18.09.14 - IT Security-Telegramm


Mit dem "G Data Sicherheitspaket 2+2" sind vier Geräte umfangreich vor allen Gefahren des Internets abgesichert
Mit "fideAS mail DDC" können Anwender ihre Nachrichten nun mit einem Klick als vertraulich klassifizieren



18.09.14 - Lösungen für sichere WLAN-Zugänge und Gastverbindungen
Das unkomplizierte Einloggen ins Unternehmens- oder Public Wi-Fi-Netz wird von Usern mittlerweile vorausgesetzt. Sowohl Mitarbeiter wie Gäste möchten sich gerade jetzt nach Etablierung des BYOD-Trends ortsunabhängig mit dem Internet verbinden können. Für IT-Verantwortliche steigen damit die Herausforderungen bezüglich Flexibilität, Komfort und Sicherheit, was wiederum mit einem hohen administrativen Aufwand einhergeht. Ucopia Communications möchte IT-Leitern & Co. das Leben deutlich vereinfachen. Das europäische Unternehmen mit Niederlassung in München hat dazu die Lösungen "Ucopia Express" und "Ucopia Advance" entwickelt.
Ucopia-Gateways ermöglichen den Benutzern einen sicheren Zugang zu Netzwerken allgemein und Business-, Internet- oder Telefonie- Anwendungen im Speziellen. Das Flaggschiff des Unternehmens ist Ucopia Express bzw. die erweiterte Version Advance. Beide werden unkompliziert zwischen ein bestehendes Kabel- oder WLAN-Netz bzw. dem LAN implementiert. Anschließend verarbeitet das System alle Informationen, die für den jeweiligen Benutzer bestimmt sind oder von ihm ausgehen, auf Basis eines hohen Sicherheitsstandards: Die Verbindungen sichert Ucopia mit CSPN First Level Security-Zertifizierung ab. Die im Netzwerk gestreuten Daten sind so jederzeit geschützt und vor den Blicken Dritter abgeschirmt stets unter strenger Einhaltung der geltenden rechtlichen Vorschriften.

18.09.14 - Richtlinienkontrolle: Good Technology erweitert "Good Dynamics Secure Mobility-Plattform"
Good Technology stellte neue Funktionen der "Good Dynamics Secure Mobility"-Plattform vor. Die integrierte Lösung erfüllt die Anforderungen unterschiedlicher Anwendergruppen, darunter IT, Endanwender und Entwickler mobiler Applikationen. Das Update adressiert zudem die wachsenden Herausforderungen von Unternehmen hinsichtlich verlässlichen und umfassenden Enterprise Mobility Managements. Zu den Erweiterungen zählen verbesserte Möglichkeiten zur Kontrolle von IT-Richtlinien und schnelleren Entwicklung funktionsstarker Unternehmens-Apps.
Unternehmensmobilität entwickelt sich derzeit rasant weiter. Unternehmen aller Branchen verändern ihre Geschäftsprozesse und legen dabei ihren Schwerpunkt auf Mobilität: Sie entwickeln und nutzen mobile App-to-App-Workflows anstelle von PC-Prozessen. Ging es hierbei zuvor in erster Linie um die Begrenzung von Sicherheitsrisiken auf unternehmenskritischen und persönlichen Geräten von Mitarbeitern (Bring Your Own Device), haben sich die Unternehmensherausforderungen mittlerweile weiterentwickelt: Firmen möchten Mitarbeitern, Partnern und Kunden heute Mobility- und Collaboration-Funktionen an die Hand geben und dies schnell, problemlos und ohne Einbußen für Sicherheit oder Endanwender-Usability.

18.09.14 - E-Mail-Security für Outlook: öffentlich/public, intern, vertraulich oder streng vertraulich
Um die Sicherheit der Inhalte beim Versand von E-Mails zu verbessern, hat die Applied Security GmbH (apsec) ein Plug-in für den Microsoft E-Mail-Client Outlook programmiert. Mit "fideAS mail DDC" können Anwender ihre Nachrichten nun mit einem Klick als vertraulich klassifizieren.
Das Plug-in bringt vier eigene Schaltflächen in das E-Mail-Fenster ein, über die der Nutzer schnell entscheiden kann, wie der Inhalt seiner Nachricht einzustufen ist: öffentlich/public, intern, vertraulich oder streng vertraulich. Wenn der Anwender seine Auswahl getroffen hat, übernimmt die Software anschließend automatisch eine den Klassifizierungsrichtlinien des Unternehmens entsprechende Behandlung der E-Mail.

18.09.14 - Die "G Data Internet Security für Android" bietet Rundum-Schutz gegen Schädlinge, bedrohliche Apps und Gefahren beim Surfen
Vierfacher Rundumschutz mit dem "G Data Sicherheitspaket 2+2": Die meisten Anwender nutzen heute mehrere Geräte, die vor Cyberkriminellen geschützt werden sollten. Ein PC, ein Notebook, zwei Smartphones oder ein Notebook, zwei Tablets und ein PC? Mit der Sonderedition 2+2 sind gleich vier Geräte umfangreich vor allen Gefahren des Internets abgesichert zu Hause und unterwegs.
Das limitierte Sicherheitspaket enthält zwei Lizenzen für die "G Data Internet Security". 90 Prozent aller erfolgreichen Schadcode-Infektionen basieren auf Software-Sicherheitslücken, die durch sogenannte Exploits von Angreifern aktiv ausgenutzt werden (Quelle: Palo Alto). Durch das neue Anti-Exploit-Modul werden PCs und Notebooks systematisch und zuverlässig vor dieser Gefahr abgesichert. Der Keylogger-Schutz bietet zusätzliche Sicherheit beim Online-Banking und Shopping. Mit der Special Edition 2+2 sind auch zwei mobile Geräte geschützt. Die G Data Internet Security für Android ist der zuverlässige Rundum-Schutz gegen Schädlinge, bedrohliche Apps und Gefahren beim Surfen. Neu in der App ist die Kindersicherung, mit der der Nachwuchs rundum betreut die mobilen Geräte nutzen kann.

18.09.14 - Schneller USB-Stick 3.0 "Kanguru FlashTrust" immun gegen BadUSB-Attacken
Optimal System-Beratung, zertifizierter International Channel Partner von Kanguru, kündigte einen "USB-Stick 3.0" an, der durch Signatur und sichere Firmware vor BadUSB-Attacken schützen soll. Der "Kanguru FlashTrust" ist für sicherheitsbewusste Anwender und Organisationen eine einfache Alternative zu Hardware-verschlüsselten Lösungen.

18.09.14 - cryptovision liefert die Infrastruktur für über 100 Millionen Karten und noch mehrdigitale Zertifikate
Nigeria ist mit 160 Millionen Einwohnern das größte Land Afrikas. Momentan wird dort die Ausgabe eines elektronischen Personalausweises vorbereitet ein Mammutprojekt. Dabei ist für die nigerianische Regierung nur das Beste gut genug: Das Ausweisdokument soll über ein Dutzend Anwendungszwecke unterstützen, von der Online-Authentifizierung über das Signieren bis zur Krankenversicherung. Die nigerianische e-ID-Karte ist dadurch mit dem deutschen elektronischen Personalausweis nicht zu vergleichen weder was die Größe noch was die Nutzungsvielfalt anbelangt.

18.09.14 - Security Essen 2014: Sicherer Zutritt dank intuitiver Administrationssoftware
Das Thema Sicherheit spielt nicht nur in der IT eine große Rolle, sondern auch in den Unternehmen selbst, geht es beispielsweise um eine präzise Zutrittskontrolle. Die Anforderungen an zuverlässige Sicherheitssysteme steigen kontinuierlich an. Da zudem die Integration an bisherige IT-Landschaften immer wichtiger wird, setzt die Interflex Datensysteme GmbH & Co.KG auf Host-Systeme, die sich individuell anpassen und erweitern lassen.

18.09.14 - Alles Gute kommt von oben? Drohnen im IT-Sicherheits-Check
Die verstärkte Nutzung unbemannter Flugkörper, auch Drohnen genannt, ist ein weltweiter Trend. Ursprünglich im militärischen Bereich eingesetzt, ist ihr Einsatzspektrum nahezu unbegrenzt. Die Sicherheit der dabei genutzten IT steht im Mittelpunkt breiter internationaler Diskussionen. Harald Reisinger und sein Team von RadarServices haben die Risiken beim Drohneneinsatz aus IT-Sicherheitssicht näher analysiert.
Die Logistikdienstleister Amazon und Deutsche Post testen Paketdrohnen, um Personalkosten zu sparen. Die Regierung von Dubai plant offizielle Dokumente per Drohnen an ihre Empfänger zu liefern, um die chronisch verstopften Straßen der Stadt zu umgehen. Und in Europa könnten Drohnen zukünftig im Katastrophenschutz eingesetzt werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Doch kommt alles Gute in diesem Fall tatsächlich von oben?


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Meldungen vom Vortag

17.09.14 - Neues Tool Set vereinfacht das Management von "StorNext 5 Workflow Storage"

17.09.14 - Bei digitalen Angeboten aller Art ist das Management von digitalen Identitäten ein zentraler Wachstumstreiber

17.09.14 - Card services GmbH ist offizieller Partner von CBL Datenrettung

17.09.14 - Halbjahreszahlen: Computacenter-Gruppe wächst weiter - IT-Dienstleister legt bei Umsatz und Gewinn leicht zu

17.09.14 - Dehn zeigt umfassenden Schutz für die Sicherheitstechnik auf der security 2014 in Essen

17.09.14 - Partnerschaft von ForeScout und ThreatStream: Threat Intelligence und dynamische Problembehebung bei Cyber-Attacken

17.09.14 - it-sa 2014: Nonstop-Vortragsprogramm in drei Foren

17.09.14 - Das Wiederherstellen des Systems ist nicht selten das eigentliche Problem, über das Unternehmen stolpern

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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