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24.09.15 - IT Security-Telegramm


USB-Schnittstellen jetzt auch an Thin Clients und an PCs, die als Thin Clients eingesetzt werden, überwachen
Wie groß sind die Risiken bei den tragbaren Computersystemen?



24.09.15 - it-sa 2015: Data Leak Prevention auch für Thin Clients
CoSoSys, Spezialistin für Data Leak Prevention, präsentiert auf der it-sa 2015 vom 6. bis 8. Oktober 2015 in Nürnberg einen DLP-Software Endpoint Protector mit erweiterter Funktionalität. Die neue Version der Lösung überwacht die USB-Schnittstellen jetzt auch an Thin Clients und an PCs, die als Thin Clients eingesetzt werden, und blockiert gegebenenfalls den Datentransfer. Damit wird Datenverlust und Datendiebstahl über die Endgeräte in Server Based Computing- und Virtual Desktop-Infrastrukturen verhindert. CoSoSys stellt am Stand 442 in Halle 12 aus.

24.09.15 - it-sa 2015: NetDescribe präsentiert Business Technology für dynamisches Business Process Monitoring auf der it-sa 2015 in Nürnberg
Das auf IT-Monitoring und Performance-Steigerung spezialisierte Unternehmen NetDescribe stellt auch in diesem Jahr wieder eine neue Lösung seiner Event2Log-Plattform auf der it-sa vor. NetDescribe präsentiert ihre Event2Log-Produktfamilie in Halle 12, Stand 415 vom 6. bis 8. Oktober 2015 in Nürnberg.

24.09.15 - it-sa 2015: Datensicherheit und Hochverfügbarkeit von IT-Systemen stehen bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda
Vom 6. bis 8. Oktober 2015 präsentiert Rittal neueste IT-Infrastrukturlösungen für den Mittelstand auf der Nürnberger IT-Security-Messe it-sa in Halle 12, Stand 345. Zum Leistungsspektrum zählen Neu- und Weiterentwicklungen vom einzelnen Rack bis zum kompletten Micro Data Center, die die physische Sicherheit von IT-Umgebungen auch für kritische Anwendungsfälle deutlich steigern sollen. Messe-Highlight ist die erstmalige Vorstellung des IT-Schranks "TE 8000", das Einstiegsmodell in die Welt der passiven und aktiven Netzwerktechnik.

24.09.15 - Untersuchung von Trend Micro und First Base Technologies zeigt Sicherheitsmängel bei den meisten populären Smartwatches
Private mobile Endgeräte sind im Berufsleben längst allgegenwärtig. Während sich der Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Trend bei Anwendern andauernder Beliebtheit erfreut, schrillen bei Sicherheits- und Compliance-Beauftragten in Unternehmen jedoch die Alarmglocken. Zumal neue Angriffsflächen entstehen, denn nach den Smartphones erobern nun Wearables den Arbeitsplatz. Wie groß die Risiken bei den tragbaren Computersystemen sind, hat Trend Micro zusammen mit First Base Technologies anhand mehrerer Smartwatches untersucht.

24.09.15 - Analyse: Mitarbeiter nutzen Glücksspiel-Apps auf Arbeitsgeräten
Bei der Hälfte aller globalen Unternehmen nutzen Mitarbeiter zahlreiche Glücksspiel-Apps auf ihren mobilen Arbeitsgeräten. In einigen Netzwerkumgebungen wurden sogar mehr als 35 verschiedene Spiele-Apps installiert. Dies hat Veracode, Spezialistin für sichere und mobile Web-Anwendungen, im Rahmen einer Analyse festgestellt, für die Hunderttausende in IT-Umgebungen installierte, mobile Anwendungen getestet wurden. Viele der installierten Spiele-Apps enthalten Adware sowie kritische Sicherheitslücken etwa unzureichende Verschlüsselungen, die es Cyber-Kriminellen ermöglichen, Zugang zu Kontakten, E-Mails, Anruflisten, Gerätestandorten sowie gespeicherten Konversationen zu erhalten.


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Meldungen vom Vortag

23.09.15 - it-sa 2015: Hybrid Backup- und Recovery-Lösungen

23.09.15 - Nur elf Prozent der Mitarbeiter sorgen sich um die Sicherheit von Firmendaten auf privaten mobilen Geräten

23.09.15 - E-Guide für Migrationsprojekte: Energiemanagementsysteme ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität

23.09.15 - Forscher von Bitdefender finden gefährliche Stored XSS-Schwachstelle bei PayPal

23.09.15 - Shifu-Trojaner attackiert derzeit Banken aus Japan, Österreich und Deutschland

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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