26.05.14 - IT Security-Telegramm


USB-Sticks von Kanguru sind mit leistungsfähigen Flash-Speicherchips ausgestattet und können durch Gravur und interne Gerätenamen individualisiert werden
Symantec räumt mit Missverständnissen zu Covert Redirect auf



26.05.14 - AV-Test: 32 Security-Lösungen für Consumer und Business im 6-monatigen Dauertest
In einem weltweit exklusiven Dauertest von AV-Test mussten 32 Sicherheitsprogramme für private Nutzer und Unternehmen ihre Schutzleistung belegen. Die Laborexperten hatten 24 Produkte für Consumer und acht Business-Produkte 6 Monate lang im Test. Die Testexperten von AV-Test wollten zum zweiten Mal wissen, wie gut die angebotenen Security-Lösungen für Consumer und Unternehmen dauerhaft schützen.
Für die nun veröffentlichten Ergebnisse mussten von September 2013 bis inklusive Februar 2014 alle 32 Produkte monatlich einen Test über sich ergehen lassen. Dabei wurden immer die Erkennungsraten gegenüber unbekannten und bereits verbreiteten Schädlingen ermittelt sowie die dabei entstehende Systembelastung gemessen. Auch die Fehlalarme bei der Erkennung von über 800.000 gutartigen Programmen wurden festgehalten. Als Testplattformen dienten Windows XP, 7, 8 und 8.1.

26.05.14 - Optimal System-Beratung vertreibt USB-Sticks mit physischem Schreibschutz des Hardware-Experten Kanguru
Optimal System-Beratung hat das Portfolio mit schreibgeschützten USB-Sticks vervollständigt. Die Sticks des Hardware-Spezialisten Kanguru sind mit leistungsfähigen Flash-Speicherchips ausgestattet und können durch Gravur und interne Gerätenamen individualisiert werden. Der "FlashBlu30" ist zudem in mehreren Farben lieferbar.
"Kanguru SS3" ist ein schneller USB-3.0-Stick mit einem eingebauten physikalischen Schreibschutz. Kanguru SS3 liefert somit mehr Schnelligkeit, Schutz und Bequemlichkeit als andere USB-Sticks. Die außergewöhnliche Lesegeschwindigkeit von 230 MB und Schreibgeschwindigkeit bis zu 170 MB pro Sekunde werden von kaum einem anderen handelsüblichen Stick erreicht.

26.05.14 - Gesundheits-GmbH: Neue Einheit heißt Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions
Die Deutsche Telekom stellt sich im Gesundheitswesen breiter auf und gründet die Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions (DTHS). Mit mehr als 700 E-Health-Mitarbeiten insgesamt entsteht der Marktführer für integrierte Leistungen aus IT und Telekommunikation für die Gesundheitsbranche. Die Telekom hatte 2010 das Konzerngeschäftsfeld Gesundheit an den Start gebracht, das nun um Gesundheitsvertrieb, Technik- und Sicherheitsspezialisten für Krankenhausinformationssysteme aus anderen Konzernteilen ausgebaut wird.
Der Ausbau gehört bei der Telekom auch zur strategischen Neuausrichtung ihrer Systemsparte. T-Systems-Chef Chef Reinhard Clemens setzt verstärkt auf lukrative digitale Geschäftsmodelle rund um Cloud, Sicherheit, vernetztes Auto und E-Health. Das Marktpotential im Gesundheitsmarkt liegt allein in Deutschland bei 300 Milliarden Euro, moderne Technik soll die medizinische Betreuung künftig verbessern und zugleich effizienter gestalten.

26.05.14 - Partnerschaft von LogRythm und ForeScout: Continuous Intelligence, Big Data-Analysen und die Abwehr von Bedrohungen sollen gemeinsam verbessert werden
LogRhythm, Unternehmen für Security Intelligence, und ForeScout Technologies, Anbieterin umfassender Netzwerksicherheitslösungen, gaben ihre Partnerschaft sowie die geplante Integration der "LogRhythm"- und "ForeScout CounterACT"-Plattformen bekannt. Die Interoperabilität beider Plattformen ermöglicht gemeinsamen Kunden, ihr Sicherheits- und Compliance Management zu optimieren, indem kontinuierlich betriebliche und sicherheitsrelevante Informationen zur Verfügung stehen, sowie durch verbessere präventive und prognostische Kontrollen und richtlinienbasierte Behebung von Problemen.
Einem neuen Bericht von Gartner zufolge "wird das Kernstück des Sicherheitsschutzes der nächsten Generation die kontinuierliche, umfassende Überwachung und Sichtbarkeit sein, die ständig auf Anzeichen für Gefährdungen hin analysiert werden, um eine wirklich adaptive und gefahrenbasierte Reaktion auf Advanced Threats zu ermöglichen."
"In Zukunft werden alle effektiven Sicherheitsschutz-Plattformen, zusätzlich zu traditionellen Sicherheitsinformations- und Ereignismanagementsystemen (SIEM), als Kernfunktion die domainspezifische, eingebettete Analyse enthalten. Die Überwachung des Unternehmens muss umfassend sein und sich über möglichst viele Ebenen der IT-Stacks erstrecken, einschließlich der Überwachung von Netzwerkaktivität, Endpunkten, Systeminteraktionen, Anwendungstransaktionen und Nutzeraktivitäten. Diese Sichtbarkeit muss unternehmenseigene und mitarbeitereigene Geräte umfassen sowie Datencenter der Unternehmen und die Dienste in Anspruch genommener Cloud-basierter Anbieter. Die Zukunft der In-depth-Verteidigung ist nicht nur Resultat von Kontrollschichten, sondern von Überwachungs- und Sichtbarkeitsschichten.

26.05.14 - Welche Konsequenzen hat Heartbleed für Open Source?
Der "Heartbleed Bug" ist mehr als eine Sicherheitslücke zum Auslesen von Passwörtern. Der Medienrummel um den Bug hat auch das Vertrauen in Open-Source-Projekte erschüttert. Doch der Verzicht auf Open Source wäre falsch, der Rückschritt vorprogrammiert. Die IT-Branche sollte sich daher auf einige wichtige Fakten rund um Open Source Software konzentrieren.
Open Source ist genau so wenig fehlerfrei wie andere Codes. Nach meiner Erfahrung kommt auf 10.000 Zeilen Code mindestens eine Schwachstelle. Führen Sie also eigene Kontrollen durch und wenden Sie gründliche Test- und Scan-Verfahren an. Stehen keine Testmöglichkeiten zur Verfügung, so richten Sie sich ein Verfahren ein, das Ihren Open Source Code vor Schäden absichert, bevor Sie ein neues Projekt starten.

26.05.14 - Management von Zugriffsrechten: Die Nord/LB setzt auf IAM-Lösungen von Bluecarat
Die Norddeutsche Landesbank setzt seit 2010 bei dem Management von Zugriffsrechten und Identitäten auf die Erfahrung des Kölner IT-Unternehmens Bluecarat. Gerade für große Unternehmen ist die aktive Kontrolle über die Berechtigungen seiner Systemanwender dringend erforderlich, um die Sicherheit ihrer komplexen IT-Systeme zu gewährleisten. Die Bluecarat AG ist seit Jahren einer der führenden Lösungsanbieter im IAM-Umfeld (Identity & Access Management).

26.05.14 - "Security Bilanz Deutschland": Wie sicher ist der Mittelstand? - Lediglich ausreichende Sicherheitsmaßnahmen genügen nicht
techconsult nimmt mit der Indexstudie "Security Bilanz Deutschland" die IT- und Informationssicherheit im Mittelstand in den Blick. Dazu wurden über 500 Unternehmen mit 20 bis 1.999 Mitarbeitern nach ihrer Einschätzung der eigenen Sicherheit befragt sowie nach der Gefährdung, der sie sich aktuell ausgesetzt sehen. Fazit des nun veröffentlichten Berichts: Das im Durchschnitt erzielte Sicherheitsniveau von 57 Indexpunkten ist zum einen nicht als gut zu bewerten, zum anderen wähnt sich der Mittelstand gemessen an der Einschätzung der Gefährdung in einer trügerischen Sicherheit.
Die subjektiv empfundene Sicherheit durch technische, rechtliche, organisatorische und strategische Maßnahmen wurde insgesamt mit 57 von 100 Punkten beim Sicherheitsindex bewertet, die Gefährdung hingegen mit 46 Punkten im entsprechenden Gefährdungsindex. Dies erweckt zunächst einmal den Eindruck, dass alles in Ordnung ist: Auch wenn durchschnittlich 57 von 100 Punkten im Sicherheitsindex alles andere als vorbildlich sind, so reichen sie scheinbar dennoch aus, um die relativ geringe Gefährdungslage abzudecken.

26.05.14 - Eine Schwachstelle wie "Covert Redirect" sollte die User wachrütteln, kritischer und bedachter im Umgang mit Apps zu sein
Sie haben bereits von Covert Redirect gehört, das gerade als neues "Heartbleed" gehandelt wird? Symantec erklärt im aktuell veröffentlichten "Symantec Response Blog", warum das nicht der Fall ist und räumt mit Missverständnissen zu Covert Redirect auf. Bei Covert Redirect handelt sich dabei um einen bekannten Fehler in der Implementierung von OAuth und OpenID, genannt "Covert Redirect". OAuth ist ein offenes Protokoll, das eine Authentifizierung über Identitäten von Seiten wie Google, Facebook, Microsoft oder LinkedIn bei anderen Diensten ermöglicht. Der Fehler könnte dazu führen, dass vertrauliche Informationen weitergeleitet werden bzw. könnten Nutzer zum Beispiel auf bösartige Websites umgeleitet werden.


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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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