24.06.14 - IT Security-Telegramm


Bei Behebung einer Störung die notwendigen Prozesse über heterogene Betriebssysteme und Abteilungsgrenzen hinweg weitgehend automatisieren und protokollieren
Enterprise Mobile Management (EMM)-Lösungvon Sophos ermöglicht nicht nur die Verwaltung von Mobilgeräten, sondern integriert auch Dateiverschlüsselung, Antivirus und Web-Filter in einem Produkt



24.06.14 - "Sophos Mobile Control 4.0": Dateiverschlüsselung, Antivirus und Web-Filter in einem Produkt
Sophos stellte "Sophos Mobile Control (SMC) 4.0" vor. SMC 4.0 ist eine Enterprise Mobile Management (EMM)-Lösung, die nicht nur die Verwaltung von Mobilgeräten ermöglicht, sondern auch Dateiverschlüsselung, Antivirus und Web-Filter in einem Produkt integriert. Kleine und mittelständische Unternehmen können ihre mobilen Geräte mit SMC 4.0 wahlweise als On-Premise- oder Software-as-a-Service (SaaS)-Version managen und sichern. Die Lösung ist klar konzipiert, leicht zu bedienen und schnell installiert. Verwaltet werden können iOS-, Android- und Windows Phone 8-Geräte. Es lässt sich aufgrund der anwenderbasierten Lizenzierung ideal an jede Unternehmensgröße anpassen und ist ab sofort verfügbar.

24.06.14 - Automatisiertes Notfallhandbuch unterstützt Notfallmanager
Für einen sicheren und zuverlässigen Rechenzentrumsbetrieb wird das Führen eines Notfallhandbuchs empfohlen. Dieses umfasst sämtliche Dokumente, die eine angemessene Reaktion auf Krisen und Notfälle im Rechenzentrum unterstützen. Damit Störfälle im Rechenzentrum schneller behoben und manuelle Fehler vermieden werden können, hat Fujitsu ein automatisiertes Notfallhandbuch konzipiert. Mit dessen Hilfe lassen sich die zur Behebung einer Störung notwendigen Prozesse über heterogene Betriebssysteme und Abteilungsgrenzen hinweg weitgehend automatisieren und protokollieren. Dadurch können Downtimes verkürzt und die Ausfallkosten deutlich gesenkt werden.
Die neue Softwarelösung wurde von Fujitsu mit den Partnern CA Technologies und TDS in Anlehnung an die IT Infrastructure Library (ITIL) für das Notfallhandbuch entwickelt und technisch mithilfe der CA Process Automation-Lösung realisiert. Bei der Vergabe des Deutschen Rechenzentrumspreises 2014 hat das automatisierte Notfallhandbuch den dritten Platz in der Kategorie 2 RZ-Software belegt.

24.06.14 - Schutz im Rechenzentrum: Brandmelde- und Löschanlage für den Einsatz in geschlossenen Serverschränken
Rittal hat die Produktfamilie "DET-AC" erneuert und optimiert. Betrieben mit dem Löschmittel "Novec 1230" von 3M eignet sich das Brandmelde- und Löschsystem für den Einsatz in geschlossenen Serverschränken. Als erstes seiner Klasse wurde das System erfolgreich einer kompletten VdS-Prüfung unterzogen. Die DET-AC III-Produktfamilie setzt sich aus der Brandmelde- und Löschanlage "DET-AC III Master", dem Ergänzungsgerät "DET-AC III Slave" sowie der Brandfrüherkennungsanlage "EFD III" (Early Fire Detection) zusammen. Alle drei Geräte sind als 19"-Einschub ausgeführt.

24.06.14 - Forschung zeigt eine untrennbare Verbindung zwischen häufig verwendeten Unternehmensanwendungen und Online-Bedrohungen auf
Palo Alto Networks hat neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, wie Cyber-Angreifer gängige Business-Anwendungen ausnutzen, um Sicherheitskontrollen zu umgehen. Die Studie basiert auf der Analyse erfasster Traffic-Informationen von 5.500 Netzwerken und Milliarden von Logdaten über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Sie liefert Unternehmen und Sicherheitsexperten wertvolle Einblicke, wie ihre Sicherheitsstrategie neu bewertet und verstärkt werden sollte. Veröffentlicht werden die detaillierten Ergebnisse im "Palo Alto Networks Application Usage and Threat Report 2014". Der Bericht bietet eine sehr exakte Bewertung der Beziehung zwischen hochentwickelten Cyber-Bedrohungen und Anwendungen, die in Unternehmensnetzwerken weltweit im Einsatz sind.

24.06.14 - Bosch liefert integrierte Security-Lösung für die China Minsheng Bank
Bosch Sicherheitssysteme hat bei der China Minsheng Bank in Shunyi New Town, Peking, ein umfassendes integriertes Sicherheitssystem installiert. Die Lösung umfasst die Videoüberwachung, ein Einbruchmeldesystem, die Zutrittskontrolle, eine Beschallungs- und Evakuierungsanlage sowie die Konferenztechnik. Alle Systeme sind miteinander verbunden und werden über eine zentrale Management-Plattform betrieben.
Die 1996 gegründete China Minsheng Bank ist die erste chinesische Bank, die sich überwiegend in Privatbesitz befindet. Die Zentrale des schnell wachsenden Instituts in Peking besteht aus fünf eigenständigen Bürotürmen auf einem etwa 80 Hektar großen Areal. Trotz dieser räumlichen Ausdehnung mit unabhängigen Gebäuden wünschten die Verantwortlichen der China Minsheng Bank eine integrierte Sicherheitslösung für den gesamten Hauptsitz.
Bosch entwickelte eine solche integrierte Lösung auf der Basis des Building Integration System (BIS), das als zentrale Plattform für die Integration und die gemeinsame Verwaltung der einzelnen Sicherheitssysteme fungiert. Bei der Minsheng Bank verbindet BIS mehr als 100 Zutrittskontrollsysteme und Einbruchmeldesysteme sowie etwa 1.500 Videokameras. Auch das Beschallungs- und Evakuierungssystem und die Konferenztechnik wurden über BIS in die Gesamtlösung integriert.

24.06.14 - MTI Deutschland verstärkt den Bereich Security mit neuem Technical Account Manager
MTI, Expertin für Infrastrukturlösungen und IT Security, erweitert erneut das Team für den neu geschaffenen Bereich Security. Um den Ansprüchen des kontinuierlich wachsenden Geschäftsbereichs gerecht zu werden, unterstützt Hauke Moritz MTI Deutschland ab sofort als Technical Account Manager Security. Damit ist er der dritte Neuzugang seit Erweiterung des Angebots um das Geschäftsfeld Security im Dezember des letzten Jahres. Die Expansion verdeutlicht einmal mehr die fokussierte Wachstumsstrategie des Unternehmens.

24.06.14 - Vasco übernimmt Risk IDS: Risk IDS bietet Lösungen für das Risikomanagement von Online-Transaktionen und intelligente Authentifizierungs-Entscheidungen
Vasco Data Security International Inc. (Nasdaq: VDSI), Anbieterin in den Bereichen Authentifizierung, Digitale Signatur und Identitäts-Management, hat Risk IDS Ltd. übernommen, eine Anbieterin risikobasierter Authentifizierungslösungen für Banken und Finanzdienstleister. Risk IDS bietet Lösungen für das Risikomanagement von Online-Transaktionen und intelligente Authentifizierungs-Entscheidungen. Die Kerntechnologie dafür ist die "Dynamic Challenge Platform", die auf große Transaktionsvolumina und hohe Stabilität optimiert ist. Die Plattform evaluiert das Profil des Anwenders, der Zugang zum System anfordert, um das Risikoprofil der Transaktion zu bestimmen. Dafür besitzt sie eine Echtzeit-Analyse-Engine, die Regeln und Statistik-Techniken verwendet, um Betrugsversuche zu entdecken. Vasco wird die risikobasierte Authentifizierung in zukünftige Produkte integrieren.

24.06.14 - IT-Security- und Wireless LAN-Lösungen: sysob IT-Distribution gibt neue aktuelle Daten und Fakten zur Geschäftsentwicklung bekannt
Beim Value-Added-Distributor (VAD) sysob standen und stehen die Zeichen auf Aufschwung. Das stetig wachsende Unternehmen aus Schorndorf ist ein renommierter Player auf dem IT-Markt. Und mit dem Markt hat sich auch der VAD in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und plant weitere Veränderungen. sysob hat aktuelle Daten zur Geschäftsentwicklung sowie Fakten zur Personal- bzw. Strategieplanung bekannt gegeben.
Nach durchschnittlich zweistelligen Wachstumszahlen der vergangenen Jahre hat sysob in den letzten beiden Jahren den Fokus auf die Standorterweiterung in der DACH-Region gestellt. So investierte der VAD Millionenbeträge in Infrastruktur und Ressourcen am Standort Schorndorf sowie in Wien und Zürich. Neben einem neuen Besucherzentrum und dem Ausbau der Büroräume mit zeitgemäßer IT-Infrastruktur wurde 2012 ein neues Logistik- und Technikgebäude am Standort Schorndorf eingeweiht.


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Meldungen vom Vortag

23.06.14 - Mit "Absolute Manage 6.5" können alle Endgeräte, die auf iOS, Android, Windows-Phone, Windows oder Mac OS X basieren, über eine einzige Konsole verwaltet werden

23.06.14 - Cisco baut "Advanced Malware Protection" und Data-Center-Sicherheit weiter aus: Schutz vor Advanced Threats vom Endgerät über Netzwerk bis in die Cloud

23.06.14 - Die chinesische Volksbefreiungsarmee und der geregelte Werktag: FireEye bestätigt Feststellungen des US-Justizministeriums zu APT1-Cyberangriffen

23.06.14 - SIEM-Spezialistin expandiert weiter: LogPoint ernennt Mirko Bolletta zum Sales Manager DACH

23.06.14 - Passwort-Klau: Internet-Nutzern sollten auf eine 2-Faktor-Authentifizierung zurückgreifen

23.06.14 - SolarWinds hat ein umfangreiches Update-Paket für ihren "Storage Manager" veröffentlicht

23.06.14 - Trend Micro und Facebook bauen strategische Partnerschaft aus: Kostenlose Lösung "HouseCall" sucht in sozialem Netzwerk nach Bedrohungen

23.06.14 - Können in absehbarer Zeit nur noch wenige Rechenzentren komplexes Software Defined Computing, Software Defined Network und Software Defined Storage bereitstellen?

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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