27.03.14 - IT Security-Telegramm


Auch Sicherheitsanfragen an die AVG Cloud-Server erfolgen nun anonymisiert
Malware von Regierungsbehörden, unabhängig davon, wer sie erstellt, wird von F-Secure enttarnt und bekämpft



27.03.14 - Datenschutz-Update für "AVG AntiVirus Free" für Android
AVG schließt mit dem aktuellen kostenlosen Update von "AVG AntiVirus Free für Android" eine wichtige Angriffsmöglichkeit: Auch Sicherheitsanfragen an die AVG Cloud-Server erfolgen nun anonymisiert. Das Update schützt die Privatsphäre also besser gegen das Abhören des Internetverkehrs. Durch die Sicherheitsanfragen kann der AVG Linkscanner potenziell gefährliche Links in Echtzeit auf schädliche Inhalte überprüfen, bevor sie beim Benutzer geöffnet werden und Infektionen auslösen können. Anwender erhalten das Update automatisch im Rahmen ihrer App-Aktualisierungen.

27.03.14 - Whitepaper: Der Paradigmenwechsel bei der konvergenten Sicherung von Cloud-Anwendungen, Daten und Türen
HID Global veröffentlichte das Whitepaper "Driving a Seamless User Experience When Securing Cloud Applications, Data and Doors", welches ein völlig neues Sicherheitsumfeld für eine harmonische Anwendererfahrung beschreibt bei der Nutzung von Cloud-basierten Anwendungen und Diensten, beim Zugang zu Daten und beim Öffnen von Türen. Dieses Umfeld wird die traditionellen Ansätze der Branche für starke Authentifizierung, Karten und Leser grundlegend ändern hin zu einer einfacheren, optimierten Anwendung und Verwaltung von Identitäten über mehrere Anwendungen hinweg auf Smartcards und auch auf Smartphones. Es wird die Effizienz deutlich steigern, denn digitale Identitäten werden zentral verwaltet für IT-Ressourcen und physischen Zutritt gleichermaßen.
"Dies ist eine entscheidende Phase in der Entwicklung sicherer Online-Identitäten und der Verwaltung physischer Zutrittskontrolltechnologie", erklärt Tim Phipps, Vice President Product Marketing, Identity Assurance bei HID Global. "Unternehmen werden immer mobiler, neue Technologien sorgen für mehr Sicherheit, Effizienz und Benutzerkomfort. Entsprechend steigt die Nachfrage nach der Ausgabe und Verwaltung von IT- und Zutrittskontroll- Ausweisen auf einer einzigen Karte oder einem Smartphone und dies mithilfe einheitlicher Prozesse. Unser Ziel ist es, die Kunden bei der Umsetzung dieser Vision und all der Vorteile, die eine einheitliche, sichere Identitätsstrategie bieten kann, zu unterstützen."
In dem Whitepaper analysiert HID Global die wichtigsten Entwicklungen der Branche hin zu einer engeren Integration des Ausweismanagements und einem harmonischeren Anwendererlebnis bei der logischen und der physischen Zugangskontrolle.

27.03.14 - Cyberkriminelle nutzen 900 aktive Online-Ressourcen in Tor - Android-Trojaner nutzt C&C-Server in Tor
Kaspersky Lab beobachtet derzeit im so genannten "Darknet" verstärkte Aktivitäten der Cyberkriminellen über das Tor-Netzwerk. Obwohl die Infrastruktur und die cyberkriminellen Ressourcen des alternativen Netzwerks nicht dieselben Standards wie das klassische Internet bieten, kennt Kaspersky Lab aktuell etwa 900 versteckte Online-Services im Tor-Netzwerk. Nutzer des Tor-Netzwerks können wie im "normalen" Internet Seiten besuchen, sich über Foren austauschen oder über Instant-Messaging-Dienste kommunizieren. Der große Unterschied besteht darin, dass Nutzer bei Tor während ihrer Netzaktivität anonym bleiben. Es ist unmöglich, IP-Adressen zu identifizieren und Rückschlüsse auf den Anwender zu ziehen.

27.03.14 - DDoS-Attacken in 2013: DDoS-Angriffe zielen vermehrt auf die Anwendung ab
Das vergangene Jahr ließ, neben einer Zunahme an DDoS-Attacken insgesamt, vor allem auch einen neuen Fokus dieser erkennen: Zunehmend richteten sich die Angriffe direkt auf die Anwendung, wobei sowohl die Intensität als auch die Dauer der gesamten Attacken weiter zunahmen. Der führende DDoS-Schutz-Anbieter Myra Security evaluiert die Fälle des letzten Jahres, um anhand dieser Ergebnisse die Funktionsweise und vor allem auch Notwendigkeit von Schutzmechanismen für E-Commerce-Shops und App-Nutzer besser vorzustellen. So waren im vergangenen Jahr in Deutschland beispielsweise Attacken über 50 Gigabit pro Sekunde bereits keine Seltenheit mehr.

27.03.14 - Staatliche Trojaner: Bei staatlicher Überwachung geht um das Sammeln von privaten Informationen, die niemand mit anderen teilen möchte
Klare Ansage von der finnischen Sicherheitsspezialistin F-Secure: Malware von Regierungsbehörden, unabhängig davon, wer sie erstellt, wird von F-Secure enttarnt und bekämpft. Das ist die Botschaft des neuen "Threat Report H2 2013" von F-Secure Labs. Darüber hinaus zeigt der Bericht, dass sich Web-basierte Malware-Angriffe im zweiten Halbjahr 2013 im Vergleich zum ersten Halbjahr verdoppelt haben. Bedrohungen, die gegen Android gerichtet waren, erzielten einen Anteil von 97 Prozent der mobilen Bedrohungen über das ganze Jahr.

27.03.14 - FireEye eröffnet mathematisches Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden
FireEye hat die Eröffnung eines Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden bekanntgegeben. Das europäische FireEye Team für "Research and Development" wird eng mit lokalen Universitäten zusammenarbeiten, um empirische Tests an FireEye"s Endpoint Threat Defense Technology durchzuführen, und um in Zusammenarbeit mit den FireEye R&D-Zentren in Singapur und Bangalore Bedrohungsanalysen durchzuführen.

27.03.14 - Zusammenführung von Good Technology und BoxTone: Die Integration von BoxTone macht Good zum Anbieter mit umfassendstem Angebot für sichere End-to-End-Mobility
Good Technology, Anbieterin von sicheren Mobility-Lösungen, gab bekannt, eine Vereinbarung zur Zusammenführung mit BoxTone, einer Anbieterin von Mobile Service Management-Lösungen, unterzeichnet zu haben. Die Details der Vereinbarung wurden noch nicht veröffentlicht. Darüber hinaus kündigt Good Technology die Einführung einer neuen Cloud-basierten Messaging-Lösung sowie ein neues Angebot für Mobile Service-Management und neue Partnerschaften an.

27.03.14 - Händler-Befragung: Deutscher Mittelstand setzt auf Nebeneinander virtueller und physischer Umgebungen
Laut einer Befragung von rund 2.000 IT-Händlern durch NovaStor setzen 85 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland auf heterogene IT-Umgebungen aus physischen und virtuellen Systemen. Nur 15 Prozent der befragten IT-Händler betreuen Kunden, deren IT-Umgebungen zu 100 Prozent virtuell ausgelegt sind. Der Anteil der virtuellen Systeme an der IT-Infrastruktur schwankt stark. In den meisten Unternehmen überwiegen jedoch noch die physischen Systeme.

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26.03.14 - Verschlüsselungslösung für kleine Unternehmen, Praxen, Kanzleien und private Nutzer

26.03.14 - Die BT-Lösung auf Basis von Zscaler ermöglicht Realtime-Security durch Advanced-Threat-Erkennung, Schutz und unterstützt die Einhaltung von Richtlinien

26.03.14 - "Trend Micro Deep Discovery Inspector" erhält Zertifizierung nach "Common Criteria EAL2+"

26.03.14 - Internet of Things: Sicherheitslösungen auf der embedded world

26.03.14 - Mobile Enterprise stellt neue Anforderungen an die Themen IT-Security, Datensicherheit und Datenschutz

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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