25.11.14 - IT Security-Telegramm


Vernetzte Geräte sind der bedeutendste IT-Trend 2014 und das sogenannte "Internet der Dinge" revolutioniert sukzessive den privaten und beruflichen Alltag
Die Notfall-DVD 2.0 von S.A.D. hilft bei der Wiederherstellung verlorener Daten, bei einer Virenpürfung oder wenn der Monitor beim PC-Start schwarz bleibt



25.11.14 - Allied Telesis integriert Filterlösung von Digital Arts in ihre Next-Generation-Firewalls
Allied Telesis, weltweite Anbieterin von sicheren IP/Ethernet-Switching-Lösungen und bei der Entwicklung von IP-Triple-Play-Netzwerken, hat die Web-Filterlösung von Digital Arts für ihre neue Serie von Next-Generation-Firewalls ausgewählt. Erst kürzlich integrierte das Unternehmen die NAVL-Engine von Procera Networks in ihre Next-Generation-Firewalls.

25.11.14 - Firewall-Appliance mit 100GbE-Schnittstellen und Durchsatzraten von über 300 Gbps
Mit "FortiGate-3810D" setzt Fortinet neue Maßstäbe in großen Unternehmens- und Carrier-Netzwerken. FortiGate-3810D ist eine Firewall-Appliance mit 100GbE-Schnittstellen und Durchsatzraten von über 300 Gbps und erfüllt damit die anspruchsvollen Performance- und Connectivity-Anforderungen von Hochgeschwindigkeitsrechenzentren der nächsten Generation. Mit einer Bauhöhe von nur 3U verbraucht die neue Appliance weniger Platz und Energie. Mithilfe von Virtual Domain und Transparent-Modus lässt sich das Netzwerk zudem ohne erhebliche Veränderungen segmentieren.

25.11.14 - Die neue S.A.D. Notfall-DVD 2.0 ist ab sofort im Handel erhältlich
Wenn am PC nichts mehr geht, hilft diese Scheibe. Ob für die Wiederherstellung verlorener Daten, eine Virenprüfung oder wenn der Monitor beim PC-Start schwarz bleibt: Die Notfall-DVD 2.0 der S.A.D. Software Vertriebs- und Produktions GmbH hat für jedes Windows- und PC-Problem die passenden Rettungs-Tools an Bord. Neben einem Update auf Less Linux und einer Anpassung an die Anforderungen neuester Hardware, steht dem Nutzer der S.A.D. Notfall-DVD 2.0 ab dieser Version auch ein verbesserter Virenscan zur Verfügung. Neben der Open Source -Antiviren-Engine "ClamAV" kann der Nutzer zusätzlich auf den aktuellen Virenscanner von AVG zurückgreifen.

25.11.14 - Backup, Recovery und Virtualisierungssoftwarelösungen: NetJapan veröffentlicht die "ActiveImage Protector 4.5 Linux Edition"
NetJapan hat die Veröffentlichung von "ActiveImage Protector 4.5 Linux Edition" bekannt gegeben. Neue Funktionen, die zur Sicherheit der Backup-Imagedateien beitragen, sind unter anderem die lokale sowie die Off-Site Replikation. Die neue Version unterstützt nun auch die neueste Version von Red Hat Enterprise Linux 7 und CentOS 7.

25.11.14 - Drittes Quartal 2014: Radware steigert Umsatz und Gewinn deutlich
Die IT-Sicherheitsspezialistin Radware (NASDAQ: RDWR) hat das dritte Quartal des laufenden Jahres mit einem Rekordumsatz von 56,8 Millionen US-Dollar (rund 45,4 Millionen Euro) abgeschlossen. Dies sind 18 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres, als der Umsatz bei 48 Millionen Dollar lag (rund 38,3 Millionen Euro). Der bereinigte Nettogewinn des abgelaufenen Quartals belief sich auf 7,8 Millionen Dollar (rund 6,2 Millionen Euro), während er im Jahr zuvor 2,9 Millionen Dollar betrug (rund 2,3 Millionen Euro). Radware ist eine weltweit führende Lösungsanbieterin für Anwendungssicherheit und Application Delivery in virtuellen und Cloud-Rechenzentren.

25.11.14 - Checkliste zu Sicherheitsmaßnahmen und Herausforderungen bei den gängigsten Angriffspunkten in Unternehmen
Die Schlagzeilen um Cyberkriminalität und IT-Sicherheitslücken reißen nicht ab. Laut einer Umfrage des ITK-Branchenverbands Bitkom wurde in den vergangenen zwei Jahren fast jedes dritte Unternehmen in Deutschland Opfer eines Angriffs aus dem Netz. Viele Unternehmen fühlen sich mit der Aufgabe, alle Aspekte der IT-Sicherheit abzudecken, überfordert, da durch wachsende Netzwerkstrukturen und Aspekte wie mobiles Arbeiten immer mehr Bereiche hinzukommen, die abgesichert werden müssen. Selbst Standardmaßnahmen, wie regelmäßiges Einspielen aktueller Patches, können so zur nie endenden Sisyphos-Aufgabe werden. Dabei ist ein durchgängiger Schutz durch solch grundlegende Maßnahmen besonders wichtig. Denn ähnlich wie beim Fußball, gilt auch in der Cyberkriminalität: die meisten Angriffsoptionen ergeben sich aus Standardsituationen.

25.11.14 - IT-Verantwortliche kümmern sich zu wenig um Datensicherheit in der Cloud
Viele IT-Abteilungen in Unternehmen haben Probleme, Unternehmensdaten in der Cloud zu kontrollieren. Nur 38 Prozent der Unternehmen verfügen über klar definierte Regeln für den Schutz vertraulicher Informationen in der Cloud. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Ponemon Institutes im Auftrag von SafeNet. Im Rahmen der Umfrage mit dem Titel "The Challenges of Cloud Information Governance: A Global Data Security Study" hat das Institut über 1800 IT-Verantwortliche weltweit befragt.

25.11.14 - Wie das Internet der Dinge die Altenpflege verändern wird
Pillendöschen teilen dem Bewohner mit, wann es Zeit für die Tabletteneinnahme ist; Sensoren erkennen Gewebeveränderungen einige Stunden vor einem Herzinfarkt; ein unter der Matratze angebrachtes Gerät analysiert die Schlafqualität oder Google-Kontaktlinsen messen den Blutzuckerspiegel von Diabetikern - so könnte das Seniorenheim der Zukunft aussehen. Die Möglichkeiten der sogenannten Machine-to-Machine-Kommunikation, also dass Geräte vernetzt sind und miteinander oder mit Computern kommunizieren, entwickeln sich rasant. Vernetzte Geräte sind der bedeutendste IT-Trend 2014 und das sogenannte "Internet der Dinge" revolutioniert sukzessive den privaten und beruflichen Alltag. Laut einer im September 2013 von Idate durchgeführten Studie wird es bis 2020 weltweit 80 Milliarden vernetzte Objekte geben, im Vergleich zu heute 15 Milliarden.


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Meldungen vom Vortag

24.11.14 - Dehn-Blitzstoßstromlabor gehört zu den weltweit leistungsstärksten

24.11.14 - Sichere Industrie 4.0: exceet Secure Solutions bietet ganzheitliche Industrie 4.0-Projektbegleitung mit individueller IT Security-Beratung

24.11.14 - antispameurope als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Deutschlands ausgezeichnet

24.11.14 - Speicher-Server schützt Anwenderdaten und fügt sich in Windows-Umgebungen ein

24.11.14 - Virtuelle Smartcard-Lösung: günstige Zwei-Faktor-Authentifizierung für Unternehmen

24.11.14 - AVG stellt 2015er Produktfamilie für Endanwender vor: Neue "All in one"-Reihe "AVG Protection" umfasst u.a. "AVG AntiVirus", "AVG Internet Security", "AVG AntiVirus" für Mac und Android und "AVG PrivacyFix"

24.11.14 - Stratus veröffentlicht "everRun Enterprise 7.2": jetzt auch mit voll-integrierter Disaster Recovery-Funktionalität erhältlich

24.11.14 - Advanced Persistent Defense: IT-Experten gehen gezielt gegen Cyberspionage vor

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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