16.07.15 - IT Security-Telegramm


Neue Zero-Day-Sicherheitslücke im Adobe Flash Player identifiziert
Es fehlen Konzepte, Verantwortlichkeiten und Risikobewusstsein speziell die Sicherheit von Apps betreffend



16.07.15 - Neue Zero-Day-Sicherheitslücke im Adobe Flash Player
FireEye, Spezialistin für den Schutz von Unternehmen vor bisher unbekannten Cyberangriffen, hat in eine neue Zero-Day-Sicherheitslücke im Adobe Flash Player identifiziert. Die Sicherheitslücke CVE-2015-3113 wurde vom in Singapur ansässigen FireEye as a Service-Team entdeckt. Die E-Mails der Angreifer beinhalteten Links zu kompromittierten Servern, die zu einer schädlichen Adobe Flash Player-Datei führen. Die schädliche Datei nutzt die nun entdeckte Sicherheitslücke aus.

16.07.15 - SolarWinds gibt Handlungsempfehlungen, damit es bei Cyber-Angriffen zu keinem Schaden im System kommt
Noch immer ist das Ausmaß des Cyber-Angriffs auf die Rechner des Bundestags nicht genau bekannt. Dass es trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen dazu kommen konnte zeigt, dass IT-Verantwortliche egal ob in Unternehmen oder Behörden nie denken sollten, sie hätten genug getan und damit ihre Sicherheitsvorkehrungen überschätzen.

16.07.15 - Versicherungsfälle mit IT-Experten aufklären: Deutsches Kompetenznetzwerk kooperiert mit BVSV
Der Bundesfachverband der IT-Sachverständigen und -Gutachter (BISG) und der Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen e.V. (BVSV) kooperieren fortan. Durch die Zusammenarbeit kann der BVSV bei der Klärung IT-basierender Versicherungsfälle auf das deutschlandweite BISG-Netzwerk an spezialisierten Prüfern zurückgreifen. Der BISG liefert unter anderem stichhaltige, unabhängige Gutachten bei Hard- und Softwareproblemen.

16.07.15 - Viele Unternehmen unterschätzen die Gefahren, die von Apps ausgehen können
Einer Studie der IT-Publikationen TecChannel und Computerwoche zufolge ist es in deutschen Unternehmen nicht allzu gut um die mobile Sicherheit bestellt. Es fehlen Konzepte, Verantwortlichkeiten und Risikobewusstsein speziell die Sicherheit von Apps betreffend. Die Untersuchung, an der sich mehr als 600 Unternehmen beteiligten, wurde von IDG Business Research Services durchgeführt. Kobil Systems hat die Studie finanziell und fachlich unterstützt. Die Ergebnisse legen nahe, dass gerade mittelgroße Unternehmen einfach einzusetzende und integrierbare Lösungen benötigen, die Organisation und Mitarbeiter nicht überfordern.

16.07.15 - Studie: 33 Prozent der deutschen Unternehmen, die 2014 Opfer eines Cyber-Angriffs wurden, verloren dabei Daten
Tenable Network Security hat im April 2015 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Vanson Bourne eine Studie erstellt, die Einblick in die aktuelle Cybersecurity-Lage in Deutschland und Großbritannien gibt. Die Umfrage klärte anhand von zwanzig Fragen, welchen Bedrohungen die Unternehmen 2014 ausgesetzt waren, welche Sicherheitstechnologien eingesetzt wurden und wie effektiv dies geschah. Die Ergebnisse bestätigen zum Teil die Einschätzungen der Fachleute, allerdings kamen auch einige Überraschungen zu Tage.


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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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