21.01.14 - IT Security-Telegramm


F-Secure bietet Unternehmen eine effiziente Lösung zur Absicherung ihrer virtuellen Umgebung und Cloud-Dienste
Kleine Unternehmen müssen sich ausschließlich auf ihr Ertragspotenzial konzentrieren, um effizient zu arbeiten und zu überleben



21.01.14 - Höhere Verschlüsselungsmethoden: Die neue Version der NovaStor-Backup-Software bietet deutlich mehr Effizienz und Komfort für kleine Unternehmen
Kleine Unternehmen müssen sich ausschließlich auf ihr Ertragspotenzial konzentrieren, um effizient zu arbeiten und zu überleben. Wenn es um das Thema Server Backup und Datensicherung geht, haben sie nicht die Möglichkeiten wie ein großes Unternehmen. Zum einen verfügen sie nur über ein beschränktes Budget, mit dem sie nicht die großen Namen einkaufen können. Zum anderen fehlen ihnen Zeit und Know-how, um sich in das Thema Backup einzuarbeiten. Außerdem verlangen gerade kleine und mittlere Unternehmen nach einem einzigen, aber zuverlässigen Produkt für den kompletten Schutz ihrer Systemumgebung. Diese Anforderungen und Hindernisse, die es bei Tausenden von kleinen Unternehmen gibt, haben stark zur Entwicklung von "NovaBackup 15" von NovaStor mit seinen neuen Funktionen und Diensten beigetragen.

21.01.14 - Schutz von virtuellen Umgebungen: Sicherheitslösung für virtuelle Umgebungen und Cloud Computing-Dienste
Ab sofort bietet F-Secure Unternehmen eine effiziente Lösung zur Absicherung ihrer virtuellen Umgebung und Cloud-Dienste. Diese kombiniert effektiven Schutz mit optimaler Leistung. F-Secure Security for Virtual and Cloud Environments steht als zusätzliches Feature für das bestehende F-Secure Client Security and Server Security bereit und wird ab sofort über Reseller und Managed-Service-Provider angeboten. "Effektiver Schutz ist ebenso wichtig wie eine hohe Performance", erklärt Dmitriy Viktorov, Director of New Concepts and Technology for Corporate Security bei F-Secure. "

21.01.14 - "Flexidome IP corner 9000 MP" von Bosch: Infrarot LEDs und robustes Design gegen Vandalismus
Die Bosch Sicherheitssysteme bringt mit "Flexidome IP corner 9000 MP" eine Kamera auf den Markt, die sich besonders für den Einsatz in dunklen beziehungsweise schlecht beleuchteten Bereichen, wie beispielsweise Warteräumen von Busstationen, Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern eignet. Durch das Erfassen von gut auswertbaren Videobildern, auch unter suboptimalen Lichtverhältnissen, wird die Videoüberwachung zu einem Präventivinstrument, wenn es beispielsweise um die Sicherheit von Fahrgästen oder Patienten geht. Durch ein eindeutiges Bild kann sich das Bedienpersonal schneller einen Überblick verschaffen und so gezielter reagieren und notwendige Interventionsschritte einleiten.

21.01.14 - Hitachi Data Systems setzt auf Verschlüsselungslösungen von Rohde & Schwarz SIT
Die Hitachi Data Systems (HDS) Deutschland GmbH sichert ihre "Network Attached Storage"-Lösungen (HNAS) künftig mit deutscher Verschlüsselungs-Technologie: Ab sofort werden die IT-Speichersysteme mit der Sicherheitslösung "R&S SITLine ETH" der IT-Sicherheits-Spezialistin Rohde & Schwarz SIT angeboten. Damit werden die Daten nicht nur verschlüsselt gespeichert, sondern nunmehr auch abhörsicher übertragen.

21.01.14 - Sicherheitsthemen für 2014: Ransomware und Angriffe auf das Internet der Dinge werden die Security-Agenda bestimmen
WatchGuard Technologies hat die Top-Themen der kommenden zwölf Monate im Bereich IT-Security prognostiziert. Danach ist 2014 vor allem mit einem Anstieg der sogenannten Ransomware also Schadprogrammen, die Daten auf den infizierten Rechnern verschlüsseln und für deren Freigabe Lösegeld fordern zu rechnen. Ebenso sagen die WatchGuard-Experten eine noch gezieltere Ausnutzung der Schwachstellen kritischer Infrastrukturen voraus und warnen vor Hackern, die es auf die intelligenten Geräte im "Internet der Dinge" abgesehen haben.

21.01.14 - "Digital Attack Map" illustriert wachsende Bedrohung durch DDoS-Angriffe auf Unternehmen
Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) zählen zu den gefährlichsten Waffen im Arsenal von Cyber-Kriminellen. Mit mehr als 100 GBit/s laufen diese Angriffe heute bereits, zeigen die Ergebnisse aus den Labs von Arbor Networks, einem führenden Anbieter von Netzwerksicherheits- und -Managementlösungen. Um Unternehmen die Gefahren hautnah zu demonstrieren und zu zeigen, welche DDoS-Angriffe permanent und weltweit stattfinden, entwickelten Arbor Networks und Google Ideas die "Digital Attack Map".

21.01.14 - Anonymität und Sicherheit: Cyberkriminelle nutzen das anonyme Tor-Netzwerk für ihre C&C-Server-Infrastruktur
Kaspersky Lab hat einen neuen Trojaner ("ChewBacca") entdeckt, bei dem Cyberkriminelle das anonyme Tor-Netzwerk für ihre C&C-Server-Infrastruktur (Command-and-Control) nutzen. Auch wenn Tor nicht nur Vorteile bietet, scheint das Netzwerk bei Cyberkriminellen immer beliebter zu werden. Ähnlich wie beispielsweise die aktuelle Variante des ZeuS-Trojaners, nutzt "ChewBacca" das Tor-Netzwerk für seine Infrastruktur. Das ist bislang eher selten. Die Vorteile liegen jedoch auf der Hand: die verwendeten Server und die Betreiber bleiben anonym.

21.01.14 - Neue Angriffsmethode: Cyberkriminelle testen Wirksamkeit unverdächtiger E-Mail-Anhänge
Spam-Nachrichten mit bösartigen Dateianhängen sind bei Online-Gangstern ein beliebtes Mittel, um die Systeme der Opfer mit Schadsoftware aller Art zu infizieren. Doch die Anwender sind vorsichtiger geworden, erkennen immer häufiger die böse Absicht und löschen die bösartigen E-Mail-Anhänge, meist .RAR oder .ZIP-Dateien. Deshalb haben die Cyberkriminellen aktuell Testballone mit .RTF- und eingebetteten .CPL-Dateien gestartet, in der Hoffnung, dass die potenziellen Opfer häufiger auf diese weniger verdächtigen Dateiformate klicken.


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Meldungen vom Vortag

20.01.14 - Asustor startet mit NAS-Lösungen für KMU, SOHO und Heimanwender auf dem deutschen Markt

20.01.14 - Informationssicherheits-Management-System (ISMS): TÜV Süd zertifiziert s+c nach ISO 27001 und ISO 9001

20.01.14 - No-Backdoor-Policy: BSI-zertifizierte Lancom Router bilden Infrastrukturbasis für neue, strategische Sicherheitsprodukte

20.01.14 - Acronis investiert 10 Millionen US-Dollar in Forschungs- und Entwicklungszentrum Acronis Labs für Datensicherungstechnologien

20.01.14 - Artec IT Solutions: Drei weitere Sales- und Channel-Spezialisten unterstützen die Herstellerin von Informationsmanagement-Lösungen

20.01.14 - "Dr.Web CureIt! 9.0" bietet zusätzlichen Antivirusschutz

20.01.14 - Neue Version von "Iaso Online Backup" erhältlich: Virtuelles Disaster Recovery, verbesserte Datensicherheit in virtuellen Umgebungen und Integration mit PSA-Tools

20.01.14 - Multimedia-Funktionalitäten der NAS-Modelle: Asustor präsentiert neue TV-App "Asustor Portal" und verbesserte "AiRemote-App"




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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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