19.02.14 - IT Security-Telegramm


Neben dem Schutz vor Malware, Spam und Phishing-Angriffen ermöglicht "Norman Email Protection" die Verwaltung von bis zu 500 Mailboxen
Vorschriften für den Schadensfall sind nur in wenigen Unternehmen definiert


19.02.14 - Outsourcing von Mobile-IT-Projekten: IT-Hosting-Plattform unterstützt deutsche Datenschutzrichtlinien
Die Verwaltung von Smartphones und Tablets wird stetig komplexer und zeitintensiver. Multi-OS MDM, mobile App und Content Management sowie die Verwaltung der zahlreichen Sicherheitsfunktionen sind verantwortlich dafür, dass Legacy-IT-Abteilungen zunehmend überlastet sind. Die EBF GmbH will mit "EBF Mobile IT Hosting" Abhilfe schaffen.

19.02.14 - Security Gateway-Modul von Check Point pusht das "61000 Security System" auf 400 Gbps
Check Point Software Technologies gab die Einführung ihres neuen "Security Gateway Moduls" (SGM) 260 für das "61000 Security System" bekannt. Es wurde entwickelt, um Rechenzentren, Telekommunikations- und Cloud-Service-Providern Sicherheit mit skalierbarer Leistung zu liefern. Das SGM260-Blade bietet einen Durchsatz von Firewall und IPS von bis zu 400 Gbps bzw. 130 Gbps.

19.02.14 - Schutz vor Malware, Spam und Phishing-Angriffen - Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien zu den Inhalten von E-Mails
Norman Data Defense Systems hat die E-Mail-Management-Lösung "Norman Email Protection" runderneuert. Neben dem Schutz vor Malware, Spam und Phishing-Angriffen ermöglicht Norman Email Protection die Verwaltung von bis zu 500 Mailboxen; ein optionales Add-On hilft bei der Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien zu den Inhalten von E-Mails. Wichtigste Neuerung ist die Anpassung des Produktes an die aktuellen Versionen der Microsoft-Plattformen Windows 2012, Exchange 2013 und SQL 2012.

19.02.14 - "Axis HDTV PTZ"-Dome-Kameras mit Edelstahlgehäuse und Möglichkeit für Stickstoff-Füllung
Die neuen "Axis Q60-S PTZ"-Dome-Netzwerk-Kameras mit Gehäusen aus Edelstahl und der Möglichkeit einer Überdrückfüllung des Gehäuses mit bspw. Stickstoff eignen sich ideal für die Überwachung von Anlagen im maritimen Bereich, im Bergbau, der Öl- und Gasindustrie sowie in der Nahrungsmittelindustrie, der Fertigung medizinischer Geräte und der Produktion unter Reinraumbedingungen.

19.02.14 - Studie zum Thema Risiken eines Verlusts von beruflich genutzten Mobiltelefonen
In der Studie "2013 Mobile Enterprise Risk Survey" hat Absolute Software den Umgang von Unternehmen und Mitarbeitern mit den Risiken eines Verlusts von beruflich genutzten Mobiltelefonen untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Risiken auf die leichte Schulter genommen werden: Vorschriften für den Schadensfall sind nur in wenigen Unternehmen definiert.

19.02.14 - Neuartiges Intrusion Prevention-System blockiert Netzwerkbedrohungen und erkennt bösartige Access Points
Die Gefahren für Unternehmensnetzwerke sind vielfältig. Viren, Trojaner, Backdoors und Co. werden immer komplexer. Umso wichtiger ist, dass die Bereiche WLAN und Security ineinandergreifen und damit die wesentlichen Fokus- und Kompetenzthemen der sysob IT-Distribution. Um ihr Wi-Fi-Angebot noch zu vertiefen, hat der Value Added Distributor ein Partnerabkommen mit AirTight Networks geschlossen. Der neue sysob-Partner steht für ein sicheres Wireless LAN-Konzept in der Cloud:

19.02.14 - Digitale Forensik: Wick Hill nimmt Guidance-Software ins Portfolio
Der Hamburger Value Added Distributor (VAD) Wick Hill bietet den Partnern die "Encase"-Produktreihe von Guidance Software, dem Spezialisten für digitale Forensik. Die Lösungen erkennen Verstöße gegen IT-Compliance-Regeln und Datendiebstahl und können so den Schutz der wichtigen Unternehmensdaten gewährleisten. Guidance steht mit ihrer Software für eine Ressourcen schonende digitale Spurensuche.

19.02.14 - Ransomware verhinderte den Zugriff auf den Computer aufgrund angeblicher "Software-Piraterie" oder "pornografischer Aktivitäten"
Die Cybercrime-Ermittler von Bitdefender haben gemeinsam mit der rumänischen Polizei Festplatten-Images von Servern analysiert, die den "Icepol"-Trojaner verteilten. Die Server wurden in Bukarest von der Polizei beschlagnahmt und geben interessante Einblicke in die Abläufe sowie "Erfolge" des Schadprogramms.


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18.02.14 - D-Trust, das Trustcenter der Bundesdruckerei, schließt sich der Fido-Allianz an

18.02.14 - Mit dem VPN-Router "Lancom 1781VA-4G" unterstützt Lancom erstmals VDSL, ADSL und den schnellen Mobilfunkstandard LTE in einem Gerät

18.02.14 - ISF: Steve Durbin ist Top-Influencer für Informationssicherheit

18.02.14 - F5 Networks veröffentlicht die Ergebnisse des ersten Quartals 2014

18.02.14 - In der EU landen jährlich 19,4 Milliarden Euro Umsatzpotential im Spam-Ordner

18.02.14 - Firmen setzen die Policies für das Management mobiler Endgeräte sehr rigide um

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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