30.01.14 - IT Security-Telegramm


Plug-In-Erweiterung für die "Magento e-Commerce-Plattform" erkennt gestohlene Kreditkarten in Echtzeit
Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Aufkommen mobiler Schädlinge um 125 Prozent an



30.01.14 - Kostenloses "AVG AntiVirus für Mac" schützt gleich dreifach
AVG stellte ihre neue Software "AVG AntiVirus für Mac" vor. Die laut Herstellerangaben kostenlose Antivirensoftware schützt Nutzer von MacBook, iMac und MacPro mit Betriebssystem OS X Mavericks (10.9) und Mountain Lion (10.8) sicher vor Viren und Spyware. Ein Dreifach-Schutz sorgt dafür, dass AVG AntiVirus für Mac sowohl nach Mac-, Windows- als auch Android-basierter Malware scannt.

30.01.14 - Stonesoft und Tufin bieten integriertes Sicherheitsmanagement
Stonesoft, a McAfee Group Company, und Tufin Technologies haben die erste Phase der Integration ihrer Management-Schnittstellen erfolgreich abgeschlossen. Tufin bindet das Security Management Center (SMC) über eine neue API (Application Programming Interface) in ihr System einbindet. Die "Tufin Orchestration Suite" kombiniert Stonesofts kontextabhängige Sicherheitsfunktionen der nächsten Generation mit Tufins neuem Modell zur Orchestrierung von Sicherheitsrichtlinien.

30.01.14 - Eine neue Plug-In-Erweiterung unterstützt Online-Händler, die Zahl der Rückbuchungen zu senken und ihre Einnahmen zu erhöhen
Eine neue Plug-In-Erweiterung für die "Magento e-Commerce-Plattform" erkennt gestohlene Kreditkarten in Echtzeit, indem Geräteeigenschaften, Malware-Erkennung und hochentwickelte Analyseinstrumente mit der Nutzeridentität und den Transaktionsdetails abgeglichen werden. Mit dieser Echtzeitanalyse verfügen Online-Händler über eine zusätzliche Sicherheitsebene, um die durch Betrug entstehenden Kosten zu senken. Gleichzeitig stellt dieser Schutz sicher, dass rechtmäßige Kunden unbehelligt online einkaufen können.

30.01.14 - Imperva warnt vor neuer Gefahr: Cloud Database Services neue Plattform für Malware
Imperva hat ihre neue HII-Studie mit dem Titel "Assessing the Threat Landscape of DBaaS" vorgestellt. Durch die detaillierte Analyse von Schadsoftware, die eine Shared-Hosting-Datenbank für Command and Control- und Drop-Server verwendet, spürte Imperva eine neue Malware-Plattform für Cyberkriminelle auf: Database as a Service (DBaaS). Der Bericht kommt zu folgendem Schluss: Services wie DBaaS ermöglichen es Hackern, ganze Datenbanken zu kompromittieren, ohne auf das Netzwerk eines Unternehmens zugreifen zu müssen ein enormes Risiko für den Datenschutz.

30.01.14 - McAfee und Samsung schützen Verbraucher vor Cyber-Angriffen in den eigenen vier Wänden
McAfee schützt die Nutzer des "Samsung HomeSync" gegen die steigende Anzahl von Android-basierten Bedrohungen, die mittlerweile über die Smart-TVs und andere Unterhaltungsplattformen die Wohnzimmer der Verbraucher erreichen. "McAfee VirusScan Mobile" wird in allen Samsung HomeSync-Boxen vorinstalliert, um das digitale Entertainment-Erlebnis im eigenen Heim für die Benutzer sicher zu gestalten.

30.01.14 - Webinar-Umfrage: Fast 90 Prozent der Service Provider wurden innerhalb der letzten zwölf Monate geblacklistet
Commtouch und Eleven haben die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die unter Teilnehmern des Webinars "Don't Risk the Blacklist - Stop Outbound Spam" im Dezember 2013 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass in den vergangenen zwölf Monaten fast 90 Prozent der befragten Service Provider feststellen mussten, dass eine ihrer IP-Adressen auf eine Blacklist gesetzt worden war.

30.01.14 - Jahresstatistik 2013: Täglich 315.000 neue Schadprogramme
Kaspersky Lab gibt ihre Jahresstatistiken für 2013 bekannt. Der IT-Sicherheitsexperte entdeckt täglich 315.000 neue Schadprogramme das entspricht einer Steigerung von über 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutschland taucht mit Platz 13 im Jahr 2013 erstmals unter den Top-20 der am meisten über das Internet gefährdeten Länder weltweit auf. Zudem stieg im Vergleich zum Vorjahr das Aufkommen mobiler Schädlinge um 125 Prozent an.

30.01.14 - Deutsche Unternehmen sind bei Enterprise Mobility Security besorgter als andere europäische Unternehmen
Unternehmen in Deutschland sind besorgter über die Sicherheit und den Datenschutz einer Enterprise Mobility-Strategie als Unternehmen in anderen europäischen Regionen. Dies ergab die aktuelle Studie "TechInsights Report: Enterprise Mobility-It's All About the Apps", die von Vanson Bourne im Auftrag von CA Technologies (NASDAQ: CA) durchgeführt wurde. Die Nachfrage nach Enterprise Mobility steigt - trotz Sicherheitsbedenken - der Studie nach schnell: 71 Prozent der Unternehmen in Deutschland verfolgen bereits eine Enterprise Mobility-Strategie oder werden in den nächsten 12 Monaten eine solche einführen.


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Meldungen vom Vortag

29.01.14 - Echtzeitschutz vor Viren, Trojanern, Spyware und anderen Bedrohungen

29.01.24 - "Collax V-Cube+": durchgängige und voll integrierte Lösung für hochverfügbare, virtualisierte und leistungsstarke IT-Infrastrukturen in kleinen und mittelständischen Unternehmen

29.01.14 - Lösung für das Management und die Absicherung von privaten Mobilgeräten im Unternehmensnetz

29.01.14 - "Datevnet pro mobil" jetzt auch für Android-Geräte verfügbar

29.01.14 - Worldline und ReD optimieren integrierte Lösung für Betrugsprävention

29.01.14 - Sicherheitsexperten raten zur Umstrukturierung veralteter und unflexibler Steuerungsprozesse

29.01.14 - Werbe-SDK kann Schadprogramme einschleusen

29.01.14 - Malware tätigt Anrufe erst einige Zeit nachdem der Bildschirm ausgeschaltet und die Bildschirmsperre aktiviert wurde

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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