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13.07.15 - IT Security-Telegramm


Radware integriert IP-unabhängige Technologie in ihre Lösung zur Abwehr von Cyber-Angriffen
Cisco hat neue Angebote für die Integration von Sicherheitslösungen im erweiterten Netzwerk angekündigt



13.07.15 - IT-Security vom Rechenzentrum über Endgeräte und Filialen bis zur Cloud
Cisco hat neue Angebote für die Integration von Sicherheitslösungen im erweiterten Netzwerk angekündigt vom Rechenzentrum über Endgeräte und Filialen bis zur Cloud. Cisco nutzt mehr Sensoren für bessere Transparenz, mehr Kontrollpunkte zur Durchsetzung von Richtlinien sowie durchgängige Advanced Threat Protection (ATP) zur Verkürzung der Zeit zwischen Entdeckung und Reaktion auf Angriffe. Dadurch bietet Cisco skalierbaren Schutz vor Gefahren und deckt einen weiten Bereich von Angriffsvektoren über das gesamte Kontinuum ab also vor, während und nach einer Attacke.

13.07.15 - Neue Technologie des "Device Fingerprinting": IP-unabhängige Erkennung von Bot-Angriffen
IT-Sicherheitsspezialistin Radware hat eine neue IP-unabhängige Technologie in ihre Lösung zur Abwehr von Cyber-Angriffen (Attack Mitigation System, AMS) integriert. Das "Device Fingerprinting" (Geräte-Fingerabdruck) erkennt zuverlässig die Endgeräte von Angreifern aus dem Netz. Radware ist eine Lösungsanbieterin für Anwendungssicherheit und -verfügbarkeit in physikalischen, virtuellen und Cloud-Rechenzentren.

13.07.15 - Frank Wernert (46) verstärkt seit 1. Mai 2015 das Entwicklungs-Management-Team von Kobil Systems in Worms
Frank Wernert (46) verstärkt seit 1. Mai 2015 das Entwicklungs-Management-Team von Kobil Systems in Worms. Als Entwicklungsleiter berichtet er an den CTO der Anbieterin mobiler Sicherheitsplattformen Joachim Hechler. Als Entwicklungsleiter koordiniert Wernert das Entwicklungsteam, berät Kunden in Großprojekten und stimmt die Entwicklungen mit Partnern ab, die auf der Kobil Sicherheitsplattform basieren. Darüber hinaus wird er an der Weiterentwicklung der gesamten mobilen Sicherheitsplattform arbeiten und Kobil auch in Bezug auf neue Cloud-Services unterstützen.

13.07.15 - Rand Corporation prognostiziert eine Kostensteigerung von 38 Prozent für Cybersicherheit in den nächsten zehn Jahren
Juniper Networks präsentierte in Zusammenarbeit mit der Rand Corporation, einer gemeinnützigen Institution, die sich auf Basis von Forschungs- und Analyseaktivitäten für eine verbesserte Ausgestaltung von Richtlinien und Entscheidungsprozessen einsetzt, neue Erkenntnisse über die ökonomischen Herausforderungen, Zielkonflikte und Anforderungen, die für Unternehmen entscheidend sind beim Schutz vor immer komplexeren Sicherheitsbedrohungen.

13.07.15 - Spezialistin für IT-Security: Umsatz von genua in 2014 stark gestiegen
Einen Wachstumssprung hat das deutsche IT-Sicherheitsunternehmen genua mbh im Jahr 2014 erzielt: Der Umsatz stieg auf 19,3 Millionen Euro - 45 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Gewinn vor Steuern blieben 2,3 Millionen Euro, der in den weiteren Ausbau der Firma investiert wird. Das mit dem Geschäftserfolg verbundene Unternehmenswachstum ist an vielen Stellen sichtbar: Im Dezember 2014 zog die Kölner Niederlassung in größere Büroräume, am Jahresanfang nahm mit vier Abteilungsleitern eine weitere Managementebene ihre Arbeit auf und im März 2015 wurde am Hauptsitz in Kirchheim bei München das neue Schulungszentrum eröffnet.


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Meldungen vom Vortag

10.07.15 - "Unitrends Release 8.1" mit beschleunigten Backups

10.07.15 - NTT Com Security stellt Methoden zur aktiven Abwehr von Cyber-Angriffen für Behörden vor

10.07.15 - Cybersicherheit: Steve Pusey neues Mitglied im Board of Directors von FireEye

10.07.15 - AVG Business verstärkt Vertrieb in der DACH-Region

10.07.15 - Studie: Videoüberwachung genießt weiterhin ein positives Image bei Mitarbeitern und Kunden

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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