17.03.14 - IT Security-Telegramm


Die verbesserte Lösung zur Zwei-Faktor-Authentifizierung "Eset Secure Authentication" bietet einen sicheren Zugang zu weiteren Online-Anwendungen
Wie eine aktuelle Untersuchung von Bitdefender von 420.000 Apps auf Google Play zeigt, werden mehr als ein Prozent der Android-Apps von Entwicklern gestohlen und für illegale Zwecke verwendet



17.03.14 - Remote Access-VPN-Lösung: Telekom-Konzern neuer Großkunde von NCP
Europas größtes Telekommunikationsunternehmen, die Deutsche Telekom AG, wählte die Remote Access-VPN-Lösung der NCP engineering GmbH als neuen Standard für die Office-Arbeitsplatzsysteme des Konzerns. Damit vereinheitlicht die Telekom ihre Remote Access-Infrastruktur und setzt zukünftig auf das VPN-Management, die VPN-Gateways und -Clients sowie die dazu gehörenden Backup-Systeme von NCP.

17.03.14 - Die aktuellen Gefahren bei Apps: Da immer mehr Menschen und Unternehmen mobil werden, spielt Ransomware im Jahr 2014 eine große Rolle
Seit Edward Snowden die Überwachungsprogramme der NSA aufgedeckt hat, bröckelt das Vertrauen in Technologieprodukte zunehmend. Dies gilt vor allem für mobile Geräte, da selbst Kanzler-Handys überwacht werden. Daher hat mobile Sicherheit in diesem Jahr höchste Priorität. Welche Gefahren hier lauern, hat Bitdefender ermittelt.
Das Kapern seriöser Apps
Wie eine aktuelle Untersuchung von Bitdefender von 420.000 Apps auf Google Play zeigt, werden mehr als ein Prozent der Android-Apps von Entwicklern gestohlen und für illegale Zwecke verwendet. Abgesehen von ethischen, rechtlichen und finanziellen Auswirkungen stellen veränderte Raubkopien legitimer Apps ernsthafte Sicherheits- und Datenschutzrisiken dar. Denn durch zusätzliche Module kann ein Plagiat die Art und Weise völlig verändern, wie sich eine Anwendung verhält.
Wie die Bitdefender-Studie belegt, ermöglicht beispielsweise die entpackte Version von Riptide GP2 Vector Unit Game den Zugriff von Werbenetzwerken sowie eine Analyse der Geräte-ID und des genauen Standorts des Anwenders. Darüber hinaus können entpackte Apps auch automatisch Symbole auf dem Gerätebildschirm hinzufügen, Werbung in der Benachrichtigungsleiste platzieren sowie unerwünschte Webseiten öffnen.
Strikte BYOD-Richtlinien
Mobile Geräte erhöhen das Sicherheitsrisiko, wenn sie für den Zugriff auf Unternehmensdaten verwendet werden. Um eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten, müssen Organisationen daher ihre Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Politik verschärfen. Denn Cyberkriminelle werden auch künftig Sicherheitslücken ausnutzen, um sensible Unternehmensdaten zu stehlen. Dem können Organisationen durch die Implementierung einer Schutzsoftware vor Schadprogrammen entgegenwirken. Die Migration auf IPv6 sowie Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter sorgen für noch mehr Sicherheit.

17.03.14 - Huawei engagiert sich in Allianz für Cyber-Sicherheit
Huawei Technologies ist seit November 2013 Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit, die kürzlich ersten "Cyber-Sicherheits-Tag 2014" in Augsburg ausrichtete. Im Zentrum der Veranstaltung stand das Thema "Industrial IT-Security". Experten aus der IT-Branche hielten Vorträge zu aktuellen Fragestellungen, Entwicklungen und Lösungen. Zudem luden drei "Open Spaces" zur offenen Diskussion ein.

17.03.14 - "Optimized Backup and Deduplication Solution 8.0": Neue einheitliche Technologie repräsentiert FalconStors ersten Schritt hin zu Plattform-basiertem Datenmanagement
FalconStor Software stellte die neue einheitliche Lösung für Backup und Deduplizierung vor. Die "Optimized Backup and Deduplication Solution 8.0 vereint die Funktionalität von zwei FalconStor-Produkten, VTL (Virtual Tape Library) und FDS (File-interface Deduplication System) und bringt diese unter einer einzigen Plattform mit einer zentralen Benutzeroberfläche zusammen. Das neue Produkt bewältigt die gleichen Aufgaben wie die ehemaligen Einzelprodukte, jedoch in wesentlich geringerer Zeit. Die neue Produktvorstellung demonstriert FalconStors Engagement, seine gesamte Technologie in eine vereinte Plattform zu überführen. Die integrierte Plattform bietet Kunden eine Verwaltung und Sicherung ihrer Daten sowie die Bereitstellung am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.

17.03.14 - 2-Faktor-Authentifizierung jetzt mit eigenem Software Development Kit (SDK)
Eset hat ihre neueste Version der "Eset Secure Authentication" veröffentlicht. Die verbesserte Lösung zur Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bietet einen sicheren Zugang zu weiteren Online-Anwendungen. Gleichzeitig ist sie noch leichter zu installieren und zu verwalten. Das mitgelieferte Software Development Kit (SDK) und die API ermöglichen optimale Integrationsflexibilität für einen umfassenden Schutz von Anwendungen und Daten.

17.03.14 - Audit-Tool ist für die automatische Erkennung von privilegierten und administrativen Benutzerkonten
Die neue Version 4.0 der CyberArk-Lösung "DNA" ist ab sofort verfügbar. Das Audit-Tool ist für die automatische Erkennung von privilegierten und administrativen Benutzerkonten entwickelt worden. Mit der neuen Version können auch Passwort-Hashes identifiziert werden. Privilegierte Konten stellen in jedem Unternehmen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Bevor sie allerdings entsprechend gesichert werden können, müssen sie zunächst identifiziert und analysiert werden. Genau für diese Anforderungen hat CyberArk ihr Audit-Tool "DNA" (Discovery & Audit) entwickelt, eine Software-Lösung, mit der Unternehmen einen schnellen Überblick über Anzahl, Ort und Status von privilegierten Benutzerkonten erhalten.

17.03.14 - Mit SIEM-Lösungen Gefahren einen Schritt voraus
Das Wissen um zunehmend raffinierte Angriffe, öffentlich diskutierte Hacking-Vorfälle, Spionageaffären sowie die immer höheren Anforderungen von Seiten der Compliance führt in Unternehmen dazu, zusätzliche Sicherheitssysteme einzusetzen, um die Daten zu schützen und den Betrieb zu sichern. Doch daraus ergeben sich neue Probleme: Viele einzelne Systeme müssen nicht nur zeit- und kostenintensiv administriert werden, sondern liefern unterschiedliche Analysen und Reports, die kontinuierlich ausgewertet werden sollten.

17.03.14 - Benutzer vor Malware und neuartigen Bedrohungen über URLs und E-Mail-Anhänge schützen
Proofpoint gab die Erweiterung von "Proofpoint Targeted Attack Protection" bekannt. Die erweiterte Lösung beinhaltet neue Predictive Defense-Funktionen, das neue Attachment Defense-Modul und das verbesserte Realtime-Threat-Dashboard. Ab sofort bietet Targeted Attack Protection eine dynamische Malware-Analyse zur effektiven Erkennung, Isolierung und Blockierung von Bedrohungen über URLs sowie E-Mail-Anhänge, und zwar schon bevor der Benutzer überhaupt klickt.


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Meldungen vom Vortag

14.03.14 - Sicherheits-Forensik-Lösung zum Schutz wichtiger Daten von IBM

14.03.14 - EMC Deutschland beruft Oliver Lotz zum Director der Data Protection & Availability Division Deutschland

14.03.14 - Cyber-Attacken: Akamais Übernahme von Prolexic steigert die Effizienz von Onlineaktivitäten in allen Branchen

14.03.14 -Sicherheitstechnologien für den Datenverkehr im Internet: Mehr Engagement für den Schutz geschäftskritischer Daten

14.03.14 - Secude verkauft Festplatten-Verschlüsselung

14.03.14 - IT-Security ist das Hightech-Thema des Jahres: Langjähriger Spitzenreiter Cloud Computing auf Platz zwei verdrängt

14.03.14 - Wahrscheinlichkeit, auf Adware zu stoßen, ist fünfmal höher als bei Malware - Die Grenze zwischen diesen beiden Formen ist jedoch häufig nur schwer zu ziehen

14.03.14 - Android-Schadcode-Pegel: Fast 1,2 Millionen neue Schädlinge in 2013

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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