18.08.14 - IT Security-Telegramm


Tufin und Controlware werden ab sofort im Rahmen einer Gold-Partnerschaft zusammenarbeiten
Neue Serie von IP-Kameras beinhaltet eine Auswahl PoE 802.3af-kompatibler Kameras



18.08.14 - Wachstumsrate von 227 Prozent: SMS-Bot für Android ist schädlichster Trojaner
Die Sicherheitsanalysten von Doctor Web verfolgen und analysieren fortlaufend die Malware-Erkennungsraten von "Dr.Web Antivirus für Android" auf mobilen Endgeräten und erstellen daraus eine Rangliste nach Häufigkeit des Auftretens. Lange Zeit standen Anwendungen mit Adware-Modulen ganz oben auf dieser Rangliste und ließen andere böswillige Programme inklusive verschiedener Trojaner weit abgeschlagen hinter sich. Die aktuelle Statistik zeigt jetzt, dass sich Android.SmsBot in einem weit größeren Maß verbreitet. Innerhalb eines Monats wurde eine Wachstumsrate von 227 Prozent verzeichnet.
Laut Statistiken von Dr.Web für Android wurden Ende Mai 235.516 Infektionen durch Android.SmsBot.120.origin entdeckt. Im Juni hat das mobile Dr. Web Antivirus für Android einen stetigen Anstieg der schädlichen Zugriffe auf geschützte Mobilgeräte durch diesen Bot registriert, so dass zu Ende des Monats 670.422 Zwischenfälle gezählt wurden. Das entspricht einer Wachstumsrate von 227 Prozent. Damit entpuppte sich Android.SmsBot.120.origin als "populärster" Trojaner, der mit 11 Prozent aller auf mobilen Endgeräten entdeckten Viren zu Buche schlägt.

18.08.14 - Für den Einsatz in unterschiedlichen Witterungen und Umgebungen im Innen- und Außenbereich: LevelOne legt IP-Kamera-Portfolio neu auf
LevelOne, Handelsmarke der Digital Data Communications GmbH, kündigt eine neue Serie von IP-Kameras inklusive einer erweiterten Softwarelösung an. Die Videoüberwachungsserie beinhaltet eine Auswahl PoE 802.3af-kompatibler Kameras, die sich in unterschiedliche Anwendungsbereiche integrieren lassen und damit Herausforderungen sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld begegnen. Mit Funktionen wie IR-Linse, Wide Dynamic Range (WDR), Tag- und Nachtsicht-Modus, Auflösungen bis zu zehn Megapixel sowie speziellen Gehäuseanfertigungen sind sie für den Einsatz in unterschiedlichen Witterungen und Umgebungen im Innen- und Außenbereich geeignet.
So bietet die neue Panorama-Dome-Netzwerkkamera" FCS-3093" beispielsweise eine Auflösung von fünf Megapixeln, PoE 802.3af, WDR, sowie ein vor Vandalismus und Vibration geschütztes Gehäuse für die Überwachung sicherheitssensibler Außengelände. Die FCS-3094 wiederum verfügt über eine Auflösung von zehn Megapixeln, Tag- und Nachtsichtfunktion sowie ebenfalls PoE 802.3af und WDR.

18.08.14 - PSW Group nimmt "Personal Authentication"-Zertifikate von Comodo in Portfolio auf
Die E-Mail ist als Kommunikationsmedium aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Sie ist schnell, praktisch und darüber hinaus deutlich günstiger als ein postalisch übersandter Brief. "Ungesicherte E-Mails zu versenden wäre jedoch so, als würde man mit Bleistift geschriebene Postkarten verschicken: Sie können abgefangen, gelesen und von jedermann verändert werden", warnt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.
Das auf Internet Security spezialisierte Unternehmen hat mit dem "Personal Authentication Certificate" ihres Partners Comodo jetzt ein neues S/MIME-Zertifikat in sein Portfolio aufgenommen. Mit der innovativen Lösung sind Unternehmen in der Lage die wichtigsten Anwendungsbereiche wie E-Mail-Signierung, E-Mail-Verschlüsselung, Signierung von Microsoft Office- und OpenOffice-Dokumenten sowie Client-Authentifizierung mit nur einem Zertifikat abzudecken. "Anwender dieser kostengünstigen und flexiblen All-in-One-Lösung tragen den rechtlichen Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz von E-Mails und Dokumenten-Anhängen vollumfänglich Rechnung", betont Christian Heutger.

18.08.14 - Orchestrierung von Sicherheitsrichtlinien: Tufin zeichnet mit Controlware weiteren Goldpartner aus
Tufin und Controlware werden ab sofort im Rahmen einer Gold-Partnerschaft zusammenarbeiten. Bereits seit zwei Jahren arbeiten beide Unternehmen auf Projektbasis erfolgreich miteinander, so dass der jetzige Schritt abzusehen war. Mit dem deutschen Systemintegrator und Managed Service Provider Controlware hat Tufin, Spezialistin im Bereich Orchestrierung von Sicherheitsrichtlinien, nun einen wichtigen Partner gewonnen. Beide Unternehmen agieren mit der gleichen Philosophie im Markt, die auf eine langfristige Zusammenarbeit mit den Kunden abzielt. So können beide Unternehmen vom Potenzial des anderen profitieren.
"Patchwork-Lösungen und Security passen nicht zusammen", bringt Rainer Funk, Solution Manager Information Security bei Controlware das gängige Dilemma in der Branche auf den Punkt. "Wenn wir Lösungen konzipieren, dann aber ganzheitliche, die den kompletten Lifecycle der Netzwerkinfrastruktur im Unternehmen abdecken, was auch unsere Kunden immer wieder einfordern." Zur Vermeidung von Flickschusterei muss eine Security-Lösung nicht nur horizontal breit aufgestellt sein, um alle Compliance-Anforderungen abzudecken, sie muss auch vertikal vom Administrator bis zum CIO die Nutzergruppen ansprechen. "Mit Tufin haben wir einen Hersteller gefunden", so Funk weiter, "der nicht nur ein ausgereiftesProdukt anbietet, das zuverlässig Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Anforderungen zentral verwaltet und kontrolliert, sondern diese auch auf allen gängigen Firewalls und Routern automatisiert umsetzt und dokumentiert."

18.08.14 - apsec erreicht den Partner-Status: Herstellerin von Verschlüsselungslösungen überzeugt mit Engagement gegen Cyber-Attacken
"Der Partner-Status ist ein Ausdruck dafür, dass sowohl unsere Kompetenz wie auch unser Engagement für Cyber-Sicherheit anerkannt werden", sagt Dr. Volker Scheidemann, Direktor Marketing & Personalwesen bei Applied Security GmbH (apsec). Auf Betreiben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) wurde die Allianz 2012 gegründet, um Unternehmen in Deutschland widerstandsfähiger gegen Cyber-Attacken und Wirtschaftsspionage zu machen. Knapp 600 Mitglieder arbeiten derzeit innerhalb des Bündnisses an diesem Ziel mit.
Die Allianz für Cyber-Sicherheit betreibt eine umfassende Wissensdatenbank, hält Hintergrundinformationen und Lösungshinweise zu aktuellen Sicherheitsthematiken bereit und verstärkt den Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder. Um zum offiziellen Partner des Netzwerks aufzusteigen, müssen registrierte Teilnehmer ihre Sachkompetenz nachweisen und einen kostenlosen Partnerbeitrag leisten. "Wir stellen den Mitgliedern der Initiative in den Jahren 2014 und 2015 jeweils 20 Einsteigerpakete unserer File & Folder-Verschlüsselung 'fideAS file workgroup' zur Verfügung", betont der Marketing-Direktor von apsec. Die Pakete umfassen jeweils fünf Nutzerlizenzen. Das Alternativangebot zu der bislang vom BSI empfohlenen Verschlüsselungssoftware "TrueCrypt" ebnete der Applied Security GmbH den Weg zum Partner-Status.

18.08.14 - NTT Com Security bietet Workshop-Portfolio zur Verbesserung der Informationssicherheit sowie zur besseren Abwehr von Cyberattacken an
Informationssicherheit sollte stets höchste Priorität besitzen. Die Anzahl von Cyberattacken und somit das Risiko, Opfer eines Angriffes zu werden, nimmt immer mehr zu. Aufgabe eines jeden Unternehmens ist es daher, bestmögliche Vorkehrungen zu treffen, um einen derartigen Angriff erfolgreich abzuwehren. Im Rahmen seiner Strategy und Solution Workshops bietet NTT Com Security Beratungsdienstleitungen zu den drei Themengebieten Governance, Risk und Compliance, Architecture und Design sowie Security Operations an. Diese kompakte Form der Beratung und des Wissenstransfers soll Unternehmen helfen, ihre Informationssicherheit zu verbessern und effektiver zu gestalten.
Governance-, Risk- sowie Compliance-Themen sind in jedem Unternehmen spezifisch und individuell. Teil des Workshop-Blocks ist eine GAP-Analyse, anhand der über den Weg der Information Security (IS), dem Risk Management (RM) und der Business Continuity (BCM) Lücken in der Informationssicherheit eines Unternehmens aufgezeigt werden. Dabei handelt es sich keineswegs um ein einfaches Abhaken von statischen Checklisten, sondern um eine auf Standards und Best Practice basierende Diskussion mit einem branchenerfahrenen Experten.

18.08.14 - Sichere Ausführungsumgebung für Geschäftsanwendungen auf Smartphones und Tablets: Thales Deutschland und Logic Instrument kooperieren
Thales Deutschland, Technologiekonzern in den Bereichen Sicherheit und Mobilität, und Logic Instrument, Herstellerin von mobilen Computern, Tablets und Smartphones, werden in Zukunft kooperieren. Das gaben beide Unternehmen bekannt. Ziel der Zusammenarbeit ist die Optimierung der Kompatibilität von Thales "Teopad" mit den Android-basierten, robusten "Fieldbooks" von Logic Instrument. Damit soll gewährleistet werden, dass die für anspruchsvolle Umgebungen entwickelten Tablets der Fieldbook-Serie zukünftig mit der anwendungsorientierten und international erprobten Teopad-Lösung bereitgestellt werden können. So soll ein umfassender Schutz sensibler Informationen auf dem Endgerät gewährleistet werden.

18.08.14 - Hacker nehmen Energiebranche ins Visier: Ein Umdenken in punkto Sicherheitskonzepte ist notwendig
Wie kürzlich bekannt wurde, hat die Hackergruppe "Dragonfly" nun auch die Energiebranche ins Visier ihrer Angriffe genommen. Stromerzeuger, Pipeline-Betreiber und Ausrüster für den Energiebereich aus zahlreichen Ländern Europas, darunter auch Deutschland, waren bereits Opfer der Attacken. Die Kriminellen nutzen einen Schadcode, der Fernzugriffe ermöglicht und damit auch das Auslesen konkreter Systeminformationen.
Diese Art Angriffe sind besonders schwer zu bekämpfen. Dies liegt zunächst an der Struktur der Energiebranche selbst, die aktuell zwei gravierenden Umbrüchen unterliegt: Dabei handelt es sich zum einen um den Bereich Energieerzeugung, wo die Frage im Raum steht, wie Energie ins Netz gespeist werden soll. Zum anderen steht die Branche vor der Herausforderung, Technologien und Prozesse so zu definieren, um das Energienetz zu steuern und zu überwachen. Denn mittlerweile bewegt sich die Energieerzeugung in einer verteilten und vernetzten Welt. Strom wird in hunderten von kleinen Einheiten erzeugt, teilweise auf Hausdächern und mit Windrädern. Das verändert die Anforderungen an die überwachende Technik. Steuerungs- und Managementtechnologie muss angepasst und erweitert werden. Dazu gehört einerseits, die grundlegenden Funktionen über öffentliche Netze zu erbringen; andererseits muss die Technologie so abgesichert werden, dass kein Schaden entsteht.
Generell sind bei Betreibern kritischer Infrastrukturen neben klassischen, bis zum Enduser bekannten Bedrohungen wie Trojanern, auch gezielte aufwändig organisierte Cyber-Angriffe wie APTs (Advanced Persistent Threats) zu beobachten. Solchen Angriffen kann mit herkömmlichen Abwehrmethoden nur sehr schwer begegnet werden. Darum ist dringend ein Umdenken in den Sicherheitskonzepten notwendig: weg von althergebrachten Blacklisting-Konzepten hin zum Konzept einer vollständigen Positivvalidierung. Im Gegensatz zum Blacklisting-Verfahren, wo bekannte Bedrohungen explizit nicht zugelassen werden, erlaubt der sogenannte Whitelisting-Ansatz ausschließlich Netzwerkverkehr, der eindeutig als gutartig validiert werden kann. Jede Transaktion im Netzwerk wird auf Anwendungsart und Inhalt analysiert und nicht bekannter Verkehr am Betreten des Netzwerkes gehindert.


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14.08.14 - Digitale Wirtschaftsspionage und offenbar anlasslose massenhafte Bespitzelung durch Nachrichtendienste

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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