrechen in verschiedenen Ländern haben und gibt Unternehmen Empfehlungen, um im Kampf gegen Cyberverbrechen zu helfen, Daten zu schützen und Sicherheitsrisiken zu senken



15.07.14 - Whitepaper: Disaster Recovery-Strategie als Herausforderung für den Mittelstand
Das europäische IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research veröffentlicht ein Whitepaper, in dem die Analysten insbesondere mittelständischen Unternehmen eine unzureichende oder fehlende Disaster Recovery-Strategie attestieren. Die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsprozessen und der damit verbundene Echtzeitzugriff von Partnern, Lieferanten und Kunden seien zu einer geschäftskritischen Komponente geworden.
Bei einem Ausfall der IT-Systeme, zum Beispiel durch Brandschäden oder Cyber-Kriminalität, ist es den IT-Experten zufolge für Unternehmen überlebensnotwendig, dass sich ihre IT-Architektur und die darauf basierenden Geschäftsprozesse einfach und schnell wiederherstellen lassen - und das nahezu vollständig und ohne Datenverlust.

15.07.14 - Die Security-Lösung "DriveLock" schützt sensible Daten im Netzwerk sowohl vor Angriffen von außen als auch vor internem Datendiebstahl
Die Angst vor Datendiebstahl beschäftigt die CIOs in europäischen Unternehmen schon seit langem, doch besonders die drohenden Gefahren von innen bereiten aktuell vielen Entscheidern Kopfzerbrechen: Denn etliche wichtige und zum Teil auch höchst sensible Daten existieren nur noch digital. Für den Schutz sensibler Daten im Unternehmensnetzwerk ist die Security-Software "DriveLock" der CenterTools Software GmbH konzipiert: Sie wehrt nicht nur Angriffe von außen durch Cyberkriminelle gekonnt ab, sondern überwacht auch das interne Netzwerk. Es wird so der Datendiebstahl durch eigene Mitarbeiter oder das Personal von Drittfirmen zuverlässig verhindert und der Datentransfer überwacht. Mit "DriveLock" lässt sich das Risiko eindämmen, dem sich vor allem Hersteller im Automotive- sowie anderen Industriebereichen ausgesetzt sehen: Bei ihnen können beispielsweise Konstruktionszeichnungen und ähnliche wertvolle Informationen ausgespäht werden. Daneben zählen vielfältige weitere sensible Daten zu den begehrten Angriffszielen, wie unter anderem betriebswirtschaftliche Auswertungen, Vertriebsdaten, Personaldaten und vieles mehr.
Nicht immer ist die interne Gefahr gleich ein böswilliger Datendiebstahl: Es sind natürlich auch Datenweitergaben an Unbefugte zu verzeichnen, denen keine kriminelle Absicht zugrunde liegt. Dennoch besteht hier ein hohes Risiko, dem die Unternehmen tagtäglich ausgesetzt sind und wogegen sie sich mit technischen Vorkehrungen schützen sollten. Hierbei gilt es nicht nur, die Datenhoheit zu behalten, sondern auch Compliance-relevante Vorschriften des Datenschutzes umzusetzen.

15.07.14 - "Avast Ransomware Removal" beseitigt Simplocker-Ransomware: App rettet Fotos, Videos, Dokumente von Android-Nutzern vor Cyber-Kidnappern
Anfang Juni wurde Simplocker bekannt, Android-Ransomware, die Fotos, Videos und Dokumente auf Smartphones und Tablet-PCs verschlüsselt und dann ein Lösegeld für deren Entschlüsselung verlangt. Avast Software hat nun ein kostenfreies Gegenmittel dafür geschaffen: "avast! Ransomware Removal" beseitigt Simplocker und entschlüsselt gekaperte Dokumente. Die neue App ist auf Google Play verfügbar.

15.07.14 - E-Discovery in Frankfurt: Deutsches E-Discovery-Rechenzentrum voll einsatzbereit
Kroll Ontrack hat bekannt gegeben, dass das deutsche E-Discovery-Rechenzentrum nun voll einsatzfähig ist. Zugleich wurde mit eine neue Online-Plattform mit aktuellen Informationen zu E-Discovery-Themen in Europa ins Leben gerufen und mit ediscovery.com Onsite eine mobile autarke E-Discovery-Lösung für den Einsatz vor Ort beim Kunden auf den Markt gebracht.
Mit der Möglichkeit, Daten für eine E-Discovery entweder im Land oder sogar auf dem Firmengelände hinter der eigenen Firewall aufzubereiten und zu speichern, haben Unternehmen in Deutschland nun die Flexibilität, Kontrolle und Sicherheit, die sie brauchen, um die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit erfolgreich zu erfüllen, die mit einer E-Discovery einhergehen.

15.07.14 - Flash-Tiering für anspruchsvolle Storage-Umgebungen: Networkers AG ist neuer Technologiepartner von Fusion-io
Die Networkers AG, ein Unternehmen der Controlware Gruppe, ist der erste Technologiepartner von Fusion-io in Nordrhein-Westfalen. Aufsetzend auf die "Nand-Flash"-Technologie des amerikanischen Herstellers unterstützt der Hagener Systemintegrator Unternehmen bei der Planung und Umsetzung performanter und hochverfügbarer Storage-Architekturen.
Networkers AG realisiert seit vielen Jahren komplexe Enterprise-Storage-Architekturen für anspruchsvolle Business-Kunden. Der Systemintegrator verfügt über umfassende Erfahrung bei der Implementierung unterschiedlichster Storage-Technologien für klassische, virtualisierte und Cloud-basierte Rechenzentren und unterstützt Unternehmen in allen Phasen ihrer Storage-Projekte vom Lösungsdesign über das Tiering bis hin zum Betrieb und Support der Architektur.

15.07.14 - Kobil und Kuveyt Türk werden ihre mobilen Sicherheitstechnologien durch gemeinschaftliche Forschung und Entwicklungen in den Golfstaaten und Europa auf den Markt bringen
Kobil und Kuveyt Türk, eine der führenden Beteiligungsbanken in der Türkei, beginnen ein neues Kapitel im Bereich der Partnerschaften in der Finanzwelt. Im Rahmen des neuen Partnerschaftsvertrages der beiden Firmen werden die Produkte und der Dienstleistungsservice, die Kuveyt Türk und Kobil gemeinsam entwickeln werden, im Forschungs- und Entwicklungscenter von Kuveyt Türk, dem ersten im Finanzsektor der Türkei gegründeten Center im Jahre 2010, anderen Finanzfirmen präsentieren. Die modulare "mobile-ID"-Plattform von Kobil, die Kuveyt Türk in ihre IT-Security-Infrastruktur einbauen wird, wird im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Kuveyt Türk als Cloud-Service aktiviert und wird die Bankaktivitäten der Kunden in der Türkei und den Golfstaaten in sicherer Umgebung durchführen.

15.07.14 - Eset startet deutschsprachiges Sicherheits-Portal: Aktuelle News, Hintergrundinformationen und Hilfen
Eset hat ihr neues Portal rund um IT-Sicherheit veröffentlicht. Auf ihm publizieren die Virenexperten täglich aktuelle News sowie Hintergrundinformationen und geben Hilfe zur Selbsthilfe. Die Inhalte richten sich ganz gezielt an PC-Neulinge und fortgeschrittene Anwender. Alle Artikel und Videos sind verständlich gestaltet und illustriert.
Wissen ist Macht und nichts wissen macht angreifbar. Wer als Internetnutzer nicht weiß, wie er verantwortungsvoll mit Technologien umgeht und welche digitalen Trickbetrüger gerade ihr Unwesen treiben, der ist im Internet höchst gefährdet. Neben einer aktuellen Sicherheitssoftware ist das eigene Know-how die beste Waffe gegen Internetkriminelle.
Das Portal präsentiert sich als ein klar gegliedertes Informationsportal. Die Experten von Eset veröffentlichen hier aktuelle Informationen rund um das Thema Sicherheit. Interessierte finden in Artikeln, Analysen, Videos, Workshops und White Papers wertvolle Hilfen für den täglichen Internet-Alltag.

15.07.14 - Der Trustwave Global Security Report informiert detailliert über die Fakten, die bei Untersuchung hunderter Sicherheitsverletzung aus dem Jahr 2013 und mit Hilfe eigener Bedrohungsdaten ermittelt wurden
Trustwave veröffentlicht ihren "Trustwave Global Security Report 2014" über die dominierenden Trends des Jahres 2013 in den Bereichen Cyberverbrechen, Datenschutzverletzungen und Sicherheitsbedrohungen. Der Report informiert darüber, welche Arten von Daten und welche Branchen besonders häufig Ziel der Angriffe waren, wie die Kriminellen eindringen konnten, wann die Opfer einen Angriff bemerkten, welche Trends im Bereich Malware zu verzeichnen sind und viele weitere, wichtige Aspekte der Angriffe auf Unternehmen. Der Report zeigt zudem auf, welche Auswirkungen Cyberverbrechen in verschiedenen Ländern haben und gibt Unternehmen Empfehlungen, um im Kampf gegen Cyberverbrechen zu helfen, Daten zu schützen und Sicherheitsrisiken zu senken.


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Meldungen vom Vortag

14.07.14 - 24/7-Sicherheitskamera: Fünf Megapixel-Auflösung selbst bei extrem wenig Licht

14.07.14 - Mit neu integrierter Funktion Smartphone-Nutzung des Nachwuchses kontrollieren und begleiten

14.07.14 - IT-Sicherheit: Duales Studium für zukunftssichere Jobs

14.07.14 - Universität von Liège entscheidet sich für Check Points Netzwerksicherheitslösungen und setzt diese zur Sicherung ihrer 27.000 Nutzer ein

14.07.14 - NovaStor bietet ab sofort Online-Zertifizierungen für Reseller an

14.07.14 - Laut einer Studie glauben viele Deutsche, dass das Abhören von Mobilfunk weit verbreitet ist

14.07.14 - Erpresser-Schadsoftware: Verschlüsselungs-Malware CryptoLocker auf dem Vormarsch

14.07.14 - Aktuelle Angriffe durch hochgefährliche Zeus-Crimeware auf die weltweit 500 umsatzstärksten Unternehmen der Fortune-Liste

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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