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27.02.14 - IT Security-Telegramm


Umfassender Überblick der auf den Markt verfügbaren Anbieter von Enterprise Single Sign-On (SSO)-Lösungen
Stecard ist eine Frontoffice-Lösung zur Validierung bargeldloser Zahlungstransaktionen


27.02.14 - Steria für bargeldlose Zahlungen zertifiziert nach höchstem Sicherheitsstandard
Steria hat die PA-DSS-2.0-Zertifizierung für ihr Autorisierungssystem "Stecard" erhalten. Stecard ist eine Frontoffice-Lösung zur Validierung bargeldloser Zahlungstransaktionen. Der Payment Application Data Security Standard (PA-DSS) ist ein globaler Sicherheitsstandard, der Softwareanbieter dabei unterstützt, sichere Zahlungsanwendungen zu entwickeln.

27.02.14 - FireEye präsentiert neue Version ihres Threat Protection Managements
FireEye hat "FireEye OS 7.1" vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Update für das "FireEye OS", das skalierbarere Managementfunktionen für die "CM"-Serie mit sich bringt und darüber hinaus IPv6-Netzwerksicherheit für die NX-Serie sowie verbesserte Analysemöglichkeiten von E-Mail-Bedrohungen für die EX Serie bietet. Das FireEye OS 7.1 wird ab Ende Februar 2014 verfügbar sein.

27.02.14 - Zutrittskontrollsysteme verursachen keine zusätzlichen Gefahren bei Bränden
Die zunehmende Automatisierung von Zutrittskontrollsystemen in Gebäuden wie Hotels oder Büros verursacht bei vielen Menschen die Urangst, im Brandfall gefangen zu sein. Was passiert, wenn ein Feuer die Elektronik beschädigt? Bleibt der Besucher oder Mitarbeiter dann gefangen und ist den Flammen hilflos ausgeliefert? "Diese Ängste sind unbegründet. Wir konzipieren Zutrittskontrollsysteme so, dass das Verlassen des Raumes immer gewährleistet bleibt", berichtet Tammo Berner, Leiter Vertrieb und Marketing bei der Miditec Datensysteme GmbH.

27.02.14 - Wer sind die Marktführer im Enterprise Single Sign-On-Markt? - Überblick und Entscheidungshilfe zugleich
Der "KuppingerCole Leadership Compass" bietet einen umfassenden Überblick der auf den Markt verfügbaren Anbieter von Enterprise Single Sign-On (SSO)-Lösungen. Der Leadership Compass zeigt, dass es im Enterprise Single Sign-On-Markt viele ausgereifte Produkte gibt. Vor allem in den Kategorien "Product Leaders" und "Innovation Leaders" sind viele Hersteller gleichauf führend und konkurrieren Kopf-an-Kopf.

27.02.14 - CeBIT 2014: Backup-Verwaltung für heterogene Netzwerke
NovaStor informiert mittelständische Unternehmen und Systemhäuser auf der CeBIT 2014 in Halle 2 auf Stand A41 (Hannover, 10.-14. März 2014) über das kosteneffiziente Backup heterogener Netzwerke mit der neuen "NovaBackup DataCenter 5.3". Mit Unterstützung aktueller Technologien wie Windows Server 2012 R2, hoher Leistung und deutschem Hersteller-Support empfiehlt NovaStor seine Netzwerk-Backup-Software mittelständischen Unternehmen und Systemhäusern gezielt als Alternative zu "Symantec Backup Exec."

27.02.14 - Fraunhofer IOSB initiiert Industrie 4.0-Großprojekt zu den Themen "Plug and work" und Datensicherheit in der Fabrik der Zukunft
Mit 6 Mio. Euro Gesamtvolumen ist das jetzt gestartete Projekt "SecurePlugandWork" unter Beteiligung des Fraunhofer IOSB eines der größten Forschungsprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Bereich der Industrie 4.0. Schwerpunkte sind die schnelle und sichere Inbetriebnahme von Produktionsanlagen in der Fabrik.

27.02.14 - Malware-Krieg verlagert sich immer mehr an die mobile Front: F-Secure und Nokia Solutions and Networks gemeinsam gegen Malware
Da mobile Malware zunehmend komplexer und herausfordernder wird, haben sich F-Secure und Nokia Solutions and Networks (NSN) zusammengetan. Ziel der Kooperation ist es, neue Lösungen zu realisieren, um die Privatsphäre der Verbraucher zu schützen und Malware-Attacken auf mobile Geräte zu verhindern. Die Partnerschaft vereint das langjährige Know-how beider Unternehmen, um der schnell voranschreitenden Entwicklung bei mobiler Malware entgegenzutreten.

27.02.14 - "3. Cyber Security Summit" am 3. November 2014
Der dritte Cyber Security Summit von Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) und Deutscher Telekom findet am 3. November 2014 in Bonn statt. Das gab der Telekom-Vorstandsvorsitzende Tim Höttges bekannt.


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Meldungen vom Vortag

26.02.14 - Datensicherung: "Norman SecureBackup" wird zur All-in-One-Speicherlösung

26.02.14 - "Akamai Kona Site Defender" erzielt bei der Erkennung von Web-Attacken eine Trefferquote von 96 Prozent

26.02.14 - Novell investiert in "ZENworks"-Portfolio und erwirbt Quellcode-Rechte und Entwicklungsumgebung von Secude

26.02.14 - Die Absolventen von KITS sind IT-Sicherheitsspezialisten, die komplexe Informationssysteme entwickeln, vertreiben, prüfen und einsetzen können

26.02.14 - Quantums Zahlen zum dritten Quartal 2014: Gesamtumsatz beträgt 146 Millionen Dollar Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorquartal

26.02.14 - Wichtig für Internet-PCs: Spam-Filter, eine Firewall und einen Echtzeitschutz gegen Online-Bedrohungen

26.02.14 - McAfee gibt Tipps, wie Unternehmen auch nach Ablauf des Supports für Windows XP ihre IT-Systeme optimal schützen können

26.02.14 - Der Erpresservirus "PrisonLocker" könnte mit ausgefeilten Verschlüsselungs- und Selbstschutz-Funktionen zum Nachfolger von CryptoLocker werden

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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