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21.07.15 - IT Security-Telegramm


"Acronis Access Advanced for Good" kann ab sofort über Good und ihre Channel-Partner bezogen werden
Studie: Tatsächlich ist die Mehrheit der Mitarbeiter von Unternehmen weltweit sehr zufrieden mit dem Serviceangebot ihrer IT-Abteilungen



21.07.15 - "Intune Mobile Application Management" (MAM): Microsoft schützt Firmendaten auch auf Android- und iOS-Geräten
Microsoft hat über ihren Intune-Blog die Verfügbarkeit von "Intune Mobile Application Management" (MAM) und "Conditional Access" (CA) für Outlook auf iOS- und Android-Geräten bekanntgegeben. Über Intune MAM lassen sich Zugriffsbeschränkungen auf App-Level definieren, um den Schutz unternehmenskritischer Daten auch auf mobilen Geräten mit Outlook sicherzustellen.

21.07.15 - Cloud-basierter Schutz: Dell optimiert ihren Hosted-E-Mail-Security-Dienst
Dell erweitert ihren "Hosted-E-Mail-Security-Dienst" um neue Funktionen: In der neuen Version verschlüsselt er E-Mails und überprüft Inhalte auf Compliance-Vorgaben. Der Hosted-E-Mail-Security-Dienst von "Dell SonicWall" bietet, im Rahmen einer monatlichen Subskription, einen erschwinglichen Cloud-basierten Schutz gegen interne und externe Bedrohungen. Die Installation einer speziellen Client-Software ist nicht nötig, weil der Zugriff Browser-basiert erfolgt.

21.07.15 - Studie belegt hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter mit IT-Kundenservice
Entgegen der in Medienberichten oft zitierten wachsenden Unzufriedenheit mit der Unternehmens-IT hat Landesk eine neue Studie veröffentlicht, aus der das Gegenteil hervorgeht: Tatsächlich ist die Mehrheit der Mitarbeiter von Unternehmen weltweit sehr zufrieden mit dem Serviceangebot ihrer IT-Abteilungen. Über 80 Prozent der Befragten gaben ihrer IT-Abteilung die Note 1 oder 2. Darüber hinaus ergab die Studie, dass 81 Prozent der Befragten versuchen, ihre IT-Probleme selbst zu lösen, bevor sie die IT-Abteilung um Hilfe bitten. Dies entspricht ganz dem Trend hin zu mehr Eigenständigkeit und Autonomie bei den Endnutzern und zeigt, dass sich diese heute besser selbst zu helfen wissen denn je.

21.07.15 - Secure Mobility: Acronis erweitert Partnerschaft mit Good Technology
Acronis hat bekannt gegeben, als ISV-Partner von Good Technology, Anbieterin im Bereich "Secure Mobility", angenommen worden zu sein. "Acronis Access Advanced for Good" kann ab sofort über Good und ihre Channel-Partner bezogen werden und ist auf dem "Good Dynamics Marketplace" als Testversion verfügbar. Acronis Access Advanced for Good bietet einfachen, umfassenden und sicheren mobilen Zugriff auf Dateien, außerdem Sync & Share für Unternehmen, Skalierungsfunktionen für beliebig viele Anwender und Server sowie umfangreiche IT-Sicherheits- und granulare Richtliniensteuerung für die Verwaltung von Anwendern, Applikationen und Daten. Acronis Access Advanced for Good erhöht die Produktivität, da Mitarbeiter sicher auf Unternehmensdateien bzw. Inhalte zugreifen und diese jederzeit an beliebigen Orten für beliebige Geräte für Kollegen, Kunden, Partner und Anbieter freigeben können.

21.07.15 - Windows PowerShell: Tückisches Einfallstor für Malware
Eset macht auf einen gefährlichen Trend aufmerksam: Die Windows PowerShell, eine von Microsoft entwickelte Alternative zum Windows-Kommandozeilenprogramm und zum Windows Script Host, wird zunehmend als Einfallstor für Schadsoftware genutzt. Die Gründe dafür liegen einerseits im großen Funktionsumfang der PowerShell, andererseits in der engen Verknüpfung zum Windows-Betriebssystem. Dies macht es Security-Programmen schwer, bösartige Software auch als solche zu identifizieren. In einem aktuellen Artikel auf seinem Security-Blog WeLiveSecurity zeigt Eset anhand einer PowerShell-Malware auf, welche Tücken und Sicherheitsrisiken von der PowerShell ausgehen.


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Meldungen vom Vortag

20.07.15 - Studie: Big Data bedeute zwar ein Risiko für die Privatsphäre, aber auch große wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile

20.07.15 - In Outlook einfacher mit verschlüsselten E-Mails und großen Dateien kommunizieren

20.07.15 - Fitness-Tracker in der Risikobewertung einige sind nicht zu empfehlen

20.07.15 - Alternative anonyme Suchmaschine verbannt pornographische Inhalte und Gewalt aus Suchergebnissen im Internet

20.07.15 - Anonymes Surfen im Internet ohne digitale Spuren mit dem "eBlocker"

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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