21.05.14 - IT Security-Telegramm


Palo Alto Networks ermöglicht auch nach dem XP-Support-Stopp wirksamen Schutz, damit Unternehmen verbleibende XP-Inseln im Netzwerk vorerst sicher weiter betreiben können
Eine potenzielle schädliche App ist in der Lage, Icons auf dem Android Homescreen zu analysieren und sie so zu modifizieren, dass sie zu Phishing-Websites oder zu der Malware-App selbst führen



21.05.14 - Storage-Subsystem "Fujitsu Eternus JX60" als ideale Ergänzung für Serversysteme
Fujitsu bietet ab sofort ein neues, platzsparendes Storage-Subsystem mit hoher Speicherkapazität und einfacher Bedienung, das direkt an die Serversysteme angeschlossen werden kann. Das Storage-System "Fujitsu Eternus JX60" ist für Unternehmen geeignet, die ihre IT- und Telekommunikationssysteme durchgängig optimieren wollen vom kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zum Betreiber großer Rechenzentren. Die Eternus JX60 ist die ideale Ergänzung, wenn die direkt angeschlossenen Storage-Kapazitäten erhöht und abgesichert werden sollen. Sie zeichnet sich nach eigenen Angaben durch niedrige Investitionskosten und eine besonders einfache Handhabung aus. Damit kommt die Eternus JX60 insbesondere für Unternehmen in Betracht, die nur über ein begrenztes IT-Budget verfügen oder wenig Erfahrung mit dem Management von Speichergeräten haben. Zudem eignet sich die Eternus JX60 für große Rechenzentren, in denen gewaltige Datenmengen verwaltet werden.

21.05.14 - Palo Alto Networks gewährleistet weiterhin Schutz für Windows XP-basierte Systeme
Palo Alto Networks, Anbieterin von Next Generation Firewalls, wird mittels ihrer Sicherheitsplattform weiterhin den Schutz von Windows XP-Clients gewährleisten, nachdem Microsoft am 8. April den Support eingestellt hat. "Das Thema IT- und Netzwerksicherheit hat speziell für deutsche Unternehmen in den vergangenen Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Entscheider und Mitarbeiter sind hier glücklicherweise mittlerweile wesentlich sensibler geworden. Dennoch sind sich sicherlich nicht alle betroffenen den Konsequenzen bewusst, welche die Einstellung des Windows XP-Supports haben kann", erklärt Thorsten Henning, Systems Engineering Manager bei Palo Alto Networks.
Der Branchenanalyst Gartner schätzt, dass 15 Prozent der mittelständischen und großen Unternehmen noch Windows XP-PCs in ihrem Netzwerk im Einsatz haben. Diese Windows XP-Inseln bieten eine nicht zu unterschätzende Angriffsfläche für Advanced Persistent Threats (APTs), die gezielt und dauerhaft auf Netzwerke in Unternehmen angesetzt werden. Eine weitere Gefahr geht von Cyberkriminellen aus, die jetzt nach neuen potenziellen Schwachstellen suchen. Ebenso denkbar ist es, dass Zero-Day-Angriffe, die bereits vorbereitet wurden, nach Auslaufen des Supports für Windows XP nun gestartet werden. Die kriminellen Akteure können diese Sicherheitslücken nutzen, um Malware einzuschleusen und in Netzwerke einzudringen. Palo Alto Networks ermöglicht auch nach dem XP-Support-Stopp wirksamen Schutz, damit Unternehmen verbleibende XP-Inseln im Netzwerk vorerst sicher weiter betreiben können.

21.05.14 - Premium-App für Android Smartphones und Tablets ermöglicht sicheres Surfen
Avira bietet ihren Anwendern künftig erweiterte Schutzfunktionen für ihre iOS- und Android-basierten Smartphones und Tablets. "Avira Mobile Security" für iOS integriert in der neuen Version einen Identitätsschutz, der die eigene E-Mail-Adresse sowie die Kontakte im Adressbuch scannt und Anwender über vorhandene Sicherheitsrisiken informiert. Mit der Ortungsfunktion können in der neuen Version bis zu fünf eigene Geräte überwacht und lokalisiert werden. Nutzer von Android Smartphones und Tablets profitieren mit der neuen "Avira Antivirus Security Pro Premium"-App für Android von einer Browser-Schutzfunktion, die infizierte Websites blockiert, sowie von stündlichen Updates.

21.05.14 - Mit dem Einsatz des "Port Fort Systems" ist der Rechner des Nutzers physikalisch vom Internet getrennt
Das Internet sicher zu nutzen, ohne das interne Firmennetzwerk zu gefährden: Dies soll jetzt mit der Sicherheitslösung "Port Fort System" der Anzenjo GmbH möglich sein. Das Port Fort System wurde auf der Basis langjähriger Erfahrung mit Internet-Sicherheitstechniken entwickelt. Es eignet sich zum Einsatz unter anderem in Behörden, Handel, Banken und Versicherungen, in der Industrie, bei Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie auch bei Telekommunikation- und Versorgungsunternehmen. Das System der Anzenjo bewahrt interne Netzwerkinfrastrukturen präventiv vor Angriffen aus dem Internet. Im Vergleich zu einer klassischen Hardware-Firewall wird das Firmennetzwerk durch einen auf ein Unix-System ausgelagerten Webbrowser davor geschützt, dass schädlicher Web-Code auf den lokalen Arbeitsplatz gelangt und Daten gestohlen werden.
Sogenannte "Drive-by-Exploits" und "Drive-by-Download"-Attacken lassen sich so verhindern. Der Arbeitsplatzrechner kommuniziert nicht direkt mit dem Internet. Der Webbrowser läuft in der speziell gehärteten Unix-Umgebung der vorgelagerten Appliance und leitet dem Anwender die Bildschirmausgabe über ein funktionsspezifisches VNC-Protokoll zu. Die Wiedergabe der besuchten Internet-Inhalte (Text, Bild, Multimedia, App-Inhalte und ähnliches) erfolgt auf dem Bildschirm des Nutzers völlig störungs- und unterbrechungsfrei mit voller Performanz. Die Anbindung an bestehende Verzeichnisdienste an das Port Fort System ist zudem jederzeit möglich.

21.05.14 - DataCores Software-defined Storage-Lösung der zehnten Generation bietet als übergreifende End-to-End-Speicherplattform über 50 Mio. IOPS und skaliert bis zu 32 Petabyte
DataCore Software, Anbieterin von Software-defined Storage-Architekturen, stellt mit "SANsymphony-V10" die nächste Produktgeneration ihrer übergreifenden Speicherplattform vor. Sie ist für die wachsende Nachfrage nach virtuellen SAN-Funktionalitäten der Enterprise-Klasse und den kosteneffizienten Einsatz von Flash-Speicher optimiert. Die neue Produktgeneration bietet Weiterentwicklungen für beste Performance, hohe Verfügbarkeit sowie die optimierte Flash-Nutzung und integriert erstmals Speicherkapazitäten von Applikationsservern in virtuellen, Server-seitigen SAN-Einsatzszenarien.

21.05.14 - Zwei Drittel der europäischen Firmen sind nicht gegen IT-Risiken versichert
Vertrauen ist gut, Versicherung ist besser: Dennoch gehen die meisten Geschäfts- und IT-Entscheider in großen europäischen Unternehmen davon aus, dass die Einhaltung einer Security-Policy bereits ausreicht, um sich vor Cyber-Risiken zu schützen. Dieses Grundvertrauen ist gefährlich und führt dazu, dass sich die meisten Unternehmen in Europa nicht gegen IT-Risiken versichern. Das ist ein Ergebnis einer europaweiten Studie zum Thema Cyber-Security, die Steria und Pierre Audoin Consultants (PAC) durchgeführt haben.
IT-Sicherheitsverantwortliche, die der Ansicht sind, dass die Beachtung der eigenen Security-Policy im Unternehmen alleine schon ausreicht, um gegenüber Bedrohungen gewappnet zu sein, nehmen unnötige Risiken in Kauf. Dies zeigt sich an einer geschäftskritischen Stelle: Nur die wenigsten Unternehmen (15 Prozent) haben eine Versicherung gegen Cyber-Risiken abgeschlossen. Bei den großen Unternehmen sind dies immerhin schon 30 Prozent. Dennoch ist das Gros der Unternehmen nicht ausreichend gegen Hacker &Co. versichert. Dies kann einem Unternehmen teuer zu stehen kommen: Fällt ein für den Geschäftsbetrieb zwingend notwendiges IT-System oder auch nur eine geschäftskritische Anwendung aus, steht der Gewerbebetrieb im schlimmsten Fall still.

21.05.14 - Sicherheitsproblem bei Android: Schädliche Android-Apps können heimlich Icons kapern
Mobile-Security-Experten von FireEye haben ein neues Sicherheitsproblem bei Android entdeckt: Eine potenzielle schädliche App, die lediglich über Zugriffsrechte der Stufe "normal" verfügt, könnte Icons auf dem Android Homescreen analysieren und sie so modifizieren, dass sie zu Phishing-Websites oder zu der Malware-App selbst führen. Der Nutzer würde keinen besonderen Hinweis darauf erhalten, dass die App solche Zugriffsrechte besitzt. Google hat dieses Problem bestätigt und seinen OEM-Partnern den entsprechenden Patch zur Verfügung gestellt.
Das Android Open Source Project (AOSP) ordnet die Zugriffsrechte für Android-Apps in sieben Stufen ein: "normal", "dangerous", "system", "signature" und "development".
Verfügt eine App über Berechtigungen der Stufe "dangerous", erhält der Nutzer meist einen Hinweis darauf und muss dies vor der Installation bestätigen oder es wird durch eine andere Vorgehensweise sichergestellt, dass der Nutzer solchen Zugriffsrechten nicht automatisch zustimmt. Im Gegensatz dazu werden Berechtigungen der Stufe "normal" bei der Installation automatisch erteilt, ohne dass der Nutzer explizit zustimmen muss. (Der Nutzer hat allerdings immer die Möglichkeit, sich die Zugriffsrechte vor der Installation anzeigen zu lassen.)

21.05.14 - "Mandiant Threat Report" zu neuartigen Cyberangriffen: Nur ein Drittel der Unternehmen kann eigenständig Angriffe und Sicherheitslücken identifizieren
FireEye veröffentlichte den nunmehr fünften jährlichen "Mandiant M-Trends"-Report. Der Report "Beyond the Breach" basiert auf intensiven Forschungsaktivitäten und Analysen von Mandiant aus dem Jahr 2013. Er zeigt die Taktiken und Methoden der Angreifer auf, mit denen sich diese einen Zugriff auf die sensiblen Daten von Unternehmen verschaffen wollen. Er verweist darüber hinaus auf kommende, global auftretende neue Gefahren, die vermutlichen Motive der Cyberkriminellen sowie ihre bevorzugten Opfer.


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Meldungen vom Vortag

20.05.14 - In einem Gerät: ADSL2-Modem, NAT-Router, 4-Port-Gigabit-Switch, Medienserver und N600-Dualband-WLAN

20.05.14 - Sichtbarkeit von Cyberbedrohungen im Zeitalter von Big Data

20.05.14 - Firewall ermöglicht vollständige Kontrolle über Inhalte, Anwendungen sowie Nutzer- und Endgeräteverhalten

20.05.14 - Schutz durch Verschlüsselung und spezielle Zugangsrechte: "SealPath Enterprise" sichert digitale Firmendokumente in Server, Cloud & Co. ab

20.05.14 - Enterprise-Storage-Branche: Pure Storage erhält Venture-Kapital in Höhe von 225 Millionen US-Dollar

20.05.14 - DGN erhält ISO 27001-Zertifikat für "KV-SafeNet"-Betrieb

20.05.14 - sysob IT-Distribution erweitert Sicherheits-Portfolio: Radware ist neuer Partner

20.05.14 - Im Visier von Cyberkriminellen: 200 Millionen Datensätze im ersten Quartal 2014 gestohlen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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