20.02.14 - IT Security-Telegramm


Avast hat eine neue Version von avast! SecureLine VPN für iPhones und iPads vorgestellt
Noch nie war ein Jahr so geprägt von Ermittlungsskandalen rund um PRISM, Tempora & Co.



20.02.14 - Nutzung öffentlicher Hotspots mit dem Smartphone und Tablet-PC: Sämtliche Daten werden abgeschirmt von außen verschlüsselt übertragen
Offen zugängliche WLAN-Hotspots sind praktisch, aber unsicher Hacker können dabei spielend einfach auf persönliche Daten zugreifen. Avast Software schafft mit "avast! SecureLine VPN" für Android-Smartphones und -Tablets nun Abhilfe. Zudem hat Avast eine neue Version von avast! SecureLine VPN für iPhones und iPads vorgestellt. avast! SecureLine VPN funktioniert wie ein Tunnel, in dem sich sämtliche Daten abgeschirmt von außen verschlüsselt übertragen lassen.

20.02.14 - Die jüngsten Datenschutz-Enthüllungen verdeutlichen, dass Nutzer-Daten über mobile Apps abgefangen werden können
Dokumente von Edward Snowden belegen, dass die National Security Agency (NSA) und das GCHQ Daten von Smartphones über populäre Apps wie Angry Birds sammeln. Wie sich Nutzer schützen und was Entwickler zu der Privatsphäre beitragen können, erfahren Sie im folgenden Kommentar von Thomas Labarthe, Managing Director Europe von Lookout.

20.02.14 - Von SNI, SHA2 und Prevalidierung: 2013 brachte viele Neuerungen im Bereich SSL
2013 war das Jahr der Internetsicherheit. Noch nie war ein Jahr so geprägt von Ermittlungsskandalen rund um PRISM, Tempora & Co. Die sichere Verschlüsselung von Daten und dem damit verbundenen SSL-Zertifikat rückte schließlich immer mehr in den Vordergrund. Durch Innovationen in diesem Gebiet ist es der PSW Group gelungen die Sicherheit und den Datenschutz zu kultivieren. Die deutschen SSL-Pioniere haben die letzten zwölf Monate zusammengefasst.

20.02.14 - Zertifikatslehrgang "Security Business Professional, BdSI": Theorie- und Praxiswissen für angehende Führungskräfte in der Unternehmenssicherheit
Vom 12. bis 16. Mai 2014 veranstaltet die Simedia in Frankfurt/Main den Zertifikatslehrgang zum "Security Business Professional, BdSI". Als wesentliches Kernelement des etablierten und stark nachgefragten Lehrgangskonzeptes der Simedia und des Bundesverbands unabhängiger deutscher Sicherheitsberater und -Ingenieure (BdSI) widmet er sich intensiv der Optimierung und Ökonomisierung der Sicherheitsorganisation in Unternehmen.

20.02.14 - Kaspersky Lab: IT-Sicherheitstrends und -Lösungen für mittelständische und große Unternehmen
Kaspersky Lab präsentiert sich vom 10. bis zum 14. März 2014 auf der CeBIT in Halle 12, Stand C74. Im Mittelpunkt des auf mittelständische und große Unternehmen fokussierten Messeauftritts stehen zahlreiche hochwertige Informationsangebote im Konferenzformat wie Roundtables, Foren und Lounge-Gespräche. Dabei konzentriert sich Kaspersky Lab gemäß der diesjährigen CeBIT-Ausrichtung hundertprozentig auf Unternehmenskunden.

20.02.14 - "State of the Internet"-Bericht: Europäische Unternehmen verzeichnen im dritten Quartal einen deutlichen Anstieg der DDoS-Attacken
Akamai Technologies präsentiert ihren State-of-the-Internet-Bericht für das dritte Quartal 2013. Im aktuellen Report gibt es unter anderem Angaben zu Verbindungsgeschwindigkeiten, Cyber-Attacken sowie zur Netzwerkkonnektivität und -verfügbarkeit. Der Bericht zum dritten Quartal 2013 enthält Daten zur Wahrscheinlichkeit von wiederholten DDoS-Attacken auf ein und das selbe Ziel, die anhaltenden Angriffe einer Gruppe, die sich selbst als Syrian Electronic Army bezeichnet, sowie Analysen, wie sich die Internet-Unterbrechungen in Syrien, im Sudan und in Myanmar auf den Akamai-Traffic ausgewirkt haben.

20.02.14 - Sicherheitsbericht 2013: Dramatische Zunahme von hochvolumigen DDoS-Angriffen, APTs und Angriffen auf mobile Netzwerke
Arbor Networks veröffentlicht ihren neunten weltweiten Sicherheitsbericht WISR 2013 (World Security Infrastructure Report). Der jährliche Weltsicherheitsbericht bietet einen Einblick in die aktuellen Sicherheitsbedrohungen für Netzwerke und basiert auf Auswertungen des Datenverkehrs von Service Providern, Unternehmen, Cloud-, Hosting- und anderen Netzwerkanbietern aus einem einjährigen Untersuchungszeitraum bis einschließlich Oktober 2013.

20.02.14 - Lagebericht: Nach DoS-/DDoS- sind DNS-Attacken die derzeit zweithäufigste Angriffsform
"Distributed Denial of Service"-Attacken (DDoS) gehören zu den wichtigsten Gefahren für die IT-Sicherheit in diesem Jahr. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Lagebericht zur IT-Sicherheit (Global Application and Network Security Report 2013) von Radware, einer Lösungsanbieterin für Anwendungssicherheit und Application Delivery in virtuellen und Cloud-Rechenzentren. DDoS-Angreifer führen demnach ihre Attacken immer gezielter durch, während die ihnen zur Verfügung stehenden Werkzeuge immer ausgeklügelter werden.


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Meldungen vom Vortag

19.02.14 - Outsourcing von Mobile-IT-Projekten: IT-Hosting-Plattform unterstützt deutsche Datenschutzrichtlinien

19.02.14 - Security Gateway-Modul von Check Point pusht das "61000 Security System" auf 400 Gbps

19.02.14 - Schutz vor Malware, Spam und Phishing-Angriffen - Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien zu den Inhalten von E-Mails

19.02.14 - "Axis HDTV PTZ"-Dome-Kameras mit Edelstahlgehäuse und Möglichkeit für Stickstoff-Füllung

19.02.14 - Studie zum Thema Risiken eines Verlusts von beruflich genutzten Mobiltelefonen

19.02.14 - Neuartiges Intrusion Prevention-System blockiert Netzwerkbedrohungen und erkennt bösartige Access Points

19.02.14 - Digitale Forensik: Wick Hill nimmt Guidance-Software ins Portfolio

19.02.14 - Ransomware verhinderte den Zugriff auf den Computer aufgrund angeblicher "Software-Piraterie" oder "pornografischer Aktivitäten"

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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