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16.03.15 - IT Security-Telegramm


Gemeinsam mit Good Technology hat Samsung die integrierte mobile Sicherheitslösung "Good for Samsung Knox" vorgestellt
Sicherheitslösung "Fusion VGP Watchdog" bietet mit abgestimmten Hard- und Softwarekomponenten optimalen Schutz für SAP-Systeme auf virtuellen oder Cloud-basierten Servern



16.03.15 - Web-basierte Sicherheitslösung schützt kleine und mittlere Unternehmen vor der steigenden Zahl von Schadsoftware-Angriffen
TeamViewer bringt eine neue Anti-Malware-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen auf den Markt: "ITbrain Anti-Malware" vereinfacht sowohl den Schutz vor Schadsoftware-Angriffen als auch sein Management. Die Web-basierte Lösung benötigt keine komplexe IT-Infrastruktur oder kostspielige Serverwartung. Gleichzeitig bietet sie Unternehmen die neuesten Sicherheitstechnologien, dank derer sie vor der wachsenden Gefahr durch Hacker, Phishing-Versuche, Viren und Datenverlust zuverlässig geschützt bleiben. "ITbrain Anti-Malware" wird im Abo-Modell angeboten.

16.03.15 - Windows 10: Unterstützung von biometrischen Zugangssystemen
Microsoft hat angekündigt, dass Windows 10 die kommende Version 2.0 des Fast Identification Online (FIDO)-Anmeldestandards unterstützen wird. Die neue Generation von Microsofts Betriebssystem stellt damit zukünftig besonders sichere Anmeldungstechnologien bereit, die über die Passworteingabe hinausgehen: So ist mit Windows 10 erstmals eine Anmeldung per Zwei-Faktor-Authentifizierung ohne Passworteingabe über biometrische Zugangssysteme möglich, beispielsweise via Fingerabdruck.

16.03.15 - Integrierte Mobile Security-Lösung für Unternehmen und Behörden
Gemeinsam mit der Mobile Security-Anbieterin Good Technology hat Samsung die integrierte mobile Sicherheitslösung "Good for Samsung Knox" vorgestellt. Damit werden die Container und das umfassende App-Ökosystem von Good mit der Samsung Knox Sicherheitsplattform vereint. Die neue Mobile Security-Lösung ist das Ergebnis der engen Kooperation zwischen Samsung und Good, die auf dem Mobile World Congress 2014 angekündigt wurde.

16.03.15 - Endpoint-, Mobil- und Verschlüsselungstechnologien: Sophos stellt neue Produktversionen vor
Sophos präsentiert neue Produktversionen für den Enduser-Schutz. Die jüngsten Lösungen sind ab sofort verfügbar, bieten umfassenden Schutz vor Malware sowie komplexen Bedrohungen und beinhalten die innovativen Endpoint-, Mobil- und Verschlüsselungstechnologien von Sophos. Während Desktop-Antivirus früher für die Endpoint-Sicherung genügte, ist dieser Schutz in der heutigen digitalen Welt mit den vielen Cyber-Gefahren, die einen umfassenderen Ansatz für eine sichere Umgebung erfordern, nicht mehr ausreichend.

16.03.15 - Blue Consult liefert schlüsselfertige SAP-Sicherheitslösung "Fusion VGP Watchdog" auf Basis des "Huawei FusionCube"
Datensicherheit hat für Nutzer von SAP-Systemen höchste Priorität, da über sie sensible Finanz-, Personal-, Kunden- und Lieferantendaten verwaltet werden. Der Schutz vor Cyberkriminellen und anderen Attacken ist deshalb essentiell, gerade wenn SAP über virtualisierte IT-Infrastrukturen oder Cloud-Umgebungen bereitgestellt wird. Der Spezialist für IT-Infrastruktur und Rechenzentren Blue Consult bietet nun gemeinsam mit Huawei und Trend Micro die Sicherheitslösung "Fusion VGP Watchdog" an, die mit abgestimmten Hard- und Softwarekomponenten optimalen Schutz für SAP-Systeme auf virtuellen oder Cloud-basierten Servern bietet.

16.03.15 - Next-Generation Firewalls: Die schwedische Hockey League setzt Clavister ein
Die schwedische Eishockey-Liga SHL ist nach der NHL in Nordamerika eine der prestigeträchtigsten Ligen weltweit. Um den Fans ein interaktives Sporterlebnis zu bieten, wurden 14 Arenen der SHL mit öffentlichen WLAN-Netzwerken ausgerüstet. Für die Sicherheit der Drahtlosarchitekturen sorgt Netzwerksicherheits-expertin Clavister mit ihren Security-Gateways. Diese wurden in Partnerschaft mit dem schwedischen IT-Dienstleister Bluecom vor Ort implementiert, um den Zuschauern sichere Zugriffe auf interaktive Web-Inhalte zu bieten.

16.03.15 - LogRhythm erweiterte Channel-Angebot: Thrive-Initiative soll Partnerprogramm beflügeln
LogRhythm erweiterte ihr Channel-Angebot auf Basis ihrer Partnerplattform. Mit der "Thrive" genannten Initiative verbessert LogRhythm die Unterstützung ihrer Partner über den gesamten Verkaufsprozess hinweg. Die Plattform besteht aus drei Elementen: Marketing, Training und ein sehr lukratives Incentive-Programm.

16.03.15 - CeBIT 2015: Hybrid Backup-Anbieter SEP mit erfolgreichem Start als Partner von Fujitsu
Die SEP AG, Herstellerin von plattformunabhängigen Hybrid Backup- und Disaster Recovery-Lösungen, kann einen erfolgreichen Start als Partnerin im "Fujitsu Alliance Programm" verzeichnen. Seit Ende 2014 bietet Fujitsu ihren Kunden als Resellerin die zertifizierte Backup-Lösung "SEP sesam Made in Germany" an. Insbesondere an mittelständische Unternehmen richtet sich seitdem das gemeinsame Angebot. In dieser Zeit haben sich schon mehrere Kunden von Fujitsu für SEP entschieden. Unter anderem ein öffentlicher Auftraggeber, der mit 300 Backupservern seine Außenstellen sichert.


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Meldungen vom Vortag

13.03.15 - Mehr als 1 Milliarde US-Dollar-Investitionen in den kommenden fünf Jahren in Software-Defined-Storage und Technologien der nächsten Generation

13.03.15 - Nimble Storage fordert Unternehmen, die Flash-Only-Speicherlösungen erwägen, mit Adaptive Flash heraus

13.03.15 - 96 Prozent der Deutschen sind darüber beunruhigt, dass mobile Apps auf persönliche Informationen zugreifen

13.03.15 - In Punkto Sicherheit steht die Textnachricht sehr gut da gefährlich wird es nur, sobald das Internet ins Spiel kommt

13.03.15 - eco-Beschwerdestelle verzeichnet signifikanten Anstieg der Hinweise auf illegale Internetinhalte

13.03.15 - CeBIT 2015: Grau Data präsentiert professionelles Filesharing sowie Archiv- und HSM-Lösungen

13.03.15 - CeBIT 2015: Wie sich Unternehmen vor aktuellen Cyberbedrohungen wie Industriespionage, APTs (Advanced Persistend Threats) oder Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffen schützen können

13.03.15 - CeBIT 2015: DataCore informiert über Software-defined-Storage-Entwicklungen und gemeinsame Lösungen mit Huawei und Fujitsu


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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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