28.11.14 - IT Security-Telegramm


Die zwölf gefährlichsten Betrugsmaschen laut McAfee, mit denen Online-Kriminelle in der Vorweihnachtszeit Online-Shopper und Internet-Nutzer abzocken
Das Spionageprogramm ComRAT attackiert High-Potential-Netzwerke, um sensible und geheime Informationen zu stehlen



28.11.14 - apsec setzt beim Datenschutz auf die Software "Qsec"
Der Datenschutz ist ein wichtiger Baustein bei der Einführung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) in Unternehmen. Das gilt besonders für den Umgang mit sensiblen, personenbezogenen Daten. Wie Firmen ihre Datenschutzaktivitäten mit einer Softwarelösung optimieren können, erklären Experten in zwei kostenlosen Webinaren.

28.11.14 - IT-Sicherheit im "Internet of Things" für Verbraucher, Unternehmen und Anbieter
Das Internet der Dinge (Internet of Things (IoT) ist nicht mehr aufzuhalten. Das ist grundsätzlich keine schlechte Sache. Das Internet der Dinge kann großen wie kleineren Unternehmen und Behörden enorme Vorteile bringen. Das Potenzial für Einblicke in Echtzeit, erweiterte Big Data Analytics und hochwertige Business Intelligence ist praktisch unbegrenzt.
Nichtsdestotrotz müssen Unternehmensführer und Entscheidungsträger erkennen, dass es durchaus kein einfacher Prozess ist, IoT einzubeziehen. Der hohe Vernetzungsgrad bietet neue Möglichkeiten, schafft aber auch neue Schwachstellen. Diese Schwachstellen sind ein Problem für Nutzer wie Anbieter von IoT-Lösungen und -Geräten. Was das für die betreffenden Gruppen heißt, sehen wir uns im Folgenden genauer an.

28.11.14 - Deutscher Geheimdienst wird zum gefährlichsten Hacker: Der BND will die verschlüsselte Datenübertragung im Internet auswerten
Zu den bekannt gewordenen Plänen des Bundesnachrichtendienstes auf dem Schwarzmarkt Sicherheitslücken (sogenannte Zero-Day-Exploits) anzukaufen und zum Ausspähen fremder Rechner und Netzwerke zu nutzen, sagt eco Vorstand Politik und Recht Oliver Süme:

28.11.14 - Die zwölf gefährlichsten Tricks von Online-Betrügern beim Vorweihnachts-Shopping
McAfee, Geschäftsbereich von Intel Security, hat ihre jährliche Aufstellung mit den zwölf gefährlichsten Betrugsmaschen veröffentlicht, mit denen Online-Kriminelle in der Vorweihnachtszeit Online-Shopper und Internet-Nutzer abzocken. Die Kriminellen setzen dabei auf alle Arten von digitalen Endgeräten, Social-Media-Plattformen und mobile Apps und den "Vorweihnachts-Stress" vieler Menschen. Zu den beliebtesten Maschen gehören Phishing-Mails und vermeintliche Online-Schnäppchen. McAfee rät zu erhöhter Vorsicht und gibt Verbrauchern fünf Tipps, wie sie Betrügern auf die Schliche kommen können, beispielsweise durch eine kurze Online-Recherche und Überprüfung von Apps vor dem Download.

28.11.14 - Deutschland ist ins Visier des Rovnix-Trojaners geraten
Angesichts eines erneut vermehrten Auftretens von Infektionen mit dem Rovnix-Trojaner steigt die Sorge vor einem groß angelegten Diebstahl vertraulicher Daten auf globaler Ebene. Bitdefender-Forschungsteams haben bereits mehr als 200.000 infizierte Computer identifiziert.
Die Rovnix-Kampagne, die derzeit mehrere Länder ins Visier genommen hat, ist eine der erfolgreichsten der letzten Monate. Länder wie Großbritannien, Deutschland, Italien, die USA und Iran sind betroffen. Bitdefender-Spezialisten haben das Rovnix-Bot-Netz bereits seit einigen Monaten beobachtet.

28.11.14 - BlackEnergy-Trojaner nutzt Sicherheitslücke in Microsoft PowerPoint aus
Eset stellt ihre neuesten Erkenntnisse über die Entwicklung des BlackEnergy-Trojaners hin zu einer ausgefeilten Malware vor. Der Trojaner wird überwiegend in der Ukraine und Polen eingesetzt und nutzt eine Sicherheitslücke in Microsoft PowerPoint aus.

28.11.14 - "Patient Zero": Kaspersky Lab identifiziert die ersten fünf Stuxnet-Opfer
Als der berühmt-berüchtigte Stuxnet-Wurm vor mehr als vier Jahren entdeckt wurde, galt das komplexe Schadprogramm als erste Cyberwaffe der Welt. Seitdem ranken sich viele Geschichten und offene Fragen um den Schädling. Nach einer Analyse von über zweitausend Stuxnet-Dateien können die Experten von Kaspersky Lab nun die ersten fünf Opfer von Stuxnet identifizieren und neue Erkenntnisse zum "Patient Zero" sowie zur mutmaßlichen Infizierung präsentieren.

28.1.14 - Nachfolger von Agent.BTZ: Geheimdienstsoftware ComRAT hat es auf sensible Daten abgesehen
Die G Data-Sicherheitsexperten haben eine neue Variante eines komplexen Cyber-Spionageprogramms entdeckt und analysiert: Das Spionageprogramm ComRAT attackiert High-Potential-Netzwerke, um sensible und geheime Informationen zu stehlen. Aufgrund technischer Details gehen die Analysten davon aus, dass der Schadcode den gleichen Ursprung wie die Schadsoftware Agent.BTZ hat, die 2008 bei einer Cyberattacke gegen die USA zum Einsatz kam. Außerdem haben die Experten erneut Ähnlichkeiten zum Spionageprogramm Uroburos festgestellt. Im Februar 2014 hatten die G Data SecurityLabs erstmals vor Uroburos gewarnt, der unter anderem das belgische Außenministerium befallen hatte.


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Meldungen vom Vortag

27.11.14 - Geldautomaten in sicherer IT-Umgebung vor Angriffen abschirmen

27.11.14 - Diese fünf Schritte führen zu einem umfassenden Schutz vor Cyberattacken

27.11.14 - Facebook, Instagram und Spotify beeinträchtigen Leistungen mobiler Geräte am meisten

27.11.14 - Mobility-Wendepunkt: Über 700-prozentiger Zuwachs beim Einsatz firmenspezifischer Apps

27.11.14 - Darkhotel: Spionageangriff auf Geschäftsreisende

27.11.14 - Wirelurker stellt zurzeit keine aktuelle Bedrohung für Apple-Anwender dar - Bekannte Varianten werden von OS X geblockt

27.11.14 - Apple-Schädling WireLurker: Kaspersky Lab liefert neue Erkenntnisse und Sicherheitstipps

27.11.14 - Im Fall von WireLurker wurde die iOS-App "umverpackt (re-packaged) und mit einem Schadcode versehen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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