19.03.14 - IT Security-Telegramm


Das intelligente Routing von Zscaler Shift erstellt automatisch adaptive Sicherheitsregeln, um den dynamischen Bedrohungen aus dem Internet zu begegnen.
Laut der Studie "Achieving Security in Workplace File Sharing" sind fast 50 Prozent der Unternehmen der Ansicht, dass beliebte Cloud Storage-Dienste wie Dropbox, Google Drive und Box nicht zu Geschäftszwecken eingesetzt werden sollten



19.03.14 - Cloud-basierter Service macht die Zscaler-Sicherheitsarchitektur für einen breiteren Markt verfügbar
Zscaler wird mit "Zscaler Shift" ihr Service-Portfolio erweitern. Neben den Zscaler Web- und Mobile-Suiten ist mit Zscaler Shift jetzt ein einfach zu implementierender Cloud Computing-Service für einen breiten Markt verfügbar. Der Dienst nutzt alle Vorteile der skalierbaren Sicherheitsarchitektur von Zscaler. Das intelligente Routing von Zscaler Shift erstellt automatisch adaptive Sicherheitsregeln, um den dynamischen Bedrohungen aus dem Internet zu begegnen.
Zscaler Shift setzt auf intelligentes Routing und ermöglicht mit seiner "Threat Intelligence" auf Basis von Verhaltensanalysen ein verbessertes Schutzniveau gegen dynamische Bedrohungen aus dem Internet. Grundlage der Analyse sind täglich 12 Milliarden Web-Transaktionen. Sie erlauben einen schnellen Einblick in aktuell aufkommende Bedrohungen, die dann schon in der Zscaler-Cloud geblockt werden können.

19.03.14 - Service für sichere Kommunikation: E-Mail-Anbieter mit vollständig verschlüsselten Postfächern
Die neue E-Mail-Anbieterin "mailbox.org" bietet neben einem besonders sicher verschlüsselten E-Mail-Postfach mit Kalender und Kontaktverwaltung glänzt mailbox.org auch mit Handy-Synchronisation, Online-Textverarbeitung und einem Dateispeicher, über den Dateien sicher zwischen Rechner und Mobiltelefonen ausgetauscht werden können.
Aufgrund der umfangreichen Funktionen sieht sich mailbox.org als eine Alternative zu Anbietern wie GoogleDocs oder Dropbox. Ausgeprägter Datenschutz, sichere Server und die Zusammenarbeit mit einem rein deutschen Anbieter machen das Angebot nicht nur für sicherheitsbewusste Nutzer interessant. "Viele Anwender haben seit jeher ein ungutes Gefühl bei Anbietern, die ihre Nutzer systematisch ausspionieren", sagt Peer Heinlein, Geschäftsführer der Heinlein Support GmbH und Gründer von mailbox.org.
"mailbox.org ist ein Anbieter, der sich ausdrücklich nicht für die Daten seiner Nutzer interessiert und der dem als besonders sicher geltenden deutschen Datenschutzrecht unterliegt." Dass Datenschutz dabei nicht teuer sein muss, zeigt der Umstand, dass ein umfangreiches Postfach mit allen Nutzungsmöglichkeiten bereits ab einem Euro im Monat zu haben ist. "Unsere Loyalität gehört unseren Nutzern, nicht irgendwelchen Werbepartnern", sagt Heinlein. "Wir haben es nicht nötig, Nutzerdaten an Dritte zu verkaufen." Und so ist mailbox.org vollständig werbefrei.
Auch viele Monate nach Bekanntwerden des NSA-Skandals ignorieren viele Internet-Anwender weiterhin die Möglichkeiten der E-Mail-Verschlüsselung mittels PGP. "Vor 20 Jahren hat fast jeder Nutzer PGP-Verschlüsselung ganz selbstverständlich genutzt dieses Wissen ist verloren gegangen", erinnert sich Heinlein. Als eine der ersten Maßnahmen erklärt mailbox.org darum in einem eigens produzierten Film auch für Laien verständlich die Funktionsweise von E-Mail-Verschlüsselung, wie sie der NSA-Whistleblower Edward Snowden empfohlen hat. "Unser Ziel ist es, dass jeder Nutzer von mailbox.org ganz alltäglich seinen digitalen Briefumschlag zuklebt. Privates muss wieder privat bleiben."

19.03.14 - Utimaco führt neue Generation ihres HSM-Modells "CryptoServer LAN-V4" ein
Utimaco läutet als erster Hersteller von Hardware-Sicherheitsmodulen den werkzeuglosen Batteriewechsel ein. Bislang ist der Batteriewechsel für HSMs wegen der benötigten Spezialwerkzeuge und der komplizierten Durchführung mit beträchtlichem organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden: In der Regel senden die Betreiber die Geräte ein und müssen Ausfallzeiten überbrücken und interne Abläufe ändern.

19.03.14 - Hitachi Data Systems und Symantec bauen Zusammenarbeit bei Datenmanagement und Datenschutz aus
Hitachi Data Systems (HDS) erweitert ihr Portfolio im Bereich Datenmanagement um die Datenschutz-Software "NetBackup" und Archivierungslösung "Enterprise Vault" von Symantec. HDS setzt auf die Lösungen zum Management von Informationen, weil sich diese nachweislich in vielen Anwendungsumgebungen bewährt haben, um kritische Daten auch in wachsenden Rechenzentren sicher zu speichern. NetBackup und Enterprise Vault sind ab sofort für HDS-Kunden in Nord- und Südamerika sowie dem EMEA- und APAC-Wirtschaftsraum erhältlich.

19.03.14 - Sichere Online-Banking-Dienste: Die Zusammenarbeit zwischen der Ziraat Bank und Kobil erreicht eine völlig neue Ebene
Kobil Systems hat ihre bereits seit 2006 bestehende Zusammenarbeit mit der Ziraat Bank erweitert. Mit dieser Übereinkunft wird die "Application Security Technology", eine von Kobil entwickelte modulare Sicherheitsplattform, in die IT-Infrastruktur der Ziraat Bank integriert, um das Online-Banking-Verfahren einfacher und sicherer denn je zu gestalten. Durch diese Zusammenarbeit sollen die Kunden der Ziraat Bank anstelle von SMS die sichere Messaging-Infrastruktur von Kobils AST für Online-Banking-Transaktionen verwenden.

19.03.14 - Studie: Unternehmen beklagen mangelnde Sicherheit von Cloud-Sharing-Tools
Über Public Clouds bereitgestellte Filesharing-Tools werden von vielen Unternehmen als Sicherheitsrisiko eingestuft. Dies ergab eine Umfrage unter 621 IT-Branchenexperten, die von Axway und dem Ponemon Institute durchgeführt wurde. Laut der Studie mit dem Titel "Achieving Security in Workplace File Sharing" sind fast 50 Prozent der Unternehmen der Ansicht, dass beliebte Cloud Storage-Dienste wie Dropbox, Google Drive und Box nicht zu Geschäftszwecken eingesetzt werden sollten. Bedenken wurden insbesondere dahingehend geäußert, dass der Verlust oder Diebstahl vertraulicher Daten wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen in der Cloud nicht eindeutig festgestellt werden kann.

19.03.14 - NTT Com Security und Palo Alto Networks unterzeichnen globale Vereinbarung über Managed Security Services
NTT Com Security und Palo Alto Networks gaben bekannt, dass sie einen international gültigen Vertrag über Managed Security Services abschließen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird NTT Com Security (ehemals Integralis) seine umfangreichen Implementierungs-, Integrations- und Managed Security Services rund um die Sicherheitsplattform von Palo Alto Networks zur Verfügung stellen.

19.03.14 - Veranstaltung: Schutz digitaler Werte in Unternehmen und bei der Öffentlichen Hand
"Face the Future of IT Security": Unter diesem Titel lädt TÜV Rheinland vom 21. bis 22. Mai 2014 zum IT-Sicherheits-Kongress nach Fürstenfeldbruck bei München ein. Über zwei Tage hinweg steht der Schutz digitaler Werte in Unternehmen und bei der Öffentlichen Hand auf allen relevanten Gebieten der Informationssicherheit im Mittelpunkt. Top-Referenten präsentieren aktuelle Trends, innovative Lösungen und praxisnahe Strategien in hochinteressanten Vorträgen und Workshops.


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Meldungen vom Vortag

18.03.14 - "McAfee Threat Intelligence Exchange" schützt vor Advanced Threats in Millisekunden

18.03.14 - Abgestuftes, modulares Produktportfolio für mobile Sicherheits- und Datenschutzlösungen mit wählbaren Sicherheitsniveaus

18.03.14 - Studie zeigt greifbaren Nutzen formalisierter Mobilitätsstrategien

18.03.14 - SafeNet hat einen Index entwickelt, mit dem IT-Verantwortliche das Gefahrenpotential von Hacker-Angriffen messen können

18.03.14 - Younited von F-Secure ermöglicht Jolla-Nutzern den einfachen und sicheren Zugriff auf persönliche und sensible Daten

18.03.14 - Worauf Mobilnutzer achten sollten und was im Daten-Notfall zu tun ist

18.03.14 - Trends der Cyber-Kriminalität für 2014: Energie-, Wasser- und Telefonnetze durch Hacker bedroht

18.03.14 - Spam-Fallen im Kontext der Fußball-Weltmeisterschaft

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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