20.03.14 - IT Security-Telegramm


Akamai empfiehlt vier Maßnahmen, mit denen sich E-Commerce-Unternehmen besser vor Cyber-Risiken schützen können
Wie sich Verbraucher vor den Mails der Abzocker schützen können, erklärt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung




20.03.14 - Optimierte, zentral administrierbare VPN-Clients für Android
Die NCP engineering GmbH hat die Funktionen des "NCP Secure Enterprise Android VPN Client" um neue Funktionen erweitert und bietet Unternehmen für den Roll-out eine unternehmensspezifische APK-Datei. Der "Android VPN Client" kann jetzt als "Android Package File" (APK-Datei) mit kundenspezifischer Konfiguration bereitgestellt werden. APK-Dateien sind signierte Datenpakete, um eine App auf einem Android-System zu installieren. Diese enthalten alle notwendigen Daten, damit die Anwender ganz einfach eine VPN-Verbindung von ihren Android-Endgeräten aufbauen können.

20.03.14 - Security-Lösungen zum Schutz von APIs, mobilen Anwendungen und Cloud-Services
CA Technologies hat neue und aktualisierte identitätsbasierte Lösungen bekanntgegeben. Diese ermöglichen es Kunden ihre wachsende Anzahl von Cloud Computing-Anwendungen, Webanwendungen und mobilen Anwendungen im modernen offenen Unternehmen zu sichern. Die angekündigten Mobilitäts- und API-Lösungen beschleunigen die Entwicklung mobiler Anwendungen, verbessern die Application Performance und bieten Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit vom Client bis zum Backend.

20.03.14 - Privileged Account Security: Ungewöhnliche und auffällige Verhaltensweisen bei der Nutzung privilegierter Benutzerkonten erkennen
Echtzeit-Analytik und -Alarmierung bei der verdächtigen Nutzung privilegierter Accounts: das ist das zentrale Feature von "Privileged Threat Analytics", einer neuen Lösung von CyberArk. Sie basiert auf einer neu entwickelten Engine, mit der für jeden Nutzer privilegierter Accounts ein Verhaltensprofil erstellt werden kann, das zudem permanent aktualisiert wird, das heißt, die Lösung "lernt" kontinuierlich und berücksichtigt damit auch "normale" Verhaltensänderungen der Anwender. Ausgehend vom Basisprofil erkennt die Lösung Abweichungen bei der Account-Verwendung und damit Anomalien im Verhalten privilegierter Benutzer.
"Unternehmen setzen heute zunehmend Lösungen im Bereich Privileged Account Security ein, mit denen administrative Accounts automatisch verwaltet und kontrolliert werden", sagt Jochen Koehler, Regional Director DACH bei CyberArk in Heilbronn. "Mit unserer neuen Lösung Privileged Threat Analytics gehen wir aber noch einen Schritt weiter. Es ist ein System, das zusätzlich zur herkömmlichen Privileged-Account-Security-Funktionalität bereits ungewöhnliche und auffällige Verhaltensweisen bei der Nutzung privilegierter Benutzerkonten erkennt und diese Informationen in Echtzeit bereitstellen kann."
Die Daten und Alarmmeldungen der neuen CyberArk-Lösung werden automatisch auf dem integrierten Dashboard angezeigt, sie können aber beispielsweise auch in ein vorhandenes SIEM-System eingebunden werden. Warnmeldungen werden beispielsweise generiert, wenn ein privilegierter Benutzer auf seine Zugangsdaten zu einer eher ungewöhnlichen Tageszeit zugreift. "Durch dieses Frühwarnsystem werden Unternehmen in die Lage versetzt, bei verdächtigen Aktivitäten sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen", betont Koehler.

20.03.14 - In jedem dritten Haushalt lagern ungenutzte PCs oder Notebooks
Der Abschied vom alten Computer fällt den Deutschen offenbar schwer. In mehr als jedem dritten Haushalt (36 Prozent) wird mindestens ein ungenutzter PC oder ein altes Notebook aufgehoben. In rund jedem achten Haushalt (13 Prozent) verstauben sogar zwei oder mehr Geräte. Insgesamt werden hierzulande derzeit rund 22 Millionen alte Computer gehortet, etwa 10 Prozent mehr als noch vor eineinhalb Jahren. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkom ergeben. "Viele ungenutzte Geräte sind noch funktionsfähig und könnten eingesetzt werden.

20.03.14 - Viele Entscheider im Bereich E-Commerce sehen sich bezüglich der Sicherheit ihrer Websites mit einem Dilemma konfrontiert
Jetzt ist für Einzelhändler mit Onlineshops die richtige Zeit, um Bilanz zum letzten Jahresendgeschäft zu ziehen. Ebenso wie der Umsatz stieg bei vielen auch die Zahl der Betrugsversuche und der Web-Attacken. Akamai empfiehlt vier Maßnahmen, mit denen sich E-Commerce-Unternehmen besser vor Cyber-Risiken schützen können.

20.03.14 - IT-Grundschutz-Sicherheitsmaßnahmen im Rechenzentrum: Worauf bei der Umsetzung zu achten ist
Beta Systems gibt praktische Empfehlungen für die Umsetzung eines dynamischen IT-Audits und zeigt auf, welche Anforderungen aus der Praxis erfüllt werden sollten. Durch schärfere Gesetze und Richtlinien erhöht sich der Druck auf die Revisionsabteilung von Unternehmen, ihre IT-Sicherheit und das Berichtswesen weiter zu optimieren. Die Gesetze und Richtlinien enthalten jedoch in der Regel keine in die IT übernehmbaren, konkreten Formulierungen. Hier greifen vielmehr Best Practice-Ansätze aus dem BSI IT-Grundschutzkatalog. Die dort enthaltenen Maßnahmen gilt es, in konkrete Auswertungsvorschriften oder Policies umzuwandeln.

20.03.14 - E-Mail-Schreiben angeblicher Inkassomails im Posteingang jagen den meisten einen großen Schrecken ein
Diese E-Mails jagen ihren Empfängern einen kalten Schreck ein: Schreiben angeblicher Inkassobüros, im drastischen Ton formuliert, gespickt mit Drohungen. Immer wieder breiten sich im Internet Wellen solcher betrügerischer Zahlungsaufforderungen aus. Wie sich Verbraucher vor den Mails der Abzocker schützen können, erklärt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

20.03.14 - Interview mit Armin Kobler, CEO amagu GmbH: Enterprise Mobility Management, die Zukunft im Management mobiler Geräte
"Auf das Unternehmen bezogen ist Enterprise Mobility Management in allen Bereichen einsetzbar, in denen es um die einheitliche Koordination, Sicherung und Verwaltung von mobilen Endgeräten geht." Armin Kobler, CEO amagu GmbH, äußert sich in einem Interview mit Tom Zeller, freier Redakteur, Fachgebiet IT-Security, zur Zukunft im Management mobiler Geräte.


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Meldungen vom Vortag

19.03.14 - Cloud-basierter Service macht die Zscaler-Sicherheitsarchitektur für einen breiteren Markt verfügbar

19.03.14 - Service für sichere Kommunikation: E-Mail-Anbieter mit vollständig verschlüsselten Postfächern

19.03.14 - Utimaco führt neue Generation ihres HSM-Modells "CryptoServer LAN-V4" ein

19.03.14 - Hitachi Data Systems und Symantec bauen Zusammenarbeit bei Datenmanagement und Datenschutz aus

19.03.14 - Sichere Online-Banking-Dienste: Die Zusammenarbeit zwischen der Ziraat Bank und Kobil erreicht eine völlig neue Ebene

19.03.14 - Studie: Unternehmen beklagen mangelnde Sicherheit von Cloud-Sharing-Tools

19.03.14 - NTT Com Security und Palo Alto Networks unterzeichnen globale Vereinbarung über Managed Security Services

19.03.14 - Veranstaltung: Schutz digitaler Werte in Unternehmen und bei der Öffentlichen Hand

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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