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24.08.15 - IT Security-Telegramm


Tintri hat Ergebnisse ihrer Studie zum Status-Quo von Storage veröffentlicht, in deren Rahmen mehr als tausend Rechenzentrumsprofis über ihre Probleme und Prioritäten bei Storage befragt wurden
Der M2M-Hype (Machine-to-Machine) hat längst auch den Mittelstand erfasst. Immer mehr Betriebe arbeiten daran, eigene Projekte erfolgreich umzusetzen



24.08.15 - DTPdirekt ist offizieller Partner von CBL Datenrettung
DTPdirekt, autorisierter Apple-Händler und Service Provider, ist ab sofort offizieller Partner der CBL Datenrettung GmbH für Düsseldorf und Umgebung. Opfer von Datenverlusten können sich an DTPdirekt wenden und dessen kompetente Mitarbeiter kümmern sich professionell um Verpackung und Versand defekter Datenträger an das CBL-Labor in Kaiserslautern. Die Diagnose bei CBL Datenrettung ist kostenlos und eine Rechnung wird nur gestellt, wenn die vom Kunden benötigten Zieldaten rekonstruiert werden konnten. DTPdirekt steht Anwendern als offizielle Annahmestelle für Datenrettungsfälle plattformübergreifend zur Verfügung Mac-Anwender bekommen hier natürlich bei Bedarf Reparaturdienstleistungen oder Unterstützung bei der Einrichtung eines Ersatzsystems.

24.08.15 - Studie zum Storage-Status-Quo: Die größten Storage-Probleme auf
Tintri hat Ergebnisse ihrer Studie zum Status-Quo von Storage veröffentlicht, in deren Rahmen mehr als tausend Rechenzentrumsprofis über ihre Probleme und Prioritäten bei Storage befragt wurden. Unter anderem zeigt die Studie, dass Performance, Hardware-Investitionen und Verwaltung die drei größten Problembereiche sind. Überraschender sind die Ergebnisse im Hinblick auf das Wachstum von virtualiserten Workloads, die in den letzten zehn Jahren um 75 Prozent gestiegen aber keinen Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Storage hatten. Offenbar entschieden sich Organisationen noch immer mehrheitlich für Systeme für physische Workloads, obwohl längst virtuelle Workloads vorherrschen.

24.08.15 - Phishing-Abwehr: datenschutzrechtliche Bedenken Gutachten empfiehlt Redacting
Phishing ist weiter auf dem Vormarsch: Die global tätige Anti-Phishing Working Group (APWG) hat für 2014 etwa 248.000 Phishing-Angriffe verzeichnet ein neuer Rekordwert. Im Zeitraum von Oktober 2014 bis März 2015 wurden zudem 21 Milliarden E-Mails identifiziert, die nicht, wie vorgetäuscht, von namhaften Firmen versendet wurden. Als Bollwerk gegen die Phishing-Flut hat sich der immer häufiger genutzte internationale Authentifizierungsstandard DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) etabliert. Die eco Kompetenzgruppe E-Mail im eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. hat in ihrem aktuellen Gutachten die rechtlichen Bedenken aufgezeigt und gleichzeitig herausgearbeitet, wie der Anti-Phishing Standard unter Beachtung bestimmter Implementierungsvorgaben mit deutschem Recht vereinbar ist.

24.08.15 - Machine-to-Machine: Experten warnen vor erheblichen Sicherheitsproblemen im Mittelstand
Der M2M-Hype (Machine-to-Machine) hat längst auch den Mittelstand erfasst. Immer mehr Betriebe arbeiten daran, eigene Projekte erfolgreich umzusetzen. Nach Angaben der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (Nifis) stehen Sicherheitsaspekte dabei oft erst an zweiter Stelle und kommen in vielen Fällen zu kurz. Daher geht es laut Nifis-Vorsitzendem Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp gerade im Hinblick auf den Mittelstand vor allem darum, ein Bewusstsein für die nicht zu unterschätzenden Gefahren zu schaffen: "Solange Sicherheitsprobleme weiterhin meist als Ärgernis und nicht als geschäftsschädigend wahrgenommen werden, haben Cyberkriminelle und Wirtschaftsspione leichtes Spiel." Hand in Hand mit einer stärkeren Sensibilisierung müssen jedoch auch die eingesetzten Sicherheitslösungen auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Diese gilt es gerade auch für M2M-Kommunikation weiterzuentwickeln.

24.08.15 - Online-Sicherheit - der dritte Musketier der IT-Sicherheit
Der M2M-Hype (Machine-to-Machine) hat längst auch den Mittelstand erfasst. Immer mehr Betriebe arbeiten daran, eigene Projekte erfolgreich umzusetzen. Nach Angaben der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (Nifis) stehen Sicherheitsaspekte dabei oft erst an zweiter Stelle und kommen in vielen Fällen zu kurz. Daher geht es laut Nifis-Vorsitzendem Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp gerade im Hinblick auf den Mittelstand vor allem darum, ein Bewusstsein für die nicht zu unterschätzenden Gefahren zu schaffen: "Solange Sicherheitsprobleme weiterhin meist als Ärgernis und nicht als geschäftsschädigend wahrgenommen werden, haben Cyberkriminelle und Wirtschaftsspione leichtes Spiel." Hand in Hand mit einer stärkeren Sensibilisierung müssen jedoch auch die eingesetzten Sicherheitslösungen auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Diese gilt es gerade auch für M2M-Kommunikation weiterzuentwickeln.


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Meldungen vom Vortag

21.08.15 - Neue Cyberangriffsform "Man in the Cloud" verwandelt Daten-Synchronisationsdienste in verheerende Angriffswerkzeuge

21.08.15 - Informationssicherheit für den Public Sector: msg baut IT-Security Consulting für die öffentlichen Verwaltung auf

21.08.15 - Die Industrie 4.0 stellt Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Sicherheitsvorkehrungen grundsätzlich zu überdenken

21.08.15 - carIT: Weniger die Software als die Vernetzung erzeugt das Bedrohungspotenzial

21.08.15 - IT-Security "made in Germany" muss den internationalen Wettbewerb nicht scheuen

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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